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Alexandros Tallos

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Benzinpreise weiter auf Talfahrt

Talfahrt der Benzinpreise setzt sich im August fort: 1,40-Euro-Marke geknackt

Sinkende Rohölpreise, stärkerer Euro: Im August hat sich die Talfahrt der Benzinpreise fortgesetzt - trotz bundesweiter Sommerferien. Gegenüber Juli war der Liter Super E10 um durchschnittlich 7 Cent günstiger, der Liter Diesel kostete rund 6 Cent weniger als im Vormonat. Im Durchschnitt zahlten Autofahrer für den Liter Superbenzin 1,38 Euro. Zu diesen Ergebnissen kommt die monatliche Auswertung des Verbraucherinformationsdienstes clever-tanken.de.

Mit wenigen Schwankungen fielen die Preise für Super E10 im Monatsverlauf kontinuierlich, bei Diesel verlief die Preisentwicklung etwas holpriger. Nachdem sich die Preisschere zwischen den Kraftstoffsorten seit Januar immer mehr geöffnet hatte, haben sich die Preise im August erstmals wieder angenähert. Der Preisunterschied zwischen Benzin und Diesel lag bei durchschnittlich 26 Cent (im Juli bei rund 27 Cent). Er ist damit allerdings noch immer deutlich höher als der steuerliche Unterschied zwischen beiden Kraftstoffen von gut 22 Cent. "Dieselfahrer profitieren damit aktuell noch mehr von den fallenden Kraftstoffpreisen", sagt Steffen Bock, Geschäftsführer von clever-tanken.de.

Trotz Preissturz: An den bisher günstigsten Jahresmonat Januar kommen die Benzinpreise noch nicht heran. Im Mittel müssen Kraftfahrer noch rund 13 Cent mehr als zu Jahresbeginn für einen Liter Super E10 zahlen. Dieselfahrer hingegen bezahlen aktuell im Mittel nur knapp 1 Cent pro Liter mehr als im Januar. Viermaliges Auftanken à 60 Liter Super E10 kostete im August im Bundesschnitt rund 333 Euro - und damit etwa 16 Euro weniger als im Juli, aber knapp 31 Euro mehr als im Januar.

Städteranking: Im Norden ist der Sprit günstiger

Super E10 tankten Autofahrer laut clever-tanken.de im August am günstigsten in Hamburg (durchschnittlich 1,365 Euro), Bremen (1,366 Euro) und Leipzig (1,370 Euro). Hamburg ist damit zum vierten Mal in 2015 unter den Top drei der günstigsten Städte, Bremen schafft es zum vierten Mal in Folge in diese Kategorie. Leipzig rutschte erstmals seit Aufstellung des Benzinpreisrankings der 20 größten deutschen Städte von clever-tanken.de im Januar 2013 in die Top drei der günstigsten Tankstädte.

In der Kategorie der drei teuersten Tankstädte belegten Frankfurt am Main (1,402 Euro), Köln (1,396 Euro) und München (1,395 Euro) die Plätze eins bis drei. In Frankfurt mussten Autofahrer für Super E10 damit zum dritten Mal in Folge am tiefsten in die Tasche greifen. Vier Mal Auftanken à 60 Liter kostete hier rund 336,41 Euro und damit etwa 8,86 Euro mehr als im günstigen Hamburg.

Autofahrer können sich auf September freuen

"Die Rohölpreise sind im August zeitweise auf ein 6,5-Jahrestief abgerutscht. Autofahrer dürften sich im September weiter freuen, da Preisstürze der Börse erst zeitverzögert an den Zapfsäulen ankommen", sagt Steffen Bock. Dennoch rät der Experte, die Preise vor und während der Fahrt via Internet, Navigationssystem, Smartphone-App oder Apple Watch entlang geplanter Routen zu vergleichen. Autofahrer sollten beachten, dass die Preise aktuell nicht wie gewohnt nur am späten Abend bis in die frühen Morgenstunden steigen, sondern dass zahlreiche Markenstationen ebenso die Mittagszeit nutzen, um die Preise kurzfristig anzuziehen. Steffen Bock: "Noch ist zwar keine eindeutige, deutschlandweite Systematik hinter den Preiserhöhungen zum Mittag erkennbar. Allerdings sollten Autofahrer diese aktuelle Entwicklung in ihrer Reiseplanung berücksichtigen."

Quelle': Presseportal Foto by flickr/Boegh

Aufklärung bereits auf dem Balkan?

Beck will Balkanflüchtlinge schon vor Ort über Bleibechancen aufklären


Bremen (ots) - Bremen. In der aktuellen Flüchtlingskrise soll die Bundesregierung schon in den Westbalkanstaaten darüber aufklären, wie gering die Bleibechancen in Deutschland sind. Das fordert die Bundestagsabgeordnete Marieluise Beck, osteuropapolitische Sprecherin der Grünen, im "Weser-Kurier" (Dienstagausgabe). "Die Aufklärung muss vor Ort stattfinden, sodass nicht die Existenz in der Heimat aufgegeben wird und eines Tages die Rückkehr ins Nichts erfolgen muss", sagte Beck der Zeitung. Besonders für Kinder sei "die Situation dramatisch, wenn sie wieder zurück müssen".

Migranten aus den Westbalkanstaaten, die "gewisse Voraussetzungen" erfüllten, sollten einen "zeitlich begrenzten Zugang zum deutschen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt" erhalten. Grundsätzlich brauche der Westbalkan zudem eine echte Beitrittsperspektive zur Europäischen Union: "Die demokratischen Rückschritte in Mazedonien und anderen Ländern zeigen, was passiert, wenn die Beitrittsperspektive in weite Ferne rückt", betont Beck. "Die EU kann kein Interesse daran haben, dass die Entwicklung weiter ins Stocken gerät und immer mehr Menschen ihre Heimat verlassen."

Quelle': Presseportal Foto by flickr/United Nations Photo

Drogenbeauftragte Mortler (CSU) im Verbotsrausch

MÜCKE: "Mortler will erwachsene Menschen weiter entmündigen - Rauchverbote in Autos mit Minderjährigen überflüssig"

Berlin (ots) - Der Deutsche Zigarettenverband hat die Forderung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung Marlene Mortler (CSU), das Rauchen in privaten PKWs im Beisein Minderjähriger zu verbieten, kritisiert. Verbandsgeschäftsführer Jan Mücke erklärte heute in Berlin, ein derartiges Verbot sei überflüssig. "Frau Mortler befindet sich im Verbotsrausch. Jeden Tag wartet sie mit neuen Verbotsideen auf. Ein Alkoholverkaufsverbot nach 22 Uhr, ein totales Verbot der Tabakwerbung oder nun Rauchverbote in privaten Autos, keine Verbotsforderung ist Frau Mortler platt genug, um nicht doch damit die Öffentlichkeit zu behelligen", sagte Mücke heute in Berlin.

Offenbar hält die CSU-Politikerin ihre Mitbürger für völlig lebensuntauglich ohne staatliche Verbote. Damit werden erwachsene Menschen weiter entmündigt. Nach einer repräsentativen dimap-Umfrage im Auftrag des DZV vom Juni diesen Jahres fühlen sich 94 Prozent der Deutschen gut oder sehr gut über die gesundheitlichen Risiken des Rauchens informiert. Es gibt kein Informationsdefizit zu den Gefahren des Tabakkonsums, deshalb braucht es auch keine neuen Verbote.

DZV-Geschäftsführer MÜCKE sagte dazu heute in Berlin: "Eltern können die Gefahren des Rauchens selbst gut einschätzen und setzen deshalb ihre Kinder nicht dem Tabakrauch aus, weder in ihren Autos, noch im Kinderzimmer oder sonst im privaten Bereich. Mündige Bürger können das selbst entscheiden, ohne dass es dafür eines staatlichen Verbotes bedürfte." Die Drogenbeauftragte Marlene Mortler (CSU) fällt aufgrund ihrer anhaltenden Erfolglosigkeit bei der Bekämpfung illegaler Drogen immer wieder durch neue Verbotsvorschläge im Bereich legaler Genussmittel auf, ohne dass es überhaupt ein zu regelndes Problem gibt. Es gibt keine wissenschaftlichen Untersuchungen, die belegen, dass eine signifikant hohe Zahl von Erwachsenen Kindern in privaten PKW dem Tabakrauch aussetzen.

Auch die Gewerkschaft der Polizei GdP hatte Forderungen nach einem Rauchverbot in privaten PKW mehrfach kritisiert. Sie hält Verbote dieser Art für schwer durchsetzbar. Für die Polizei ist es nach Auffassung des ehemaligen GdP-Chefs Freiberg schwer genug, das Handy-Verbot am Steuer durchzusetzen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Polizei derzeit mit ihrer Kernaufgabe, in Zeiten von Flüchtlingsströmen für innere Sicherheit zu sorgen, bereits stark ausgelastet ist. Eine flächendeckende Kontrolle eines Rauchverbotes im Auto im Beisein von Kindern könnte kaum gewährleistet werden und ist somit nicht praktikabel.

Der Deutsche Zigarettenverband (DZV) vertritt die Zigarettenindustrie in Deutschland und ist zentraler Ansprechpartner für Politik, Wirtschaft, Medien und Gesellschaft in allen Fragen rund um die Themen Rauchen und Zigaretten. Der DZV ist auch Interessenvertreter der rund 20 Millionen Konsumenten von Tabakprodukten in Deutschland. Unter dem Leitmotiv "Genuss braucht Verantwortung" engagiert sich der DZV für ein respektvolles Miteinander von Rauchern und Nichtrauchern.

 

Quelle presseportal Foto by flickr/Martin Fisch

Finanzieller Ausgleich für EU-Staaten die Flüchtlinge aufnehmen?

CDU-Europapolitiker Brok bringt finanziellen Ausgleich für EU-Mitglieder in Flüchtlingskrise ins Gespräch 

Berlin (ots) - Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im EU-Parlament, Elmar Brok, hat angesichts der Flüchtlingskrise einen finanziellen Ausgleich für jene EU-Staaten ins Gespräch gebracht, die in großem Umfang Schutzsuchende aufnehmen. "Als Ultima Ratio könnte man sich überlegen, dass es mehr Geld aus den EU-Strukturfonds für diejenigen Mitgliedstaaten gibt, die angemessen auf die Lage der Flüchtlinge reagieren", sagte der CDU-Politiker dem "Tagesspiegel" (Dienstagsausgabe). Zuvor hatte die österreichische Innenministerin Johanna Mikl-Leitner im ZDF erwogen, EU-Förderungen für Mitgliedstaaten zu reduzieren, die "keine solidarische Verantwortung" bei der Aufnahme von Flüchtlingen übernähmen.

 

Quelle presseportal Foto by flickr/Chambre des Députés Chambre des Députés

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