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Alexandros Tallos

Alexandros Tallos

Paukenschlag bei den Bayern

Nach letzten Informationen verlässt Pep Guardiola den FC Bayern München

Nun ist es also amtlich. Ab Sommer 2016 muss der FC Bayern ohne den Meister Trainer Pep Guardiola auskommen, denn der Spanier wird seinen Vertrag beim deutschen Meister nicht verlängern. Dafür steht der Nachfolger mit dem Italiener Carlo Ancelotti (56) nun bereits fest. 

Was das für den Fußball in München bedeutet, steht noch nicht fest. Sicher ist jedoch, dass er einen hochklassischen Kader in München vorfinden wird und dass er gewohnt ist mit Mannschaften in Star-Besetzungen zu arbeiten. 

Quelle presseportal  Foto by flickr/Doha Stadium Plus Qatar

  • Publiziert in Sport
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Juso-Vorsitzende Uekermann sucht Gespräch mit SPD-Chef Gabriel

"Basta-Politik tut der Partei nicht gut"

Hamburg (ots) - Nach dem Eklat auf dem Berliner Parteitag der SPD sucht die Juso-Vorsitzende Johanna Uekermann ein klärendes Gespräch mit Parteichef Sigmar Gabriel. "Ich bin dazu bereit, ich hoffe, er auch", sagte sie dem stern. "Das wäre mein Weihnachtswunsch."

Auf die Frage, ob sie Gabriel die Kanzlerkandidatur vermasselt habe, sagte Uekermann: "Keineswegs. Man darf ein Ergebnis auf einem Parteitag auch nicht so hoch hängen." Jetzt sei es wichtig, dass Gabriel die Partei wieder um sich schare. Das könne auch gelingen - "mit dem richtigen Wahlprogramm". Die Debatte über die inhaltliche Ausrichtung der Partei werde in diesem Rahmen geführt. Uekermann: "Basta-Politik tut der Partei nicht gut."

Uekermann bestreitet, dass die Jusos auf dem Parteitag einmütig gegen Gabriel gestimmt hätten. "Es gab eine klare Verabredung unter Jusos und Linken: keine Abrechnung über den Wahlzettel", sagte Uekermann dem stern. Die Ablehnung sei quer durch die Reihen gegangen. Sie selbst sei nur beratende Delegierte gewesen und habe daher nicht mitstimmen dürfen. Gabriel konnte nur 74 Prozent der Stimmen auf sich vereinen und erzielte damit das zweitschlechteste Ergebnis bei einer Vorsitzenden-Wahl in der SPD-Nachkriegsgeschichte. "Das war kein Ergebnis, über das man sich gefreut hätte, ich auch nicht", sagte Uekermann. Gleichwohl sei es ein "ehrliches Ergebnis" gewesen.

Uekermann äußerte sich auch zu den scharfen Wortgefechten, die sie sich mit der SPD-Führung rund um den Parteitag geliefert hat. Dass sie in einem Interview Gabriel die Schulnote "Vier minus" gegeben hatte, sei "eher antreibend" gemeint gewesen. "Das war keine Kriegserklärung, sondern der Wunsch, gemeinsam die SPD voranzubringen. Zu sagen: Da ist noch Luft nach oben, was unsere Performance angeht." Nicht weiter kommentieren wollte Uekermann Äußerungen von Gabriels Staatsekretär Matthias Machnig, der sie während des Parteitages eine "dumme Pute" genannt haben soll. "Ich war gar nicht mehr auf dem Parteiabend, als die Worte gefallen sind und habe das selber nicht mitbekommen. Ich kann mir vorstellen, dass das aus einer sehr emotionalen Situation heraus passiert ist", sagte Uekermann.

Quelle presseportal  Foto by flickr/Jusos

Wenn die Engländer wieder mal eine Sonderrolle spielen wollen

Martin Korte zu den britischen Wünschen an die EU: Das Ende des Entgegenkommens?

Hagen (ots) - Ohne Kompromisse hat die Europäische Union keine Zukunft. Sie ist ein Kompromiss. Deswegen sind die Aussichten, Großbritannien in der Gemeinschaft zu halten, derzeit nicht gerade rosig - bei allem guten Willen der Kontinentaleuropäer. Denn die Wunschliste von David Cameron rüttelt zumindest in einem Punkt an einem Grundpfeiler der EU: Der Premier will Nicht-Briten aus Europa in seinem Land bei den Sozialleistungen benachteiligen - und das geht gar nicht. In der EU müssen alle gleich sein. Gut, jetzt ziehen wir mal das Verhandlungsgetöse ab, mit dem Cameron bei seinem Europa-kritischen Volk Eindruck schinden will: Aber Entgegenkommen sieht anders aus. Und wir dürfen nicht vergessen, dass Großbritannien schon jetzt einen Sonderstatus genießt. Die EU steckt in der Klemme. Sie weiß, dass sie ohne Großbritannien nicht mehr viel wert ist, aber sie darf sich auch nicht erpressen lassen. Wo kämen wir hin, wenn wir uns den Verbleib der Insel in der Gemeinschaft mit fundamentalen Zugeständnissen erkaufen würden? Andere Nationen, vor allem im Osten und im Süden, würden das sicherlich als Einladung verstehen, mit Sonderwünschen nachzuziehen. Und wo endet das Ganze? Selbstverständlich doch mit einem Kompromiss. Wahrscheinlich aber mit einem faulen. Die EU wird den Briten entgegenkommen. Das Vertragswerk werden Diplomaten und Bürokraten in Brüssel so filigran ziselieren, dass es der normale Bürger nicht mehr versteht, Cameron und die anderen Briten aber ihr Gesicht als "Sonder-Europäer" wahren können. Das alles stärkt auf Dauer die Gemeinschaft nicht. Langsam, aber sicher bröselt sie auseinander.

Quelle presseportal  Foto by flickr/Number 10

Wahltrend für Merkel und Gabriel

Ziemlich aufgeräumt Merkels Flüchtlingspolitik, Gabriel und die Umfragen

Cottbus (ots) - Wer Angela Merkel nach dem CDU-Parteitag Anfang der Woche beobachtet hat, der hat eine ziemlich aufgeräumte und entspannte Kanzlerin erleben können. Selbst nach dem eher unerfreulichen EU-Gipfel am Freitag. Merkel ist sich seit dem Karlsruher Konvent, bei dem die Delegierten sie feierten, ihrer Sache noch sicherer. Jetzt gibt es in der Flüchtlingspolitik für sie und die Union freilich auch kein Zurück mehr. Merkels Hartnäckigkeit und Ausdauer schlagen sich langsam in den Umfragen nieder. Zwar ist eine Mehrheit noch unzufrieden mit der Flüchtlingspolitik der Regierungschefin, das muss die Bundeskanzlerin weiter umtreiben. Sie muss noch viel Überzeugungsarbeit leisten. Doch die Zustimmung wächst. Nicht bombastisch, aber offenbar stetig. Und auch die Union profitiert. Das wird die innerparteilichen Kritiker der Kanzlerin, deren Sorgen trotz des Jubelparteitages nicht verflogen sind, weiter besänftigen. Steigen die Meinungsumfragen, nehmen Verdruss und Ungeduld ab. So ist es in der Union, so ist es in den anderen Parteien. Weshalb die Stimmung in der SPD düsterer werden dürfte. Der Trend zeigt für sie nicht nach oben, eher nach unten. Selbst schuld. Die Genossen haben sich mit der Abstrafung ihres Vorsitzenden Sigmar Gabriel auf ihrem Parteitag dem Wähler als unberechenbar präsentiert - und damit Merkel geholfen. In der Folge hat die CDU den Ball dankbar aufgenommen und die Reihen geschlossen. Der SPD bleibt weiter nur die Hoffnung, dass Umfragewerte tatsächlich Momentaufnahmen sind. Aber das hofft sie ja schon lange.

Quelle presseportal  Foto by flickr/quox | xonb

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