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Alexandros Tallos

Alexandros Tallos

Auto Bild: Krankheitserreger in Carsharing-Autos

Hamburg (ots) - Mehr als eine Million Carsharing-Nutzer bundesweit
Bakterien und Schimmelpilze in Fahrzeugen nachgewiesen
Besonders verschmutzt sind Armaturen, Display und Fußmatte

Carsharing liegt in Großstädten im Trend: Über eine Million Nutzer sind in Deutschland bei verschiedenen Anbietern registriert. Durch die hohe Nachfrage werden die Autos oft von jeweils mehr als zehn Fahrern am Tag genutzt. Doch: Wo viele Menschen sind, ist auch eine Brutstätte für Keime. AUTO BILD hat in der aktuellen Ausgabe 32/2015 (EVT: 7.8.2015) mit dem Hygiene-Experten Horst Veith ein zufällig ausgewähltes Auto vom Anbieter Car2Go untersucht. "Unter dem Mikroskop wird deutlich, wie viele Bakterien und Schimmelpilze sich in dem Auto tummeln", so AUTO BILD-Mitarbeiter Egon Morawietz.

Ausgestattet mit einem Alukoffer voller Messinstrumente machte Hygiene Experte Horst Veith sichtbar, was dem bloßen Auge verborgen bleibt: Kolik-Bakterien, Auslöser von Durchfallerkrankungen, auf dem Display, Schimmelpilze auf der Fußmatte und das Armaturenbrett mit einer Bakterienkontamination wie auf einer Schuhsohle.

Für Fachleute keine Überraschung: In den USA haben Wissenschaftler mehr als 130 Bakterienarten in Autos nachgewiesen. Beim Carsharing teilen sich die Nutzer nicht nur das Auto, sondern zwangsläufig auch Millionen von Krankheitserregern. Laut Car2Go werden die Wagen nach 60 Vermietungen gereinigt. Allerdings gibt es Hinweise darauf, dass die Autos nicht gründlich genug geputzt werden.

"Schon mit kleinen Veränderungen könnten Carsharing-Anbieter viel bewirken. Ein Abfallbeutel und ein Paket Desinfektionstücher beispielsweise gewährleisten zumindest ein Mindestmaß an Hygiene", so Egon Morawietz. "Bei einem guten Immunsystem wird man von Carsharing zwar nicht unbedingt krank, der Ekelfaktor ist jedoch hoch."

Die vollständige Reportage lesen Sie in der aktuellen Ausgabe 32/2015 von AUTO BILD, die am 7. August 2015 erscheint.

Quelle: "AUTO BILD" - Bildrechte "AUTO BILD"

Auch bei verschreibungsfreien Arzneimitteln ist fachkundige Beratung wichtig

Berlin (ots) - Wer sich erkältet, nimmt häufig als erstes verschreibungsfreie Arzneimittel wie Schmerzmittel oder Hustenlöser ein. Diese Selbstmedikation ist in vielen Fällen auch sinnvoll, aber man sollte sich fachkundig beraten lassen.

"Gehen Sie in die Apotheke, schildern Sie Ihre Beschwerden und fragen Sie nach geeigneten Behandlungsmethoden", empfiehlt Anja Klauke, Expertin für Selbstmedikation beim Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI). "Sagen Sie außerdem unbedingt Bescheid, wenn Sie bereits zu Hause vorhandene Arzneimittel eingenommen haben, zum Beispiel fiebersenkende Präparate. Der Apotheker wird dann bei seiner Empfehlung darauf achten, dass Sie Wirkstoffe wie etwa Paracetamol, ASS oder Ibuprofen nicht mehrfach und damit in zu hoher Dosis einnehmen oder falsch kombinieren. Je besser der Pharmazeut über Ihre aktuelle Gesundheitssituation informiert ist, desto individueller kann er Sie beraten. Und wenn Sie die verschreibungsfreien Mittel entsprechend korrekt einnehmen, werden sie auch schnell zur Linderung der Beschwerden beitragen. Wichtige Informationen rund um ihr Medikament finden Sie ergänzend natürlich auch in der Packungsbeilage", sagt Anja Klauke.

Medikamente sind zu Recht keine Konsumgüter, die man mal eben im Vorbeigehen aus dem Supermarktregal nimmt und zur Kasse trägt. Es sind vielmehr komplexe Produkte mit einem Nutzen-Risiko-Profil, die erklärungsbedürftig sind. Bei verschreibungspflichtigen Medikamenten wie zum Beispiel Antibiotika ist es allein der Arzt, der sie auf Basis seiner Diagnose verordnen kann. Die Einnahme solcher Arzneimittel muss streng überwacht und bei starken Neben- oder Wechselwirkungen möglicherweise abgebrochen werden. Bei den verschreibungsfreien Medikamenten ist die Situation etwas anders. Für die Selbstmedikation stehen nur Wirkstoffe zur Verfügung, für die schon jahrelange Erfahrungen vorliegen und die über ein ausgezeichnetes Nutzen-Risiko-Profil verfügen. Deshalb kann man sie auch ohne ärztliche Verordnung in der Apotheke erwerben. Dort werden diese sogenannten OTC-Arzneimittel aber nicht ohne Grund "Over The Counter", also "über den Apothekenverkaufstisch" abgegeben. Dahinter steht der Apotheker, der uns Laien mit seinem pharmazeutischen Wissen berät: "Nicht alle verschreibungsfreien Arzneimittel sind für jeden Patienten gleichermaßen gut geeignet", erklärt Anja Klauke. "Wer zum Beispiel zur Thromboseprävention bereits regelmäßig verschreibungspflichtige Blutverdünner einnimmt, darf auf keinen Fall zusätzlich noch blutverdünnendes ASS einnehmen, das in gängigen verschreibungsfreien Schmerztabletten enthalten sein kann. Es ist deshalb auch bei OTC-Arzneimitteln unerlässlich, dass uns der Apotheker beratend und gegebenenfalls auch abratend zur Seite steht."

Quelle: BPI - Bildrechte: obs/BPI Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie / Foto Anja Klauke BPIe.V.

Deutsche Messe stellt Messehalle 21 als befristete Flüchtlingsunterkunft zur Verfügung

Hannover. Die Deutsche Messe AG unterstützt die Stadt Hannover bei der Flüchtlingsunterbringung. Von Mittwoch, 12. August 2015, bis Ende September 2015 wird die Landeshauptstadt Hannover die Messehalle 21 im Nordwesten des Messegeländes als Flüchtlingsunterkunft nutzen. Die Vorbereitungen durch die Feuerwehr Hannover beginnen bereits am Samstag, 8. August 2015.

„Als international tätiges Unternehmen aus Hannover ist es für uns selbstverständlich, in einer humanitären Sondersituation wie dieser zu unterstützen. Als uns die Anfrage von Oberbürgermeister Stefan Schostok erreichte, war sofort klar, dass wir die Verfügbarkeiten unserer Hallen prüfen“, sagte Dr. Wolfram von Fritsch, Vorsitzender des Vorstandes der Deutschen Messe AG. Die Halle 21 erfüllt die technischen Voraussetzungen, um mit überschaubarem Aufwand Flüchtlinge unterzubringen. Die kommenden Wochen stellten zudem eine der seltenen Gelegenheiten dar, in denen die Messehallen kurzfristig verfügbar sind.

Diese Form der Unterstützung der Deutschen Messe ist bis Ende September befristet. Ab dem 28. September wird das Gelände wieder vollständig für die anstehenden Herbstveranstaltungen sowie für die sich direkt anschließenden Frühjahrsmessen benötigt.

Deutsche Messe AG
Die Deutsche Messe AG ist mit einem Umsatzvolumen von 280 Millionen Euro im Jahr 2014 eine der zehn größten Messegesellschaften weltweit und betreibt das größte Messegelände der Welt. Sie entwickelte, plante und realisierte im Jahr 2014 insgesamt 134 Messen und Kongresse im In- und Ausland mit mehr als 41 000 Ausstellern und 3,6 Millionen Besuchern. Zu ihrem Eventportfolio gehören internationale Leitmessen wie die CeBIT (Informations- und Kommunikationstechnologien), die HANNOVER MESSE (industrielle Technologien), die BIOTECHNICA (Biotechnologie), die CeMAT (Intralogistik), die didacta (Bildung), die DOMOTEX (Bodenbeläge), die INTERSCHUTZ (Brand- und Katastrophenschutz, Rettung und Sicherheit) und die LIGNA (Holz- und Forstwirtschaft). Mit rund 1 200 Beschäftigten und 66 Repräsentanzen, Tochtergesellschaften und Niederlassungen ist sie in mehr als 100 Ländern präsent.

Quelle: messe.de - Bildrechte: Deutsche Messe

TÜV Rheinland zertifiziert künftig auch Ausbildungsbetriebe

Neues Zusatzmodul zur Zertifizierung "Ausgezeichneter Arbeitgeber" - Auszubildende und Betriebe profitieren

Köln (ots) - Für junge Menschen, die 2016 eine Ausbildung beginnen möchten, startet in diesen Tagen die Bewerbungsfrist. Vielen Schulabgängern fällt es nicht leicht, sich auf einen beruflichen Weg festzulegen. Hinzu kommt die Ungewissheit, ob der gewählte Ausbildungsbetrieb auch das hält, was er zum Beispiel auf seiner Website verspricht. Damit Bewerber es künftig leichter haben, eine Entscheidung zu treffen, hat TÜV Rheinland eine neue Zertifizierung für Ausbildungsbetriebe entwickelt. Das neue Zusatzmodul 'Ausbildungsbetrieb' ist Bestandteil der Zertifizierung 'Ausgezeichneter Arbeitgeber' von TÜV Rheinland. Mit der bisherigen Zertifizierung lassen Unternehmen bereits ihr Personalwesen bewerten.

Transparenz für Bewerber

Von der neuen Zertifizierung profitieren auch die Ausbildungsbetriebe selbst. Sie erhalten künftig die Möglichkeit, sich besser von ihrer Konkurrenz abzuheben. "Manche Betriebe bieten ihren Auszubildenden wirklich viel und trotzdem haben sie Schwierigkeiten, freie Plätze zu besetzen", sagt Projektmanager Reinhard Bier von TÜV Rheinland. Das Zusatzmodul Ausbildungsbetrieb hilft solchen Unternehmen, ihr Angebot für die Bewerber sichtbar zu machen. Das Zusatzmodul steht für eine systematische und methodische Vermittlung der Ausbildungsinhalte, die den Auszubildenden einen wirklichen Mehrwert bieten. Außerdem beinhaltet es Kriterien für geregelte Rahmenbedingungen. Zu diesen zählen beispielsweise, dass die Auszubildenden ein angemessenes Entgelt erhalten und die Arbeitszeit sowie -belastung geregelt sind und den gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Ferner beinhaltet das Modul ebenfalls, dass die Zufriedenheit beziehungsweise auch Verbesserungsvorschläge der Auszubildenden bewertet und berücksichtigt werden.

Prüfung vor Ort und definiertes Programm

Als erstes Unternehmen hat der Wuppertaler Zangenhersteller KNIPEX seinen Ausbildungsbetrieb erfolgreich prüfen lassen. Bei dem Verfahren untersuchten die TÜV Rheinland-Auditoren vor Ort, ob die Anforderungen des Standards in Bezug auf die Infrastruktur des Ausbildungsbetriebs, die inhaltlichen Abläufe der Ausbildung und die Anforderungen an das Ausbildungspersonal eingehalten werden.

Für das neue Zusatzmodul hat TÜV Rheinland konkrete Anforderungen formuliert, die ein Ausbildungsbetrieb erfüllen muss. Beispielsweise muss es ein definiertes Programm zur Einführung von Auszubildenden geben. Ferner geht es darum, dass die erforderlichen Ressourcen für eine Berufsausbildung vorhanden sind. Brechen beispielsweise Kandidaten ihre Ausbildung ab, muss gegebenenfalls analysiert werden, warum dies geschieht. Nach erfolgreicher Prüfung erhält das Unternehmen das Prüfzeichen "Ausgezeichneter Arbeitgeber + Ausbildungsbetrieb".


Quelle: presseportal.de - Bildrechte: TÜV Rheinland

 

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