Log in
Alexandros Tallos

Alexandros Tallos

Beckenbauer sauer auf Rauball

Wenn der Kaiser sich zum WM Skandal äußert

Es hat lange gedauert, aber nun spricht Beckenbauer das erste Mal über die WM 2006 in Deutschland. Dabei spricht Beckenbauer besonders von seinem Ärger, wenn es um die beiden aktuellen Leitwölfe des DFB Rauball und Koch geht.

Die Süddeutsche Zeitung berichtet, dass Beckenbauer bereits seit längerer Zeit darum bemüht ist, ein klärendes Gespräch mit dem DFB Interims Chef Rainer Rauball und Rainer Koch zu führen.  Diese haben allerdings dankend abgelehnt. Dabei wurde nun bereits seit längerem laut vermutet, dass der Zuschlag für die WM 2006 stark mit dem damaligen Vize Präsidenten der FIFA zu tun hatte – Jack Warner. In diesem Zusammenhang geht es um eine Unterschrift von Franz Beckenbauer unter einem brisanten Dokument.

Man müsse deshalb mindestens von einem Bestechungsversuch ausgehen, auch wenn es sich bei diesem Papier nur um einen Entwurf gehandelt hatte und nicht um einen Vertrag. Nun hatte Beckenbauer nach eigenen Aussagen den beiden aktuellen Chefs des DFB einen persönlichen strikt vertraulichen Brief geschrieben. Beckenbauer sagte weiter, dass er den beiden aktuellen DFB Chefs darin ein klärendes Gespräch anbietet, in dem er Rede und Antwort stehen wolle. Dieses Treffen fand allerdings bislang nicht statt und Rauball und Koch sagten nach dem Paris Spiel der deutschen Elf, dass sie es für besser hielten, wenn das Gespräch im Moment nicht statt fände.

Dass Beckenbauer nun zu recht sauer auf die Vorstandsetage des DFB ist, kann man nachvollziehen und ob er nun wenigsten den Anwälten des DFB zur Verfügung stünde, sagte er "Wann und wie, das entscheide ich in aller Ruhe und nach Rücksprache mit meinen Anwälten."

Foto by flickr/Madebyr.de
  • Publiziert in Sport
  • 0

TUI Deutschland will 2016 bei Familien und Paaren punkten

Starke Nachfrage für Spanien und Griechenland erwartet

Erste TUI Blue-Hotels im Programm

Die TUI Deutschland will wachsen und baut ihre Angebotspalette für den Sommer aus. Der Fokus für das Wachstum 2016 liegt auf attraktiven Zielen im Mittelmeerraum, auf den immer beliebter werdenden Fernstrecken und bei Auto- und Städtereisen. Sebastian Ebel, Vorsitzender der Geschäftsführung der TUI Deutschland: "Wir wollen wachsen und bieten unseren Kunden neue attraktive Reisen an. Insbesondere Familien mit Kindern profitieren von unserem Programm 2016. Der nächste Sommer bei TUI ist ein Sommer der Vielfalt."

Insgesamt kommen rund 3.500 Hotels neu ins Angebot. Darunter sind auch 34 Häuser der TUI eigenen Hotelmarken und -konzepte. Stark vertreten im Programm bleiben die RIU Hotels, die ihre Modernisierungsoffensive fortsetzen. Drei Hotels in Spanien und Marokko werden nach umfangreichen Renovierungsarbeiten zum Sommer wieder neu eröffnet. Sebastian Ebel: "RIU ist seit 40 Jahren unser wichtigster Hotelpartner und bei unseren Kunden sehr beliebt. Die von Grund auf modernisierten Hotels erfüllen höchste Qualitätsstandards." Ganz frisch im Portfolio sind 2016 die ersten beiden Häuser der neuen Lifestyle-Hotelmarke TUI Blue sowie neun Ferienanlagen der Konzeptlinie Family Life. Der massive Ausbau des Angebots ist Teil einer Wachstumsoffensive, mit der die TUI Deutschland ihren Marktanteil in den kommenden Jahren auf 25 Prozent vergrößern will. Für den Sommer 2016 kündigte Ebel zudem marktorientierte Angebote mit einem noch attraktiveren Preis-/Leistungsverhältnis an - besonders für den Mittelmeerraum. Insgesamt werde der Ausbau des eigenen Hotelportfolios weiter mit voller Kraft vorangetrieben, parallel werde man aber wieder deutlich stärker auf den Verkauf von Häusern setzen, die auch vom Wettbewerb angeboten würden, so Ebel weiter. "Wir hören sehr genau hin bei unseren Kunden und ihren Wünschen und holen beliebte und besonders nachgefragte Hotels zurück in unsere Programme."

TUI setzt 2016 weiter auf Spanien und Griechenland

Im Sommer erwartet TUI Deutschland vor allem eine steigende Nachfrage für Flugreisen nach Spanien und Griechenland. In Griechenland wird das Hotelportfolio um 30 Prozent aufgestockt. Wieder im Programm sind die beliebten kleineren griechischen Inseln wie Samos, Karpathos und Zakynthos. Ein deutlich größeres Hotelangebot wird es zudem auf den Kanarischen Inseln geben. Erstmals nimmt TUI auch 70 Familien-Apartments ins Programm auf, die meisten davon auf Gran Canaria. Mit einem Family Life-Hotel auf Gran Canaria wächst auch das Angebot an eigenen Konzepthotels. Insgesamt vergrößert sich das Hotelangebot am Mittelmeer und auf den Kanaren um 1.400 Häuser (+24 Prozent) und auf der Fernstrecke sogar um 1.700 Hotels (+20 Prozent).

Städtereisen und Autoreiseziele - 200 neue Hotels an der Adria

Bei den Autoreisezielen setzt TUI vor allem auf Italien und Kroatien und startet mit 200 neuen Hotels eine Vermarktungsoffensive an der Adria. Insgesamt wer-den die Angebote für Autoreisende um zehn Prozent erweitert. Bei Städterei-sen wird sich das Angebot mit künftig 10.000 Städtehotels sogar verdreifachen. So wie die großen Städtereiseportale wird auch TUI künftig verstärkt mit Hotelbetten-Datenbanken zusammenarbeiten. Die wichtigsten Hotels in den Top-Städtezielen kauft TUI weiterhin selbst ein, um ihren Kunden nicht nur eine bessere Verfügbarkeit in Zeiten hoher Nachfrage zu garantieren, sondern auch günstigere Preise bieten zu können, da die Margen der Zwischenhändler entfallen.

Mehr Angebote für Familien - Für Kinder gilt: In 149 Hotels für 149 Euro

Mit Family Life startet TUI ihr erstes internationales Familienkonzept. Im Unterschied zu anderen Familienhotels wie etwa Best Family werden hier nicht nur Aktivitäten für den Nachwuchs, sondern zusätzlich professionelle Unterhaltungsprogramme auch für Erwachsene angeboten. Die neun Häuser befinden sich auf den Balearen, den Kanaren sowie auf den beliebtesten griechischen Urlaubsinseln Kreta, Rhodos und Kos. Besonders attraktiv sind bei TUI die Kinderfestpreise. Bei früher Buchung reist der Nachwuchs in 149 ausgewählte Familienhotels für nur 149 Euro.

Urlaub für Paare in 250 "adults-only"-Häusern

Neben Familien setzt das Unternehmen verstärkt auf die Zielgruppe der Paare, denn auch Urlaub in reinen Erwachsenen-Hotels liegt im Trend. 250 "Adults-only-Häuser" hat TUI im Sommer weltweit im Programm. Der Schwerpunkt liegt in der Karibik und auf Mallorca. Ihr eigenes Paare-Konzept Sensimar weitet TUI aufgrund der stark steigenden Nachfrage deutlich aus. Das Angebot wird um 16 neue Anlagen auf 37 Sensimar Hotels erweitert.

Quelle presseportal  Foto by flickr/Andreas Krüger

Die unbequeme Wahrheit über Paris

Der Kommentar: Von der heuchlerischen Politik und dem Problem mit den Konsequenzen

Nicht erst seit den jüngsten Anschlägen in Frankreich stellt sich die Frage nach den Schuldigen. Und die sind schnell gefunden, wenn man dem Mainstream in den Medien glaubt. Denn natürlich sind fanatische Extremisten an dem Unheil schuld und sie sind diejenigen, die für die Toten verantwortlich gemacht werden. Bisher galten sie als Terroristen, doch in den letzten Tagen wird immer öfter das Wort Krieg in diesem Zusammenhang verwendet. Doch ein Krieg ist per definitionem immer ein Konflikt zweier Staaten, was bedeuten würde, dass die westliche Welt den islamischen Staat tatsächlich als Staat anerkannt hat. Das ist allerdings bisher nicht geschehen und so fällt es schwer den Worten und dem Gedankengut der Staatenführung der westelichen Welt zu folgen oder ihr zuzustimmen. Vielmehr ist es mittlerweile nicht nur ein hypothetisches Konstrukt, sondern vielmehr bewiesene Realität, dass in den letzten Jahren westliche Geheimdienste immer wieder ihre Finger im Spiel hatten, wenn es um solche offensichtlichen Interventionen ging.

Was also ist zum einen davon zu halten, wenn die Medienlandschaft sich mittels enormer Kraftanstrengung auf allen Kanaälen an der medialen Hetzjagd an den Terroristen des IS beteiligt. Gilt es wieder nur eine false-flag Operation zu nutzen, um die verstärkten Angriffe auf syrische IS-Milizen zu rechtfertigen, geht es um das Veto von Europa für noch mehr Flüchtlinge, oder ist diese Tragödie wirklich das Werk von verblendeten Terroristen? Eine klare Antwort darauf lässt sich sicher nicht finden, dazu wären schon ein Blick hinter die Kulissen notwendig. Aber auch für den eher unwahrscheinlichen Fall, dass es sich wirklich ausschließlich um die Machenschaften von terroristischen Extremisten handelt, so bleibt die Frage nach den Gründen für dieses Verhalten, dass den Westen zur Zielscheibe des IS macht.

Nach den vielen Jahren der militärischen Interventionen der westlichen Welt in vielen Gebieten der arabischen Welt, bleibt doch die klare Feststellung, dass die ohnehin schon schwierigen Machtverhältnisse in vielen dieser Länder dazu geführt haben, dass die verkrusteten Positionen der alten Machthabern gebröckelt sind und dadurch erst den Weg zu diesem brodelndem Pulverfass geebnet haben. Also ist es im Grunde egal, wie man es auch dreht und wendet - Die Schuldigen an dieser Misere und an dem was noch kommt, sitzen weder in Syrien, noch im Irak. Wir könnten sie eher in den Machtzentren der westlichen Welt suchen und würden damit vermutlich richtiger liegen.

Foto by flickr/Stuti Sakhalkar

Gabriel zeigt Emotionen

Westfalenpost: SPD/Sigmar Gabriel

Hagen (ots) - Warum sollte es der SPD angesichts einer historischen Herausforderung eigentlich anders ergehen als anderen Parteien, als Wissenschaftlern, als (mitunter selbsternannten) Experten und als ganz normalen Bürgern? Alle stehen derzeit mit Blick auf die nicht nachlassenden Flüchtlingsströme einigermaßen ratlos da - wie auch der aktuelle Hilferuf-Brief der südwestfälischen Landräte an Berlin und Düsseldorf belegt. Mit dem Unterschied, dass Politiker in der Regel nicht zugeben wollen, dass sie gerade keine Lösung aus dem Hut zaubern können und viel zu spät reagiert haben.

Es ist gut, dass Sigmar Gabriel Emotionen zeigt und (manchmal) auf das Dreschen von Phrasen verzichtet. Es ist schlecht, dass er Journalisten abzukanzeln versucht, nur weil sie kritische Fragen stellen. Ein Zeichen von Souveränität und Stabilität ist das nicht. Das Verhalten des Vizekanzlers bringt vielmehr die Hilflosigkeit zum Ausdruck, mit der seit Monaten landauf, landab auf die Krise reagiert wird.

"Keine Parteipolitik auf dem Rücken der Flüchtlinge" predigen die großen Parteien - und machen das Gegenteil. Das Gezerre und Gezeter bringt uns einer Lösung keinen Schritt weiter. Es wird höchste Zeit, eine große Koalition der Vernunft zu bilden, die zwischen den Polen "Wir schaffen das" und "Macht die Grenzen dicht" vernünftige, menschliche Kompromisse findet.

Während der Finanz- und der Griechenlandkrise hat sich die Große Koalition in Deutschland als sehr hilfreich für die Bewältigung der Schwierigkeiten erwiesen. Die Flüchtlingskrise ist viel wichtiger. Union und SPD müssen an einem Strang ziehen, auch wenn es ihnen schwer fällt.
Quelle presseportal  Foto by commons/wikimedia/Moritz Kosinsky

Diesen RSS-Feed abonnieren

Dortmund

Banner 468 x 60 px