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Alexandros Tallos

Alexandros Tallos

Zeugen gesucht für Brand in Mettmann

Zeugensuche nach ungeklärtem Brandgeschehen

Mettmann (ots) - Am Montagabend des 05.10.2015, gegen 19.55 Uhr, wurden Feuerwehr und Polizei in Erkrath zu einem Brand an der Matthias-Claudius-Straße im Ortsteil Unterfeldhaus gerufen. Unmittelbar vor dem Haupteingang eines zurzeit leerstehenden Gebäudes der örtlichen evangelischen Kirchengemeinde stand ein scheinbar herrenloser Kinderwagen in Brand.

Die Erkrather Feuerwehr konnte den nur kleinen Brand sehr schnell löschen und damit ein Übergreifen der Flammen auf das Gebäude erfolgreich verhindern. Dennoch entstand durch Rauch- und Rußeinwirkung des Brandes ein polizeilich geschätzter Sachschaden an der Hausfassade in Höhe von etwa 1.500,- Euro.

Bisher liegen der Erkrather Polizei noch keine konkreten Hinweise auf den oder die Brandverursacher, Motive oder Hintergründe des Brandgeschehens vor. Maßnahmen zur Spurensicherung sowie weitere polizeiliche Ermittlungen wurden veranlasst, ein Strafverfahren eingeleitet. Auf der Suche nach Augenzeugen des Geschehens nimmt die Polizei in Erkrath, Telefon 02104 / 9480-6450, sachdienliche Hinweise dazu jederzeit entgegen.

Quelle presseportal  Foto by Polizei Mettmann

Bayern will Betreuungsgeld durchsetzen

Kommentar von Christine Schröpf zu Betreuungsgeld/Bayern

Regensburg (ots) - Versprochen. Gehalten. Dieses Kriterium erfüllt der Gesetzentwurf für das Landeserziehungsgeld zumindest, den das bayerische Kabinett jetzt auf den Weg gebracht hat. Regierungschef Horst Seehofer löst ein, was er bayerischen Eltern ankündigte, als das Bundesverfassungsgericht im Juli das Elterngeld des Bundes aus formalen Gründen kippte. Um das politische Prestigeprojekt der CSU zu retten, geht der Freistaat allerdings einen Sonderweg mit hoher finanzieller Folgewirkung: Ab 2019, wenn die letzten Bundesmittel verteilt sind, muss er alles alleine zahlen - ein hübsches dreistelliges Millionensümmchen pro Jahr. Der weiß-blaue Sonderweg bleibt auch ansonsten mit Mängeln behaftet. Die große Nachfrage von über 70 Prozent der anspruchsberechtigten Eltern darf darüber nicht hinwegtäuschen. Wer würde 150 Euro pro Monat liegen lassen, wenn sie so freigiebig vom Staat angeboten werden? Das heißt aber nicht, dass über 70 Prozent das Betreuungsgeld bei ehrlicher Betrachtung als höchste politische Kunst betrachten. Einmal abgesehen von der auch ideologisch geprägten Frage, ob knappes Staatsgeld nicht besser in Krippen investiert wäre: Fragwürdig bleibt auf jeden Fall das Gießkannenprinzip. 150 Euro sind für die eine Familie zu wenig - andere könnten sehr gut ohne auskommen. Bayern hätte jetzt die Chance, nachzujustieren und wenigstens gerechte Einkommensgrenzen festzulegen. Zeit dazu ist immer noch.

Quelle presseportal  Foto by commons.wikimedia/Michael Lucan

Ausbau des Frankfurter Flughafens

Die Fakten zählen

Kommentar zum Flughafenausbau, von Christian Stang

Mainz (ots) - Über Jahre ist heftig gestritten worden, und die Gegner des Projekts wird man wohl niemals überzeugen können. Doch nun sind endgültig Fakten geschaffen: Terminal 3 am Frankfurter Flughafen wird gebaut, von 2022 an werden dort 14 Millionen Fluggäste im Jahr abgefertigt werden können. Die Betonung liegt auf können, denn ob es so kommt, weiß heute niemand mit Bestimmtheit zu sagen. Doch spricht vieles dafür, dass der Flughafenbetreiber mit seinen Prognosen richtig liegt. Die lange Vorgeschichte verdeutlicht, dass es Fraport bei dem Milliardenprojekt nicht um schiere Größe geht. Mehrfach ist der Baubeginn verschoben worden, weil die Nachwirkungen der Banken- und Finanzkrise auch das Wachstum des Luftverkehrs zum Stillstand brachten. Erst als die Zahlen wieder nach oben zeigten, fiel der Startschuss. Stets haben die Fakten den Takt vorgegeben. Das mussten schließlich auch die Grünen akzeptieren, deren Versprechen und Alternativlösungen an der Realität gescheitert sind. Für sie markiert der Baubeginn des dritten Terminals eine bittere Wegmarke. Natürlich kann man die Frage stellen, warum ein Drehkreuz für 32 Millionen Umsteiger-Passagiere im Jahr mitten im dicht besiedelten Rhein-Main-Gebiet stehen muss. Und ob nicht ein Flughafen für jene 28 Millionen Fluggäste ausreichte, die in Frankfurt bleiben oder hier ihre Reise antreten. Doch muss man dann auch die Frage beantworten, wie die Region den Verlust von mehreren Zehntausend Arbeitsplätzen verkraften sollte.

Quelle presseportal  Foto by commons.wikimedia/Heidas

Opdenhövel ausgezeichnet

Deutscher Sportjournalistenpreis: Matthias Opdenhövel als bester Sportmoderator ausgezeichnet

Dieter Adler für Lebenswerk geehrt

Matthias Opdenhövel, seit 2011 Moderator der "ARD-Sportschau", ist von Deutschlands Sportler-Elite zum besten deutschen Sportmoderator  gewählt worden. Den Deutschen Sportjournalistenpreis bekam Opdenhövel am Montagabend (5. Oktober 2015) bei einer Gala-Veranstaltung in  Hamburg vom früheren HSV-Fußballprofi Marcell Jansen überreicht.  Außerdem wurde der 79-jährige frühere ARD-Sportreporter Dieter Adler  mit einem Ehrenpreis des Verbandes Deutscher Sportjournalisten (VDS)  für sein Lebenswerk geehrt.   Matthias Opdenhövel ist seit 1993 als TV-Moderator tätig. Seit 2011  präsentiert er die vom WDR produzierte "ARD Sportschau" und moderiert zusammen mit dem Experten Mehmet Scholl Live-Spiele der  Fußball-Nationalmannschaft und Übertragungen der großen Fußballevents (EM 2012, WM 2014). Gemeinsam erhielten beide bereits 2012 den  Deutschen Fernsehpreis für die beste Sport-Moderation. Darüber hinaus moderiert der gebürtige Detmolder ebenfalls seit 2011 das ARD  Skispringen mit Dieter Thoma, u.a. mehrere Wochen von den Olympischen Winterspielen 2014 aus Sotschi. Darüber hinaus moderiert Opdenhövel  auch WDR-Unterhaltungsshows - für Das Erste und das WDR Fernsehen,  u.a. die Sendungen "Star Biathlon", das "24 Stunden Quiz" und zuletzt "Gefällt mir! Die total vernetzte Show", die im Rahmen der  WDR-Programmoffensive im September ausgestrahlt wurde. Auch für seine Leistungen im Bereich Unterhaltung wurde der Moderator mehrfach  ausgezeichnet.   Dieter Adler kam 1965 als freier Mitarbeiter zum Westdeutschen  Rundfunk. Bekanntheit erlangte er zunächst als Moderator der  "Sportschau" (1966 bis 1975). Adler gehörte zusammen mit Addi Furler  und Ernst Huberty zu den bekanntesten "Sportschau"-Moderatoren der  ersten Stunde. Der gebürtige Heidelberger war ab 1972 darüber hinaus  bei sechs Olympischen Spielen als ARD-Kommentator für die  Leichtathletik-Wettbewerbe sowie bei Welt- und Europameisterschaft  der Leichtathleten im Einsatz. 1988 übernahm er im NDR-Landesfunkhaus Niedersachsen die Leitung der gemeinsamen Sportredaktion von Hörfunk  und Fernsehen. Nach seiner Pensionierung war er auch gelegentlich für den privaten Pay-TV-Sender Premiere als Sport-Kommentator tätig. Der  Deutsche Leichtathletikverband ehrte ihn schon 2006 mit dem  Medienpreis für sein Lebenswerk.   Der Deutsche Sportjournalistenpreis (früherer Herbert-Award) wird  seit 2005 alle zwei Jahre vergeben. Über die Preisträger entscheiden  Spitzensportler mehrerer Sportverbände und -Ligen per Abstimmung. 

Quelle presseportal  Foto by commons.wikimedia/JCS

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