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Alexandros Tallos

Alexandros Tallos

Aufwand und Nutzen - Bei Transitzonen ist noch zuviel unklar

Transitzonen-Streit in der Flüchtlingskrise

Weimar (ots) - Grundsätzlich ist es ja löblich, Ordnung ins Flüchtlingschaos bringen zu wollen. Man muss über alles diskutieren dürfen, nichts sollte von vornherein ausgeschlossen werden. Produziert ein Konzept jedoch mehr Fragen als Antworten, muss die Politik die Kraft haben, es abzuändern oder ganz zu verwerfen. Beispiel Transitzonen für Flüchtlinge: Seehofer und de Maizière erhoffen sich dadurch schnellere Asylverfahren. Es geht zunächst um Flüchtlinge aus sicheren Herkunftsstaaten, also vor allem vom Balkan. Ihre Chance auf Asyl ist gering, deshalb sollen sie zurückgeschickt werden bevor sie die Erstaufnahmelager verstopfen. Im Grunde klingt das gut, doch angesichts der vielen Unklarheiten kann das Konzept nicht überzeugen.

Es geht schon mit den rechtlichen Bedenken los. Zudem ist völlig unklar, wie der enorme Aufwand gestemmt werden soll. Und wer sorgt für Schutz und Ordnung in diesen Zonen? Viel interessanter ist jedoch die Frage, ob die Zonen überhaupt etwas bringen. Der Großteil der Flüchtlinge kommt nicht vom Balkan, sondern aus Syrien, dem Irak und Afghanistan. Gut, es geht auch um die Kontrolle von Papieren, dennoch bräuchten die meisten kein Transitlager. Aufwand und Nutzen stehen in keinem Verhältnis. Und was ist mit den Menschen vom Balkan? Es wird nicht lange dauern, bis sich unter ihnen herumgesprochen hat, wie die neuen Zonen umgangen werden können - durch den Wald oder über die Autobahn.

De Maizière muss seinen Gesetzentwurf also noch mal überarbeiten. Bis dahin sollte konsequenter abgeschoben werden und das Flüchtlingsproblem endlich an der Wurzel gepackt werden.
Quelle presseportal  Foto by /commons.wikimedia/Délmagyarország/Schmidt Andrea

Deutschland schägt Georgien mühsam mit 2:1

Bis zu 14,52 Millionen sehen deutschen Arbeitssieg und endgültige EM-Quali

RTL zieht überaus positive Bilanz

Köln (ots) - Rekordquote! Den mühsamen 2:1-Sieg der deutschen Nationalmannschaft gegen Georgien im abschließenden EM-Qualifikationsspiel haben am Sonntagabend durchschnittlich 12,69 Millionen Zuschauer bei RTL verfolgt. Der Marktanteil lag bei herausragenden 36,8 Prozent (14-59 Jahre: 7,32 Mio., 36,7 % MA). Damit konnte RTL im letzten von insgesamt zehn Spielen im Rahmen der European Qualifiers noch einmal eine neue Rekordquote erzielen. Bislang war das Spiel gegen Schottland am 7. September mit durchschnittlich 11,97 Millionen Zuschauern die meistgesehene Begegnung gewesen. In der Spitze zitterten gestern 14,52 Millionen Zuschauer mit der deutschen Mannschaft. Der Wert wurde am Ende des Spiels erzielt und hatte einen Marktanteil von 49,3 Prozent!
Hatten zur 1. Halbzeit bereits 11,47 Millionen Zuschauer eingeschaltet (MA: 30,8 %; 14-59 J.: 30,7 %), so steigerte sich das Interesse in der entscheidenden 2. Hälfte auf durchschnittlich 13,84 Millionen (MA: 43,3 %; 14-59 J.: 43,2 %).
Die Bilanz fällt für RTL nach dem letzten EM-Qualifikationsspiel der DFB-Elf eindeutig positiv aus: Im Durchschnitt sahen 10,94 Millionen Zuschauer die zehn Begegnungen auf dem Weg zur EM 2016 in Frankreich. Der durchschnittliche Marktanteil bei allen Zuschauern (ab 3 Jahre) lag bei 35,9 Prozent, bei den 14- bis 59-Jährigen bei 35,4 Prozent.
RTL-Programmgeschäftsführer Frank Hoffmann: "Wir wussten natürlich, dass die deutsche Nationalmannschaft - dazu noch als amtierender Weltmeister - eine enorme Zugkraft hat. Dass wir mit unseren Übertragungen konstant so starke Zuschauerzahlen im zweistelligen Millionenbereich erreichen konnten, hat unsere Erwartungshaltung jedoch übertroffen. Es freut uns ungemein, dass wir mit unserer Art der Präsentation ganz offensichtlich den Nerv der Fußballfans getroffen haben."
Nach der Qualifikation ist vor der Qualifikation. Ab dem 4. September 2016 überträgt RTL live und exklusiv im Free-TV auch die zehn Qualifikationsspiele der deutschen Nationalmannschaft zur Fußball-WM 2018 in Russland. Zum Auftakt muss das DFB-Team nach Norwegen. Weitere Gegner in der Gruppe C sind Tschechien, Nordirland, Aserbaidschan und San Marino. Das Rechtepaket sichert der Mediengruppe RTL Deutschland umfangreiche Highlight-Rechte an allen weiteren Qualifikationsspielen und plattformneutral auch umfangreiche Online- und Mobile-Verwertungsrechte.
Auch bei RTL NITRO läuft während des WM-Qualifikationszyklus zwischen dem 4. September 2016 und dem 10. Oktober 2017 wieder der Fußball. Der jüngste Free-TV-Sender der Mediengruppe zeigt insgesamt zwölf Begegnungen ohne deutsche Beteiligung im Rahmen der Qualifikation zur FIFA WM 2018 in Russland. Darüber hinaus sichert das Rechtepaket RTL NITRO umfangreiche Highlight-Rechte an weiteren Qualifikationsspielen. Für die Übertragungen übernimmt RTL NITRO das Live-Signal des jeweiligen Hostbroadcasters. Die Vor- und Nachberichterstattungen werden von der RTL-Sportredaktion und der RTL-Sportproduktion umgesetzt.

Quelle presseportal  Foto by wikimedia/Tim.Reckmann

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ZDF-Politbarometer Oktober 2015

Mehrheit hält die Zahl der Flüchtlinge nicht mehr für verkraftbar

Merkels Image leidet unter Flüchtlingskrise - SPD und Grüne im Minus, AfD im Plus

Mainz (ots) - Waren vor zwei Wochen noch 57 Prozent der Deutschen der Meinung, dass die vielen Flüchtlinge, die zu uns kommen, verkraftet werden können, und nur 40 Prozent in dieser Hinsicht skeptisch, so haben sich die Mehrheitsverhältnisse inzwischen geändert: Jetzt glauben nur noch 45 Prozent, dass Deutschland die große Zahl an Flüchtlingen verkraften kann, 51 Prozent sehen das nicht so (Rest zu 100 Prozent hier und im Folgenden jeweils "weiß nicht").

Befürchtungen der Deutschen

Bei genauerem Nachfragen zeigt sich, dass 74 Prozent aller Befragten meinen, dass wegen der Ausgaben für die Flüchtlinge in anderen Bereichen gespart werden muss. Lediglich 24 Prozent haben diese Befürchtungen nicht. 62 Prozent erwarten, dass durch die große Zahl an Flüchtlingen die Kriminalität bei uns zunehmen wird, nur 34 Prozent sehen das nicht so. Dass durch die Flüchtlinge unsere gesellschaftlichen und kulturellen Werte bedroht werden, glaubt hingegen nur eine Minderheit (33 Prozent). Knapp zwei Drittel (61 Prozent) meinen das nicht.

Integration von Flüchtlingen

Geteilter Meinung sind die Deutschen, wenn es um die Frage der Integrationsbereitschaft der Flüchtlinge geht: 44 Prozent glauben, dass sich die meisten bei uns integrieren wollen, 50 Prozent meinen, dass sie diese Bereitschaft nicht haben. Mehrheitlich skeptisch (54 Prozent) sieht man die Aussichten, ob die Eingliederung im Großen und Ganzen funktionieren wird. Nur 39 Prozent sind hier zuversichtlich.

Merkels Image und die Flüchtlingskrise

Die gewachsene Skepsis, dass die Flüchtlingskrise für uns verkraftbar ist, hat auch zu einer gestiegenen Unzufriedenheit mit der Arbeit von Angela Merkel in dieser Frage geführt: Nur noch 46 Prozent (minus 4) sind der Meinung, dass die Bundeskanzlerin im Bereich von Flüchtlingen und Asyl ihre Arbeit eher gut macht, 48 Prozent (plus 5) stellen ihr da ein eher schlechtes Zeugnis aus. Während die Anhänger der Grünen (69 Prozent) und die der CDU/CSU (64 Prozent) sich mehrheitlich positiv äußern und die der SPD geteilter Meinung sind, urteilen bei den Anhängern der Linken (45 Prozent) und vor allem bei den AfD-Anhängern (4 Prozent) nur Minderheiten positiv über Merkels Arbeit auf diesem Gebiet. Wenn es aber um ihre Arbeit insgesamt geht, sind 70 Prozent aller Befragten der Meinung, dass sie ihren Job als Bundeskanzlerin eher gut macht, 27 Prozent sehen das nicht so.

TOP TEN: Merkel mit Minus - Seehofer mit deutlichem Plus

Weiterhin auf Platz eins der nach Ansicht der Befragten wichtigsten zehn Politiker/innen liegt Wolfgang Schäuble. Er erreicht jetzt auf der Skala von +5 bis -5 einen Durchschnittswert von 2,2 (Sept. II: 2,1). Auf Platz zwei folgt Frank-Walter Steinmeier mit 2,1 (Sept. II: 2,0) knapp vor Wolfgang Bosbach mit unveränderten 1,9. Auf Platz vier liegt Bundeskanzlerin Angela Merkel, die in der Gesamtheit aller Befragten nur noch auf 1,6 kommt (Sept. II: 1,9). Sie wird allerdings von den Anhängern der CDU/CSU nach wie vor mit sehr positiven 3,6 bewertet. Mit Abstand folgen Sigmar Gabriel mit unveränderten 1,1, Manuela Schwesig mit 0,9 (Sept. II: 1,0), Ursula von der Leyen mit 0,8 (Sept. II: 0,6), Thomas de Maizière ebenfalls mit 0,8 (Sept. II: 0,6) und Gregor Gysi mit 0,7 (Sept. II: 0,5). Besonders deutlich kann Horst Seehofer zulegen: Er kommt jetzt ebenfalls auf 0,7 (Sept. II: 0,2). Allerdings erhält er von den Anhängern der CDU/CSU eine fast unverändert niedrige Bewertung von nur 1,5.

Projektion

Wenn am nächsten Sonntag wirklich Bundestagswahl wäre, käme die CDU/CSU auf unveränderte 41 Prozent, die SPD auf 25 Prozent (minus 1) und die Linke auf 9 Prozent (unverändert). Die Grünen könnten 9 Prozent (minus 1), die FDP 4 Prozent (unverändert) und die AfD jetzt 6 Prozent (plus 1) erreichen. Die anderen Parteien erzielten zusammen 6 Prozent (plus 1). Neben Schwarz-Rot würde es damit weiterhin auch für Schwarz-Grün reichen. Rechnerisch wäre auch eine Regierung aus CDU/CSU und AfD möglich. Rot-Rot-Grün hingegen hätte keine Mehrheit.

Militärisches Eingreifen von Russland in Syrien

Vor kurzem hat Russland im syrischen Bürgerkrieg mit Luftangriffen zur Unterstützung von Machthaber Assad begonnen. Nur 11 Prozent aller Befragten meinen, dass das militärische Eingreifen Russlands eher zu einer Lösung des Konflikts beiträgt, 54 Prozent glauben, dass der Konflikt in Syrien dadurch verschärft wird, und 27 Prozent erwarten, dass sich dadurch nicht viel ändert.

Die Umfrage zum Politbarometer wurde wie immer von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen durchgeführt. Die Interviews wurden in der Zeit vom 6. bis 8. Oktober 2015 bei 1268 zufällig ausgewählten Wahlberechtigten telefonisch erhoben. Die Befragung ist repräsentativ für die wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland. Der Fehlerbereich beträgt bei einem Parteianteil von 40 Prozent rund +/- drei Prozentpunkte und bei einem Parteianteil von 10 Prozent rund +/- zwei Prozentpunkte. Daten zur politischen Stimmung: CDU/CSU: 43 Prozent, SPD: 25 Prozent, Linke: 9 Prozent, Grüne: 9 Prozent, FDP: 2 Prozent, AfD: 6 Prozent. Das nächste Politbarometer sendet das ZDF am Freitag, 23. Oktober 2015.

Quelle presseportal  Foto by obs/ZDF/ZDF/Forschungsgruppe Wahlen

Irland besiegt die DFB Auswahl mit 1:0

EM-Qualifikationsspiel Irland - Deutschland:

Bis zu 12,7 Millionen sehen Niederlage gegen Irland bei RTL

Köln (ots) - Überraschend schwaches Ergebnis, verlässlich starke Quote: Die 0:1-Niederlage der deutschen Nationalmannschaft im vorletzten EM-Qualifikationsspiel in Irland haben am Donnerstagabend bis zu 12,70 Millionen Zuschauer bei RTL verfolgt. Der Spitzenwert, der gegen Ende der Begegnung erzielt wurde, entsprach einem Marktanteil von herausragenden 47,5 Prozent. Im Durchschnitt sahen 11,24 Millionen (MA: 35,9 %; 14-59 Jahre: 34,4 %) die historische 1. Pflichtspiel-Niederlage der deutschen Elf in Irland. Saßen in der 1. Halbzeit noch 10,63 Millionen Zuschauer vor den Bildschirmen, so steigerte sich die Zahl in der zweiten Hälfte auf 11,84 Millionen.

Im letzten und entscheidenden Qualifikationsspiel benötigt die Elf von Bundestrainer Joachim Löw nun am Sonntag gegen Georgien unbedingt einen Punkt, um sich sicher für die EM 2016 in Frankreich zu qualifizieren. RTL überträgt das "Endspiel" ab 20.00 Uhr live (Anstoß: 20.45 Uhr). In der Vorberichterstattung zeigt der Kölner Sender u.a. eine Homestory mit Mittelfeldspieler Ilkay Gündogan. RTL-Moderatorin Nazan Eckes besuchte den BVB-Spieler in seiner Heimatstadt Gelsenkirchen und sprach mit ihm u.a. ausführlich über seine Kindheit, seine Familie und seinen Stellenwert in der deutschen Nationalmannschaft.

 

Mit einem Tagesmarktanteil von 19 Prozent lag RTL am Donnerstag weit vor der Konkurrenz (SAT.1: 11 %; ARD: 7,4 %; PRO7: 7,2 %; ZDF: 7 %). Auch bei allen Zuschauern ab 3 Jahre war RTL mit einem Marktanteil von 17,4 Prozent der unangefochtene Tagessieger vor dem ZDF (12,6 %), der ARD (10,6 %) und SAT.1 (9 %).

Quelle presseportal  Foto by commons.wikimedia/

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