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Alexandros Tallos

Alexandros Tallos

Die Weihnachtsgans kommt aus der Mode

Umfrage: An Heiligabend sind Kartoffelsalat und Würstchen noch beliebter als vor zehn Jahren - an den Festtagen haben Ente und Pute den Gänsebraten überflügelt


Baierbrunn (ots) - Am Abend der Bescherung kommt der Klassiker auf den Tisch: Nahezu vier von zehn Frauen und Männern in Deutschland (38,9 Prozent) essen an Heiligabend am liebsten Kartoffelsalat mit Würstchen, wie eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins "Apotheken Umschau" ergab. Das simple Traditionsgericht konnte seine Beliebtheit als bevorzugtes Mahl am 24. Dezember innerhalb eines Jahrzehnts sogar noch um 7,4 Prozentpunkte ausbauen. Großer "Verlierer" ist der Gänsebraten: Nannten ihn Anfang 2006 noch 10,2 Prozent der Deutschen als liebstes Festessen am Heiligen Abend, so hat sich der Anteil mehr als halbiert - auf 4,3 Prozent. Etwas beliebter sind mittlerweile Karpfen mit 6,5 Prozent sowie Ente und Pute mit 5,3 Prozent. Bei 2,8 Prozent der Deutschen wird an Heiligabend Fondue bevorzugt, bei 1,8 Prozent Fisch wie Forelle oder Lachs, bei 1,7 Prozent Wildbraten, bei 1,6 Prozent ein vegetarisches oder veganes Gericht. Drei von zehn Deutschen (29,3 Prozent) essen am liebsten jedes Jahr etwas anderes (2006: 32,9 Prozent).

Neuer Spitzenreiter

Auch an den Weihnachtsfeiertagen ist der Gänsebraten wohl weniger häufig auf den Festtafeln der Deutschen zu sehen: War er 2006 mit 35,2 Prozent noch das am häufigsten genannte Lieblingsgericht für diese Feiertage, so möchten mittlerweile nur noch 22,8 Prozent eine Weihnachtsgans. Neuer Spitzenreiter sind Ente oder Pute mit 23,9 Prozent. Wildbraten bevorzugen 7,8 Prozent der Frauen und Männer (minus 6,1 Punkte). Einen Rinder-, Schweine- oder Sauerbraten mögen 2,0 Prozent am liebsten, Kartoffelsalat mit Würstchen 1,7 Prozent und ein vegetarisches oder veganes Gericht 1,4 Prozent. Auch an den Weihnachtsfeiertagen liebt mit 34,8 Prozent jeder Dritte (2006: 37,3 Prozent) jährlich wechselnde Festgerichte.

Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins "Apotheken Umschau", durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.970 Frauen und Männern ab 14 Jahren. Die Vergleichszahlen stammen aus einer repräsentativen GfK-Umfrage für die "Apotheken Umschau" im Jahr 2006 (ebenfalls 1.970 Befragte).

Quelle presseportal  Foto by flickr/Daniel Bagel

Schlupflöcher schließen bei der Parteienfinanzierung

Mayer: Veränderung der Parteienfinanzierung mit Augenmaß

Berlin (ots) - Neuregelungen im Parteiengesetz schaffen Transparenz und Klarheit

Am gestrigen Donnerstag hat der Deutsche Bundestag das zehnte Gesetz zur Änderung des Parteiengesetzes beschlossen. Dazu erklärt der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Stephan Mayer:

"Der gestern verabschiedete Gesetzentwurf enthält notwendige Anpassungen im Parteienrecht und im Recht der Parteienfinanzierung. Besonders hervorzuheben ist, dass eine Umgehung der staatlichen Parteienfinanzierung durch Schaffung von bloßen Einnahmen durch Goldverkäufe zum Einkaufspreis jetzt ausgeschlossen wird. Es kann nicht Zweck des Parteiengesetzes sein, dieses Gebaren, das schließlich zulasten der Steuerzahler geht, zuzulassen.

Die teilweise geäußerte Kritik, dass die Beträge, die die Parteien im Rahmen der staatlichen Teilfinanzierung für gewonnene Stimmen und Zuwendungen erhalten um knapp 20 Prozent erhöht worden sind, ist unbegründet. Es handelt sich um die erste Anpassung seit dem Jahr 2002. Deshalb liegt hier lediglich ein fairer Inflationsausgleich vor." 

Quelle presseportal  Foto by flickr/Dennis Skley

Wenn die Macht erwacht

Der Kampf geht weiter - Kommentar zum neuen "Star-Wars"-Film

Regensburg (ots) - Die Sternenkrieger lassen die Kassen klingeln. Das stimmt - aber es ist nur die halbe Wahrheit. Kinos, vor allem kleinere Häuser, können mit vielleicht zehn Filmen im Jahr richtig Kasse machen. Im Arthouse-Sektor funktionieren nur wenige Produktionen wie "Imitation Game", im Blockbuster-Genre etwa "Fifty Shades of Grey", der Rest: deckt die Kosten. Selbst auf Zugpferde wie Woody Allen ("Irrational Man") oder Steven Spielberg ("Bridge of Spies") ist an der Kasse kein Verlass mehr. Das Publikum verfügt über Netflix und x andere Kanäle, Home-Entertainment wird immer populärer, und nur bei Mega-Hypes wie den um "Star Wars" ziehen das Erlebnis Kino, der Wunsch, mitreden zu können, und die Sehnsucht nach Lagerfeuer-Gefühl noch genügend. Im Krieg der Sterne auf der Leinwand siegt das Gute. Im Kino geht der Kampf weiter.

Quelle presseportal  Foto by obs/ProSieben Television GmbH

Kommunale Finazen haben fast 1 Millarde Überschuss

Kommunale Finanzen mit 0,9 Milliarden Euro Überschuss im 1. bis 3. Quartal 2015

Wiesbaden (ots) - Die Kern- und Extrahaushalte der Gemeinden und Gemeindeverbände in Deutschland (ohne Stadtstaaten) wiesen in den ersten drei Quartalen 2015 in der Abgrenzung der Finanzstatistik einen Überschuss in Höhe von 0,9 Milliarden Euro aus. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stand dem Zuwachs der Einnahmen um 6,8 % auf 162,7 Milliarden Euro ein Anstieg der Ausgaben um 4,4 % auf 161,8 Milliarden Euro gegenüber. In den ersten drei Quartalen 2014 hatte es noch ein kommunales Finanzierungsdefizit von 2,7 Milliarden Euro gegeben. Die positive Entwicklung der kommunalen Einnahmen resultierte auch aus einer Korrektur der Angaben für die Extrahaushalte im ersten Halbjahr 2015 sowie Sondereffekten im dritten Quartal 2015 bei diesen Berichtseinheiten.

Die Steuern als bedeutendste Einnahmekategorie der Gemeinden und Gemeindeverbände stiegen in den ersten drei Quartalen 2015 um 6,4 % auf 57,2 Milliarden Euro. Dabei nahm die Gewerbesteuer als wichtigste Steuerart der Gemeinden und Gemeindeverbände um 5,2 % zu. Deutlich stärker stiegen der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer mit + 8,2 % und der Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer mit + 15,6 %. Dabei ist zu berücksichtigen, dass sich der Bund auf diesem Wege im Jahr 2015 an der Finanzierung der Aufnahme und Unterbringung von Schutzsuchenden beteiligt.

Bei den Verwaltungs- und Benutzungsgebühren erzielten die Gemeinden und Gemeindeverbände im ersten bis dritten Quartal 2015 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum Einnahmen von 19,8 Milliarden Euro (+ 11,8 %). Die Schlüsselzuweisungen der Bundesländer stiegen um 2,4 % und die Investitionszuweisungen um 3,0 %.

Auf der Ausgabenseite haben die Gemeinden und Gemeindeverbände im Berichtszeitraum 39,8 Milliarden Euro für soziale Leistungen aufgewendet. Das waren 7,4 % oder 2,7 Milliarden Euro mehr als im ersten bis dritten Quartal des Jahres 2014. Sehr dynamisch entwickelten sich in Folge des Zuzugs von Schutzsuchenden während des Berichtszeitraums die Ausgaben für Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, die um 79,2 % auf 2,0 Milliarden Euro stiegen. Die Leistungen der Sozialhilfe nach SGB XII an natürliche Personen innerhalb und außerhalb von Einrichtungen lagen mit 19,8 Milliarden Euro um 4,1 % über dem Vorjahresniveau. Die Leistungen an Arbeitsuchende nach dem SGB II stiegen im ersten bis dritten Quartal 2015 um 4,2 % auf 9,5 Milliarden Euro. Für die Kinder- und Jugendhilfe nach SGB VIII gaben die Kommunen 6,8 Milliarden Euro aus, das entsprach einem Anstieg von 10,4 %. Hierbei spielt eine Rolle, dass minderjährige Schutzsuchende Ansprüche auf Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe haben.

Die Personalausgaben waren im ersten bis dritten Quartal um 4,0 % höher und beliefen sich auf 42,4 Milliarden Euro. Die Ausgaben der Kern- und Extrahaushalte der Gemeinden und Gemeindeverbände für den laufenden Sachaufwand erreichten 36,7 Milliarden Euro. Das waren 5,7 % mehr als im ersten bis dritten Quartal 2014.

Bei den Sachinvestitionen war im ersten bis dritten Vierteljahr 2015 ein Rückgang von 4,1 % auf 16,0 Milliarden Euro zu verzeichnen. Darunter waren Ausgaben für Baumaßnahmen im Wert von 11,9 Milliarden Euro. Dabei ist zu beachten, dass die zurzeit laufenden und erst in Nachtragshaushalten geplanten Investitionsmaßnahmen, die zur Unterbringung von Schutzsuchenden notwendig sind, zum großen Teil noch nicht abgeschlossen und bezahlt wurden. Der Zuzug von Schutzsuchenden wird sich deswegen erst in den nächsten Quartalen auf den Nachweis der Sachinvestitionen in der vierteljährlichen kommunalen Kassenstatistik auswirken.

Quelle presseportal  Foto by flickr/Dennis Skley

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