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Alexandros Tallos

Alexandros Tallos

Antwerpers kritisiert Kölner Politik

Rheinische Post: Ex-Regierungspräsident Antwerpes kritisiert Kölner Politik: "Hier wird derzeit viel Mist gemacht"

Düsseldorf (ots) - Im Kölner Wahlzettel-Skandal hat der frühere Regierungspräsident Franz-Josef Antwerpes (SPD) massive Vorwürfe gegen Regierungspräsidentin Gisela Walsken und Oberbürgermeister Jürgen Roters (beide SPD) gerichtet. Roters sei konfliktscheu und zeige keine Führung gegenüber der Verwaltung, sagte Antwerpes der "Rheinischen Post" (Freitagausgabe). Walsken warf er "Hin und Her" vor: "Sie hätte viel früher klar Stellung nehmen müssen." Aber offenbar habe sie erst aufgrund einer Intervention des Innenministers reagiert. Pannen, so Antwerpes, gehörten in Köln zwar zum Alltag, aber "hier wird derzeit so viel Mist gemacht - das gibt es gar nicht".

Quelle: presseportal Foto by flickr/György Soponyai

Reporter fordern freie Presse in Guatemala

Guatemala: ROG fordert nach Präsidentenrücktritt konsequenten Kampf gegen Straflosigkeit

Berlin (ots) - Reporter ohne Grenzen (ROG) ist besorgt über die zunehmende Zahl von Übergriffen und Repressionen gegen Journalisten in Guatemala. Immer öfter werden Journalisten bedroht oder unter Druck gesetzt, um Themen wie Korruption oder die Aktivitäten von Drogenkartellen und organisiertem Verbrechen totzuschweigen. Die einschüchternde Wirkung solcher Vorfälle ist umso stärker, weil die Justiz die Hintermänner bislang nur selten zur Rechenschaft gezogen hat. Das entschlossene Vorgehen der Justiz wegen der schweren Korruptionsvorwürfe gegen den heute zurückgetretenen Staatspräsidenten Otto Pérez Molina (http://t1p.de/trvi) sollte deshalb als Chance zu einem Umsteuern genutzt werden.

"Ein konsequentes Vorgehen gegen die Kultur der Straflosigkeit wäre ein wichtiger Beitrag zum Kampf gegen Zensur und Selbstzensur in den Medien", sagte ROG-Geschäftsführer Christian Mihr. "Guatemalas Justiz sollte nun beweisen, dass sie künftig auch Verbrechen an Journalisten ohne Ansehen der Person verfolgt."

DIESES JAHR MINDESTENS ZWEI JOURNALISTEN ERMORDET

Seit Jahresbeginn sind in Guatemala mindestens zwei Journalisten ermordet worden: Anfang März erschossen in der Provinzhauptstadt Mazatenango zwei Männer von einem Motorrad aus die beiden Korrespondenten Danilo López (Prensa Libre) und Federico Salazar (Radio Nuevo Mundo). Ein dritter Journalist, Marvin Túnchez, wurde bei dem Angriff verletzt. López hatte wegen seiner Berichterstattung über Themen wie Behördenmissmanagement Drohungen lokaler Beamter erhalten und nach Angaben seines Chefredakteurs den Bürgermeister eines Ortes im Departamento Suchitepéquez wegen Todesdrohungen angezeigt (http://t1p.de/qy6k).

Insgesamt zählte die alternative Nachrichtenagentur CERIGUA (Centro de Reportes Informativos Sobre Guatemala) in den ersten achteinhalb Monaten dieses Jahres 74 Verletzungen der Pressefreiheit - 37 Prozent mehr als im gesamten Jahr 2014, als es 54 vergleichbare Vorfälle gab. Besonders häufig sind Drohungen sowie Druck und Einschüchterungsversuche gegen Journalisten, die in vielen Fällen von Behördenvertretern, Repräsentanten der politischen Parteien oder von Sicherheitskräften ausgehen. Hinzu kommen direkte Zensur, missbräuchliche Justizverfahren, tätliche Angriffe und wirtschaftlicher Druck auf kritische Medien.

Ungewöhnlich deutlich wurden die Angreifer der Fernsehmoderatorin Susana Morazán, nachdem sie ihr im Januar den Kiefer gebrochen hatten: "Hör auf, schlecht über die Regierung zu reden", gaben sie ihr als Warnung mit (http://t1p.de/1tu9). Edwin Pitán von der Tageszeitung Prensa Libre wurde Ende Juli von einem Leibwächter des Vizepräsidentschaftskandidaten Edgar Barquín tätlich angegriffen, als Reporter den Politiker nach einer Veranstaltung mit kritischen Fragen bedrängten. Juan Luis Font, Leiter des Wochenmagazins ContraPoder, und Prensa-Libre-Kolumnist Pedro Trujillo erhielten Drohnungen, nachdem sie im Vorwahlkampf den Präsidentschaftsbewerber Manuel Baldizón kritisiert hatten.

DIREKTE ZENSUR UND EINSCHÜCHTERUNG DURCH STRAFANZEIGEN

Anfang August ließ der Kongresskandidat Enrique Maldonado, der zugleich Eigentümer des Kabelnetzbetreibers Servicable ist, die Übertragung der Fernsehsender Optimo 23 und ATV 24 unterbrechen, weil diese Informationen über Kandidaten konkurrierender Parteien verbreiteten (http://t1p.de/16zi).

Ein prominentes Beispiel für die zunehmenden Versuche, Journalisten durch Strafanzeigen einzuschüchtern, sind die zahlreichen Klagen gegen den Gründer und Präsidenten der regierungskritischen Tageszeitung El Periódico, José Rubén Zamora (http://t1p.de/17uq). Unter anderem zeigte ihn die damalige, mittlerweile wegen Korruptionsvorwürfen in Untersuchungshaft sitzende Vizepräsidentin Roxana Baldetti im November 2013 wegen sexueller Belästigung an (http://t1p.de/6o1y).

Präsident Pérez persönlich verklagte Zamora etwa zur gleichen Zeit unter anderem wegen Beleidigung, Nötigung und Erpressung. Bevor Pérez die Anzeige schließlich zurückzog, belegte ein Gericht den Journalisten zeitweise mit einem Ausreiseverbot und fror seine Bankkonten ein.

NICHTKOMMERZIELLE RADIOSENDER MÜSSEN OFT ILLEGAL ARBEITEN

Besorgniserregend ist auch die Situation der nichtkommerziellen lokalen Radiosender (radios comunitarias) der indigenen Bevölkerung in Guatemala. Weil sie infolge diskriminierender Gesetze kaum Chancen haben, Frequenzen zugeteilt zu bekommen, müssen sie oft illegal arbeiten und sind willkürlichen Razzien und Beschlagnahmen ausgesetzt (http://t1p.de/gx2n).

Guatemala steht auf Platz 124 von 180 Ländern auf der Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen. Weitere Informationen zur Situation der Journalisten dort finden Sie unter www.reporter-ohne-grenzen.de/guatemala/.

 

Quelle presseportal  Foto by flickr/besfort z

Umsatz in der Rollladen Branche gestiegen

Handwerksbranche meldet Wachstum - Eigenheimbesitzer geben mehr Geld für Rollladen- und Sonnenschutzprodukte aus

Bonn (ots) - Im zweiten Quartal 2015 haben die Betriebe des Rollladen- und Sonnenschutztechnikerhandwerks an den Erfolgskurs des Vorjahres anknüpfen können und deutliche Umsatzsteigerungen erwirtschaftet. Mit der zunehmenden Auslastung während der Sommermonate wurde auch das verhaltene erste Quartal mehr als ausgeglichen.

Der vom Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz e.V. (BVRS) erhobene Geschäftsklimaindex stieg im zweiten Quartal 2015 von 92 Punkten auf 96 Punkte. 69 Prozent der Fachbetriebe verbuchten zusätzliche Kundenanfragen. Rund ein Drittel der Befragten erwartet für das kommende Quartal steigende Auftragszahlen. Dieser Trend geht nicht allein auf saisonale Schwankungen zurück: "Das zunehmende Realeinkommen der Deutschen, eine hohe Konsumnachfrage und der Wunsch vieler Hausbesitzer in Komfort und Wertsteigerung ihrer Immobilie zu investieren beflügeln den Umsatz unserer Handwerksbetriebe", sagte Christoph Silber-Bonz, Hauptgeschäftsführer des BVRS. Darüber hinaus schafften niedrige Kreditzinsen und staatliche Förderprogramme Anreize für die Aufrüstung von Rollladen- und Sonnenschutzsystemen.

Aufgrund der hohen Nachfrage ist die Produktionsauslastung der Fachbetriebe gegenüber dem Jahresanfang um 10 Prozentpunkte auf 97 Prozent gestiegen. Damit fällt auch die Gesamtbeurteilung der Geschäftserwartung positiv aus: 96 Prozent der Unternehmen versprechen sich für das dritte Quartal 2015 einen stabilen Umsatz. Fast die Hälfte der Befragten (45 Prozent) rechnet mit einer weiteren Verbesserung ihrer Geschäftslage und plant in naher Zukunft Investitionen.

 

Quelle: presseportal Foto by flickr/Schrift-Architekt.de

Der schönste Tag im Leben

Wenn es ganz offiziell wird..

liegen die Nerven manchmal blank und der Puls steigt. Kein Wunder, denn für viele Paare war es in diesem Sommer wieder soweit, dass sie sich das "JA" Wort gegeben haben. Ein "JA" für die ewige Treue, ein "JA" für Zusammenstehen in guten und in schlechten Zeiten - ein "JA" auch wenn es schwierig wird und damit auch ein "JA" zu dem Gefühl, dass man in einen sicheren Hafen einlaufen kann. Dass sich Beziehungen immer öfter auch schwierig gestalten, wenn die rosa Wolken verflogen sind und sich der Alltag in diese Beziehungen einschleicht, ist dabei für viele Paare noch nicht klar. 

Auch wenn die Statistiken immer mehr Trennungen verzeichnen, glauben ebenfalls immer mehr Paare an die ewige Liebe und eine glückliche Zweisamkeit. Und das ist auch gut so, denn dadurch drücken die Menschen Ihren Wunsch nach Gemeinsamkeit aus. Und das heißt mehr als dass man einen Sexpartner in greifbarer Nähe hat. Die Stärke und das wahre Glück einer Partnerschaft zeigen sich tatsächlich erst dann, wenn die Flugzeuge im Bauch nicht mehr andauernd starten und landen, sondern dann, wenn die Beziehung Einzug gehalten hat in den Alltag und man den Partner erst dann wirklich schätzen lernt, wenn es eng wird. Das ist es, was wirkliche Liebe ausmacht und Paare dauerhaft zusammen schweißt. 

Wenn Sie den anderen so respektieren, wie er ist und das Glück des Anderen über ihr eigenes stellen, dann sind Sie auf einem guten Weg in eine glückliche Ehe. Wir wünschen Ihnen dafür alles Gute!

 

Foto by flickr/Logan Brumm

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