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Alexandros Tallos

Alexandros Tallos

Wenn es wieder Zeit für Ski-fahren ist

Wer seine Künste nach längerer Ski-Abstinenz auffrischen möchte, ist diesen Winter in Kärnten, Vorarlberg und im Salzburger Land bestens aufgehoben.

Berlin (ots) - Früher schwang man ohne Mühe die Hänge hinunter durch den stiebenden Schnee. Das schwerelose Gefühl ist nicht vergessen? Allein das Können ist mit den Jahren eingerostet? Wer seine Künste nach längerer Ski-Abstinenz auffrischen möchte, ist diesen Winter in Kärnten, Vorarlberg und im Salzburger Land bestens aufgehoben. Eigens konzipierte Kurse und Angebote warten auf Ski-Wiedereinsteiger. Zum Beispiel eine Geld-zurück-Garantie, falls sich der Spaß am modernen Carving nicht einstellen sollte. Oder Schnuppertage. Oder ein privater Lehrer. Und viel Zeit zum Entspannen und Genießen abseits der Piste gibt es in jedem Fall.

Kärnten. Schnee schnuppern und entschleunigen

Kärnten ist eine hervorragende Winterdestination für Anfänger und all jene, die nach einer Pause wieder auf die Skier zurückkehren wollen. Die Skigebiete bieten vor allem gemütlich breite wie sichere Abfahrten, sanfte Hänge und wenig Hektik. Hier findet jeder seine Traumpiste, manche von ihnen reichen bis auf 3000 Meter Seehöhe. Auch wenn man Skifahren nie verlernt, wer länger pausiert hat, braucht wieder ein paar Tipps, um sicher unterwegs zu sein. Deshalb bieten zum Beispiel die Ski- und Snowboardschulen in Bad Kleinkirchheim, Nassfeld und Gerlitzen Wiedereinstiegskurse an, in denen ausgebildete Skilehrer in Individual- und Kleingruppenkursen die neuesten Techniken näherbringen. Das Ziel ist sicheres, genussvolles Skifahren und Snowboarden voller Freude.

Salzburger Land. Skifahren lernen mit Garantie und Genuss

Das Salzburger Land ist bekannt für große Namen und große Skigebiete. Wiedereinsteiger finden hier Pisten in allen Schwierigkeitsgraden die durch die gute Erreichbarkeit der Lifte und den bestens erschlossenen Skibusanbindungen den Wiedereinstieg erleichtern.

Wiedereinsteiger-Kurs für Erwachsene heißt im Salzburger Land qualifizierter Unterricht mit Gleichgesinnten. Die Teilnehmer erhalten beim Skiverleih das neueste Material und von den Skischulen die professionelle Unterstützung für ihre Rückkehr auf die Piste. Diese "Ski-Comeback"-Angebote sind in Zell am See-Kaprun, in Saalbach-Hinterglemm und im Gasteinertal buchbar.

Vorarlberg. Freiräume leben

Die Skilehrer Vorarlbergs sind auf fast allen Kontinenten unterwegs, um als Skischulpioniere Menschen die Technik des Skifahrens näherzubringen. Denn schon vor mehr als 100 Jahren lud man in Vorarlberg zu den ersten "Gästeskikursen" ein. Das tut man auch heute noch - und bei aller Modernität sind die Dörfer des Landes angenehm überschaubar geblieben und haben ihren typischen Charakter bewahrt. In dieser Verbindung aus Tradition und Moderne laden die Regionen und Skischulen Vorarlbergs ihre Gäste immer wieder dazu ein, für sich selber Neues auszuprobieren. Denn hier pflegt man nicht nur die Freude des Skifahrens, sondern eröffnet Freiräume für persönliche Leidenschaften. Die respektvoll-herzlichen Gastgeber, professionelle Serviceleistungen und variantenreiche Angebote im Schnee schaffen genau die individuelle Atmosphäre, die viele Gäste suchen.

Quelle presseportal  Foto by obs/Österreich Werbung/ideenwerk werbeagentur gmbh/SalzburgerLand Tourismus

EU bereitet Strafe wegen Nitratwerte vor

EU wirft Deutschland Untätigkeit beim Vorgehen gegen Nitrat im Grundwasser vor

Köln (ots) - Die Bundesregierung gerät angesichts wachsender Nitrat-Belastungen des Grundwassers unter Druck. Nach Recherchen des WDR-Hörfunks bereitet die EU-Kommission derzeit das zweite Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland in dieser Sache vor.

Dem WDR liegt eine "Pilotanfrage" der EU-Kommission zur mangelnden Umsetzung der sogenannten "Wasserrahmenrichtlinie" vor. Im Kern geht es um Versäumnisse beim Schutz vor allem des Grundwassers vor Nitrat. "Deutschland [hat] keine Maßnahmen getroffen [...], um Verunreinigungen an der Quelle zu bekämpfen", heißt es in dem Schreiben. Die EU-Kommission stellt darin fest, dass Deutschland das Nitrat-Problem seit Jahren kenne, jedoch "[...] keine weiteren Maßnahmen zur Bekämpfung diffuser Verschmutzungen durch Nitrate aus landwirtschaftlichen Quellen getroffen hat." Nur knapp zehn Prozent aller "Wasserkörper" in Deutschland befinden sich laut diesem Schreiben in einem "guten Zustand".

Eine "Pilotanfrage" ist die Vorstufe zu einem Vertragsverletzungsverfahren und kann mit einer Verurteilung vor dem
Europäischen Gerichtshof und hohen Geldbußen enden. Bereits Mitte letzten Jahres hatte Brüssel ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland wegen des Verstoßes gegen die EU-Nitratrichtlinie eingeleitet. Eine seit Jahren geplante Verschärfung der deutschen Düngeverordnung soll laut Bundesregierung Abhilfe schaffen, scheitert
jedoch bislang am Widerstand der Agrarlobby.

Deutschland hat nach Malta die höchste Nitrat-Verschmutzung des Grundwassers innerhalb der EU. In Nordrhein-Westfalen kann deshalb bereits aus rund 40 Prozent aller Grundwasservorkommen ohne entsprechende Aufbereitung kein Trinkwasser mehr gewonnen werden. Recherchen des WDR-Hörfunks haben ergeben, dass auch mehrere Tausend Hausbrunnen in Nordrhein-Westfalen den EU-Grenzwert von 50 mg Nitrat pro Liter überschreiten und deshalb nur noch eingeschränkt genutzt werden können.

Ursache der hohen Nitrat-Belastung sind vor allem Gülle und Gärreste aus landwirtschaftlichen Quellen. In der EU gilt für Grund- und Trinkwasser ein Grenzwert von 50 Milligramm pro Liter, die WHO empfiehlt 20 mg/L. Bei Säuglingen kann Nitrat zu "Blausucht" und zum Erstickungstod führen. 

Quelle presseportal  Foto by flickr/SuSanA Secretariat

Finanzdienstleister ohne Strategie

62 Prozent der Finanzdienstleister stehen ohne Plan da

Wiesbaden (ots) - Knapp zwei Dritteln der Finanzdienstleister in Deutschland, Österreich und der Schweiz fehlt aktuell noch ein Strategiepapier, um die digitale Revolution konkret anzupacken. Das Problem: Die Zeit drängt, denn schon heute hat sich die Wettbewerbslage des Finanzsektors infolge der Digitalisierung verändert. Das berichtet die große Mehrheit der Banken- und Versicherungsentscheider (78 Prozent). Keine andere der untersuchten Branchen - Industrie, Handel, Telko oder Gesundheit - verzeichnet einen derart rasanten Marktumbruch. Das sind Ergebnisse der Drei-Länder-Studie "Digitale Agenda 2020" von CSC (NYSE: CSC).

In der Finanz- und Versicherungsbranche ist der Handlungsdruck deutlich zu erkennen, möglichst zügig einen digitalen Fahrplan aufzustellen: 42 Prozent der Entscheider geben an, eine "Digitale Agenda" innerhalb der nächsten zwölf Monate für das eigene Haus zu konzipieren. "Eine klar definierte Digital-Strategie ist Fundament dafür, die revolutionäre Transformation erfolgreich umzusetzen. Im Fokus sollte dabei stehen, wie sich mit Hilfe der Digitalisierung Kunden besser bedienen, die Innovationskraft stärken und Wettbewerbsvorteile erzielen lassen", sagt Claus Schünemann, Vorsitzender der Geschäftsführung von CSC in Deutschland.

Bei den Chancen des digitalen Wandels räumen Finanzdienstleister dem Kundenmanagement mit einer Anbindung an digitale Vertriebskanäle oberste Priorität ein. Gut jeder zweite Entscheider verspricht sich auf Basis neuer Daten, Kundenkenntnis und -Beziehung zu verbessern (56 Prozent). Gleichzeitig wollen die Anbieter mit digitaler Technik flexibler auf Kundenwünsche reagieren und ihre Produkte individualisierter gestalten (53 Prozent).

Den Wünschen steht jedoch eine Reihe von Stolpersteinen im Wege. Ein Mangel an Fachkräften für die Umsetzung von Digitalisierungsprojekten wird von jedem zweiten Finanzdienstleister als Umsetzungshindernis der digitalen Agenda genannt. Das ist deutlich häufiger als beispielsweise im Handel (39 Prozent), im Gesundheitswesen (38 Prozent) oder auch bei den Telekommunikationsunternehmen (43 Prozent). Ein Drittel der Entscheider beklagt zudem Finanzierungslücken.

Die Investitionsplanung gehört für die Strategieteams der Digitalen Agenda folgerichtig zu den wichtigsten Aufgaben (42 Prozent). Zudem zählen die Anpassung der internen Technologielandschaft (47 Prozent) sowie die Aus- und Weiterbildung für Digitalisierungsprojekte (39 Prozent) zu den TOP-3-Prioritäten.

Prof. Dr. Maximilian Röglinger, Fraunhofer FIT, erklärt: "Die Digitalisierung führt zu einem Paradigmenwechsel in Sachen Kundenorientierung. Es geht nicht mehr darum, wie sich Kunden in Bankprozesse integrieren lassen. Vielmehr müssen sich Banken nahtlos in Kundenprozesse integrieren. Zentrale Herausforderungen sind die Identifikation innovativer digitaler Services, die Auswahl strategischer Partner im digitalen Ökosystem sowie der Aufbau einer bimodalen Organisation."

Quelle presseportal  Foto by flickr/Dennis Skley

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Exakt - Die Story: "Das Gesetz bin ich!"

Leipzig (ots) - Schockierende Fälle von Selbstjustiz in Deutschland und ihre Folgen für Opfer und Täter sind am Mittwoch, 25. November, 20.45 Uhr im MDR FERNSEHEN zu sehen.

"Hausbesitzer erschießt Einbrecher", "Mord nach Vergewaltigung", "Hatz auf Unschuldigen im Internet" -Schlagzeilen wie diese häufen sich. Wohl jeder kennt dieses Gefühl, es einem anderen heimzahlen zu wollen. In der Regel bleibt es bei Rachefantasien, Beleidigungen oder Handgreiflichkeiten, doch manchmal sind auch schwere Verbrechen die Folge.

Vorher unbescholtene Bürger greifen zur Selbstjustiz, werden vom Opfer zum Täter. Was bringt Menschen dazu, das Heft des Handelns selbst in die Hand zu nehmen? "Die gefühlte Gerechtigkeit des Einzelnen ist verletzt", sagt Ulrich Wagner, Professor für Sozialpsychologie an der Universität Marburg. "Dazu kommt ein Grundmisstrauen dieser Personen in die Strafverfolgung." Gerade bei extremen Straftaten würden die Opfer - wenn ein Täter gefasst und verurteilt wird - das Strafmaß als nicht hart genug empfinden.

Der Film von Katja und Clemens Riha geht der Frage nach, warum es beim Einen bei Rachephantasien bleibt, während der Andere losschlägt. "Exakt - Die Story" spricht mit Psychologen und Ermittlern, Opfern und Menschen, die selbst für Recht und Ordnung sorgen wollen. Warum sinkt das Vertrauen in Polizei und Justiz? Wann ist die Grenze überschritten, wann geben Betroffene ihren Rachegefühlen nach, wann werden alle moralischen Bedenken über Bord geworfen? Und was sind die Konsequenzen für alle Beteiligten?

Quelle presseportal  Foto by flickr/Denis De Mesmaeker

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