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Alexandros Tallos

Alexandros Tallos

Ehrenamtliche Helfer sind gefragt

Der Staat schwankt, wenn es stürmt - ein Kommentar von JAN JESSEN

Essen (ots) - Pensionierte Verwaltungsangestellte helfen bei der Registrierung von Flüchtlingen, niedergelassene Ärzte bei Gesundheitsuntersuchungen, Lehrer geben Deutschkurse, in den sozialen Netzwerken und Runden Tischen organisieren sich Menschen, um Unterstützung zu leisten. Alle tun es freiwillig, die meisten ehrenamtlich. Die Welle der Hilfsbereitschaft in Deutschland und ganz speziell in NRW ist viel höher als die des Fremdenhasses. Das ist wunderbar. Aber ohne die Freiwilligen würde der Staat in die Knie gehen. Und das ist besorgniserregend. Der Staat ist es nun einmal, der für die Versorgung und Aufnahme von Asylsuchenden zuständig ist, so wie er es generell für die Daseinsvorsorge sein sollte. Für die Betreuung von Flüchtlingen gab es einmal wesentlich mehr Personal, es gab mehr Einrichtungen. Das Personal wurde eingespart, die Einrichtungen wurden geschlossen. Niemand hat gegengesteuert, auch, als spätestens mit dem Ausbruch des syrischen Bürgerkriegs klar war, dass die Zahl der Flüchtlinge sprunghaft steigen würde. Das war Politikversagen. Kurzsichtigkeit ist aber nicht das einzige Problem: In den vergangenen 20 Jahren sind im öffentlichen Dienst über eine Million Stellen abgebaut worden, der schlanke, billige Staat war - und ist - das Idealbild insbesondere neoliberaler Ideologen (die übrigens auch die Gründung der Tafeln mit vorangetrieben haben, mit denen das Sozialstaatsgebot ausgehöhlt wird). Richtig ist: Ein ausgezehrter Staat kostet nicht viel. Aber er schwankt, wenn es stürmisch wird. Zum Glück hilft ihm die Zivilgesellschaft wieder auf die Beine.

 

Quelle: presseportal.de Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung - Foto: by flickr / Dennis Skley

Doku: Wo machen Deutsche am liebsten Urlaub?

"Deutschland macht Urlaub" bei RTL II-"Echtzeit

München (ots) - Die Deutschen machen gerne Urlaub! Aber von wegen Mallorca, Türkei oder Thailand - das liebste Reiseziel liegt nicht etwa in weiter Ferne. Ob in den Bergen oder am Meer: Die Bundesbürger verbringen die schönste Zeit des Jahres am liebsten im eigenen Land. Laut der Stiftung für Zukunftsfragen liegt Deutschland bei den Bundesbürgern seit Jahren auf Platz 1 im Gesamtranking der Urlaubsziele. 2013 verbrachten zwei von fünf Deutschen ihren Urlaub in der Heimat.

Die "Echtzeit"-Reportage "Deutschland macht Urlaub" stellt die Frage: Warum ist das so? Und begleitet 24 Stunden lang das Leben deutscher Urlauber im eigenen Land. Die Reportage zeigt, wie Urlaub völlig ohne Geld funktioniert und dass eine Reise manchmal eben auch mit einer Panne auf der Autobahn beginnt. Von einer Nacht im Fels über Ferien auf dem Bauernhof bis hin zum Betrieb in außergewöhnlichen Hotels, "Echtzeit" trifft Menschen, die ihre schönste Zeit des Jahres genießen und solche, die dafür sorgen, dass andere sie haben.

"Deutschland macht Urlaub" ist eine Produktion der Focus TV Produktions GmbH.


Quelle: presseportal.de / Ausstrahlung "Echtzeit" am 09.08.2015 um 19:00 Uhr bei RTL II. © RTL II

 

Keine Sommerpause bei der Bundesagentur für Arbeit

BA: Wir unterstützen Qualifizierung - Betriebe und Beschäftigte profitieren

Nürnberg (ots) - Die Zahl der Betriebe, die auf die Weiterbildung ihrer Beschäftigten bauen, ist hoch wie nie. Auch die Bundesagentur für Arbeit (BA) unterstützt die Weiterbildung von Beschäftigten mit finanziellen Zuschüssen. Dafür hat sie im Jahr 2014 mehr als 150 Millionen Euro investiert. Es ist ganz einfach: Von der Qualifikation der Beschäftigten profitieren die Betriebe und die Mitarbeiter. Die Unternehmen entwickeln ihre eigenen Fachkräfte, schaffen Perspektiven für ihr Personal, binden dieses an den Betrieb und stärken so ihre Wettbewerbsfähigkeit. Für die Arbeitnehmer bedeutet Qualifizierung bessere Chancen auf Beschäftigung, auf höhere Einkommen und letztlich mehr Schutz vor Arbeitslosigkeit. Alles das unterstützt die BA mit ihrem Programm "Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter älterer Arbeitnehmer in Unternehmen" (WeGebAU). Mit WeGebAU will die BA explizit kleine und mittlere Unternehmen unterstützen. "Wir können den kleinen Betrieben nur empfehlen, das Förderprogramm der BA in Anspruch zu nehmen und im Wettbewerb mit Großbetrieben um Fachkräfte besser bestehen zu können", erklärt Raimund Becker, Vorstand Regionen der BA. Denn: Laut aktueller Analyse des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), ist die Zahl der Betriebe, die ihre Beschäftigten weiterbilden, zwar um mehr als 17 Prozentpunkte seit dem Jahr 2000 gestiegen. Allerdings zeigt die IAB-Untersuchung auch, dass insbesondere Kleinstbetriebe ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in vergleichsweise geringem Umfang Weiterbildung ermöglichen. Im Durchschnitt haben im ersten Halbjahr 2014 54 Prozent aller deutschen Betriebe Weiterbildungsmaßnahmen unterstützt, indem sie Weiterbildungskosten zumindest teilweise übernahmen und/oder die Beschäftigten zur Teilnahme freistellten. Die Arbeitgeberservices der örtlichen Agenturen für Arbeit beraten über die Fördermöglichkeiten. Informationen zum Programm enthält auch das Faltblatt "Beschäftigen und Qualifizieren" abrufbar unter: http://www.arbeitsagentur.de/web/content/DE/BuergerinnenUndBuerger/Detail/index.htm?dfContentId=L6019022DSTBAI486063

Quelle: presseportal.de Foto: by flickr / Daniel Bagel

Umfrage: Smartphone-Nutzer gestresst

Wenn der Umgang mit dem Handy zum Stress führt

Berlin (ots) - Per Smartphone immer und überall erreichbar sein - das ist für jeden dritten Nutzer ein Problem. Das zeigt eine aktuelle Umfrage [1] von TNS Infratest im Auftrag der Deutschen Bank für den Wettbewerb "Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen".

Nachrichten checken, Anrufe beantworten, Fotos mit Freunden teilen: Bei jedem zweiten Nutzer (49 Prozent) eines privaten Mobiltelefons mit Internetanschluss kommt das Gerät fast andauernd im Laufe des Tages zum Einsatz. Eine Dauernutzung, die nicht ohne Folgen bleibt: Insgesamt ist fast jeder dritte befragte Nutzer (32 Prozent) der Meinung, dass sein privater Stress zunimmt, weil er per Smartphone jederzeit erreichbar ist. So lauten die Ergebnisse einer Umfrage zum Thema digitaler Wandel, die im Rahmen des Wettbewerbs "Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen" durchgeführt wurde.

1.008 Befragte in Deutschland ab 14 Jahre, März 2015, darunter 611 Nutzer eines privaten Smartphones

Über den Wettbewerb

Neue Lösungen für eine vernetzte Zukunft sucht der Wettbewerb "Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen" 2015: Unter dem Motto "Stadt, Land, Netz! Innovationen für eine digitale Welt" würdigen die Initiative "Deutschland - Land der Ideen" und die Deutsche Bank die 100 besten Projekte aus Deutschland, die einen besonderen Beitrag zum digitalen Wandel leisten.

Mehr zum Wettbewerb unter deutschland-vernetzt.de und land-der-ideen.de. 

Quelle: presseportal.de - Foto: by flickr / Maxim Müller

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