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Alexandros Tallos

Alexandros Tallos

Immer mehr Drohnen zu Weihnachten verkauft - in den USA nur noch nach Anmeldung

Wer in Amerika seine private Drohne fliegen will muss sich erst registrieren lassen

Nicht nur in Deutschland sind sie sehr beliebt - die kleinen handlichen Drohnen für den Privat Gebrauch. Auch in den USA werden immer mehr von den kleinen Fluggeräten gekauft. Mittlerweile stellt das für die US Behörden ein Sicherheitsrisiko und deshalb wird nun von den stolzen Besitzern solcher Mini-Überwachungsgeräten eine Registrierung eingefordert, bevor die Drohnen gestartet werden dürfen. Wenn die Anmeldung nicht erfolgt, muss der neue Besitzer mit einer Strafe von 27.000 Dollar rechnen. Diese Pflicht gilt sowohl wür die Mini-Drohnen, als auch für weitaus schwergewichtigere - alles von 250 Gramm bis 25 Kilogramm muss mit Namen, Adresse und E-Mail Adresse angemeldet werden. Außerdem weisen die Behörden auf die Richtlinien zum Betrieb der Geräte hin. Danach sollen die Drohnen stets im Sichtfeld der Piloten betrieben werden und nicht höher als 120 Meter fliegen.

Quelle presseportal  Foto by flickr/THQ Deutschland

Bundeswehr - Die Kosten des Friedens

Ein Kommentar von Dieter Wonka, Berlin

Bielefeld (ots) - Klagen über fehlendes Personal, über schlechtes Material und über falsche strategische Weichenstellungen gehören für die Lobbyisten der Bundeswehr zum Alltagsgeschäft. Jahrelang winkte schließlich eine Friedensdividende, mit der sich alles Mögliche finanzieren ließ, nur nicht die Bundeswehr in einem Land, das von Freunden umzingelt war. Doch jetzt hat sich die Welt verändert. Krisen, wohin der Blick fällt, und die Bundeswehr steckt mittendrin. Frieden wird Geld kosten, auch die Verteidigung. Manchen fällt diese Erkenntnis vermutlich besonders schwer. Die Prioritäten haben sich verschoben, das geordnete Denken über die notwendigen Konsequenzen sollte aber gleichwohl nicht ausbleiben. Wer jetzt mit Blaulicht-Getöse mehr Personal für die Bundeswehr fordert, fängt die notwendige Debatte vom falschen Ende an. Was nützen mehr Soldaten angesichts maroder Waffenarsenale? Viele Soldaten bei immer weniger Geld für Investitionen und Instandhaltung haben sich schon in der Vergangenheit als Irrweg erwiesen. Darunter leidet die Truppe bis heute. Ein Teil des Materials der Bundeswehr ist derzeit gar nicht einsatzfähig. Kürzungen bei den Zivilangestellten nach Art des früheren Verteidigungsministers Thomas de Maizière haben dazu geführt, dass heute vieles von Soldaten erledigt wird, was nicht zu ihrem Kerngeschäft gehört, wohl aber in der Praxis den eigenen Karrieresprung sichert. Die aktuell anstehenden neuen Aufgaben für deutsche Soldaten, von Mali über Syrien bis hin zum AWACS-Einsatz, der jetzt als deutscher Beitrag für den Kampf gegen die Terrormiliz IS verlangt wird, taugen nicht als Beleg für den SOS-Ruf. Ein Verband von 178.000 Soldaten kann das auch noch leisten, ohne dass die Substanz gefährdet ist. Es sei denn, die Mittelmäßigkeit beschriebe tatsächlich den Alltagszustand der Bundeswehr. Der Ruf nach mehr Personal kann am Ende einer Grundsatzdebatte über die Kosten des Friedens stehen, nicht aber am Anfang. Wie es jetzt weitergehen sollte, hat Finanzminister Wolfgang Schäuble skizziert. Es müssten mehr Anstrengungen für wirkliche europäische Verteidigungsinitiativen unternommen werden. Dazu gehören aber eine echte europäische Koordination und der Mut bei der Bundeswehr, sich in Abstimmung mit dem Bündnis auf eigene Stärken zu konzentrieren und nicht mehr alles ein bisschen machen zu wollen.

Quelle presseportal  Foto by flickr/Ironbird Photography

Debatte um Bundestags-Büros für ausgeschiedene Politiker

Sollen Politiker nun auch noch Büros zugeteilt bekommen, wenn sie außer Dienst sind?

Düsseldorf (ots) - Die Grünen haben zu einer Beschränkung von Büroräumen und Personal für ausgeschiedene Politiker auf Kosten der Steuerzahler aufgerufen. "Wenn der Bundestag seinen ehemaligen Präsidenten oder deren Stellvertretern auch nach Ende der Amtszeit Büro und Personal zubilligt, dann sollte selbstverständlich sein, dass diese Ausstattung auch tatsächlich für Aufgaben im Zusammenhang mit dem früheren Amt genutzt und benötigt wird", sagte der Grünen-Haushaltsexperte Tobias Lindner der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Montagausgabe). Nach Informationen der Redaktion verfügt außer den ehemaligen Vizepräsidenten Wolfgang Thierse (SPD) und Eduard Oswald (CSU) auch Hermann Otto Solms (FDP) über ein Büro mit einer Vorzimmerkraft, auf das er als Schatzmeister seiner Partei und früherer Vizepräsident auf seiner Homepage mit Werbung für die Liberalen verweise. Alle Vizepräsidenten hätten vier Jahre nach ihrem Ausscheiden Anspruch auf dieses Privileg, Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) nach einem Ausscheiden sogar mindestens bis zum Jahr 2033.

Quelle presseportal  Foto by flickr/Jeremy Segrott

Perfekte Lösung - FC Bayern holt Star als Guardiola-Nachfolger

Leitartikel von Axel Lukacsek zum anstehenden Trainerwechsel beim FC Bayern München

Weimar (ots) - Eine Überraschung war es längst nicht mehr, als der FC Bayern München offiziell verkündete, dass sein Star-Trainer nach der Saison den Verein verlassen wird. Pep Guardiola hat den deutschen Fußball-Rekordmeister dort etabliert, wo die Vereinsbosse um den Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge ihn sehen wollen - in der europäischen Spitze.

Der Spanier holte mit der Mannschaft die Klub-WM, dominiert die nationale Meisterschaft zum Leidwesen der Konkurrenz nach Belieben, eroberte 2014 den DFB-Pokal. Aber die Krönung blieb ihm versagt. Mit dem FC Barcelona gewann er zwei Mal die Champions League. In München würde der Titelgewinn im Frühjahr 2016 der krönende Abschluss seiner Arbeit an der Isar sein.

Der Abschied von Guardiola stürzt - trotz aller Erfolge, die der Spanier hier gefeiert hat - den FC Bayern München nicht ins Tal der Tränen. Nicht immer war die Beziehung ganz störungsfrei. Guardiola nahm nie ein Blatt vor den Mund, legte sich zum Beispiel auch mit dem Ärzteteam an, wenn ein Spieler nicht rechtzeitig fit wurde oder er aus seiner Sicht falsch behandelt wurde. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt, eine in der gesamten Sportwelt vernetzte Ikone unter den deutschen Sportärzten und seit 1977 für den FC Bayern engagiert, nahm im April genervt seinen Hut.

Nun übernimmt mit Carlo Ancelotti ein Star der Branche das Ruder. Der Italiener hat als Trainer schon drei Mal die Champions League gewonnen. Er ist damit die perfekte Lösung für den FC Bayern, der auch in Zukunft in Europa oben mitspielen will. Der Münchner Traum vom sechsten Champions-League-Triumph lebt weiter. Es sei denn, Pep Guardiola kommt seinem Nachfolger zuvor und verabschiedet sich mit dem Sieg in der Königsklasse.

Quelle presseportal  Foto by flickr/Ingmar Zahorsky

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