Log in
Alexandros Tallos

Alexandros Tallos

Stoiber fordert mehr Leidenschaft

Stoiber: Die Unrechtsbehandlung war ein großes Problem für Strauß

Berlin (ots) - Aus Anlass des 100. Geburtstages von Franz Josef Strauß hat Edmund Stoiber, langjähriger bayerischer Ministerpräsident und einst Generalsekretär unter Strauß, die Politik aufgefordert, wieder leidenschaftlicher zu werden. Im Interview mit dem Tagesspiegel (Sonntagausgabe) sagte er: "Strauß war leidenschaftlich und emotionsreich. Heute versuchen die Politiker, ihre Emotionen sehr stark zu kontrollieren, und wenn es mal ausbricht, ist es eher ein Problem. Sie wollen heute immer cool bleiben, ganz sachlich." Zwar sei dies auch ein "Qualitätsmerkmal", aber Politik werde so "auch langweiliger". Ex-CSU-Chef Stoiber hält die "Spiegel"-Affäre im Rückblick für genauso erschütternd für Strauß wie der Unfalltod seiner Frau. "Die 'Spiegel'-Affäre hat Strauß getroffen wie später der Tod seiner Frau. Beide Ereignisse haben ihn nachhaltig erschüttert. Immer wieder hat er, wenn es um die Affäre ging, seine Sicht ausführlich erläutert. Diese, aus seiner Sicht, Unrechtsbehandlung war ein großes Problem für ihn." Stoiber sprach Strauß von allen Korruptions- und Suchtvorwürfen, die in jüngsten Veröffentlichungen erhoben werden, frei. Auf die Frage, ob Strauß korrupt war, antwortete Stoiber: "Das schließe ich aus."

 

Quelle: presseportal  Foto by flickr/blu-news.org

Wieder ein Zwischenfall bei Germanwings

Kölner Stadt-Anzeiger: Germanwings-Flugzeug muss wegen undefinierbaren Geruchs in Pisa zwischenlanden - Piloten mit Sauerstoffmasken - Ursache unklar

Köln (ots) - Köln. Ein Airbus von Germanwings ist am Donnerstagnachmittag auf dem Weg von Rom nach Köln in Pisa zwischengelandet. Grund war nach Informationen des "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstag-Ausgabe) ein undefinierbarer Geruch in der Kabine. Passagiere klagten über Müdigkeit und Halskratzen. Zur Sicherheit setzten die beiden Piloten Sauerstoffmasken auf. Eine Germanwings-Sprecherin bestätigte der Zeitung den Vorfall. 116 Passagiere und fünf Crew-Mitglieder seien an Bord gewesen. Eine Ersatzmaschine brachte die Passagiere am Abend nach Köln. Die Ursache für den "ungewöhnlichen Geruch" an Bord sei noch unklar, berichtete die Germanwings-Sprecherin, das betreffende Flugzeug werde derzeit untersucht. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen (BFU) ist informiert.

Erst am Dienstag war aus demselben Grund eine Germanwings-Maschine auf dem Weg nach Griechenland kurz nach dem Start in Köln-Bonn wieder zum Flughafen zurückgekehrt. Im Januar gab es bei Lufthansa und Germanwings zwei ähnliche Vorfälle mit verunreinigter Kabinenluft bei Landeanflügen auf Hamburg und Köln/Bonn.

 

Quelle: presseportal  Foto by flickr/Lewis Smith Photography

Nur jeder fünfte Azubi will erstes Gehalt auf die hohe Kante legen

Umfrage zum Ausbildungsjahr 2015/16

Finanzielle Unterstützung durch Eltern in der Ausbildungszeit oftmals eine Notwendigkeit

Bonn (ots) - Über eine halbe Million junger Menschen erhalten im August und September ihr erstes Ausbildungsgehalt. Doch was tun sie mit dem Teil ihres Gehalts, den sie nicht für die Lebenshaltungskosten benötigen? Rund jeder fünfte Auszubildende (21 Prozent) hat vor, den ersten Lohn zu sparen. Die Mehrheit jedoch investiert das Geld lieber. 20 Prozent der Azubis wollen mit ihrem Gehalt Unterhaltungselektronik kaufen, wie z. B. ein Smartphone, Tablet-PC oder eine Spielekonsole. Weitere 19 Prozent der Berufsanfänger freuen sich darauf Kleidung und Accessoires zu shoppen. 13 Prozent investieren in einen fahrbaren Untersatz, wie beispielsweise ein Auto, Motorrad oder Fahrrad. Auffallend ist, dass Studenten häufig andere Pläne mit ihrem ersten, "richtigen" Gehalt haben als Azubis. Fast jeder dritte Student (30 Prozent) will den ersten Lohn nutzen, um Schulden (z. B. BAföG) zurückzubezahlen. Rund jeder Vierte (23 Prozent) plant, das Geld für einen Urlaub zurückzulegen und - wie bei den Azubis - gibt jeder Fünfte an, das Geld doch lieber sparen zu wollen. Das zeigt eine aktuelle, bevölkerungsrepräsentative Umfrage der norisbank unter rund 1.000 Auszubildenden und Studenten zwischen 16 und 26 Jahren.

Ohne die finanzielle Unterstützung der Eltern funktioniert es in der Ausbildungszeit nicht

Fast die Hälfte (47 Prozent) der Auszubildenden ist auf die finanzielle Unterstützung der Eltern angewiesen, um die Kosten für Wohnen, Essen und sonstige Ausgaben begleichen zu können. Doch obwohl das Ausbildungsgehalt nicht gerade üppig ist, bestreitet die andere Hälfte (53 Prozent) der Azubis ihren Lebensunterhalt alleine, ohne Unterstützung. Während sich 40 Prozent davon wiederum sogar hier und da mal etwas gönnen können, leben 60 Prozent nach eigenen Angaben extrem sparsam, um eigenständig über die Runden zu kommen. Bei den Studenten ist die Lage noch eindeutiger: Drei Viertel der Befragten (76 Prozent) sind auf finanzielle Unterstützung der Familie oder staatliche Förderungsmöglichkeiten angewiesen, um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können.

Azubis leihen sich Geld für die "Extras"

Trotz des zumindest gelegentlichen Finanzierungsbedarfs zeigt sich, dass die Angebote der Banken hierfür noch relativ wenig in Anspruch genommen werden. So geben 70 Prozent der befragten Azubis und Studenten an, sich in der Vergangenheit schon einmal Geld von Familienangehörigen oder engen Freunden geliehen zu haben. Zudem hat rund jeder Vierte (23 Prozent) bereits eine Ratenzahlung vereinbart. Die Möglichkeit eines Dispokredits (12 Prozent) oder eines Ratenkredits (7 Prozent) hat dagegen nur ein geringer Anteil der Azubis oder Studenten bisher genutzt.

Die Azubis verwenden das geliehene Geld am häufigsten (50 Prozent) für die kleinen Extras im Leben wie Ausgehen, Kleidung oder Unterhaltungselektronik. Aber auch für die Lebenshaltungskosten (33 Prozent), unerwartete Reparaturen (33 Prozent), Ausbildungskosten (28 Prozent) oder die Wohnungseinrichtung (23 Prozent) wird hier und da eine Finanzspritze benötigt. Jeder Fünfte (21 Prozent) hat sich zudem schon einmal Geld für einen Urlaub geliehen.

Studenten verwenden geliehenes Geld dagegen deutlich häufiger für ihre Ausbildungskosten (59 Prozent). Danach folgen Lebenshaltungskosten (48 Prozent), die Wohnungseinrichtung (38 Prozent), sonstige Extras wie Ausgehen, Kleidung oder Unterhaltungselektronik (36 Prozent), Reparaturen (27 Prozent) oder Reisen (21 Prozent).

Bei Geldfragen sind Eltern die wichtigsten Ratgeber für junge Menschen

75 Prozent der Azubis und Studenten wenden sich an ihre Eltern, wenn sie einen Rat in Finanzfragen benötigen. Weitere wichtige Ansprechpartner in Geldbelangen sind Freunde (32 Prozent) - erst an dritter Stelle folgen Bankberater (22 Prozent). Rat von Medien (16 Prozent), sonstigen Finanzexperten (8 Prozent) oder von Lehrern und Professoren (4 Prozent) ist dagegen eher selten gefragt.

"Auszubildende verfügen oftmals zum ersten Mal über ein geregeltes Einkommen. Damit sie in Sachen Finanzen optimal auf eigenen Beinen stehen und sich ganz auf Ausbildung und Beruf konzentrieren können, braucht es passende Produkt- und Beratungsangebote der Banken", erklärt Thomas große Darrelmann, Mitglied der Geschäftsführung der norisbank. "Von besonderer Bedeutung sind eine verständliche Kommunikation, günstige Kontoleistungen und Finanzierungsmöglichkeiten, hilfreiche Services und eine Verfügbarkeit idealerweise immer dann, wenn man die Bank gerade braucht."

Über die Umfrage

Die norisbank hat zusammen mit dem Marktforschungsinstitut Innofact AG 1.035 Personen zwischen 16 und 26 Jahren, die sich zurzeit in einer Ausbildung oder im Studium befinden, bevölkerungsrepräsentativ nach Alter und Geschlecht befragt, wie sie mit Geld umgehen. Die Online-Befragung wurde im Juli 2015 durchgeführt.

Über die norisbank

Die norisbank ist eine moderne Direktbank, die ihren über 500.000 Kunden online und telefonisch an 7 Tagen die Woche 24 Stunden täglich zur Verfügung steht. Mit den einfach nutzbaren Online Services und der Erreichbarkeit rund um die Uhr ist sie die smarte "immer-und-überall-dabei" Bank. Das bestätigt zuletzt auch der große CHIP Hotline-Test 2015: In der Kategorie "Erreichbarkeit" wurde die norisbank Testsieger unter allen Direktbanken. Neben den mehrfach prämierten Kernangeboten - dem kostenlosen "Top-Girokonto" und dem stets günstigen "Top-Kredit" - bietet die norisbank ihren Kunden umfängliche Leistungen, von der Geldanlage bis hin zu Versicherungen und Vorsorgelösungen.

Quelle: presseportal Foto by flickr/Techniker Krankenkasse

Radiopreisgala live aus Hamburg

67 Radiosender übertragen Radiopreisgala live aus Hamburg - auch Fernsehen und Internet dabei

Hamburg (ots) - Die Spannung steigt: Am Donnerstagabend, 3. September, werden die 33 Nominierten des Deutschen Radiopreis 2015 erfahren, wer von ihnen eine der begehrten Trophäen mit nach Hause nehmen darf. Längst hat sich der Radiopreis nicht nur als die wichtigste Auszeichnung der Radiobranche etabliert, er ist auch ein Medienereignis ersten Ranges. Das Interesse an der Verleihungsgala, in der nationale und internationale Stars für den musikalischen Rahmen sorgen, hat weiter zugenommen: 67 Radioprogramme übertragen live aus Hamburg. Die Show wird auch als Livestream im Internet zu sehen sein. Die Dritten Fernsehprogramme der ARD senden sie zeitversetzt. Barbara Schöneberger moderiert, Elke Wiswedel (NDR 2) und Horst Hoof (Radio Hamburg) kommentieren das Geschehen für die Radiohörer.

Live dabei sind 14 öffentlich-rechtliche und 53 private Radioprogramme. Bei den Öffentlich-Rechtlichen machen mit: Antenne Saar, Bayern 3, Bremen Vier, DRadio Wissen, hr1, MDR JUMP, MDR SPUTNIK, NDR 2, NDR Info spezial, radioBERLIN 88,8, SR 1Europawelle, SWRinfo, SWR 3, WDR 2. Von den privaten Programmen übertragen: 104.6 RTL Berlins Hitradio, 105'5 Spreeradio, 89.2 Radio Potsdam, 98.8 KISS FM, 99.3 Radio Frankfurt Oder, alsterradio 106,8 rock'n pop, ANTENNE BAYERN, Antenne Niedersachsen, ANTENNE THÜRINGEN, Berliner Rundfunk 91.4, Clublife.NF, DaineM Radio, delta radio, ENERGY, ENERGY Bremen, Flash-Radio, HaPPyFan-Radio, HIT RADIO FFH, Hitradio MS-One, Hitradio Ohr, HITRADIO RTL SACHSEN, IRABO - Inselradio Borkum, LandesWelle Thüringen, R.SA, R.SH, Radio 21, Radio 7, Radio Chemnitz, Radio Dresden, Radio Erzgebirge, radio ffn, Radio Gong 96,3, Radio Hamburg, Radio Hitwave, Radio Lausitz, Radio Leipzig, Radio Magicmusic, Radio mauma.fm Deutschland, RADIO OSNABRÜCK, RADIO PSR, RADIO SALÜ, Radio Zwickau, RADIO-DD63, Radio-News, Radio-Starpower, Rockland Radio, RPR1., RTL RADIO - Deutschlands Hit-Radio, Ruhrpott Magie, Schwarzwaldradio, teutoRADIO, TMR-Radio.de und Trauerradio.de.

Im Fernsehen senden die Dritten Programme die Gala aus dem Eventcenter Schuppen 52 mitten im Hamburger Hafen zeitversetzt. In der Veranstaltungsnacht (Donnerstag, 3. September auf Freitag, 4. September) übertragen NDR (22.00 Uhr), RBB (23.30 Uhr), MDR (0.00 Uhr), HR (0.30 Uhr), SWR (0.35 Uhr) und WDR (0.35 Uhr). Am Sonntag, 6. September sendet EinsPlus (20.15 Uhr) und Montag, 7. September, der BR (23.10 Uhr).

Wenn die Besten der Besten im Radio gekürt werden, ist auch im Netz einiges los: Zusätzlich zum Livestream (www.deutscher-radiopreis.de), der erstmals schon um 19.00 Uhr mit den ersten Eindrücken vom Roten Teppich beginnt, bildet ein Liveblog ab, wie Radiofans und -macher das Event diskutieren und kommentieren. Über Twitter ist mitmachen ausdrücklich erwünscht! Das Hashtag des Radiopreises lautet #drp15.

Die unabhängige Grimme-Jury wird erstmals elf Radiopreise vergeben. Neu ist die Auszeichnung für den besten Newcomer. Außerdem verleiht der Beirat einen Sonderpreis. Stifter des Deutschen Radiopreises sind die Hörfunkprogramme der ARD, Deutschlandradio und die Privatradios in Deutschland. Zu den Kooperationspartnern zählen, neben dem Grimme-Institut, die Freie und Hansestadt Hamburg, die Radiozentrale - eine gemeinsame Plattform privater und öffentlich-rechtlicher Sender zur Stärkung des Hörfunks - sowie die Radio-Vermarkter AS&S Radio und RMS. Die Federführung liegt beim Norddeutschen Rundfunk.

Quelle: presseportal Foto by deutscher-radiopreis.de

Diesen RSS-Feed abonnieren

Dortmund

Banner 468 x 60 px