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Alexandros Tallos

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Volkskrankheit Schmerz - Versorgung in Deutschland ist defizitär

Die Vertreter der Fachgesellschaften DGS, BVSD und DSL eröffneten die Veranstaltung mit Ihren Schilderung zur aktuellen Versorgungsituation für die über 2,8 Mio schwerst betroffenen Schmerzpatienten in Deutschland.

berursel (ots) - Im November 2015 diskutierten auf Einladung der Deutschen Schmerzliga e.V. (DSL), der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) und des Berufsverbands der Ärzte und Psychologischen Psychotherapeuten in der Schmerz- und Palliativmedizin in Deutschland e.V. (BVSD) beim "Nationalen Versorgungsforum Schmerz" Schmerzmediziner, Parlamentarier des Deutschen Bundestags, Vertreter von Krankenkassen und Kassenärztlichen Vereinigungen sowie Patienten über Konzepte für eine bessere Schmerzversorgung in Deutschland. Die einhellige Meinung der Teilnehmer: Die Versorgung ist aktuell unzureichend.

Auch durch die im Bundestag vertretenen Parteien wird die schmerzmedizinische Versorgung in Deutschland kritisch gesehen. So konstatiert Maria Klein-Schmeink, MdB und gesundheitspolitische Sprecherin von Bündnis90/Die Grünen, schwere Versorgungslücken und ein Versagen der Selbstverwaltung. Die SPD-Abgeordnete Heike Baehrens, MdB, fordert, das Fachgebiet Schmerzmedizin innerhalb der ärztlichen Strukturen zu stärken: "Die Versorgungslandschaft ist einfach zu unterschiedlich, je nachdem, wo die Patienten leben. Insgesamt haben wir noch erheblichen Verbesserungsbedarf. Die Ärzteschaft ist gefragt, hier noch einmal Klärungen vorzunehmen."

Ganz ähnlich argumentiert Maria Michalk, MdB und gesundheitspolitische Sprecherin der CDU/CSU. Sie weist darauf hin, dass der Gesetzgeber im Rahmen des Versorgungsstärkungsgesetzes dem Gemeinsamen Bundesausschuss den Auftrag gegeben hat, die Bedarfsplanung für die ambulante medizinische Versorgung bis Ende 2016 zu überarbeiten. "Wir werden das Problem der schmerzmedizinischen Versorgung in Deutschland aber nicht allein über die Bedarfsplanung lösen können. Auch in der Ausbildung von Jungmedizinern und in der Weiterbildung muss die Schmerzmedizin besser repräsentiert sein."

Harald Weinberg MdB, gesundheitspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE konstatiert: "Aus meiner Sicht ist Schmerzmedizin immer noch unterbewertet." Er sei dafür, Schmerzmedizin als Fachrichtung aufzuwerten und die spezialisierte Schmerzmedizin als Planungskriterium in die kassenärztliche Bedarfsplanung aufzunehmen.

Quelle presseportal  Foto by DGS/Georg J. Lopata

Mit Durchblick durch den Winter: neuer SKODA Superb mit hilfreichen Lichtfeatures

Dynamischer Lichtassistent sorgt bei Dunkelheit für den nötigen Durchblick

Mit praktischen Lichtfeatures bringt der neue SKODA Superb Licht in die dunklen Wintermonate: Auf Wunsch fahren die Limousine sowie die Kombiversion mit Bi-Xenonleuchten inklusive AFS-Funktion und LED-Tagfahrlicht vor. Zusätzlich sorgt der Dynamische Lichtassistent für den nötigen Durchblick bei Nacht. Darüber hinaus lässt sich optional die Lichtstimmung im Innenraum dank LED-Beleuchtung individuell anpassen.

Für mehr Durchblick bei Dunkelheit sorgen beim neuen SKODA Superb die Bi-Xenonscheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht inklusive der vollautomatischen und situationsabhängigen Lichtsteuerung der Adaptiven Frontscheinwerfer (AFS). AFS leuchtet Straße und Umgebung in Abhängigkeit von Fahr- und Wetterbedingungen optimal aus und passt die Fahrbahnausleuchtung an unterschiedliche Fahrsituationen an. Dabei arbeitet das System in drei Betriebsarten: Stadt, Landstraße und Autobahn. Der Landstraßenmodus ist zwischen 50 und 90 km/h aktiv. Das rechte und das linke Scheinwerfermodul befinden sich in der Grundposition. Im Stadtmodus streut der Lichtkegel der Scheinwerfer breiter und kürzer als auf der Landstraße, da hier die optimale Ausleuchtung von Bürgersteigen und Kreuzungen erforderlich ist. Der Stadtmodus ist zwischen 15 und 50 km/h aktiv. Bei einer schnellen Autobahnfahrt hingegen sind lange Reichweite und Beleuchtung der rechten und linken Fahrspur gefragt. In diesem Modus schwenkt das linke Scheinwerfermodul nach oben und abweichend von der Grundposition nach links, während das rechte Modul angehoben wird.

Fester Bestandteil des AFS ist das dynamische Kurvenlicht. Ergänzt wird das System durch das in die Nebelscheinwerfer integrierte Abbiegelicht, das ab 10 km/h bis 40 km/h aktiv ist. Das intelligente Zusammenspiel dieser Funktionen verbessert die Sicht bei Dunkelheit deutlich.

Licht ins Dunkel bringt auch der Dynamische Lichtassistent: Das sogenannte maskierte Dauerfernlicht erkennt über die Multifunktionskamera bei Dunkelheit Gegenverkehr und vorausfahrende Fahrzeuge. Das Fernlicht wird in diesen Bereichen automatisch abgeblendet. Um die maskierten Bereiche herum bleibt dagegen die volle Lichtintensität und maximale Strahlweite des Fernlichts erhalten. Statt das Fernlicht also automatisch auszuschalten, sobald ein entgegenkommendes Fahrzeug erkannt wird, geht die neue Technik selektiv vor. Damit kann stets der volle Sichtweiteeffekt des Fernlichts genutzt werden, ohne die anderen Verkehrsteilnehmer zu blenden. So sorgt der Dynamische Lichtassistent in allen Verkehrssituationen für eine optimale Ausleuchtung und damit für noch mehr Sicherheit.

Auch der Innenraum des neuen SKODA Superb ist optional mit innovativen Lichtelementen ausgestattet. Dank der effektvollen LED-Innenraumbeleuchtung mit Ambientebeleuchtung, Leselampen, beleuchteten Türgriffen und Fußraum sowie Make-up-Spiegel mit LED-Beleuchtung wird der Innenraum mit Lichteffekten auf verschiedene Arten je nach Fahrzeugstatus stimmungsvoll inszeniert: Mit dem Öffnen des Fahrzeuges schaltet sich die Innenbeleuchtung ein - hier sorgen beim Einsteigen rundum laufende Lichtleiterelemente im Cockpit und in den Türverkleidungen für eine einzigartige Lichtinszenierung. Darüber hinaus sind Türgriffe, Sitze und Fußräume in diesem Modus beleuchtet. Nach dem Motorstart wird die Lichtintensität automatisch gedimmt. Die Lichtleiterelemente schaffen nun ein dezent beleuchtetes Ambiente während der Fahrt. Dabei sind Farbe und Lichtintensität über das Infotainmentsystem jederzeit variabel steuerbar. Insgesamt stehen derzeit drei Farben zur Auswahl.

Ein praktisches Lichtfeature wartet auch im Kofferraum: Die hier verbaute LED-Akkutaschenlampe ist herausnehmbar und kann so auch außerhalb des Autos genutzt werden. Während der Fahrt wird die LED-Taschenlampe in der Halterung automatisch aufgeladen.

Quelle presseportal  Foto by obs/Skoda Auto Deutschland GmbH

Jahresbilanz der Pressefreiheit 2015: Weltweit derzeit 54 Journalisten entführt und 153 in Haft

Aktualisierter Sicherheitsleitfaden für Journalisten veröffentlicht

Berlin (ots) - Weltweit sind derzeit 54 Journalisten entführt, ein Drittel mehr als zum gleichen Zeitpunkt Ende 2014. Das geht aus dem heute veröffentlichten ersten Teil der Jahresbilanz der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen (ROG) hervor. Die Entführungen konzentrieren sich auf die arabischen Bürgerkriegsländer Syrien, Jemen, Irak und Libyen, wo bewaffnete nichtstaatliche Gruppen auf diese Weise ihren Herrschaftsanspruch durchsetzen und kritische Stimmen zum Schweigen bringen wollen. Acht Journalisten sind im Laufe dieses Jahres verschwunden; über ihr Schicksal liegen keine verlässlichen Informationen vor.

Im Gefängnis sitzen wegen ihrer Arbeit derzeit 153 hauptberufliche Journalisten (Ende 2014: 178), die meisten davon in China, Ägypten, Iran, Eritrea und der Türkei. Betrachtet man die Gesamtzahl der Verhaftungen im Jahresverlauf, sticht die Türkei als das Land mit den meisten Fällen (elf Prozent aller Verhaftungen weltweit) heraus - ein deutlicher Beleg für die Zunahme der staatlichen Repressionen dort.

"Die erschreckend hohe Zahl von Entführungen zeigt, dass bewaffnete Gruppen gerade in den arabischen Krisenstaaten vor nichts zurückschrecken, um Kritik und unabhängige Informationen zu unterdrücken", sagte ROG-Vorstandssprecher Michael Rediske. Bezeichnend seien auch die Zahlen der Journalisten, die wegen ihrer Arbeit in Haft sind: "Dass die Hälfte aller weltweit inhaftierten Journalisten in den Gefängnissen Chinas, Ägyptens, des Iran und Eritreas sitzen, spricht Bände über den verheerenden Zustand der Pressefreiheit in diesen Ländern."

Den zweiten Teil der Jahresbilanz der Pressefreiheit mit den Zahlen getöteter Journalisten sowie den gefährlichsten Regionen für Reporter veröffentlicht ROG am 28. Dezember.

Zusammen mit den heutigen Zahlen legt ROG eine neue Auflage des "Sicherheitsleitfadens für Journalisten" vor (http://t1p.de/ai7o). Dieses gemeinsam mit der Unesco herausgegebene Handbuch gibt praktische Hinweise für Reporter, die aus Krisen- und Konfliktregionen berichten. Es enthält zahlreiche Tipps zur Arbeit in Kriegsgebieten, bei Demonstrationen und Unruhen sowie nach Naturkatastrophen und Epidemien. Ebenso gibt es Empfehlungen zum Schutz digitaler Daten und Kommunikationswege bei Recherchen in heiklen Umgebungen. Der Sicherheitsleitfaden liegt auf Englisch, Französisch, Spanisch und Arabisch vor.

DIE WEITAUS MEISTEN ENTFÜHRTEN SIND EINHEIMISCHE JOURNALISTEN

Die größte Zahl (18 Fälle) der aktuellen Entführungen geht auf das Konto der Dschihadistengruppe Islamischer Staat, gefolgt von den Huthi-Rebellen im Jemen (neun Fälle) und der Al-Nusra-Front in Syrien (vier Fälle). 95 Prozent der momentan Entführten sind Journalisten aus den jeweiligen Ländern, nur fünf Prozent sind ausländische Reporter. Im Verlauf des gesamten Jahres 2015 wurden weltweit 79 hauptberufliche Journalisten entführt, 34 Prozent weniger als im Vorjahr. Ein wichtiger Grund für diesen Rückgang ist die veränderte Lage im Osten der Ukraine: Dort wurden 2014 die weltweit meisten Journalisten entführt, 2015 aber kein einziger.

Erstmals dokumentiert die Jahresbilanz der Pressefreiheit auch die Zahl verschwundener Journalisten. Die Ungewissheit über ihr Schicksal hat eine erhebliche abschreckende Wirkung auf andere Journalisten. Die meisten solchen Fälle - fünf von acht weltweit - gab es im Laufe des Jahres 2015 in Libyen.

Die Gruppe der Staaten mit den meisten Journalisten in Haft ist weitgehend unverändert; allerdings steht nach China mittlerweile Ägypten (22 Inhaftierte) an zweiter Stelle. Zusätzlich zu den weltweit 153 hauptberuflichen Journalisten sind derzeit 161 Bürgerjournalisten (Ende 2014: 178) und 14 Medienmitarbeiter inhaftiert.

Quelle presseportal  Foto by flickr/Danipuntocom

Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Klimaabkommen von Paris

Bielefeld (ots) - Die Umwelt hat am Wochenende ihr Weihnachtsgeschenk bekommen. Das in Paris ausgehandelte Klimaabkommen ist nicht nur die wichtigste Entscheidung des Jahres, sondern des Jahrszehnts.

Nach 23 Jahren des egoistischen Taktierens, Verharmlosens und Bremsens liegt endlich ein verbindlicher Vertrag vor. Der enthält, und das ist der einzige Schwachpunkt, zwar keine Sanktionsmöglichkeit für jene Staaten, die sich nicht an den Vertragstext halten, aber dafür beinhaltet er klare Ziele (Erderwärmung von möglichst nur noch 1,5 Grad) sowie konkrete Überprüfungs- und Berichtspflichten. Der Vertrag leitet den Ausstieg aus dem fossilen Zeitalter und die massive Förderung der Erneuerbaren Energien ein - eine CO2-arme Wirtschaft ist nicht länger vage Aussicht, sondern erklärtes Ziel. Dass die Vertreter von 195 Staaten trotz teilweise diametral entgegengesetzter Interessen einen gemeinsamen Vertrag aushandelten, zeigt ein kaum für möglich gehaltenes Maß an Einigkeit und die Einsicht darin, dass der Klimawandel jetzt endlich angegangen werden muss. 2015 wird höchstwahrscheinlich als wärmstes Jahr seit Beginn der Messungen 1880 in die Geschichte eingehen. Die Politik hat erkannt: Tiefgreifende Einschnitte sind erforderlich, um sich nicht an späteren Generationen zu versündigen. Das betonen Wissenschaftler wie der Soziologe Harald Welzer schon lange: »Eine Kultur, die glaubt, mit dem Klimasystem verhandeln zu können, ist zweifellos irre.« Die im Klimaabkommen dokumentierte Gemeinsamkeit ist gar nicht hoch genug einzuschätzen. Als abschreckendes Beispiel reicht ein Blick nach Europa: Die EU schafft es nicht einmal, sich auf die Verteilung der Flüchtlinge zu einigen. Übrigens: Wird nicht jetzt etwas gegen die Folgen der Erderwärmung getan, werden bald auch Tausende Klimaflüchtlinge aus Dürregebieten, zusätzlich zu den politisch unterdrückten, nach Europa strömen und dort neue Probleme heraufbeschwören. Stichwort Solidarität: Auch sie drückt sich deutlich in dem Abkommen aus. Dass die Industriestaaten den armen Ländern Milliarden Euro für den Umweltschutz überweisen, ist richtig und nur konsequent, schließlich verursachen die USA, China und Europa allein schon 55 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen. Länder wie Deutschland werden von der massiven Förderung der »Green Economy«, also dem Ausbau der erneuerbaren Energien aus Wind, Sonne und Wasser, erheblich profitieren. Es ist wie ein Konjunkturprogramm für die Firmen, die ohnehin schon international spitze sind. Bereits jetzt stammen bei uns 27 Prozent des Stroms aus natürlichen Quellen, und schon jetzt vermeidet Solarenergie bei uns so viel CO2, wie neun Millionen Benzinautos in die Atmosphäre pusten. Damit bis 2050 vier Fünftel des Stroms aus erneuerbaren Energien stammen, müssen allerdings die »Stromautobahnen« von Nord nach Süd schneller ausgebaut werden. Von Paris, der Stadt des Terrors, ist am Wochenende ein Signal der Hoffnung und des Aufbruchs ausgegangen. Der Vertrag ist gebilligt, muss jetzt aber mit Leben erfüllt werden - und das Jahr für Jahr. Das Klimaabkommen darf kein einmaliges Weihnachtsgeschenk an die Umwelt bleiben. Klimaschutz ist auch nicht nur die Aufgabe der Politik, sondern Aufforderung an alle, Energieverschwendung zu vermeiden. Wer sein Auto zwei Tage in der Woche stehen lässt, erspart der Umwelt etwa 1,8 Tonnen CO2 im Jahr

Westfalenpost: Martin Korte zur Klimakonferenz in Paris

 

 

 

Hagen (ots) - In keinem anderen Politikbereich werden internationale Abkommen so häufig gebrochen wie beim Klimaschutz. Wir brauchen also etwas Geduld, um herausfinden zu können, ob die Einigung von Paris das hält, was sie verspricht. So, und nun auch schon genug gemeckert. Fast alle reden von einem historischen Ereignis, und sie haben recht. Fast 200 Staaten haben sich in Frankreich auf ein gemeinsames Dokument geeinigt - darunter sind Länder, die gegeneinander Krieg führen, und Regierungen, die ihren Bevölkerungen einreden, dass sie mit anderen verfeindet seien. Paris ist ein Sieg der Diplomatie. Verhandeln lohnt sich also doch. Das macht zukünftigen Generationen Hoffnung. Zu den Ergebnissen. Die 196 Unterzeichnerstaaten haben sich auf das Ziel geeinigt, die Erderwärmung auf unter zwei Grad zu begrenzen. Damit erkennen alle an, dass es den vom Menschen gemachten Klimawandel gibt und wir Gegenmaßnahmen einleiten müssen. Die Verweigerer sind raus. Gut so. Regelmäßig sollen die notwendigen Maßnahmen überprüft werden und schrittweise in ambitioniertere Ziele münden. Diese Dynamik trägt der Gefahr Rechnung, dass sich die Erderwärmung wahrscheinlich beschleunigen wird. Sie ist sinnvoll, weil flexibel. Ebenfalls festgeschrieben, wenn auch etwas zu zögerlich: die Abkehr von Kohle, Öl und Gas. In diesem Punkt müssen sich sogar Deutschland und Europa noch mehr anstrengen. Die Wirtschaft sollte die richtigen Konsequenzen ziehen. Fossil ist out. Wenn alle das Papier ernst nehmen, hat Paris eine Ära der erneuerbaren Energien eingeleitet und einen Meilenstein im Kampf gegen den Klimawandel gesetzt. Wir wollen hoffen, dass uns die Zeit noch reicht.

Quelle presseportal  Foto by flickr/dielinke_sachsen

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