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Alexandros Tallos

Alexandros Tallos

Schwerer Unfall in Mettmann

Schwerer Verkehrsunfall im Kreuzungsbereich - Mettmann - 

Mettmann (ots) - Am Montag, dem 31.08.2015, gegen 07:25 Uhr, befuhr eine 26-jährige Fiat-Fahrerin den Gruitener Weg in Richtung Mettmann. Im Kreuzungsbereich Südring / Gruitener Weg beabsichtigte die junge Frau, mit ihrem Pkw nach links auf den Südring abzubiegen. Dabei übersah sie den entgegenkommenden Ford-Ka einer 26-jährigen Mettmannerin. Die Kleinwagen kollidierten miteinander. Bei dem Zusammenstoß wurden beide Frauen leicht verletzt. Sie mußten anschließend mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden, konnten dieses aber nach ambulanter Behandlung wieder verlassen. Sowohl der Fiat als auch der Ford waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Die Polizei schätzt die Höhe des Gesamtschadens auf ca. 8000,- Euro.

 

Quelle presseportal Foto by presseportal 

Österreichische Beamte reagieren konsequent

Allein in Ungarn etwa 160.000 Migranten in diesem Jahr festgenommen

In Österreich wird ein Zug aus Budapest direkt an der Grenze gestoppt, nachdem österreichische Polizisten bereits vorher in den Zug eingestiegen sind. Alle Flüchtlinge, die bereits in Ungarn Asyl beantragt hatten, haben in Österreich kein Anrecht auf Asyl und werden wieder zurück geschickt. 

Ungarn hatte erst am Morgen den Menschen erlaubt, Züge in Richtung Österreich und Deutschland zu besteigen. Daraufhin kam es zu Tumulten an den Bahnsteigen. Die Polizei erklärte, dass etwa 150 Flüchtlinge im Zug kontrolliert werden sollten, nachdem die hauptsächlich syrischen Flüchtlinge tagelang an der Ausreise gehindert wurden. 

Auch in der Slowakei kam es zu etlichen Kontrollen, bei denen die Polizei in zwei Kleinlastern insgesamt 26 Flüchtlinge aufgegriffen hat. Durch die enormen Temperaturen mussten die Menschen zum Teil medizinisch versorgt werden. 

 

Foto by obs/ARD

"Wir sind das Pack" - Rückt Deutschland nach rechts?

"Menschen bei Maischberger" am Dienstag, 1. September 2015, 22:45 Uhr

München (ots) - Das Thema: "Wir sind das Pack" - Rückt Deutschland nach rechts?

"Mir ist das egal, wenn sie mich Nazi nennen, aber ich will keine Ausländer hier" oder "Politiker sind Volksverräter". Die Stimmung in der Flüchtlingsdebatte ist längst eskaliert, Krawalle vor Flüchtlingsunterkünften sind inzwischen Alltag. Ist der rechte Mob nur eine lautstarke, aber kleine Minderheit? Oder vergiftet Fremdenhass unser ganzes Land? Und muss sich jeder, der vor den Problemen eines wachsenden Flüchtlingsstroms warnt, dem Vorwurf aussetzen, ein Rechtsradikaler zu sein?

Gäste: Margot Käßmann (Theologin und ehem. Landesbischöfin) Julia Klöckner (CDU, stellv. Parteivorsitzende)  Volker Beck (B´90/Grüne, innenpolitischer Sprecher)  Alexander Gauland (AfD, stellv. Vorstandssprecher)  Detlef D! Soost (Tänzer und Choreograph)  Olaf Sundermeyer (Rechtsextremismus-Experte)

Margot Käßmann / "Manchmal schäme ich mich in diesen Tagen für unseren Kontinent, der nur noch eine Bedrohung seines Wohlstandes sieht und nicht die Flüchtlinge, die Beistand brauchen", sagt die ehemalige EKD-Ratsvorsitzende. Margot Käßmann wünscht sich, "dass jede einzelne Person, die grölend vor Flüchtlingsheimen steht und Menschen Angst macht, mindestens eine Stunde zuhören muss, woher die Menschen kommen und was sie erlebt haben. Das würde sie wohl dazu bringen, sich zu fragen, was sie da denn tun." Es könne nicht sein, dass es nur eine Globalisierung für das Kapital und keine für die Menschen gebe, so die Theologin.

Julia Klöckner / Die stellvertretende CDU-Vorsitzende verurteilt fremdenfeindliche Demonstrationen gegen Flüchtlingsheime in Sachsen. "Wenn Menschen, die Tod und Elend entkommen sind, an unsere Tür klopfen, dürfen wir denen nicht mit fremdenfeindlicher Ablehnung begegnen." Allerdings müsse den Menschen aus Balkanstaaten auch deutlich gemacht werden, "dass es sich nicht lohnt, sich auf den Weg nach Deutschland zu machen", sagt die Merkel-Vertraute.

 

Volker Beck / Der Grünen-Politiker fordert von der Bundesregierung, mit Nachdruck gegen die neue Welle der Ausländerfeindlichkeit in Deutschland vorzugehen. "Volksverhetzung ist keine Meinungsfreiheit!", schimpft der Innenpolitische Sprecher der Grünen. Man dürfe nicht mit Verständnisgesäusel reagieren, so der Bundestagsabgeordnete: "Die Gewalt des rassistischen Mobs kann man nur mit Polizei und klarer Positionierung eindämmen und bekämpfen."

Alexander Gauland / Der AfD-Vize macht die "Altparteien" mitverantwortlich für die Eskalation. Bürger würden in Entscheidungen nicht einbezogen werden. "Man kann Fremdenfeindlichkeit nicht dadurch reduzieren, dass man die Menschen zu etwas zwingt. Und wenn die Menschen sich gegen eine Willkommenskultur entscheiden, muss man das auch akzeptieren", sagt Alexander Gauland, der als einer der wenigen deutschen Politiker den ungarischen Grenzzaun rechtfertigt, "um den Flüchtlingen zu verdeutlichen, dass ihr Asylgesuch in den meisten Fällen aussichtslos ist".

Detlef D! Soost / "In den neuen Bundesländern gibt es mehr Verdruss und Frust. Viele fühlen sich vom Schicksal betrogen. Dann wird gegen vermeintlich Schwächere ausgeteilt, die noch weniger haben", sagt der erfolgreiche Choreograph und Fitness-Coach, der als Sohn eines Arztes aus Ghana in der DDR aufwuchs. Hier erlebte Detlef D! Soost in seiner Jugend weniger rassistische Übergriffe als heute in den neuen Bundesländern. Als Grund vermutet der Unternehmer die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich: "Die vielen Flüchtlinge verunsichern diejenigen, die durch die Entwicklung der letzten 25 Jahre schon verunsichert sind, noch mehr."

Olaf Sundermeyer / "Das fremdenfeindliche Feuer ist aus der Hitze, die Pegida, die AfD und rechtsextreme Gruppen über Monate verbreitet haben, entstanden. Davon fühlen sich die Täter anerkannt", sagt der Journalist und Autor ("Rechter Terror in Deutschland"). Seit zwölf Jahren setzt sich der 42-Jährige mit der rechten Szene auseinander und sieht deutliche Unterschiede zwischen Rechtsextremismus in Ost- und Westdeutschland. "Im Osten ist die NPD anschlussfähig an die Mitte der Gesellschaft, im Westen geht bei Demonstrationen gegen Flüchtlingsheime niemand mit auf die Straße."

Quelle: presseportal  Foto by flickr/iMaculate

Hilfe für Transit-Flüchtlinge in Serbien

CARE startet Hilfe für Transit-Flüchtlinge in Serbien Nothilfe für etwa 10.000 Flüchtlinge

Deutsche Interviewpartner ab morgen vor Ort

Bonn/Belgrad (ots) - Die internationale Hilfsorganisation CARE hat ihre Hilfe für Menschen, die über Serbien in den Norden fliehen, gestartet. CARE Deutschland-Luxemburg stellt zunächst 50.000 Euro bereit und wird in den nächsten Wochen etwa 10.000 Flüchtlinge mit Nothilfe unterstützen. "Die Menschen kommen vollkommen erschöpft in Serbien an. Frauen, Kinder und Männer haben teilweise tagelange Fußmärsche hinter sich. Sie sind entkräftet und benötigen dringend Hilfe", so Felix Wolff, Balkandirektor von CARE.

Bis zu 3.000 Flüchtlinge strömen nach Angaben der Vereinten Nationen täglich nach Serbien, um von dort in die EU zu gelangen. Die meisten Menschen stammen aus dem Bürgerkriegsland Syrien. In den letzten Tagen hat CARE erste Nothilfe-Pakete an etwa 1.000 Flüchtlinge verteilt. In den Paketen befinden sich Trinkwasser, Nahrungsmittel und Hygieneartikel für Frauen. Außerdem werden Kleinkinder mit Windeln, Feuchttücher, Babynahrung und Desinfektionsspray versorgt.

"Die Menschen waren sehr dankbar für die Hilfe. Die meisten haben nach Wasser gefragt und haben sofort zu essen und zu trinken begonnen, als sie die Pakete geöffnet hatten. Viele waren vollkommen ausgezehrt", berichtet Čila Stojanovic, die für CAREs Partnerorganisation Novi Sad Humanitarian Center die Verteilungen leitete. "Die Menschen schlafen häufig in Parks, auf alten Fabrikgeländen oder in Zelten. Sie sind nur mit den Kleidern geflohen, die sie am Leibe trugen. Sie haben kaum mehr Ressourcen, auf die sie zurückgreifen können."

CARE und die Partnerorganisation Novi Sad Humanitarian Center werden in den nächsten Wochen unter Hochdruck Nothilfepakete verteilen. Vor allem der bevorstehende Herbst wird die Situation weiter verschärfen. "Die Nächte werden bereits jetzt kälter. In ein paar Wochen werden die Menschen dringend warme Kleidung und Decken benötigen", so Wolff. "Die meisten Menschen haben Angehörige verloren und in Syrien oder dem Irak schon viele Jahre Krieg durchmachen müssen. Wir möchten sicherstellen, dass sie mit dem Nötigsten versorgt werden."

CARE arbeitet seit 1993 auf dem Balkan. Nach der humanitären Hilfe für Kriegsopfer und Flüchtlinge liegt heute der Schwerpunkt auf wirtschaftlicher Entwicklung schwacher Regionen, Friedens- und Versöhnungsarbeit, Integration von Minderheiten und der Schaffung von Perspektiven für junge Menschen. Dabei fördert CARE besonders Frauen und Mädchen, deren Rechte in den stark patriarchal geprägten Gesellschaften häufig nicht ausreichend gewahrt werden.

 

Quelle: presseportal 

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