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Alexandros Tallos

Alexandros Tallos

Gerald Asamoah letzte Schicht

GAZPROM versteigert Trikots zu Gunsten der Gerald Asamoah Stiftung

Gelsenkirchen/Berlin (ots) - Unter tosendem Applaus wurde Gerald Asamoah am 14. November in der Arena auf Schalke nach seiner letzten Schicht in den wohl verdienten Fußball-Ruhestand verabschiedet. GAZPROM Germania nahm diese hochemotionale Veranstaltung zum Anlass, um seine Möglichkeiten als Hauptsponsor des FC Schalke 04 zugunsten der Generierung von Spenden für die Gerald Asamoah Stiftung für herzkranke Kinder zu nutzen.

Tausende Fans, Freunde und alte Wegbegleiter waren gekommen, um das Abschiedsspiel der Fußballikone zwischen den "S04-Allstars" und den "Asa-Allstars" live mitzuerleben, und ermöglichten dem Fanliebling einen gebührenden Abschied. Auch GAZPROM Germania erwies der Schalke Legende die Ehre. Während des Spiels begann auf der Website gazprom-football.com die Versteigerung vieler Trikots des Abschiedsspiels. Bis zum 30. November hatten Fans die Möglichkeit für die unterschriebenen Trikots der 22 "Asa-Allstars", sowie vier Trikots der "S04-Allstars" zu bieten. Dank der Großzügigkeit der Fans und der anhaltenden Beliebtheit von Gerald Asamoah, Marcelo Bordon, Ebbe Sand und den zahlreichen weiteren Fußballstars erlöste die Versteigerung insgesamt einen Betrag in Höhe von 14.358,89 Euro. Diese Summe wurde von GAZPROM Germania auf 19.040,00 Euro aufgerundet und an die Gerald Asamoah Stiftung gespendet.

"Wir sind seit vielen Jahren Hauptsponsor des FC Schalke 04 und kennen Gerald Asamoah sehr gut, der als Mensch und als Fußballspieler wie kein Zweiter für Toleranz und Weltoffenheit steht. Deswegen haben wir ihn sehr gerne mit der Trikotversteigerung unterstützt, um Spenden für seine Stiftung zu sammeln", so Burkhard Woelki, Direktor Unternehmenskommunikation der GAZPROM Germania.

Mit seiner Stiftung engagiert sich Gerald Asamoah für das Wohl herzkranker Kinder, indem weltweit zahlreiche Projekte initiiert und gefördert werden. Schwerpunktmäßig geht es dabei um die Unterstützung der Präventiv- und Forschungsarbeit, der Anschaffung von medizinischen Geräten für Herzstationen in Krankenhäusern und die Finanzierung lebensnotwendiger Operationen von Kindern, deren Familien sozial benachteiligt sind.

Gerald Asamoah zeigt sich sichtlich beeindruckt von der Höhe der Spendensumme: "Ich bin absolut begeistert von der außerordentlich großzügigen Unterstützung der Fans. Ein herzliches Dankeschön auch an GAZPROM, die die gesamte Aktion erst möglich gemacht haben."

Die offizielle Übergabe des Spendenschecks durch Vertreter von GAZPROM Germania an Gerald Asamoah und den Vorstand der Stiftung fand am 18. Dezember im Rahmen des letzten FC Schalke 04 Heimspiels gegen die TSG 1899 Hoffenheim in der Arena auf Schalke statt.

Quelle presseportal  Foto by obs/GAZPROM Germania GmbH/Fotodesign: Karsten Rabas

Erneute Erhöhung der Krankenkassenbeiträge

Stuttgarter Nachrichten: zu Krankenkassenbeiträgen:

Stuttgart (ots) - Der Beitragsschock, den die DAK als Deutschlands drittgrößte Krankenkasse ihren Kunden kurz vor den Feiertagen versetzt, hat es in sich. Die Kasse erhöht auf 16,1 Prozent - und könnte damit zur teuersten Kasse überhaupt werden. Allerdings: Die DAK steht nicht allein. Weitere Kassen werden schon für 2016 in Richtung auf 16 Prozent erhöhen müssen. Und 2017 wird das wohl für die allermeisten Anbieter gelten, weil dann auch die jüngsten teuren Gesundheitsreformen durchschlagen. Mal sehen, wie die Große Koalition mit Blick aufs Bundestagswahljahr 2017 darauf reagiert, dass die fetten Jahre in der Krankenversicherung endgültig vorbei sind. Eine hitzige Debatte über steigende Zusatzbeiträge, die die Versicherten allein zahlen, während der Arbeitgeberbeitrag fix ist, steht auf jeden Fall ins Haus.

Quelle presseportal  Foto by flickr/Dennis Skley

 

Neue Westfälische (Bielefeld): Zusatzbeiträge zur Krankenversicherung steigen Gröhe muss die Debatte lenken Martin Fröhlich

Bielefeld (ots) - Als der Zusatzbeitrag für Arbeitnehmer vor einem Jahr eingeführt wurde, hatten es die Kassen schon angekündigt: Der anfängliche Beitragssatz werde nicht zu halten sein. Man könnte ihnen unterstellen, sie hätten nur den Weg für ihnen genehme Erhöhungen bereiten wollen. Doch die ausufernden Kosten sind nicht weg zu diskutieren. Die Zahl der Beitragszahler in den Gesundheitsfonds ist so hoch wie nie und doch reicht das Geld nicht. Nahezu alle Kassen verlangen mehr von den Versicherten. Die finanzielle Situation der meisten Kassen ist schlecht. Nun mag manche Kasse die Hausaufgaben beim Senken der Verwaltungskosten noch nicht abgeschlossen haben, doch das Gros hat das Einsparpotenzial fast ausgeschöpft. Was nun? Mehr Kassenfusionen? Das mag helfen. Langfristig aber wird es auf Einschnitte in der Versicherungsleistung hinauslaufen. Doch wo kann man verträglich sparen? Gesundheitsminister Hermann Gröhe will das nicht festlegen und schiebt die Aufgabe den Kassen zu. So einfach ist das aber nicht. Zwar gehört die Politik dem Gemeinsamen Bundesausschuss, der den Leistungskatalog erstellt, nicht an. Doch nur sie kann erreichen, dass schmerzhafte Einsparungen gesellschaftlich akzeptiert werden. Natürlich ist es der Job des Gesundheitsministers diese Debatte anzuführen. Bei der Krankenhausreform hat er das noch bereitwillig getan.

Bröckelt Europa langsam weg?

EU-Gipfel Schlechte Aussichten für Europa Knut Pries, Brüssel

Bielefeld (ots) - EU-Gipfelchef Donald Tusk ist bange: "Ich fürchte, 2016 wird so schwierig wie 2015." Wahrscheinlich ist die Ahnung des Polen sogar untertrieben. 2016 wird nicht einfach ein besonders schwieriges Jahr für die EU. Es wird das Jahr, in dem sich entscheidet, ob die Union den Trend zur Selbstabwicklung umkehren kann oder weiter Richtung Abgrund trudelt. Dabei sind die meisten Herausforderungen, denen sich die verdrossene Gemeinschaft der 28 Mitgliedstaaten in den kommenden zwölf Monaten gegenüber sieht, nicht neu. Bald jeder EU-Bürger kann die Stichworte im Schlaf hersagen: Griechenland und der Euro, Flüchtlinge, Terrorismus und Islamischer Staat, Vormarsch der Rechten. Krisen? Haben wir früher auch gehabt, sagen die Beschwichtiger. Doch es gibt einen Unterschied: Noch nie haben sich so viele Großprobleme übereinander geschoben. Und gelöst ist keines. Grexit, der krachende Abschied Griechenlands aus dem Euro, schien im Frühherbst mehr oder weniger ausgestanden. Auf Seiten der Euro-Partner zog vorsichtiger Optimismus ein, dass die Wende zum Guten zwar nicht vollzogen, aber doch eingeleitet sei. Nun kippt die Stimmung wieder: Die Griechen liegen bei der versprochenen Privatisierung weit hinter Plan. Das Misstrauen ist wieder da. War der bekundete Reformwille wieder nur Spiegelfechterei? Noch düsterer sieht es an der zweiten Großbaustelle aus, der Flüchtlingskrise. Sie stellt Europa vor ein Problem nicht gekannter Dimension. Die Hauptbetroffenen - Deutschland, Österreich, Schweden - versuchen seither verzweifelt, auch die Lösung zu "europäisieren". Doch die viel beschworene Solidarität bei einer fairen Lastenteilung, dem Schutz der Außengrenzen und der Bekämpfung der Fluchtursachen in Afrika und dem Nahen Osten blieb in dürftigen Ansätzen stecken. Statt dessen wurde die rabiate Abwehrhaltung des ungarischen Premiers Viktor Orban zum Modell. Andere Länder agieren ebenfalls nach der Devise "Rette sich, wer kann". Schengen-Grenzen sind wieder mit Stacheldraht bewehrt. Und 2016 folgt nun auch noch die Abstimmung über den "Brexit". Bis Februar will Premier Cameron den EU-Partnern so viele Reformzusagen abgehandelt haben, dass er seinen Landsleuten die Zustimmung zur weiteren Mitgliedschaft empfehlen kann. Es ist ein Hochrisiko-Manöver - Ausgang offen. Der jüngste Gipfel hat zwar deutlich gemacht, dass man die Briten in der Union halten will. Der Widerstand gegen Zugeständnisse aber ist groß. Alles in allem keine guten Aussichten für Europa.

Quelle presseportal  Foto by flickr/European Parliament

Wahltrend für Merkel und Gabriel

Ziemlich aufgeräumt Merkels Flüchtlingspolitik, Gabriel und die Umfragen

Cottbus (ots) - Wer Angela Merkel nach dem CDU-Parteitag Anfang der Woche beobachtet hat, der hat eine ziemlich aufgeräumte und entspannte Kanzlerin erleben können. Selbst nach dem eher unerfreulichen EU-Gipfel am Freitag. Merkel ist sich seit dem Karlsruher Konvent, bei dem die Delegierten sie feierten, ihrer Sache noch sicherer. Jetzt gibt es in der Flüchtlingspolitik für sie und die Union freilich auch kein Zurück mehr. Merkels Hartnäckigkeit und Ausdauer schlagen sich langsam in den Umfragen nieder. Zwar ist eine Mehrheit noch unzufrieden mit der Flüchtlingspolitik der Regierungschefin, das muss die Bundeskanzlerin weiter umtreiben. Sie muss noch viel Überzeugungsarbeit leisten. Doch die Zustimmung wächst. Nicht bombastisch, aber offenbar stetig. Und auch die Union profitiert. Das wird die innerparteilichen Kritiker der Kanzlerin, deren Sorgen trotz des Jubelparteitages nicht verflogen sind, weiter besänftigen. Steigen die Meinungsumfragen, nehmen Verdruss und Ungeduld ab. So ist es in der Union, so ist es in den anderen Parteien. Weshalb die Stimmung in der SPD düsterer werden dürfte. Der Trend zeigt für sie nicht nach oben, eher nach unten. Selbst schuld. Die Genossen haben sich mit der Abstrafung ihres Vorsitzenden Sigmar Gabriel auf ihrem Parteitag dem Wähler als unberechenbar präsentiert - und damit Merkel geholfen. In der Folge hat die CDU den Ball dankbar aufgenommen und die Reihen geschlossen. Der SPD bleibt weiter nur die Hoffnung, dass Umfragewerte tatsächlich Momentaufnahmen sind. Aber das hofft sie ja schon lange.

Quelle presseportal  Foto by flickr/quox | xonb

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