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8 Strategien für Psychohygiene in Krisenzeiten

Wenn die Welt wieder einmal aus den Fugen gerät, hat auch unsere Psyche Unterstützung verdient. 

Es gibt 8 mentale Wellness-Strategien, die unsere Sichtweise verändern werden. Völlig akzeptierte Phrase. Wir mieten Gesundheitshotels und gönnen unserem Körper eine Auszeit, wenn wir gestresst sind, denn wir suchen ganz selbstverständlich eine Physiotherapie auf, wenn unser Rücken schmerzt, nehmen Medikamente, wenn wir Schmerzen haben, und gönnen unserem Körper eine Auszeit, wenn wir gestresst sind. Sprechen Sie anschließend bei der Arbeit darüber. Wenn unser Körper sich beschwert, melden wir uns krank. Aber nicht, wenn wir schreien.

1. 24 Stunden Ruhepause

Wenn Sie merken, dass sich Ihre psychische Gesundheit auf Ihre körperliche Gesundheit auswirkt, sollten Sie sich für 24 Stunden krankschreiben lassen. Wenn wir merken, dass uns etwas psychisch beeinträchtigt, ist das ein ebenso legitimer Grund, uns krank zu melden, wie wenn ein Virus in uns wütet. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir krankheitsbedingt ausfallen, ist geringer, wenn wir uns frühzeitig um uns selbst kümmern und uns eine Auszeit nehmen, als wenn wir ständig unsere psychischen Grenzen überschreiten und irgendwann gar nicht mehr können.

2. Nicht einfach "weiter so"

Es gibt nicht genug Stunden, um alles zu erledigen, was noch offen ist. Sie können den selbst auferlegten Urlaub als eine Pausentaste betrachten. Wenn es ohne Sie geht, schauen Sie sich an, was wichtig ist. Sie sollten Ihren Alltag auf die lange Bank schieben. Das ist leichter gesagt als getan, aber es funktioniert nur, wenn Sie um Hilfe bitten und ehrlich sind.

3. Räume Dein Umfeld auf

Die Reinigung der Wohnung ist nicht nur für die Wohnung reinigend, sondern auch für manche Menschen. Andererseits können wir unseren Gedanken freien Lauf lassen, weil wir mit unseren Händen beschäftigt sind. Es hilft visuellen Menschen, sich innerlich sauberer zu fühlen, wenn ihre Umgebung aufgeräumt ist.

4. Gehe an die frische Luft

Wenn Sie zu unruhig zum Meditieren sind, versuchen Sie es mit einem Meditationsspaziergang. Es ist möglich, einer Meditation zuzuhören und dabei die Umgebung bewusst wahrzunehmen. Das kann man lernen, so dass man mit der Zeit mehr Sinn für die Schönheit der Umgebung bekommt.

5. Nach jeder "Arbeit" eine Belohnung

Es ist möglich, all Ihre Aufgaben aufzuschreiben, wenn Sie überwältigt sind. Teilen Sie Ihre Aufgabenliste auf. Worauf können wir warten? Nehmen Sie sich eine Aufgabe pro Tag vor. Der Trick ist, jeder Aufgabe eine Belohnung folgen zu lassen. Überlegen Sie, worauf Sie sich am Morgen freuen. Einzeln betrachtet, wirken die Aufgaben weniger bedrohlich, und gleichzeitig können wir sie mit dieser Übung positiv verknüpfen.

6. Denke positiv statt in Worst-Case Szenarien

Menschen, die viel grübeln, wissen, dass wir uns selten ein Happy End vorstellen. Warum ist das so? Wenn Sie sich über etwas Sorgen machen und sich den schlimmstmöglichen Ausgang vorstellen, stellen Sie sich innerlich eine Weggabelung vor. Auf der einen Seite gibt es eine Barrikade. Auf der anderen Seite gibt es eine Abzweigung, die zum bestmöglichen Ende führt. Was ist das Schönste, was passieren könnte? Wir programmieren uns selbst darauf, optimistisch zu sein.

7. Versuche es mal mit klassischer Musik

Äußere Einflüsse können helfen. Klassische Musik wird oft in Arztpraxen gespielt. Klassische Musik kann bei der Behandlung von Angstzuständen und Depressionen eingesetzt werden. Stress, Schlafstörungen und sogar Schmerzen können durch die Klänge gelindert werden.

8. Baden, Sauna und Schwitzen

Aber keine Sorge, auch die klassischen Entspannungsmethoden kommen nicht zu kurz. Baden, Saunieren und Schwitzen tun dem Körper gut und können uns helfen, uns selbst wieder zu spüren. Wenn wir uns in unseren eigenen Gedankenspiralen verlieren, ist das hilfreich. Gleichzeitig fühlt sich die Wärme wie eine wohlige Umarmung an, und in der Dampfsauna lassen wir gleichzeitig den Dunst im Kopf hinter uns.

 

Bewegungsnacheffekte

Hirnforschung: Kostenloser Drogentrip! 

Wenn Sie sich auch für Psychologie interessieren und einmal wissen möchten, was ihr Gehirn mit Ihnen so macht, wenn Sie sich intensiv auf Bewegungen konzentrieren, dann hat Dipl. Psych. Eskil Burck hier ein spannendes Video für Sie erstellt. 

Die für die Wahrnehmung des Bewegungsnacheffektes verantwortlichen physiologischen Mechanismen sind noch nicht im einzelnen bekannt. Es wurde jedoch herausgefunden, daß der Bewegungsnacheffekt nur dann auftritt, wenn die Augen bei der Betrachtung des Bewegungsreizes stillstehen. Das heißt der Bewegungsnacheffekt tritt nur bei Bewegungen auf der Retina auf. Dies stützt die Theorie, daß Bewegungsdetektoren, die nur auf Bewegungen auf der Retina reagieren, für die Entstehung des Bewegungsnacheffektes mitverantwortlich sind.

Horace Barlow und Rupert Hill untersuchten 1963 die Feuerungsrate von richtungsselektiven Zellen aus einer Hasenretina. Sie fanden heraus, daß diese Zellen nach einminütiger Reizung in ihre bevorzugte Richtung eine Refraktärzeit von 30 Sekunden haben. Die Feuerungsrate liegt also 30 Sekunden lang unter dem Spontanniveau.

Barlow und Hill nehmen an, daß jede richtungsselektive Zelle mit einer entgegengesetzt richtungsselektiven Zelle gepaart ist. Dies würde bedeuten, daß nach der plötzlichen Beendigung des Bewegungsreizes die gereizte Zelle unter Spontanniveau, die mit ihr gepaarte Zelle aber auf Spontanniveau feuert, also stärker als die gereizte Zelle. Dies könnte also erklären, warum wir Bewegung in der entgegengesetzten Richtung wahrnehmen.

Probieren Sie es doch einfach aus. 

(Video: Dipl. Psych. Eskil Burck)

Bewerbungscoaching mit tollen Ergebnissen

Sie wollen schneller in Arbeit?

“Bewerbungscoaching ist die perfekte Lösung für alle, die schneller in Arbeit kommen wollen! Mit optimierten Bewerbungsunterlagen können Sie sich endlich von der Konkurrenz abheben und die Aufmerksamkeit der Personaler garantiert auf sich ziehen! Wir helfen Ihnen dabei, Ihren Lebenslauf perfekt zu gestalten und Ihr Anschreiben überzeugend zu formulieren. So können Sie sicher sein, dass Sie mit Ihrer Bewerbung die bestmöglichen Chancen haben!”

So oder so ähnlich werben viele Bildungsinstitute mit dem Versprechen, dass Sie mit mit einem Besuch bei einem Bewerbungstraining sehr schnell einen neuen Job finden. Doch die Vermittlungsquoten bei vielen Bildungsträgern bleiben hinter den Erwartungen der Kunden zurück.

Warum sind die Chancen auf einen neuen Job nicht besser?

Das hat sicher etwas damit zu tun, dass viele Menschen von den Agenturen und den Jobcentern zu einem Bildungsträger geschickt werden, damit sie möglichst schnell wieder in Arbeit kommen. Das ist natürlich auch die Aufgabe von Arbeitsagentur und Jobcentern. Doch oftmals stehen bei Klienten andere Gründe im Vordergrund.

Wenn beispielsweise ein Familienmitglied krank oder pflegebedürftig ist, hat ein Mensch vielfach andere Gedanken, als nach einem neuen Job zu suchen. Oftmals kommen weitere Gründe dazu wie die Wohnsituation oder Geldprobleme und nicht selten auch fehlende Qualifikation.

Daher macht es Sinn ein Bewerbungscoaching auf die Bedürfnisse der Menschen abzustimmen. Leider passiert das heute nicht besonders häufig. Doch was sind die häufigsten Fehler, die bei einem Bewerbungscoaching gemacht werden?

Bewerbungsschreiben

“Mit großem Interesse habe ich ihr Stellenangebot in Zeitung XY gelesen und möchte mich daher mit diesem Schreiben bei Ihnen bewerben”. So oder ähnlich beginnen viele Bewerbungsschreiben. Kein Wunder, dass viele Bewerber im Anschluss nichts mehr von dem potentiellen Arbeitgeber hören.

Stellen Sie sich einmal vor, dass Sie für das Personal bei einem Unternehmen verantwortlich sind und jeden Tag hunderte solcher Schreiben lesen müssen. Da verwundert es doch nicht, wenn Sie diese Schreiben irgendwann nicht mehr sehen können. Sie wünschen sich vielmehr wirklich Alternativen, die Spaß beim Lesen machen und damit auch neugierig auf einen neuen Bewerber.

Standardisierte Bewerbungsschreiben will kein Personaler mehr lesen

Erstellen Sie “andere” Bewerbungsschreiben und heben Sie sich damit von der Masse an Bewerbern ab. Machen Sie es den Entscheidern in einem Unternehmen leicht, sich zu einem Vorstellungsgespräch einzuladen. Wenn Ihre Bewerbungsunterlagen ansprechend und überzeugend sind, stehen Ihre Chancen auf einen Job gut.

Deshalb sollten Sie darauf achten, dass Ihr Bewerbungsschreiben auffällt. Nutzen Sie dafür beispielsweise eine andere Schriftart oder gestalten Sie den Text farblich ansprechend. Achten Sie darauf, dass Ihr Schreiben nicht zu lang und nicht zu kurz ist. Ideal sind hier 1-2 Seiten. Zu viel Text wird vom Personal einfach nicht mehr gelesen und zu wenig Text macht es dem Personal schwer, sich ein genaues Bild von Ihnen zu machen. Stellen Sie sich in Ihrem Schreiben kurz und knapp vor und beschreiben Sie Ihre bisherigen Erfahrungen und Kenntnisse. Erwähnen Sie auch, warum Sie sich für diese Stelle interessieren und was Sie diesem Unternehmen bieten können. Durch ein ansprechendes und überzeugendes Bewerbungsschreiben steigern Sie Ihre Chancen, von dem Personal angenommen zu werden.

Grammatik und Orthographie

Ein weiterer wesentlicher Faktor bei der Erstellung einer erfolgreichen Bewerbung ist die Beachtung der Grammatik und Orthographie. Viele Bewerber vernachlässigen diesen Aspekt und lassen Fehler unkorrigiert. Dies kann jedoch dazu führen, dass die Bewerbungsunterlagen von vornherein als unprofessionell eingestuft werden.

Daher sollten Sie sicherstellen, dass Ihre Unterlagen vor der Absendung gründlich überprüft und alle Fehler korrigiert werden. Doch viele Bewerber haben genau damit ein Problem. Unzureichende Deutschkennnisse oder fehlende Bildung machen es Ihnen fast unmöglich Ihre Schreiben in gutem und fehlerfreiem Deutsch zu schreiben.

Welches Bewerbungscoaching liefert bessere Ergebnisse?

Mittlerweile gibt es einige Bildungsträger, die über den Tellerrand hinausschauen und sich dieser Probleme annehmen. So macht es Sinn sich zunächst einmal die individuelle Situation eines Arbeitssuchenden anzuschauen, bevor das eigentliche Coaching beginnen kann. Der Coach kann individuelle Schwächen eines Arbeitssuchenden ausgleichen und die wichtigsten Hardskills und Softskills in einem Anschreiben so beschreiben, dass ein Personaler sich leicht damit tut, den Bewerber zu einem ersten Vorstellungsgespräch einzuladen.

Ein großes Problem in diesem Zusammenhang ist allerdings, dass auch Coaches in Ihren Möglichkeiten beschränkt sind und somit wieder viele Anschreiben sehr ähnlich klingen.

Um hier eine weitaus bessere Lösung für Arbeitssuchende zu gestalten, bietet sich die künstliche Intelligenz geradezu als Königsweg an. Denn eine servergestützte KI ist heute in der Lage die Fähigkeiten und Skills von Bewerbern wirklich individuell in einem Anschreiben zusammenzufassen. Damit ergeben sich erstmals wirklich große Chancen für eine veränderte Situation bei Arbeitssuchenden.

Denn wenn die KI das Anschreiben für einen Arbeitssuchenden optimiert und ein persönlicher Coach mit ihm dann noch die Basics für gelunge Schreiben bespricht, wird eine runde Sache aus einem Bewerbungscoaching.

Wie sieht der perfekte Lebenslauf aus?

Auch hier kann eine KI den entscheidenden Unterschied machen. Die Struktur eines guten Lebenslaufs ändert sich zwar damit nicht, aber eine künstliche Intelligenz vereint das Wissen unzähliger Coaches und schreibt auf diesem Weg den perfekten Lebenslauf für einen Bewerber, der ins Auge sticht und damit auch Personaler begeistern kann.

Die Realität sieht heute leider oft so aus, dass vorgefertigte Templates für Lebensläufe genutzt werden. Die machen zwar optisch einen guten Eindruck, weichen aber in vielen Fällen sehr von den gewünschten Resultaten ab.

Besser ist es daher sich erfolgreiche Bewerbungen anzuschauen und von Ihnen zu lernen, wie man es besser machen kann.

Die KI kann auch hier Arbeitssuchende perfekt unterstützen und die Grundlage für einen guten Lebenslauf legen. Der persönliche Coach hat damit zum einen mehr Zeit sich auf individuelle Fragen des Bewerbers zu konzentrieren und kann gegebenenfalls auch Vorschläge der Künstlichen Intelligenz noch einmal feintunen für ein perfektes Ergebnis.

Vorstellungsgespräche sind der Schlüssel zum Erfolg

Kennen Sie das: Sie werden zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen und kurz vor dem Gespräch bekommen Sie schweißnasse Hände? Ihr Herz schlägt plötzlich schneller und Sie fühlen sich einfach nur schlecht.

Kein Wunder. Dieses Phänomen wird auch als Prüfungsangst bezeichnet und fast jeder Mensch kennt das. Prüfungsangst ist eine ganz normale Reaktion des Körpers, wenn er sich in einer Situation befindet, in der er eine Leistung erbringen muss. Bei einem Vorstellungsgespräch wird von uns erwartet, dass wir uns möglichst gut präsentieren und die Stelle bekommen. Natürlich ist es nicht einfach, in einer solchen Situation die Ruhe zu bewahren. Doch es gibt einige Tipps, mit denen Sie Ihre Prüfungsangst in den Griff bekommen können: 1. Atmen Sie tief durch und versuchen Sie, sich zu entspannen. 2. Machen Sie sich im Vorfeld mit dem Ablauf und den Inhalten des Gesprächs vertraut. 3. Stellen Sie sich vor, dass Sie das Gespräch bereits hinter sich haben und es gut gelaufen ist. 4. Vermeiden Sie negatives Denken und reden Sie sich selbst Mut zu. 5. Vertrauen Sie auf Ihre Fähigkeiten und seien Sie stolz auf sich selbst. Folgen Sie diesen Tipps und lassen Sie Ihre Prüfungsangst nicht zu einem Hindernis werden!

Üben Sie das Vorstellungsgespräch

Eine sehr hilfreiche Methode ist es daher, Vorstellungsgespräche zu üben. Doch in einem Umfeld, das Sie bereits kennen ist das schwer. Daher braucht es auch hier Alternativen. Eine Variante ist das Serious Gaming.

Mit dieser Methode können Sie Vorstellungsgespräche online üben. Der Vorteil liegt auf der Hand, denn es gibt nichts schlimmeres, als Vorstellungsgespräche in einem bekannten Setting zu üben. Sie brauchen vielmehr eine realistische Simulation mit Menschen und Räumen, die Ihnen nicht vertraut sind, damit Sie sich wirklich auf Vorstellungsgespräche vorbereiten können.

Alternativ könnten Sie sich auch bei zwanzig Arbeitgebern vorstellen, damit der Vorgang für Sie zur Routine wird und Sie damit einen guten Eindruck bei dem potentiellen Arbeitgeber hinterlassen. Aber seien wir ehrlich - wer bekommt schon in kurzer Zeit zwanzig Termine bei zwanzig potentiellen Arbeitgebern. Die Simulation ist also in diesem Bereich das perfekte Hilfsmittel, damit Sie beim Vorstellungsgespräch punkten.

Das Problem mit den Sprachen

Mittlerweile werden viele Arbeitssuchende in einem anderen Land geboren und haben so ohnehin Probleme damit, sich perfekt in Deutsch auszudrücken. Die Umgangssprache stellt für viele kein Problem dar, aber wenn es um Fachausdrücke oder “schöne” Formulierungen geht, hilft in aller Regel auch kein Google Translator weiter.

Dies ist ein Problem, welches viele Unternehmen dazu bewegt hat, auf Stellenanzeigen nur noch Bewerbungen von Kandidaten mit Muttersprachlerniveau anzunehmen. Dies ist jedoch ein Trugschluss, da es viele Arbeitssuchende gibt, die trotz ihrer Herkunft sehr gut Deutsch sprechen und schreiben.

Eine gute KI als perfektes Instrument für Formulierungen

Ähnlich wie bei dem Erstellen von Bewerbungsschreiben kann auch hier die Einbindung einer Künstlichen Intelligenz sehr gut unterstützen. Denn gut gemachte Schnittstellen zur KI geben heute einem Arbeitssuchenden die Möglichkeit bestimmte Sätze in Ihrer Muttersprache zu formulieren und diese anschließend sinnhaft im Deutschen wiederzugeben. Dies kann die Zeitspanne, die ein Arbeitssuchender für seine Bewerbung aufwenden muss, enorm verkürzen. Des Weiteren ist es auch möglich mit Hilfe einer Künstlichen Intelligenz einen Test zu absolvieren, der Ausschlag darüber gibt in welchem Unternehmen man am besten aufgehoben wäre. Dies ist vor allem dann hilfreich, wenn man sich noch nicht so genau im Klaren darüber ist in welcher Richtung man sich beruflich weiterbilden möchte.

Wichtig dabei ist, dass die KI Sätze nicht einfach nur übersetzt, sondern die KI die Übersetzungen im Anschluss noch an die deutsche Sprache anpasst. Denn so kann sich das Ergebnis sehen lassen und selbst erfahrene Coaches staunen nicht schlecht, was die KI sich einfallen lassen kann.

Fazit für das perfekte Bewerbungscoaching

Die Zusammenfassung fällt leicht, wenn es um das perfekte Bewerbungscoaching geht. Inhaltlich sollte in jedem Fall immer ein professioneller Coach der Ansprechpartner sein, der individuelles Feedback für die Arbeitssuchenden geben kann. Daneben spielt der richtige Einsatz von Künstliche Intelligenz und das Serious Gaming eine entscheidende Rolle für ein gelungenes Ergebnis. Professionell eingesetztes Lehrmaterial ergänzt das perfekte Bewerbungscoaching für schnelle und nachhaltige Erfolge. Besonders die Einbindung der KI für optimierte Anschreiben - auch für Fremdsprachler - runden das Angebot zeitgemäß ab.

Auf der Suche nach dem perfekten Anbieter?

Dann ist das Bewerbungscoaching vom Limani Bildungsinstitut genau das Richtige für Sie! In kurzer Zeit haben Sie optimierte Bewerbungsunterlagen, die überzeugend sind. Ihr Lebenslauf und Ihr Anschreiben werden perfekt auf die Stellenanforderungen abgestimmt und Sie lernen, wie Sie sich in den Vorstellungsgesprächen am besten präsentieren. Mit Hilfe von Limani bekommen Sie die Jobangebote, die Sie sich wünschen.

Darüber hinaus bietet der Bildungsträger Limani Bildungsinstitut noch weit mehr. Denn die hier eingesetzte KI kann nicht nur Sprache optimieren und zielführend einsetzen. Sie kann auch noch anhand der Hardskills und der Softskills von Bewerbern die optimale Stellenrecherche machen und Ihnen so nur die vakanten Stellen ausgeben, auf die Sie sich unbedingt bewerben sollten.

Daneben wertet die KI für Sie auch noch die Stellen aus, die im Grunde zu Ihnen passen, aber für die Sie vielleicht noch eine kleine Weiterbildung oder Qualifizierung machen sollten. Das steigert Ihre Chancen auf einen besserbezahlten Job noch einmal immens.

Kurzum haben wir bisher keinen anderen Bildungsträger gefunden, der diese heutigen Möglichkeiten für ein gelungenes Bewerbungscoaching derart konsequent umsetzt. Fast alle anderen Anbieter begnügen sich in Ihrem Angebot damit, dass ein persönlicher Coach sich um Arbeitssuchende kümmert. Damit sind diese Unternehmen ein bisschen “stehengeblieben” und habe die Zeichen der Zeit nicht erkannt.

Für alle Arbeitssuchenden aus ALG1 oder ALG2 ist das Angebot vom Limani Bildungsinstitut für Sie auch noch kostenlos, wenn Sie einen Bildungsgutschein mitbringen. Weitere Informationen zum Angebot finden Sie auf der Homepage von Limani.

Limani ist ein Coaching-Unternehmen, das schnelle Ergebnisse liefert. Das Unternehmen hat eine hervorragende Erfolgsbilanz und hilft Bewerbern dabei, schneller den perfekten Job zu finden. Die Ergebnisse von Limani sind beeindruckend. In den meisten Fällen können Bewerber mit den optimierten Bewerbungsunterlagen innerhalb weniger Wochen einen neuen Job finden.

Die Anschreiben von Limani sind sehr überzeugend und helfen Bewerbern dabei, sich von der Konkurrenz abzuheben. Die Unterlagen werden individuell auf die Bedürfnisse der Bewerber zugeschnitten und helfen ihnen dabei, ihre Stärken optimal zu präsentieren. Das Bewerbungscoaching von Limani ist perfekt für Menschen, die schnell in Arbeit kommen wollen. Die Ergebnisse sprechen für sich.

 

Das Mysterium der Veränderung

Wenn Veränderung so einfach wäre

Stellen Sie sich einmal vor, wie das beste Leben aussehen würde, dass überhaupt möglich wäre. Was würde das für Sie bedeuten? Und wie genau sieht dieses Leben aus? Wo liegen Ihre Prioritäten - was genau ist Ihnen wichtig? Geld, Gesundheit, Familie? Was ist Ihnen das wichtigste und was genau hält Sie davon ab, dass Sie das Leben führen, dass Sie sich als ultima ratio wünschen würden?

Immer dann, wenn Sie wieder jemanden hören, der ständig "ja aber" sagt, dann liegt die Vermutung nahe, dass diese Menschen mutlos oder deprimiert sind, wenn es eigentlich an der Zeit wäre, die Dinge in Ihrem Leben umzusetzen, damit sie Ihre Ziele erreichen. In der Transaktionsanalyse kennt man den Ausdruck, das er oder sie das "Ja-Aber-Spiel" spielt. Wenn Ihr Partner beispielsweise Dinge sagt wie: "Wenn es Dich nicht gäbe, würde ich heute dies oder das tun und mein Leben wäre ganz anders", dann hört man deutlich einige Hinweise darauf, dass zum einen das Leben dieser Person deutlich besser sein könnte und dass zum anderen auch immer der Partner "Schuld" daran hat, dass er oder sie nichts am aktuellen Status ändern kann.

Ein relativ klar strukturiertes Leben, dass nicht für Spielraum für Neues lässt, muss ja prinzipiell nicht schlecht sein. Die Frage ist allerdings, um wieviel besser das Leben sein könnte, wenn man starre Grenzen aufgibt und damit beginnt, Dinge in seinem Leben anders zu machen - eine Fähigkeit, mit der alle Menschen im Kindesalter die ersten Erfahrungen gemacht haben. Denn so haben wir alle in unseren ersten Lebensjahren gelernt, nur haben wir diese Art des Lernens im weiteren Verlauf unseres Lebens aufgegeben zu Gunsten von "bewährten" Strategien, die wir überlicherweise in der Schule gelernt haben.

Das Rad neu erfinden

Man muss ja nicht das Rad neu erfinden, ist einer der üblichen Weisheiten, um auf eingetretenen bewährten Pfaden weiter zu wandeln. Natürlich ist das eine Strategie, die dazu führt, dass man zumindest überlebt. Ob das aber die beste Strategie für das Leben ist lässt sich nach heutigen Erkenntnissen klar verneinen, denn das beinhaltet auch einen Stillstand in der Entwicklung Ihres Lebens und der Gesellschaft im Allgemeinen.

Außerdem beinhaltet dieses immer gleiche Leben auch die Gefahr Lebenslust und Spaß am Leben total zu verlieren. Wenn jeder Tag immer gleich verläuft und Eintönigkeit Ihr Leben bestimmt und am Ende des Tages die Frage danach im Raum steht, ob das Leben überhaupt noch etwas spannendes bereit hält, dann wird es höchste Zeit etwas in Ihrem Leben zu ändern.

Veränderung als große Chance

Deshalb findet Veränderung in der breiten Masse immer nur aus 2 Gründen statt. Entweder wird der Leidensdruck so groß, dass man es einfach nicht mehr aushält, oder der Wunsch nach einem großen Ziel ist so stark, dass man bereit ist, auch Veränderungen in Kauf zu nehmen. Wenn Sie heute damit beginnen, Schritt für Schritt, Dinge in Ihrem Leben einfach nur anders zu machen, als Sie es bisher getan haben, dann haben Sie bereits den ersten Schritt gemacht.

Depressionen durch Nahrung lindern

Welche Ernährung ist gut für den Geist? Das untersuchten Forscher in einer Metastudie aus 7 Studien

Wissenschaftler haben untersucht, ob Depressionen durch die richtige Ernährung verbessert werden können. Der Schwerpunkt lag dabei auf Vollwertkost. Es gab sieben verschiedene Studien, die Verbesserungen bei Depressionen bei Erwachsenen zeigten. Frühere Forschungen haben gezeigt, dass die Ernährung einen Einfluss auf die Psyche hat. Ist es möglich, Depressionen mit der richtigen Ernährung zu verbessern? Eine systematische Überprüfung konzentrierte sich auf Vollwertkost im Zusammenhang mit Interventionen zur Verbesserung von Depressionen.

Ist Vollwertkost bei einer Ernährung gegen Depressionen hilfreich?

Eine anerkannte Depressionsskala wurde verwendet, um die Auswirkungen einer Vollwerternährung auf Erwachsene zu ermitteln. Die Studien wurden in den Datenbanken der medizinischen Wissenschaft identifiziert. Zur Bewertung der Studienqualität wurde die Academy of Nutrition and Dietetics Quality Criteria Checklist verwendet.

Fünfzigtausend Teilnehmer 7 Studien einbezogen

Es gibt sieben Studien mit insgesamt 49000 Teilnehmern. Die Studien wurden in Australien, den USA, Korea und dem Vereinigten Königreich durchgeführt. Zwischen 25 und 48000 Personen nahmen an den Studien teil. Die Studien dauerten zwischen zehn Tagen und einem Jahr.

Alle Interventionen bezogen sich auf die Ernährung, entweder mit einer Vollwertkost-Intervention oder mit Interventionen auf der Grundlage von Vollwertkost. Die meisten Studien wurden unter der Leitung von Ernährungsexperten durchgeführt.

  • zwei Studien zur Mediterranen Diät (frisches Obst und Gemüse, regelmäßig Fisch, Olivenöl)
  • eine Studie zur Fettreduktion (auf 20 Prozent der gesamten Kalorienaufnahme), mehr Vollkorn, Obst und Gemüse
  • eine Studie zur Ernährung gemäß australischer Ernährungsrichtlinie (Australian Guide to Healthy Eating)
  • eine Studie zu mehr Tryptophan-haltige Nahrung (zum Beispiel Erdnüsse, Huhn, Quark, Haferflocken)
  • jeweils eine Studie Polyphenol- (zum Beispiel Obst, Gemüse, Kakao) und Flavonoid-reiche Nahrung (zum Beispiel Äpfel, Birnen, Beeren)

Gute Studienlage zur Auswertung 

Alle Interventionen bezogen sich auf die Ernährung, entweder mit einer Vollwertkost-Intervention oder mit Interventionen auf der Grundlage von Vollwertkost. Die meisten Studien wurden unter der Leitung von Ernährungsexperten durchgeführt.

zwei Studien zur Mediterranen Diät (frisches Obst und Gemüse, regelmäßig Fisch, Olivenöl)
eine Studie zur Fettreduktion (auf 20 Prozent der gesamten Kalorienaufnahme), mehr Vollkorn, Obst und Gemüse
eine Studie zur Ernährung gemäß australischer Ernährungsrichtlinie (Australian Guide to Healthy Eating)
eine Studie zu mehr Tryptophan-haltige Nahrung (zum Beispiel Erdnüsse, Huhn, Quark, Haferflocken)
jeweils eine Studie Polyphenol- (zum Beispiel Obst, Gemüse, Kakao) und Flavonoid-reiche Nahrung (zum Beispiel Äpfel, Birnen, Beeren)

Die Interventionen hatten positive Auswirkungen auf den Schweregrad der Symptome. Einige der Effekte waren klein, andere groß, konnten aber aufgrund der unterschiedlichen Studiendesigns nicht in einer Zusammenfassung analysiert werden.

Frisches Obst und Gemüse, Vollkornprodukte und tierische Fette können die Symptome deutlich verbessern

Die Auswirkungen der Ernährung auf Depressionen wurden auf unterschiedliche Weise untersucht. Im Allgemeinen schien eine Vollwertkost mit frischem Obst und Gemüse, Vollkornprodukten und einem geringeren Anteil an tierischen Fetten sowie eine Reduzierung stark verarbeiteter und vor allem fettreicher Lebensmittel für die Psyche von Vorteil zu sein.

Die Ernährung hat einen enormen Einfluss auf unser Wohlbefinden, unsere Fitness und unsere Gesundheit. Die richtige Ernährung kann Krankheiten vorbeugen, die bereits auf dem Vormarsch sind. Bauchfett ist ein Risikofaktor für die Gesundheit. Es kann auch Menschen mit normalem Gewicht betreffen.

Du wirst nicht glauben, was passiert ist, als ich meinem alten Freund eine Nachricht schickte!

I just called to say….

 

Oft denken wir Menschen, dass unsere Nachrichten nur für uns selbst interessant sind. Doch weit gefehlt! Unsere Freunde freuen sich immer über ein Lebenszeichen und auch Fremde hören einem immer gerne zu. Also traut euch ruhig öfter mal, andere anzusprechen - ihr werdet sehen, es lohnt sich!

Aktuelle Studie im Journal of Personality and Social Psychology 

Haben Sie sich auch schon mal gefragt, was das Gegenteil von Ghosting ist? Wenn man völlig überraschend und ohne konkretes Anliegen wieder mit alten Freunden in Kontakt tritt, nennen wir das Haunting. Eine aktuelle Studie im Journal of Personality and Social Psychology zeigt, dass das ruhig häufiger passieren könnte: Die meisten Menschen freuen sich demnach viel mehr über eine unverhoffte Kontaktaufnahme, als es der Absender der Nachricht erwartet. Also, wenn Sie sich fragen, ob Sie Ihre Freunde vermissen sollten oder nicht: Haunt them!

Forscher bestätigen: Menschen sind soziale Wesen und es ist gut für uns, mit anderen in Kontakt zu treten!

Menschen sind soziale Wesen und genießen es, mit anderen in Kontakt zu treten. Dies zeigen viele Forschungsergebnisse, die auch feststellen, dass die Pflege von sozialen Beziehungen gut für unsere geistige und körperliche Gesundheit ist. Doch eine neue Studie deutet darauf hin, dass Menschen meist deutlich unterschätzen, wie sehr andere es zu schätzen wissen, wenn man sich bei ihnen meldet.

In Experimenten kontaktierten die 5900 Probanden Freunde und Bekannte, die sie seit langem nicht gesprochen hatten. Die Kontaktaufnahme bestand aus Gesten, Nachrichten oder kleinen Aufmerksamkeiten. Anschließend sollten die Absender der Botschaft einschätzen, wie sehr die kontaktierte Person diese Geste wertschätzen würde.

Ergebnisse der Studie überraschen auch Experten

In allen Experimenten zeigte sich, dass die Teilnehmer deutlich unterschätzten, wie sehr sich die Angesprochenen über den unerwarteten Kontakt freuten. Je überraschender die Kontaktaufnahme oder je schwächer die Bindung zwischen den beiden Personen sei, desto stärker wurde die Wertschätzung des Gegenübers unterschätzt, so Liu. Die Überraschung lasse ein positives Ereignis noch positiver erscheinen und sorge somit bei der kontaktierten Person für eine besonders positive Wahrnehmung. Von dem Sender der Botschaft werde dieser Aspekt meist nicht bedacht.

Menschen haben häufig Schwierigkeiten, sich in die Perspektive ihres Gegenübers hineinzuversetzen. Dies führt zu weiteren Fehleinschätzungen: Laut einer Studie im Journal of Personality and Social Psychology wird beispielsweise oft unterschätzt, wie interessiert Fremde an sehr persönlichen Informationen und Gefühlen sind. Diese Fehleinschätzung sei der Grund, warum im Gespräch mit Fremden häufig Barrieren entstünden und nur oberflächliche Themen besprochen würden, obwohl eigentlich beide Seiten tiefere, bedeutungsvolle Gespräche als befriedigender und verbindender empfinden.

Die Forscher festgestellt, dass Menschen oft aus Angst vor Ablehnung nicht spontan Kontakt aufnehmen. Dabei profitieren beide Seiten davon: Schon kurze soziale Interaktionen wie das Zusammentreffen vor dem Kaffeeautomaten oder eine kleine Nachricht bringen laut verschiedenen Studien zahlreiche positive Nebeneffekte wie ein gesteigertes soziales und emotionales Wohlbefinden mit sich. Die Ergebnisse der aktuellen Studie zeigen, dass es sich lohnt, über seinen Schatten zu springen und alte Freunde auch ohne konkreten Anlass zu kontaktieren. Auch die Forscherin selbst zögere manchmal, wenn es darum gehe, alte Bekannte zu kontaktieren. Sie sagt: "Ich sage mir dann, dass ich es sehr zu schätzen wüsste, wenn sie mich kontaktieren würden, und dass es keinen Grund gibt, anzunehmen, dass sie es nicht ebenso zu schätzen wüssten, wenn ich sie kontaktiere."

Diese Studie ist ein weiterer Beleg dafür, dass soziale Kontakte einen wichtigen Beitrag zu unserer Gesundheit und unserem Wohlbefinden leisten. Also: Ran an die Tasten und alte Freunde kontaktieren!

Die komplette Studie können Sie hier lesen

 

Erkennt man einen Narzissten an der Sprache?

Spannende neue Erkenntnisse in Bezug auf den Sprachumgang von Egoisten und Narzissten

In einer neuen Studie von Angela Carey (University of Arizona) wurden insgesamt fast 5000 Teilnehmer auf ihren persönlichen Sprachumgang untersucht. Dabei stand die Frage im Fokus, ob Menschen mit einem ausgeprägten Hang zur Selbstliebe häufiger die Worte "ich", "mich" oder "mein" verwenden. Spannend dabei war außerdem die Frage, ob es wesentliche Unterschiede zwischen US-Amerikanern und Deutschen gibt, denn die Studie wurde in  deutscher und in englischer Sprache durchgeführt.
Narzissten und ihre Großartigkeit
Dabei ist ein Narzisst jemand, der von sich selbst denkt, dass er ein großartiger Mensch ist und ein übermäßig stark ausgeprägtes Selbstbewusstsein aufweist. Außerdem hat er eine unrealistische positive Einschätzung von sich selbst. Deshalb sind solche Aussagen auch für Fragebögen wie dem "Narcissistic Personality Inventory" die wichtigste Quelle, um eine Einschätzung über den Nazissmus einer Versuchsperson einzuschätzen. In diesen Frageböge typische Fragen wären etwa "Ich bin ein außergewöhnlicher Mensch", "Ich erteile anderen gerne Anweisungen" oder "ich sehe mich gern im Spiegel an".

Deshalb wäre es eine logische Schlussfolgerung gewesen, dass Menschen mit stark narzisstischen Zügen auch in Interview Situationen deutlich häufiger die Worte "ich", "mich" oder "mein" verwenden. Nachdem man in einer Videoanalyse aber die Videos von 4811 Teilnehmern überprüft hatte, stellte man nach der Auszählung dieser Worte fest, dass es  keinen signifikanten Zusammenhang zwischen den Teilnehmern gab, die laut der Ergebnisse in
den Fragebögen als Narzissten identifiziert wurden, und der Menge der Häufigkeit der verwendeten Worte wie "ich", "mich" oder "mein". Dieses Ergebnis ist durchaus bemerkenswert und war so nicht zu erwarten. Der Kontext der Gespräche, die im Video aufgezeichnet wurden, spielte dabei ebenfalls keine Rolle.

Im Ergebnis schrieben die Forscher nun "Wir haben eine Untersuchung mit vielen Teilnehmern in vielen Situationen mittels vieler verschiedener Maße in zwei verschiedenen Sprachen durchgeführt, um das Ausmaß zu bestimmen, inwieweit Narzissmus in verschiedenen Kontexten mit dem Gebrauch von Pronomen in der ersten Person Singular zusammenhängt. Alles in allem zeigten unsere Auswertungen stets einen Nahe-Null-Effekt.

Foto by flickr/Dennis Skley

Warum Hunde der Spiegel Deiner Seele sind

Experten bestätigen: Hunde können Gedanken lesen und sogar lachen!

Diese Weisheit, die in sozialen Netzwerken kursiert, dass „Das Leben mit Hund zu 90 Prozent darin besteht, sich gegenseitig hinterherzulaufen, um zu schauen, was der andere wohl grade frisst“ mag etwas übertrieben sein. Jedoch stimmt eines: Nicht nur Menschen beobachten ihre Hunde genauestens, sondern auch umgekehrt. „Ständig!“ sagt Tierpsychologin Patricia Lösche. Und nicht nur dann wenn es sich um Hütehunde handelt -wie ihnen Beispielsweise ihr Australian Shepherd-, sondern grundsätzlich alle Hunderassen.

„Unterschätzen Sie nie die Intelligenz eines Tieres“, sagt die Vorsitzende vom Berufsverband der Tierverhaltensberater und -trainer. „Selbst wenn es scheint, als ob sie unsignalisiert in der Ecke sitzen und nichts tun, beobachten sie uns die ganze Zeit aufmerksam. Das machen sie aus verschiedenen Gründen: Zum einen möchten sie herausfinden, was wir als Nächstes tun werden; zum anderen nehmen sie unsere Stimmungslage und unseren Körperausdruck war. Also denken Sie immer daran: Tiere haben ein sehr sensibles Gespür für unsere Absichten – positive wie negative.“

Hunde brauchen Sicherheit: Wie sie das Umfeld scannen und warum es so wichtig ist.

Tiere tun dies, weil es ihr Job ist und weil sie eine gewisse Affinität zu 35.000 Jahren Domestikationsgeschichte haben. Hunde scannen das Umfeld besonders intensiv und schauen, wo Veränderungen sind. Sie wollen sich sicher fühlen, als Teil des Systems, und müssen sehen, dass sie darin ihren Platz behalten. Je weniger Tiere mitbekommen, je unaufmerksamer sie sind, desto weniger Bedeutung haben die Tiere in der Gemeinschaft. Das wollen besonders Hunde nicht und verhalten sich entsprechend.

Manche Hundebesitzer meinen, ihre Hunde könnten sogar fühlen, was sie denken. "Das ist vielleicht ein bisschen zu viel gesagt", sagt die Verhaltensbiologin Stefanie Riemer von der Schweizer "Hunde Uni - Wissenschaft trifft Praxis". "Aber sie können wahrnehmen, was wir fühlen." Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Hunde ebenso wie kleine Kinder empathische Fähigkeiten besitzen. So weinen sie beispielsweise, wenn ihrer Mutter Blut abgenommen werden muss.

Hunde sind Menschen in Tiergestalt: Sie reagieren genauso auf Weinen wie wir.

Aus mehreren Studien geht hervor, dass Hunde in der Lage sind, Emotionen wahrzunehmen und sich diesen anzupassen. In einer Versuchsreihe wurden die Tiere mit einer weinenden Person konfrontiert und statt unsicher zu reagieren oder sich an die Bezugsperson zu wenden, kümmerten sich viele Hunde tatsächlich um die Testperson. Dies belegt die These der Forscherin Riemer, welche mehrere Jahre eine Forschungsgruppe zum Hundeverhalten an der Universität Bern leitete.

Das Verhalten von Hunden und Menschen ist eindeutig sehr sozial. Dies bedeutet, dass beide Lebewesen in der Lage sind, sich in andere hineinzuversetzen. Durch diese Fähigkeit können sie vorhersehen, wie der andere gleich handeln wird. Dies ist sehr nützlich, um zu verhindern, dass man attackiert wird.

Hund ist immer einen Schritt voraus und erkennt die Reaktionen anderer

Wenn ich sehe, wie andere auf etwas neues reagieren, kann ich mich selbst besser darauf vorbereiten. Dies spart nicht nur Zeit und Mühe, sondern ich bin auch in der Lage zu verstehen, wenn ein anderes Mitglied der Gruppe Angst oder Schmerzen hat. Wenn man kooperiert und sagt: "Hilfst du mir, helfe ich dir", ist dies von Vorteil für alle Beteiligten.

Im Lauf der Zeit haben sich Hunde durch die Domestikation an uns Menschen angepasst und können uns mittlerweile sehr gut lesen. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass sie wissen, welches Verhalten von uns für sie förderlich ist. So reagieren sie beispielsweise verstärkt auf unsere Emotionen, sobald wir ihnen gegenüber ein fürsorgliches Verhalten zeigen.

Hunde verstehen mehr, als wir denken

Hundebesitzer kennen das: Kaum macht man Anstalten, seinen Vierbeiner zu verwöhnen, gibt dieser auch schon ein Zittern von sich oder wedelt aufgeregt mit dem Schwanz. Doch ist es wirklich nur die Aufregung über ein Leckerchen oder Behindertenhundemäßiges Verhalten? Experten sind sich uneins.

Während Patricia Lösche sagt, dass einige Hunde genau wissen was sie tun müssen, um verwöhnt zu werden, gibt es andere Experten die Hinweise darauf sehen, dass Hunde bewusst Angst- und anderes Verhalten vorspielen, um sich dadurch einen Vorteil oder doch zumindest Aufmerksamkeit zu versprechen.

Tierpsychologen bestätigen: Hunde können lachen!

Tierpsychologen sind sich einig, dass Hunde soziale Verhaltensmuster aufweisen. Einige Rassen wie Dalmatiner und Border Collies werden sogar nachgesagt, dass sie lachen können. Eine Tierpsychologin erzählt vom mexikanischen Nackthund einer Freundin, die das definitv könne und zwar immer dann, wenn er freundlich auf einen zukomme.

Hunde sind unglaublich clever und können uns Menschen in vielerlei Hinsicht das Leben erleichtern. Nicht umsonst werden sie auch als beste Freunde des Menschen bezeichnet. Eine ihrer besonderen Fähigkeit ist das Nachahmen unseres Verhaltens, seien es Gesten, Worte oder auch ganze Bewegungsabläufe. Dies macht sie zu perfekten Begleitern und Partnern in unserem Alltag.

Bist du gestresst? Dann könnte es sein, dass auch dein Hund Stress hat!

Nicht nur unsere Handlungen, auch unsere Emotionen werden von unseren Haustieren synchronisiert – sogar über längere Zeit. Wenn Menschen etwa monatelang Stress durch einen Umzug oder Ärger mit unserem Chef haben, erhöht sich auch der Cortisolspiegel beim Hund.

Dieser Anstieg des Stresshormons beeinträchtigt die Gesundheit des Hundes und kann zu langfristigen gesundheitlichen Problemen führen. Forschungen belegen, dass diese Verhaltensweise unabhängig von der Persönlichkeit oder dem Aktivitätsniveau des Hundes ist. „Es ist ein Indiz, dass tatsächlich eine Synchronisierung stattfindet“, so Lösche.

Bevor wir handeln, entscheidet unser Gehirn bereits, was getan wird - und diese Millisekunden bemerkt der Hund bereits. "Der ist schon vor uns da und wir können ihm gar nichts vormachen", so die Expertin. Unsere emotionale Grundeinstellung haben wir nicht unter Kontrolle. Dies wird zum Beispiel deutlich, wenn wir unserem Nachbarn begegnen, den wir nicht leiden können und der Hund ihn anknurrt, obwohl wir scheinbar freundlich sind.

Diese Fähigkeit ist unglaublich: Hunde erkennen nicht nur Emotionen, sondern auch Absichten!

Doch nicht nur unsere Emotionen, auch unsere Absichten kann der Hund erkennen. Diese Fähigkeit ist wahrscheinlich angeboren und kann nicht gelernt werden. „Die Tiere interpretieren unsere Gesten und Bewegungen im Zusammenhang mit dem, was sie bereits wissen“, sagt Lösche. Sie vergleicht dies mit einer Art „Bausteinsystem“, das die Tiere nutzen, um unsere Absichten zu verstehen. Zum Beispiel wenn wir unseren Hund rufen und die Arme heben, deutet er dies als Aufforderung, zu uns zu kommen. Wirft man ihm jedoch einen Ball, sehen die meisten Hunde die ausgestreckten Arme als Zeichen dafür, dass der Ball geworfen wird.

Patricia Lösche ist der Ansicht, dass Hunde gar nicht sprechen müssen, um uns „verstehen“ oder zu wissen, was mit mir los ist. Im Training etwa macht man sich das Nachahmen durch die Methode „Do as I do“ (Mach’s mir nach) zunutze. „Hunde können sehr wohl auch lernen, uns nachzumachen, wenn sie begriffen haben, dass es das ist, worum es geht. Oder dass wir darauf besonders reagieren“, sagt Patricia Lösche.

Wie unsere Hunde uns zeigen, was wir wirklich sind - auch wenn es manchmal wehtut.

Durch die enge Bindung, die Menschen und Hunde miteinander eingehen können, spiegelt uns unsere treueste Begleitung auch dann wider, wenn wir es nicht unbedingt wollen. Dies ist zwar nicht angenehm aber manchmal hilfreich, stärkt uns aber letzten Endes in unserer Selbsteinschätzung.

Eine weitere Möglichkeit, unsere Persönlichkeit durch unseren Hund zu spiegeln, ist diejenige, die Psychotherapeuten seit Jahren nutzen: die sogenannte „Hundetherapie“. Dabei wird ein Patient in Anwesenheit eines Hundes behandelt. Durch die Nähe des Tieres soll er sich entspannen und Vertrauen fassen können – und so seine Blockaden überwinden.

Einige Menschen sind der Ansicht, dass unsere Persönlichkeit nicht nur durch unseren Hund, sondern auch durch die Art und Weise, wie wir mit ihm umgehen, widergespiegelt wird. So können zum Beispiel ruhige und entspannte Menschen einen ebenso ruhigen und entspannten Hund haben, während nervöse oder gestresste Menschen einen ebenso nervösen oder gestressten Hund haben. Ob dies stimmt, ist natürlich schwer zu sagen. Sicher ist aber, dass unsere Beziehung zu unserem Hund ein guter Indikator für unsere allgemeine Beziehungsfähigkeit ist.

 

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