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Alexandros Tallos

Alexandros Tallos

Wie Frankreich Demokratie macht

Regionalwahl in Frankreich: Die Notbremse gezogen - Tagesspiegel von Axel Veiel

Freiburg (ots) - Es ist noch mal gut gegangen. Der rechtspopulistische Front National wird in keiner der 13 französischen Regionen die Regierung stellen. Allein gegen den Rest der Republik konnten sich die Rechtspopulistinnen in der zweiten Runde nicht behaupten. Gut gegangen ist es insofern, als der Front National zur Lösung der Probleme in Frankreich nichts beizutragen hat, im Gegenteil. Nicht gut gegangen ist es freilich insofern, als sich sechs Millionen FN-Wähler fragen werden, wieso Frankreichs eben noch stärkste Kraft von der Macht komplett ausgeschlossen bleibt. Für die Rechtspopulisten, die sich als Opfer verkommener politischer Eliten ausgeben, ist das beste Wahlkampfmunition. Man kann nur hoffen, dass die Volksparteien im Kampf gegen rechts bis zu nächsten Wahl 2017 Überzeugenderes zu bieten haben als aus der Not geborene Wahlabsprachen.

Rheinische Post: Der FN bleibt gefährlich

 

 

 

Düsseldorf (ots) - von Matthias Beermann

Der große Triumph ist dem Front National (FN) in der zweiten Runde der französischen Regionalwahlen verwehrt geblieben. Das ist vielleicht Anlass für Erleichterung. Anlass für Entwarnung ist es keinesfalls. Mag das französische Mehrheitswahlrecht dem FN auch den Durchmarsch an die Schalthebel der Macht verwehren, so hat die rechtsextreme Formation es doch endgültig geschafft, das bisherige Zweiparteien-System zu sprengen. Es wäre gut, Sozialisten und Konservative würden darauf endlich entschlossen reagieren. Allerdings nicht wie bisher mit moralischer Empörung, sondern mit besserer Politik. Einen Bürgerkrieg für den Fall eines FN-Siegs an die Wand zu malen, wie es der sozialistische Premier Manuel Valls vor der Wahl getan hat, ist lächerlich. Und den FN rechts zu überholen, wie es der Konservative Nicolas Sarkozy versucht, stützt nur die Thesen der Populisten. Der wichtigste Grund für den Zulauf des FN ist der Verdruss der Franzosen über eine Kaste ewiggleicher Politiker, die das Land an die Wand gefahren hat. Es ist ihr Versagen, dass den FN gedeihen lässt.

Quelle presseportal  Foto by flickr/Rémi Noyon

Das Supertalent 2015: Großer Erfolg für Erwin Frankello und seine Seelöwen

Kirchheimbolanden (ots) - Bei der RTL-Castingshow "Das Supertalent" haben Erwin Frankello und seine Seelöwen am Samstag den ersten Platz nur knapp verfehlt.

Das innige, vertrauensvolle Zusammenspiel zwischen den Seelöwen Scratchy und Itchy und ihrem Tierlehrer Erwin Frankello begeisterte nicht nur die Jury, sondern auch das Publikum. Der große Erfolg dieser Darbietung macht deutlich, dass Dressurnummern mit Wildtieren so beliebt sind wie eh und je.

Schon seit Jahren versuchen die Tierrechtler mit enormem PR-Aufwand den Menschen in unserem Land einzureden, dass Tiere, vor allem Wildtiere, im Zirkus nicht mehr gefragt seien. Die Wahrheit sieht anders aus! Das zeigt nicht zuletzt der enorme Erfolg der Weihnachtszirkusse, bei denen Wildtiere schon immer einen festen Platz eingenommen haben. In diesem Jahr sind sogar besonders viele Darbietungen mit Wildtieren, vor allem mit Löwen, Tigern und Elefanten, zu bewundern. Die guten Vorverkaufszahlen lassen darauf schließen, dass die Weihnachtsshows auch diesmal wieder ein voller Erfolg werden.

Die Menschen sind fasziniert und berührt von dem harmonischen Miteinander von Mensch und Wildtier im Zirkus. Offensichtlich haben sie erkannt, was Biologen schon seit Jahren immer wieder sagen: Den Tieren im Zirkus geht es, gute und moderne Haltung vorausgesetzt, sehr gut!

Quelle presseportal  Foto by obs/Aktionsbündnis "Tiere gehören zum Circus"/Tobias Erber"

China Messe für Geschenke und Haushaltswaren

Die führende Geschenke-Fachmesse in China hält eine Überraschung für die Branche bereit

Shenzhen, China (ots/PRNewswire) - Die führende Fachmesse für Geschenke und Haushaltswaren findet vom 25. bis 28. April 2016 in Shenzhen, China, statt. Zu der Veranstaltung werden 2.500 Aussteller und 150.000 Besucher im Kongress- und Messezentrum von Shenzhen erwartet.

Die "24th China (Shenzhen) International Gifts, Handicrafts, Watches & Housewares Fair" (internationale chinesische Geschenke-, Kunsthandwerks-, Uhren- und Haushaltsmesse) ist die führende Fachmesse dieser Art in China. Sie findet jedes Jahr in Shenzhen, China, während der besten Einkaufsmonate im April und Oktober statt. Die Messe bietet eine breite Auswahl an Werbegeschenken und Konsumprodukten und zieht zehntausende Einkäufer aus dem In- und Ausland an. Die Aussteller sind hauptsächlich Hersteller, die bestes Design und beste Qualität zu wettbewerbsfähigen Preisen versprechen. Im Zuge der Ausbaupläne von chinesischen Unternehmen, treten immer mehr Hersteller mit kreativen Designs und fortschrittlicher Technologie auf. Viele Aussteller haben weitreichende Erfahrung im Export von Gütern und arbeiten bereits mit Partnern im Ausland zusammen.

Angesichts ihres 24-jährigen Bestehens ist die "24th China (Shenzhen) International Gifts, Handicrafts, Watches & Housewares Fair" eine bewährte Plattform zur Anbahnung neuer Geschäftsmöglichkeiten und wurde von der UFI im Jahr 2005 mit deren Gütesiegel anerkannt. Veranstalter der Messe ist Reed Huabo Exhibitions, ein Mitgliedsunternehmen von Reed Expo, dem berühmten globalen Messeveranstalter. Die Messe bietet bedeutenden Marktakteuren einen Rahmen, um sich auszutauschen und Handel zu treiben, Partnerschaften zu bilden und Branchentrends zu setzen. Sie stellt auch die beste Markteinstiegsmöglichkeit für ausländische Anbieter dar, die den schnell wachsenden chinesischen Markt erschließen möchten, und hilft ihnen, ihren Anteil auf dem weltweit größten und am schnellsten wachsenden Markt zu steigern. Wie allgemein bekannt ist, beruht das Marktwachstum auf der enormen Nachfrage der Chinesen nach hochwertigen Haushaltsgütern.

Auf der Messe werden verschiedene Arten von Produkten gezeigt: Geschenke und Premium-Haushaltswaren, elektronische und elektrische Haushaltsgeräte, Sport- und Freizeitprodukte, Heimtextilien, Koffer, Keramik, Glaswaren, Innendekorationen und vieles mehr. Die Messe ist bekannt für ihre weitreichenden Optionen und bietet Einkäufern aus der ganzen Welt zahlreiche Auswahlmöglichkeiten.

Quelle presseportal  Foto by flickr/Mount Real

ZDF-Politbarometer Dezember 2015

2015 war für drei Viertel aller Deutschen persönlich ein gutes Jahr

Nur Minderheit glaubt, dass der IS militärisch besiegt werden kann

Mainz (ots) - Trotz Flüchtlingskrise und Terroranschlägen sagen ähnlich wie im Vorjahr 76 Prozent aller Befragten, dass 2015 für sie persönlich eher ein gutes Jahr war, für 22 Prozent war es ein schlechtes (Rest zu 100 Prozent hier und im Folgenden "weiß nicht"). Die allermeisten (64 Prozent) gehen davon aus, dass sich für sie im nächsten Jahr nichts ändern wird, 27 Prozent erwarten, dass 2016 besser laufen wird, und nur 7 Prozent meinen, dass sich die Lage für sie verschlechtern wird. Diese optimistische Sichtweise muss auch vor dem Hintergrund einer überwiegend positiven Bewertung der eigenen wirtschaftlichen Lage gesehen werden, bei der 66 Prozent angeben, es gehe ihnen gut, 28 Prozent sagen "teils-teils" und nur 6 Prozent bewerten ihre wirtschaftliche Lage als schlecht. Wesentlich weniger positiv fällt hingegen die Bewertung der politischen Lage aus:

Militärische Bekämpfung des IS

Deutschland wird sich mit der Bundeswehr an der internationalen Bekämpfung des IS militärisch beteiligen. Auch nach der Entscheidung des Bundestages sind die Meinungen der Deutschen geteilt: 49 Prozent finden das militärische Engagement gegen den IS richtig und fast genauso viele (46 Prozent) finden es falsch. Mit dem internationalen Kampfeinsatz verbindet nur eine Minderheit (23 Prozent) die Erwartung, dass es gelingen kann, den IS militärisch zu besiegen, gut zwei Drittel (69 Prozent) sehen dafür kaum Chancen. Eine Mehrheit von 64 Prozent erwartet sogar, dass die Terrorgefahr bei uns durch die militärische Beteiligung Deutschlands größer wird, und nur 33 Prozent gehen davon aus, dass sich dadurch nichts an der Bedrohungslage ändert (wird kleiner: 1 Prozent).

Flüchtlingskrise und Integration

Ähnlich geteilt sind weiterhin die Meinungen beim Thema Flüchtlingskrise: Gut jeder Zweite meint, dass Deutschland die vielen Flüchtlinge verkraften kann (51 Prozent) und fast gleich viele (46 Prozent) sehen das nicht so. Knapp die Hälfte glaubt, dass sich die meisten Flüchtlinge bei uns integrieren wollen (48 Prozent), 46 Prozent glauben das allerdings nicht. Dass die Integration der meisten Flüchtlinge gelingen wird, erwarten 43 Prozent, 50 Prozent bezweifeln das.

Angela Merkel und die CDU

Auch zum Jahresende ist eine sehr knappe Mehrheit von 49 Prozent der Meinung, dass Angela Merkel ihre Sache im Bereich Flüchtlinge und Asyl eher schlecht macht und 47 Prozent bewerten ihre Arbeit in diesem Zusammenhang positiv. Mehrheitliche Unterstützung erfährt sie dabei vor allem bei den Anhängern der Grünen (71 Prozent) und der CDU/CSU (61 Prozent). Trotz dieser eher kritischen Sichtweise steht der grundsätzliche Kurs der CDU unter Angela Merkel nur bei einer Minderheit in der Kritik: So meinen lediglich 22 Prozent der Unions-Anhänger, dass die CDU in Zukunft konservativ-traditionellen Inhalten einen größeren Raum bieten sollte, 44 Prozent sind gegen weitgehende Änderungen und 29 Prozent wollen eher weniger Konservativ-Traditionelles in der CDU.

Sigmar Gabriel und die SPD

Dass Sigmar Gabriel die SPD eher gut führt, sagen 50 Prozent aller Befragten und 72 Prozent der SPD-Anhänger. Kritisch äußern sich dazu 36 Prozent in der Gesamtheit und 23 Prozent in den eigenen Reihen. Von einer Kanzlerkandidatur Sigmar Gabriels erwarten 25 Prozent positive Effekte für das Abschneiden der SPD bei der nächsten Bundestagswahl, 29 Prozent sehen eher negative Folgen und 36 Prozent meinen, dass das keine großen Auswirkungen auf das Abschneiden der SPD hätte. Ähnlich sehen dies auch die SPD-Anhänger.

Projektion: SPD mit Verlusten, Grüne und Linke gewinnen

Wenn am nächsten Sonntag wirklich Bundestagswahl wäre, käme die CDU/CSU unverändert auf 39 Prozent, die SPD nur noch auf 24 Prozent (minus 1) und die Linke auf 9 Prozent (plus 1). Die Grünen könnten 10 Prozent (plus 1), die FDP 4 Prozent (unverändert) und die AfD 9 Prozent (unverändert) erreichen. Die anderen Parteien erzielten zusammen 5 Prozent (minus 1). Neben Schwarz-Rot würde es damit auch für Schwarz-Grün reichen. Rot-Rot-Grün hingegen hätte keine Mehrheit.

TOP TEN:

Auf Platz eins der nach Ansicht der Befragten wichtigsten zehn Politiker/innen liegt weiterhin Wolfgang Schäuble. Er erreicht auf der Skala von +5 bis -5 einen Durchschnittswert von 2,4 (Nov. II: 2,2). Auf Platz zwei folgt Frank-Walter Steinmeier mit 2,0 (Nov. II: 1,9), knapp vor Wolfgang Bosbach mit 1,9 (Nov. II: 1,7). Auf Platz vier liegt Bundeskanzlerin Angela Merkel mit 1,7 (Nov. II: 1,6). Mit Abstand folgen Sigmar Gabriel mit 0,9 (Nov. II: 1,0), Gregor Gysi mit 0,9 (Nov. II: 0,7) und Thomas de Maizière mit 0,6 (Nov. II: 0,9). Auch Peter Altmaier kommt auf unveränderte 0,6, knapp vor Ursula von der Leyen mit ebenfalls unveränderten 0,6. Am Schluss liegt Horst Seehofer mit unveränderten 0,4.

Die Umfrage zum Politbarometer wurde wie immer von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen durchgeführt. Die Interviews wurden in der Zeit vom 8. bis 10. Dezember 2015 bei 1.266 zufällig ausgewählten Wahlberechtigten telefonisch erhoben. Die Befragung ist repräsentativ für die wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland. Der Fehlerbereich beträgt bei einem Parteianteil von 40 Prozent rund +/- drei Prozentpunkte und bei einem Parteianteil von 10 Prozent rund +/- zwei Prozentpunkte. Daten zur politischen Stimmung: CDU/CSU: 41 Prozent, SPD: 22 Prozent, Linke: 9 Prozent, Grüne: 11 Prozent, FDP: 4 Prozent, AfD: 10 Prozent. Das nächste Politbarometer sendet das ZDF am Freitag, den 15. Januar 2016. 

Quelle presseportal  Foto by obs/ZDF/ZDF/Forschungsgruppe Wahlen

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