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Alexandros Tallos

Alexandros Tallos

Silvesterböller: Sprengstoff für die Ohren?

Schön anzusehen, aber auch eine Gefahr für die Ohren: das Silvesterfeuerwerk.

Mainz (ots) - Donnerschläge und Chinaböller führen die Lärmliste beim Silvesterfeuerwerk an. Dabei ist ein Donnerschlag lauter als ein Presslufthammer und liegt mit 150 Dezibel weit über der Schmerzgrenze für die Ohren. Selbst Raketen, die "nur" zischen, erreichen mit 120 Dezibel eine unerträgliche Lautstärke. Besonders gefährlich ist der unvorhersehbare Impulsknall einer explodierenden Rakete. So schön sie auch anzusehen ist, der Knall ist schlecht für das Gehör. Er kann einen Tinnitus oder Hörsturz auslösen - Hörschäden, die leider oft länger als die Silvesternacht andauern.

Der Rat der Fachfrau Marianne Frickel, Hörgeräteakustikmeisterin, zielt daher auf Prävention. Die Präsidentin der Bundesinnung der Hörgeräteakustiker (biha) empfiehlt, in der Silvesternacht unbedingt Gehörschutz zu tragen und Abstand zu halten. "Achten Sie bitte besonders auf die Kinder. Sie können die akustische Gefahr des lauten Knalls nicht einschätzen", sagt Frickel. Wer seine Ohren nicht überstrapazieren will, kann übrigens auf Fontänen, Feuerkreisel, Knallerbsen und Wunderkerzen zurückgreifen. Sie sind nicht lauter als ein Staubsauger, somit ein Vergnügen ohne Gefahr für das Gehör. Auch der Sektkorken knallt gehörig: Mit 90 Dezibel hat der Plopp die Lautstärke eines fahrenden LKW.

TIPP: Neben den allgemein verbreiteten Ohrstöpseln gibt es Gehörschutz, den Hörakustiker individuell anfertigen. Er schließt das Ohr einwandfrei ab, lässt aber gleichzeitig durch spezielle Bohrungen Umgebungsgeräusche wie eine Unterhaltung, Musik oder fröhliches Lachen durch. Es ist der ideale Begleiter, wenn man seine Ohren beim Blick in den Silvesterhimmel schützen möchte.

Quelle presseportal  Foto by obs/Bundesinnung der Hörgeräteakustiker KdöR/www.biha.de

Wenn die Engländer wieder mal eine Sonderrolle spielen wollen

Martin Korte zu den britischen Wünschen an die EU: Das Ende des Entgegenkommens?

Hagen (ots) - Ohne Kompromisse hat die Europäische Union keine Zukunft. Sie ist ein Kompromiss. Deswegen sind die Aussichten, Großbritannien in der Gemeinschaft zu halten, derzeit nicht gerade rosig - bei allem guten Willen der Kontinentaleuropäer. Denn die Wunschliste von David Cameron rüttelt zumindest in einem Punkt an einem Grundpfeiler der EU: Der Premier will Nicht-Briten aus Europa in seinem Land bei den Sozialleistungen benachteiligen - und das geht gar nicht. In der EU müssen alle gleich sein. Gut, jetzt ziehen wir mal das Verhandlungsgetöse ab, mit dem Cameron bei seinem Europa-kritischen Volk Eindruck schinden will: Aber Entgegenkommen sieht anders aus. Und wir dürfen nicht vergessen, dass Großbritannien schon jetzt einen Sonderstatus genießt. Die EU steckt in der Klemme. Sie weiß, dass sie ohne Großbritannien nicht mehr viel wert ist, aber sie darf sich auch nicht erpressen lassen. Wo kämen wir hin, wenn wir uns den Verbleib der Insel in der Gemeinschaft mit fundamentalen Zugeständnissen erkaufen würden? Andere Nationen, vor allem im Osten und im Süden, würden das sicherlich als Einladung verstehen, mit Sonderwünschen nachzuziehen. Und wo endet das Ganze? Selbstverständlich doch mit einem Kompromiss. Wahrscheinlich aber mit einem faulen. Die EU wird den Briten entgegenkommen. Das Vertragswerk werden Diplomaten und Bürokraten in Brüssel so filigran ziselieren, dass es der normale Bürger nicht mehr versteht, Cameron und die anderen Briten aber ihr Gesicht als "Sonder-Europäer" wahren können. Das alles stärkt auf Dauer die Gemeinschaft nicht. Langsam, aber sicher bröselt sie auseinander.

Quelle presseportal  Foto by flickr/Number 10

ZDF zeigt "Weihnachten mit dem Bundespräsidenten" aus Mainz

Johannes B. Kerner moderiert festliches Konzert mit Sol Gabetta, Albrecht Mayer, Yvonne Catterfeld und Natalia Wörner

Mainz (ots) - Das festliche Weihnachtskonzert mit dem Bundespräsidenten aus der Kirche St. Stephan in Mainz eröffnet am Donnerstag, 24. Dezember 2015, 18.00 Uhr, musikalisch den Heiligabend im ZDF. Herausragende Künstler folgen der Einladung Joachim Gaucks. Die Würdigung bürgerschaftlichen Engagements und die Botschaft an alle Kulturen, miteinander zu feiern, sind dem deutschen Staatsoberhaupt ein besonderes Anliegen. Internationale Klassikstars und Künstler der Region gestalten das Programm in der beeindruckenden Kulisse der katholischen Kirche St. Stephan mit den berühmten Chagall-Fenstern.

Johannes B. Kerner präsentiert unter anderen Sol Gabetta, Albrecht Mayer, Yvonne Catterfeld, Natalia Wörner und den Mainzer Domchor. Es spielt die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz - sie steht unter der Leitung von Karl-Heinz Steffens und wurde gerade erst mit dem "ECHO Klassik" als "Orchester des Jahres" ausgezeichnet.

Die Cellistin Sol Gabetta und der Oboist Albrecht Mayer zählen seit vielen Jahren zu den international gefragten Instrumentalsolisten. Schauspielerin und Sängerin Yvonne Catterfeld präsentiert John Lennons Klassiker "Imagine", und Schauspielerin Natalia Wörner trägt eine zeitgenössische Weihnachtsgeschichte vor.

Gemeinsam mit dem Bundespräsidenten blickt Moderator Johannes B. Kerner zurück auf ein ereignisreiches Jahr 2015, das geprägt war von der Flüchtlingskrise in Europa. Neben dieser großen gesellschaftlichen Herausforderung werden aber auch die beeindruckenden Kirchenfenster von Marc Chagall thematisiert. Das künstlerische Werk des Malers in St. Stephan gilt als besonderes Zeichen der jüdisch-christlichen Verständigung und Versöhnung.

Die Sendung "Weihnachten mit dem Bundespräsidenten" wurde 1995 auf Initiative des damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog und seiner Frau Christiane ins Leben gerufen. Seit der Premiere im bayerischen Dießen besuchen die amtierenden Bundespräsidenten alljährlich ein anderes Bundesland, um gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern Heiligabend zu feiern. Das ZDF strahlt die Traditionsveranstaltung, die wenige Tage vor dem 24. Dezember aufgezeichnet wird, bereits zum 21. Mal aus.

Quelle presseportal  Foto by obs/ZDF/ZDF / Marcus Höhn

"Lecker aufs Land" mit doppeltem Weihnachtsspecial

"Das große Weihnachtsdinner" und "Die Weihnachtsbäckerei" -

Doppelfolge der erfolgreichen Kochdoku des SWR am 22. Dezember 2015 im SWR Fernsehen

Baden-Baden (ots) - "Lecker aufs Land" kommt kurz vor Weihnachten mit einem doppelten Special ins SWR Fernsehen: In "Das große Weihnachtsdinner" und "Die Weihnachtsbäckerei" feiern die sechs Landfrauen aus der diesjährigen "Lecker aufs Land"-Sommerstaffel ein ganz besonderes Wiedersehen auf dem Weingut von Beate Vollmayer, der Siegerin von 2015. Zu sehen am Dienstag, 22. Dezember 2015, ab 20.15 Uhr im SWR Fernsehen.

Die Weinbäuerin aus dem Hegau lädt ihre Mitstreiterinnen ein, gemeinsam ein Weihnachtsmenü zu zaubern - mit Zutaten von den Höfen und ihren eigenen Familienrezepten. Beim großen Weihnachtsdinner dabei: Anja Frey, Milchbäuerin aus dem Schwäbischen Wald, Isabella Stewart, Landfrau aus der Pfalz, Silke Fuchsen, Käserin aus dem Saargau, Ziegenbäuerin Kirsten Hellenthal von der Schwäbischen Alb und Ursula Baßler, Brennmeisterin aus dem Nordschwarzwald. Am Tisch erinnern sie sich an ihre Weihnachtszeit als Kind, erzählen von Bräuchen auf dem Land und ihren ganz eigenen Familienritualen.

In der "Weihnachtsbäckerei" dreht sich im Anschluß um 21 Uhr alles um die weihnachtlichen Lieblingsbackrezepte der sechs Landfrauen. Darunter sind alte Familienrezepte und regionale Spezialitäten. Die Landfrauen kümmern sich um die Dekoration für einen stimmungsvollen Nachmittag und geben Tipps für kulinarische Geschenkideen.

Quelle presseportal  Foto by © SWR/megaherz/Andreas Maluche

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