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Alexandros Tallos

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Weltmeisterin Saller bekommt Stipendium

 

U23-Triathlon-Weltmeisterin und Oxford-Studentin Sophia Saller ist Sport-Stipendiat des Jahres 2015

Frankfurt am Main/ Berlin (ots) - Auszeichnung von Deutscher Sporthilfe und Deutscher Bank würdigt besondere Leistung von studierenden Spitzenathleten / Deutsche Bank verdoppelt Stipendium der Gewinnerin auf 800 Euro monatlich

Sophia Saller, Mathematikstudentin in Oxford und U23-Weltmeisterin im Triathlon, ist "Sport-Stipendiat des Jahres" 2015. Dies ist das Ergebnis einer von Deutscher Bank und Deutscher Sporthilfe initiierten Online-Abstimmung, an der sich in den letzten Wochen mehr als 7.000 Sportbegeisterte beteiligt haben. Die 21 Jahre alte Triathletin ist damit Nachfolgerin von Malaika Mihambo, Weitspringerin und Studentin der Politikwissenschaft und Sport-Stipendiat des Jahres 2014. Die Auszeichnung wurde am Dienstag von der Deutschen Bank und der Deutschen Sporthilfe in Berlin überreicht.

Jürgen Fitschen, Co-Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Bank, sagte bei der Preisverleihung vor rund 200 geladenen Gästen in Berlin: "Gemeinsam mit der Deutschen Sporthilfe unterstützen und ermutigen wir Athleten, Spitzensport und Ausbildung zu verbinden. Es freut mich sehr, dass wir mit der Auszeichnung ,Sport-Stipendiat des Jahres' die herausragenden Leistungen, die diese jungen Menschen im Sport und im Studium Tag für Tag erbringen, sichtbar machen können. Diese fünf und auch alle anderen rund 400 Top-Athleten, die das Deutsche Bank Sport-Stipendium erhalten, sind Vorbild und Inspiration und tragen entscheidend zu einem positiven Bild Deutschlands in der Welt bei."

Michael Ilgner, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Sporthilfe, sagte: "Das Deutsche Bank Sport-Stipendium ist ein sehr wichtiger Förderbaustein im Rahmen unserer Initiative "Sprungbrett Zukunft", mit der wir ermöglichen wollen, dass Spitzensport und berufliche Karriere miteinander kombinierbar sind. Das bedeutet für uns als Sporthilfe auch, dass wir die Spitzenathleten nach dem Ende ihrer Karriere nicht alleine lassen, sondern auf dem Weg ins Berufsleben weiterhin unterstützen. Dann können wir Athleten auch guten Gewissens darin bestärken, die Leistungssportkarriere trotz hoher Belastung voranzutreiben. Wir sind der Deutschen Bank sehr dankbar, dass sie uns auf diesem Gebiet in so besonderer Weise unterstützt." Fünf Top-Sportlerinnen und -Sportler aus dem Förderprogramm "Deutsche Bank Sport-Stipendium" standen zur Wahl: neben Sophia Saller die aktuelle Bronzemedaillengewinnerin bei der Ringer-WM in Las Vegas und Weltmeisterin von 2014, Aline Focken, die WM-Neunte im Buckelpistenfahren 2015, Laura Grasemann, der Fecht-Weltmeister von 2014 und zweifache WM-Dritte von 2015, Maximilian Hartung, sowie die paralympische Schwimmerin Maike Naomi Schnittger, WM-Bronzemedaillengewinnerin 2015 und EM-Dritte von 2014. Die Deutsche Bank, Nationaler Förderer der Deutschen Sporthilfe, verdoppelt das Stipendium des Siegers für 18 Monate auf 800 Euro pro Monat. Die weiteren vier Finalisten erhalten für den gleichen Zeitraum eine Zusatzförderung in Höhe von 200 Euro.

Seit 2013 vergeben die Deutsche Bank und die Deutsche Sporthilfe unter den studierenden Top-Athleten den Titel "Sport-Stipendiat des Jahres" für die erfolgreiche Verbindung von Sport und Studium. Kriterien bei der Wahl zum Sport-Stipendiat des Jahres sind die sportliche Leistung sowie Erfolge und Fortschritte im Studium. Bewerben konnten sich alle von der Sporthilfe geförderten Stipendiaten mit ihren Leistungen aus dem Zeitraum von Mai 2014 bis April 2015. Für die Online-Wahl hat eine Jury aus Sport, Politik, Wirtschaft und Medien vorab die fünf Athleten aus rund 100 eingegangenen Bewerbungen ausgewählt, die eine besondere Duale Karriere vorweisen.

Die Weitspringerin und Politikstudentin Malaika Mihambo (2014) sowie Hockey-Olympiasieger und Medizinstudent Martin Häner (2013) waren bislang die Preisträger, die 18 Monate lang ein verdoppeltes Stipendium erhielten.

Die Duale Karriere von Sophia Saller:

Die Triathletin gewann 2014 als 20-Jährige die Goldmedaille bei den U23-Weltmeisterschaften und bei den Senioren-Europameisterschaften die Silbermedaille sowohl mit der Mannschaft als auch im Einzel. Es war ihr erstes Rennen überhaupt über die olympische Distanz. 24 Stunden vor der EM hatte sie noch in der Universität im Prüfungssaal gesessen und erfolgreich ihre letzte Prüfung für ihr Bachelor-Examen abgelegt. In diesem Jahr startete die 21-Jährige erstmals bei Rennen der "World Triathlon Series". Mit zwei Top-10 Platzierungen in Kapstadt und London zu Beginn der Saison deutete sie ihr großes Potential bereits an.

Die für den SC Ingolstadt startende Athletin studiert Mathematik an der Universität Oxford in England. Im Juni 2014 schloss sie ihr Bachelor-Studium mit der Note 1 ab, studierte anschließend im Masterstudiengang weiter und legte im Juni dieses Jahres erfolgreich ihre letzte Masterprüfung ab - ebenfalls mit Auszeichnung: "First-Class Honours". Für die Zeit ab Oktober 2015 erhielt sie die Zusage für einen der begehrten Plätze zum Erwerb des "Doctor of Philosophy in Mathematics" in Oxford.

"Als ich 2011 einen Studienplatz in Oxford, einer der besten Universitäten der Welt, angeboten bekommen habe, hat mein damaliger Trainer gesagt, ich müsse mich nun zwischen Triathlon und Studium entscheiden. Doch ich wollte zeigen, dass es möglich ist, Studium und Sport erfolgreich zu verbinden", erinnert sich Sophia Saller. "Vier Jahre später weiß ich, dass dies die richtige Entscheidung war. Ich sehe mein Studium und den Triathlon nicht als Doppelbelastung, sondern vielmehr als eine Symbiose der beiden", so die gebürtige Münchnerin.

Quelle Presseportal Foto obs/Stiftung Deutsche Sporthilfe/Monika Rittershaus/ Deutsche Bank

Wahltrend: Union verliert, FDP legt zu

 

Forsa-Chef Güllner: Seehofer schwächt Merkel

 

Hamburg (ots) - Trotz der intensiven Debatte und medialen Berichterstattung über den Flüchtlingszustrom ändern sich die Präferenzwerte für die einzelnen Parteien im stern-RTL-Wahltrend nur geringfügig. Die Unionsparteien CDU/CSU verlieren im Vergleich zur Vorwoche einen Prozentpunkt und kommen nun auf 40 Prozent, während die FDP einen gewinnt und mit 5 Prozent im Bundestag vertreten wäre. Die SPD liegt weiterhin bei 24 Prozent, die Grünen und die Linke bleiben bei jeweils 10 Prozent, und die AfD verharrt bei 4 Prozent. Auf die sonstigen kleinen Parteien entfallen nach wie vor 7 Prozent. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen beträgt 29 Prozent.

 

"Dass CDU/CSU einen Prozentpunkt verlieren, ist auf die polternde Kritik des bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer an Angela Merkels Kurs in der Flüchtlingspolitik zurückzuführen", sagt Forsa-Chef Manfred Güllner. "Damit bestrafen die Bürger eine für sie nicht nachvollziehbare Uneinigkeit in der Union."

 

Und bei der Kanzlerpräferenz - wenn also die Spitze des Kanzleramts direkt gewählt werden könnte - büßt Merkel gleich drei Punkte auf jetzt nur noch 49 Prozent ein, ihr niedrigster Wert in diesem Jahr. Für sie sprechen sich mit 74 Prozent deutlich weniger CSU-Anhänger aus als Sympathisanten der CDU mit 89 Prozent. SPD-Chef und Vizekanzler Sigmar Gabriel kann vom Sympathieverlust Merkels nicht profitieren - mit nur 13 Prozent liegt er weiterhin 36 Prozentpunkte hinter Angela Merkel.

 

Datenbasis: Das Forsa-Institut befragte vom 14. bis 18. September 2015 im Auftrag des Magazins stern und des Fernsehsenders RTL 2501 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger, die durch eine computergesteuerte Zufallsstichprobe ermittelt wurden. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 2,5 Prozentpunkten.

 

Quelle Presseportal Foto pixabay/edar

 

Brüssel klärt Quoten für 120.000

 

Thüringische Landeszeitung: Ein schlechter Witz

 

Kommentar von Axel Zacharias zur Einigung der EU-Innenminister in Brüssel über Flüchtlingsquoten

 

Weimar (ots) - Die Zwangseinigung von Brüssel hat 120 000 Flüchtlinge zum Gegenstand. Das ist angesichts der prognostizierten einen Million Asylsuchender ein Witz - aber ein schlechter. Dass die Einigung unter den 28 EU-Staaten zudem zwangsweise herbeigeführt wurde, trägt auch nicht gerade zum gedeihlichen Miteinander in der Europäischen Union bei. Wenn sich die daraus resultierenden Verstimmungen verfestigen, dürfte eines Tages auch die EU-Mitgliedschaft so manchen Staates zur Disposition stehen. Denn längst nicht hehre europäische Gedanken sind häufig Grund für den Beitritt gewesen, sondern knallharte ökonomische Überlegungen. Wenn nun die Rendite nicht mehr stimmt ...

 

Immer wieder und nun gerade auch jetzt kommen besonders aus Ost- und Südosteuropa Vorwürfe an die Kanzlerin, sie habe mit ihrer "Einladung" an die Flüchtlinge die Welle losgetreten. Ein bisschen Logik würde auch einigen der dortigen Spitzenpolitiker gut tun: Als die sogenannte "Einladung" ausgesprochen wurde, die ja nur eine von christlichem Ethos getragene Kapitulation vor den knallharten Fakten einer bereits im Gange befindlichen Flüchtlingswelle aus Syrien, Irak und Afghanistan war, hatten sich die Hunderttausende längst auf dem Weg gemacht. Solch eine Flucht dauert schließlich mehrere Wochen. Also können Merkels Worte mitnichten der Auslöser gewesen sein. Da waren offenbar andere Kräfte am Werk.

 

Quelle Presseportal Foto pixabay/reetdachfan

 

Aktionstag gegen Glücksspielsucht

 

"Wir müssen etwas tun, damit nicht noch mehr Menschen Opfer werden."

 

Bundesweiter "Aktionstag gegen Glücksspielsucht" am 23. 9. 2015

 

Gelsenkirchen (ots) - Buntes Lichtergeblitze, beinahe lustvolles Dröhnen und Stöhnen: Die Droge selbst ist krachig. Um so stiller ist die Krankheit, die sie auslösen kann: die Glücksspielsucht. Die Betroffenen verspielen alles: Geld, den Partner, die Kinder, Freunde, ihr Leben. In vielen Zügen ist pathologisches Spielen mit dem Alkoholismus vergleichbar. Die Lohnsteuerhilfe für Arbeitnehmer e. V., Lohnsteuerhilfeverein, Sitz Gladbeck, und die Timo Bell EDV- & Unternehmensberatung, Recklinghausen, wollen an diesem Tag auf die Krankheit aufmerksam machen: "Wir müssen etwas tun, damit nicht noch mehr Menschen Opfer werden."

 

Deshalb haben sich der Lohnsteuerhilfeverein und der Autor des Buches zusammengeschlossen: Zum "Aktionstag gegen Glücksspielsucht" am 23. September 2015 wird das Buch "Think-Right-Methode" *) kostenlos zum Download bereitgestellt:

 

www.was-ist-sucht.de/aktionstag

 

"Unserer Meinung nach können wir mit diesem Buch einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass sich Betroffene mit ihrer Krankheit auseinandersetzen", sagt Bernd Werner, Vorstand der Lohnsteuerhilfe für Arbeitnehmer e. V., Lohnsteuerhilfeverein, Sitz Gladbeck: "Es eröffnet aber auch zum Beispiel Angehörigen einen Einblick in diese Krankheit, die ihre Betroffenen kaum mehr loslässt und immer tiefer in den Abgrund zieht."

 

Die "Think-Right-Methode" ist ein Buch, das Timo Bell in enger Zusammenarbeit mit erkrankten Spielern entwickelt hat. Das Buch wird empfohlen vom Institut Glücksspiel & Abhängigkeit in Österreich. Präsident Roman Neßhold schrieb: "Die "Think-Right-Methode" ist aus meiner Sicht ein geeignetes Mittel, um Menschen in ein spielfreies und lebenswertes Leben zu begleiten."

 

"Wir meinen: Über diese Krankheit muss mehr informiert werden, es muss viel entschlossener dagegen vorgegangen werden", sagt Bernd Werner: "Aus diesen Gründen haben wir uns dazu entschlossen, das Buch am Aktionstag 23. September kostenlos allen Interessierten zur Verfügung zu stellen. Wir engagieren uns zu dem Thema, weil uns die Philosophie unseres Lohnsteuerhilfevereins - "Von Mensch zu Mensch." - dazu verpflichtet."

 

"Ich denke, wir können mit der gemeinsamen Aktion einen Beitrag dazu leisten, die Krankheit aus dem Dunkel der Verschwiegenheit und Scham herauszuholen," sagt Timo Bell.

 

Pathologisches Spielen ist eine von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) anerkannte Krankheit, deutsche Krankenkassen übernehmen die Behandlungskosten. Und dennoch: belastbare Studien oder erprobte Therapiekonzepte gibt es praktisch nicht. Ebenso wenig offizielle Zahlen: Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) geht von 436.000 Betroffenen aus, nach Schätzungen der EU sollten es doppelt so viele Erkrankte sein. "Die Dunkelziffer ist sehr hoch. Außerdem gibt es keine genauen Zahlen über die Menschen, die sich in der Vorstufe zu dieser Krankheit befinden", sagt Timo Bell.

 

Quelle Presseportal Foto pixabay/GregMontani

 

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