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Alexandros Tallos

Alexandros Tallos

"Machtmensch Putin - Gegner oder Partner Europas?"

"ZDFzeit"-Doku mit einem Psychogramm des russischen Präsidenten

Mainz (ots) - Der Konflikt mit dem türkischen Präsidenten Erdogan fordert derzeit den Machtmenschen Putin besonders heraus. Und das, nachdem der russische Kriegseinsatz in Syrien die internationale Rolle des Kremlchefs gerade erst verändert hatte: Galt er noch vor einigen Monaten aufgrund der Krim-Annexion vor allem im Westen als isoliert, ist er nun wieder ein gefragter Gesprächspartner. Die "ZDFzeit"-Dokumentation "Machtmensch Putin" geht am Dienstag, 15. Dezember 2015, 20.15 Uhr, im ZDF der Frage nach, ob der russische Präsident aktuell eher als Partner oder als Gegner Europas agiert. Der Film knüpft an die Dokumentation "Mensch Putin!" an, die vor zehn Monaten im ZDF die "Geheimnisse des russischen Präsidenten" beleuchtete.

Ist Russlands Präsident derzeit mächtiger denn je? Die Krim annektiert, die politischen Gegner ausgeschaltet, die Medien staatstreu und jetzt im Krieg in Syrien. Wladimir Putin polarisiert wie kein zweiter unter den Mächtigen der Welt. Für ihn war es ein langer Weg an die Macht - vom KGB-Offizier in Deutschland bis zum Präsidenten Russlands. Dabei standen viele Gegner im Weg. Doch Wladimir Putin schaffte es, selbst aus einer Gruppe aufsässiger und milliardenschwerer Oligarchen eine gefügige Anhängerschaft zu formen. Dass dabei rohe Gewalt zum Einsatz kam, hat seiner Popularität im Land nicht geschadet. Ebenso wenig wie seine militärische Einmischung in der Ost-Ukraine.

Stattdessen ist Putin in Russland so beliebt wie lange nicht. Grund dafür sind Staatsmedien, die selbst Propaganda-Märchen zur besten Sendezeit ausstrahlen. Nicht einmal vor nachweislichen Lügen wird zurückgeschreckt.

Die Filmemacher Annette Harlfinger, Caroline Reiher und Michael Renz zeichnen in dieser Dokumentation das Psychogramm eines Mannes, dessen stärkste Leidenschaft im Erhalt seiner Macht liegt.

Quelle presseportal  Foto by obs/ZDF

Experten warnen vor Billig-Glühwein

Hoher Zuckergehalt und bis zu 301 Kilokalorien: Den ungesündesten Glühwein gibt es in Dresden und Berlin, den leichtesten Glühwein in Köln und Stuttgart

Berlin (ots) - Für die bundesweite Studie des Ernährungsportals www.nu3.de wurden 62 Glühweine auf Weihnachtsmärkten in ganz Deutschland untersucht. Besonders schlecht schneidet der Osten der Republik ab. In Dresden bringt es der Glühwein auf durchschnittlich 256 Kilokalorien, in Berlin auf rund 248 Kilokalorien pro Becher mit 200 ml.

Die Ursache liegt im großen Wettbewerb und Preisdruck, den die Standbetreiber durch höheren Zuckergehalt ausgleichen. Brisant: Zucker macht den Glühwein geschmackvoller und kann mindere Weinqualität überlagern.

Am ungesündesten ist der Glühwein in Dresden: Hier wurde Spitzenwert bis 301 Kilokalorien gemessen (Berlin: 279 Kilokalorien). Deutlich besser schneiden der Westen und Süden ab: Den durchschnittlich leichtesten Glühwein trinkt man in Köln (201 kcal), Stuttgart (202 kcal) und Frankfurt am Main (205 kcal). Experten warnen: Billiger Zucker treibt den Blutzuckerspiegel schnell in die Höhe. Sinkt dieser wieder ab, drohen Heißhunger und unkontrollierter Verzehr fettreicher Speisen. Der in Glühwein enthaltene Alkohol hemmt jedoch die Fettverbrennung und schadet so der Figur doppelt.

Als gesunde Alternative empfehlen die Forscher selbstgemachtem Glühwein aus Aroniasaft. Statt Industriezucker können Kokosblütenzucker oder Stevia verwendet werden. Das so entstehende Getränk hat nur 100 Kilokalorien pro Becher sowie zahlreiche Vitamine. Entwarnung geben die Forscher bei Farb-, Aroma- und Konservierungsstoffen: Bei den auf Weihnachtsmärkten untersuchten Produkten waren deklarierungspflichtige Zusätze in allen Fällen korrekt ausgewiesen.

Städte-Ranking: Dresden (256), Berlin (248), Leipzig (232), Hamburg (222), Nürnberg (215), München (211), Dortmund (210), Frankfurt (205), Stuttgart (202), Köln (201)

nu3 ist Europas führender Anbieter für intelligente Ernährung. Das Expertenteam aus Ökotrophologen, Sportwissenschaftlern und Medizinern sucht ständig innovative Produkte für das wachsende Sortiment mit über 6.500 Artikeln.

Quelle presseportal  Foto by obs/nu3 GmbH/Michael Divé

Star Wars - Sind Laserwaffen und Lichtschwerter heutzutage Hightech-Utopien?

Die verblüffendsten Technologien aus "Star Wars" im P.M. Realitätscheck

Hamburg (ots) - Wer an "Star Wars" denkt, dem fällt auf jeden Fall die Lieblingswaffe der Jedi ein. Es ist die wohl berühmteste Erfindung von Regisseur George Lucas. Doch über den Status als Spielzeug wird sie in der Realität wohl nie hinauskommen, berichtet die aktuelle Ausgabe von P.M., die heute erscheint. Laser können keine Strahlen bilden, die anderthalb Meter vom Griff entfernt enden. Sie lassen sich auch nicht gegeneinander schmettern, sondern sind durchlässig. Es ist anzunehmen, dass die Idee der Lichtschwerter im Film eher auf Plasma basiert, also auf einem Gasgemisch aus geladenen Teilchen, wie man sie auch aus Plasmalampen kennt. Solch ein Schwert würde ein anderes tatsächlich abstoßen können und auch Metall oder Knochen seitlich durchschneiden. "Allerdings würden sie auch eine unerträgliche Hitze ausstrahlen und jeden Jedi in Flammen aufgehen lassen", sagt die Wissenschaftlerin Jeanne Cavelos. Und: Die notwendige Apparatur zur Erzeugung eines solchen Plasmas könnte kaum in einen kleinen Schwertgriff passen.

Blaue, gelbe, rote Lichtblitze schießen durch den Weltraum, Explosionen allerorten, Raumschiffe geraten ins Trudeln - eine echte "Star Wars"-Schlacht ohne Laserwaffen ist nicht denkbar. Tatsächlich könnten Laserwaffen bald in realen militärischen Auseinandersetzungen eingesetzt werden. Allerdings sieht das weniger spektakulär aus als im Film. Echte Laserkanonen zischen nicht, und ihre Ziele explodieren nicht zwangsläufig. Abgesehen vom Lichtpunkt am Zielobjekt ist Laserlicht bei klarer Luft unsichtbar. Außerdem geschieht der Abschuss geräuschlos und ergibt einen durchgehenden konzentrierten Strahl, der mit Lichtgeschwindigkeit beim Opfer eintrifft - also sofort und nicht wie im Film erst deutlich später und gepulst.

Wie so oft ist das US-Militär besonders weit mit der Entwicklung innovativer Technologien: So hat man beispielsweise die Laserkanone HEL MD (High Energy Laser Mobile Demonstrator) entwickelt. Laserwaffen sind keine Science-Fiction mehr, jedoch werden sie aktuell nicht eingesetzt: "Die meisten Hochenergie-Laser versagen nach wie vor, weil es sehr schwer ist, beides - viel Kraft und gute Fokussierung des Strahls - zu erreichen, ohne dass das Gerät zu groß wird", sagt der Laserexperte Subrata Ghoshroy vom Massachusetts Institute of Technology in den USA. Das ist letztlich auch der Grund, warum es noch keine waffenfähigen Lasergewehre gibt.

Quelle presseportal  Foto by obs/Gruner+Jahr, P.M. Magazin

Harald Schmidt spielt Kriminaloberrat Gernot Schöllhammer

Eva Löbau und Hans-Jochen Wagner ermitteln für den SWR im Schwarzwald Harald Schmidt als Vorgesetzter im Einsatz - 2016 wird der erste Fall gedreht

Stuttgart (ots) - Es ist entschieden: "Tatort Schwarzwald" wird das neue Tatortformat des Südwest-rundfunks (SWR). Eva Löbau und Hans-Jochen Wagner werden an unterschiedlichen Orten der Region als Kommissare im Einsatz sein. Ergänzt wird das Team des "Tatort Schwarzwald" durch einen prominenten Kollegen: Harald Schmidt wird als Chef der beiden zu sehen sein. Sitz der zuständigen Kriminalpolizeidirektion wird Freiburg im Breisgau sein. Autor Jürgen Werner entwickelte gemeinsam mit der SWR Redaktion das Konzept und schreibt das Drehbuch zum ersten Einsatz der neuen Ermittler. Die Dreharbeiten sind für 2016 geplant.

SWR Intendant Peter Boudgoust zu der Entscheidung: "In der langen Tatort-Geschichte des SWR ist das neue Team das erste, das eine ganze Region bespie-len und maßgeblich im ländlichen Raum ermitteln wird. Damit bildet es einen Kon-trast zu den beiden Teams aus Stuttgart und Ludwigshafen, die ihre Fälle vor allem im urbanen Raum lösen. Mit Eva Löbau und Hans-Jochen Wagner haben wir zwei profilierte Schauspieler und Charakter-Darsteller gewonnen, die mit Harald Schmidt als Vorgesetztem die große Palette des Tatort im Ersten um eine spezifische Farbe bereichern werden."

Christoph Hauser, SWR Fernsehdirektor, zum Konzept des neuen Tatort Schwarz-wald: "Der SWR geht mit seinem jüngsten Tatort in eine weltweit bekannte Region, die für Mythen und Sagen genauso steht wie für atemberaubende Natur. Der Tatort führt in die Abgründe dieser Region, die spannungsreiche Sujets bietet von bäuerlichem Leben und Religiosität bis zu Massentourismus, Ökologiebewusstsein und Strukturwandel. Wir werden ein Ermittlerpaar kennenlernen, das auf Augenhöhe zusammenarbeitet, gut aufeinander eingespielt ist und bei dem die Ermittlungsarbeit im Mittelpunkt steht; auch ihren Vorgesetzten wissen die beiden einzuschätzen. Die Redaktion um Fernsehfilmchefin Martina Zöllner hat zusammen mit Jürgen Werner ein vielversprechendes Konzept entwickelt, das die Schauspieler Eva Löbau, Hans-Jochen Wagner und Harald Schmidt mit Leben füllen werden und auf das ich mich heute schon freue."

Hans-Jochen Wagner wird Hauptkommissar Friedemann Berg spielen, ein bei aller Weltoffenheit tief in seiner Heimat verwurzelter Schwarzwälder, der sich vom Hof seiner Eltern nicht trennen kann, obwohl er längst nicht mehr dort lebt.

Eva Löbau wird als Hauptkommissarin Franziska Tobler zu sehen sein, die, anders als Friedemann Berg, verheiratet ist. Auch sie ist in der Region beheimatet. Das Ermittler-Team ist sich seit Jahren vertraut.

Ihr Vorgesetzter ist Kriminaloberrat Gernot Schöllhammer, den Harald Schmidt verkörpern wird.

Quelle presseportal  Foto by obs/SWR - Das Erste

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