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Alexandros Tallos

Alexandros Tallos

Frauchen steht auf Haustiere

Innige Beziehung zum Vierbeiner - Umfrage: Frauen haben ein deutlich intensiveres Verhältnis zu Haustieren als Männer

Baierbrunn (ots) - Frauen haben zu ihren Haustieren ein ganz besonders inniges Verhältnis. Sie fühlten sich mit einem tierischen Begleiter an ihrer Seite viel ausgeglichener, betont weit mehr als jede zweite Haustierbesitzerin (57,0 %) bei einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Gesundheitsportals "www.apotheken-umschau.de" - bei den männlichen Haustierbesitzern sind dies mit 45,3 Prozent deutlich weniger. Wesentlich mehr Frauen (48,8 %) als Männer (33,3 %) sagen auch, ihnen werde ganz elend, wenn sie ihr Tier längere Zeit nicht um sich hätten. Für jede Zweite ist das Haustier hauptsächlich zum Kuscheln und Schmusen da (Frauen: 48,5 %; Männer: 33,3 %). Jede Dritte nennt zugleich ihr Haustier den "wichtigsten Bezugspunkt im Leben" (Frauen: 31,6 %; Männer: 22,4 %) und überdurchschnittlich viele Haustierbesitzerinnen erzählen ihrem Haustier täglich, was sie gerade bewegt (Frauen: 22,3 %; Männer: 12,8 %).

Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsportals "www.apotheken-umschau.de", durchgeführt in persönlichen Interviews von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 622 Haustierbesitzern ab 14 Jahren, darunter 321 Frauen und 301 Männer.
Quelle presseportal  Foto by pixabay/josh13

De Maizière attakiert Flüchtlinge

Innenminister attackiert Flüchtlinge - Ein Hauch von Sarazzin

Kommentar Martin Fröhlich

Bielefeld (ots) - Die neuen Töne aus Berlin zum Fehlverhalten von Flüchtlingen überraschen. Thomas de Maizière ist nicht irgendein Minister. Er ist einer der engsten Vertrauten der Kanzlerin. Jener Kanzlerin, die unbürokratisch die Grenzen für Hunderttausende geöffnet hat und im Gespräch für den Friedensnobelpreis ist. "Endlich sagt der mal, wie es ist", werden die Flüchtlingsgegner erklären. "Unverantwortlich, derartige Klischees zu bedienen", schimpfen jene, die helfen wollen. Was de Maizière beschreibt, gehört sicherlich zum Flüchtlingsalltag. Und dass sich Asylsuchende an Gesetze halten sollen, ist eine Binsenweisheit. Es bleibt die Frage, warum er so drastische Worte wählt. Oder hat jemand geglaubt, dass nur vorbildliche Musterzuwanderer kommen? Die Menge der Flüchtlinge ist genauso heterogen wie die der Deutschen. Hinter all dem steckt politisches Kalkül. Die Umfragewerte der Kanzlerin sinken - wahrscheinlich wegen ihrer liberalen Flüchtlingspolitik. Vielleicht sind de Maizières Worte der Versuch, den CDU-Wählern klar zu machen, dass die Regierung keineswegs naiv mit dem Problem umgeht. Das Ganze erinnert an die Polemik des Thilo Sarazzin, dessen islamfeindliche Bücher auf unschöne Weise eine dennoch notwendige Debatte um Integration auslösten.

Quelle presseportal  Foto by flickr/Christliches Medienmagazin pro

Aufbruchsstimmung an der Algarve?

Parlamentswahlen in Portugal

Berlin/Madrid (gtai) (ots) - In Portugal wird an diesem Sonntag ein neues Parlament gewählt. Umfragen zufolge führt die regierende Mitte-Rechts-Koalition mit Premierminister Pedro Passos Coelho knapp vor der sozialistischen Opposition. Nach drei Jahren unter dem EU-Rettungsschirm kann sich Portugal seit Mai 2014 wieder selbst finanzieren. Erst kürzlich wurde die Kreditwürdigkeit des Landes leicht angehoben - ein erstes Signal in Richtung Aufbruch? Zumindest die Wirtschaft ist vergangenes Jahr erstmals nach drei Jahren der Rezession um 0,9 Prozent gewachsen. Für 2015 und 2016 soll sich das Wachstum mit 1,6 bzw. 1,8 Prozent weiterhin fortsetzen.

Die Wirtschaftsdynamik Portugals hat sich verstärkt, im Export wird ein neuer Rekord erwartet. Durch die wachsende Binnennachfrage nehmen auch die Importe weiter zu. "Das EU-Rettungspaket in Höhe von 78 Milliarden Euro hat Portugal vor dem Staatsbankrott bewahrt, war mit über 400 Spar- und Anpassungsmaßnahmen aber mit vielen Einschnitten verbunden. Die Reformen haben jedoch die Grundlage für die Erholung gelegt und dazu beigetragen, das Vertrauen der Investoren wiederzugewinnen", sagt Miriam Neubert, Portugal-Expertin bei Germany Trade & Invest in Madrid.

Bereits vor Ausbruch der Weltwirtschaftskrise war Portugal von einer schwachen Wettbewerbsfähigkeit geprägt. Heute treffen der Aufschwung und das günstigere Zinsumfeld auf eine offenere und dynamischere Volkswirtschaft, die in der Krise viele Hausaufgaben gemacht und ihre über Jahrzehnte aufgebauten Ungleichgewichte zu einem Teil korrigiert hat. So wurde das Staatshaushaltsdefizit seit 2010 auf 4,5 Prozent mehr als halbiert. Dieses Jahr soll der Schritt unter die 3-Prozent-Grenze geschafft werden, sodass Portugal von der Liste der Euroländer mit exzessiven Defiziten gestrichen werden kann.

Trotz der positiven Anzeichen hat Portugal die Wirtschaftskrise nicht ganz hinter sich gelassen. "Größte Herausforderung bleibt in den kommenden Jahren sicherlich der hohe Verschuldungsgrad, trotz positiver Tendenzen. Aus der Maastricht-Perspektive gesehen hat die Staatsschuldenquote dank des wirtschaftlichen Aufschwungs den Höhepunkt überschritten und ist Ende März 2015 auf 130 Prozent des BIP gesunken", so Neubert weiter. Auch die Arbeitslosenrate bleibt ein Problem: Obwohl diese im Vorjahresvergleich gesunken ist, war sie mit 12,4 Prozent im August 2015 immer noch sehr hoch.

Deutschland exportierte 2014 nach Portugal Waren im Wert von insgesamt 7,1 Milliarden Euro, ein Anstieg von 11,2 Prozent zum Vorjahr. Im gleichen Zeitraum importierte die Bundesrepublik portugiesische Waren im Wert von 5,2 Milliarden Euro.

Germany Trade & Invest (GTAI) ist die Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Bundesrepublik Deutschland. Die Gesellschaft informiert deutsche Unternehmen über Auslandsmärkte, wirbt für den Wirtschafts- und Technologiestandort Deutschland und begleitet ausländische Unternehmen bei der Ansiedlung in Deutschland.

 

Quelle presseportal  Foto by pixabay/falco

ARD-DeutschlandTrend Oktober 2015

Sonntagsfrage: Union verliert leicht, Merkel büßt an Beliebtheit ein, Seehofer legt zu

Köln (ots) - In der Sonntagsfrage verliert die Union im Vergleich zum Vormonat  2 Punkte und kommt auf 40 Prozent. Die SPD kommt auf 24 Prozent (+/-0 Punkte im Vergleich zum September-DeutschlandTrend). Die Grünen  erreichen 10 Prozent (-2), die Linke 9 Prozent (+1). Die FDP erreicht 5 Prozent (+1), die AfD 6 Prozent (+2). Für die Sonntagsfrage im  Auftrag der ARD-Tagesthemen hat das Meinungsforschungsinstitut  Infratest dimap von Montag bis Mittwoch dieser Woche 1.501  Wahlberechtigte bundesweit befragt.  Deutliche Veränderungen binnen eines Monats zeigen sich in der  Beurteilung der wichtigen bundespolitischen Akteure, allen voran der  Bundesregierung. 48 Prozent der Befragten sind mit der Arbeit der  Bundesregierung zufrieden bzw. sehr zufrieden. Das sind 5 Punkte  weniger als im Vormonat. 51 Prozent sind weniger bzw. gar nicht  zufrieden. Das sind 7 Punkte mehr als im Vormonat. Erstmals seit März 2014 überwiegt die Unzufriedenheit mit der Regierungskoalition.  Auf Platz eins der Liste der beliebtesten Politiker liegt  Außenminister Frank-Walter Steinmeier mit 65 Prozent Zustimmung. Das  sind 7 Punkte weniger als im Vormonat. Es folgt Finanzminister  Wolfgang Schäuble. 64 Prozent der Befragten (-5) sind mit seiner  Arbeit zufrieden bzw. sehr zufrieden. Bundeskanzlerin Angela Merkel  verliert im Vergleich zum Vormonat 9 Punkte und erreicht 54 Prozent  Zustimmung. Das ist ihr schlechtestes Ergebnis seit Dezember 2011  (damals ebenfalls 54 Prozent Zustimmung). Wirtschaftsminister Sigmar  Gabriel kommt auf 47 Prozent Zustimmung (-1). Der  Noch-Fraktionsvorsitzende der Linkspartei Gregor Gysi erreicht 45  Prozent (+1) und Familienministerin Manuela Schwesig 40 Prozent (-2). Der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer legt um 11 Punkte zu auf 39  Prozent. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen erreicht 39  Prozent Zustimmung (-6) und Innenminister Thomas de Maizière 39  Prozent Zustimmung (-1).   Befragungsdaten - Grundgesamtheit: Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren - Fallzahl: 1.001 Befragte, Sonntagsfrage: 1501 Befragte - Erhebungszeitraum: 28.9.2015 bis 29.9.2015, Sonntagsfrage  29.9.2015 bis 30.9.2015 - Erhebungsverfahren: Computergestützte Telefoninterviews (CATI) - Stichprobe: Repräsentative Zufallsauswahl/Dual Frame - Fehlertoleranz: 1,4* bis 3,1** Prozentpunkte  * bei einem Anteilswert von 5%; ** bei einem Anteilswert  von 50%

Quelle presseportal  Foto pixabay/geralt

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