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Alexandros Tallos

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Ist Europa zu groß geworden?

Europa muss sich teilen - Leitartikel von Jochim Stoltenberg - BERLINER MORGENPOST

Berlin (ots) - Es klingt paradox, kommt der Wahrheit aber leider sehr nah: Die EU war zu attraktiv und damit zu erfolgreich, um auf Dauer die in sie gesetzten Erwartungen erfüllen zu können. Mittlerweile 28 Mitgliedsländer auf einen Nenner zu bringen, zumindest solidarisch miteinander umzugehen, hat sich als kaum lösbare Aufgabe entpuppt.

Die Politik sollte sich ehrlich machen und eingestehen: Die EU ist zu groß geworden. Sie ist überdehnt. Eine bittere Einsicht. Aber das erneute Gefeilsche während des jüngsten Krisengipfels der europäischen Staats- und Regierungschefs und dessen mehr oder weniger entscheidungsloses Ende erlauben kaum noch einen anderen Schluss.

Rettung verspricht eine Gemeinschaft der zwei Geschwindigkeiten. Die Idee ist nicht neu. Wolfgang Schäuble und sein CDU-Kollege Karl Lamers haben sie schon vor mehr als zwanzig Jahren propagiert, um der erstarrten Gemeinschaft wieder Beine zu machen. Ein solches Europa der abgestuften Mitgliedschaft gibt es im Ansatz bereits: Weder der Eurozone noch dem Schengen-Abkommen gehören alle EU-Mitglieder an.

Die Schaffung eines Kerneuropa, umgeben von zögernden Partnern, denen die Tür ins Zentrum nicht verschlossen bleiben darf, wäre ein ebenso langwieriger wie schwieriger Prozess. Aber sie wäre das überfällige Signal, dass das so schwerfällig gewordene Europa seine selbst produzierte Blockade aufheben will.

Quelle presseportal  Foto by flickr/FrauSchütze

Keine weiße Weihnachten

Andreas Thieman zur Diskussion über das Weihnachtswetter: Schnee von gestern

Hagen (ots) - Keine weiße Weihnacht: Die (vor allem medial angeheizte) Diskussion darüber nimmt mittlerweile beinahe hysterische Züge an. Seit Tagen, ach, was schreibe ich, seit Wochen gibt es keine TV-Wettervorhersage, die sich nicht mit diesem Thema ausführlichst beschäftigt. Inzwischen gern auch mit dem etwas altklug klingenden Verweis, dass in unseren Breiten Schnee zu Weihnachten ja immer schon die absolute Ausnahme war. Zwischen Klimawandel-Klage und meteorologisch empfundener Ungerechtigkeit bleiben die Wiesen also grün und die Straßen grau. Dabei müssen wir uns aber doch ernsthaft fragen, ob Weihnachten tatsächlich von einer gefühlsduseligen Farbe und kamin-notwendigen Minustemperaturen begleitet, beziehungsweise konditioniert werden muss, um sinnhaft erfahren und gefeiert werden zu können. Das romantisch-kitschige Bild von der verschneiten Weihnacht geht wohl auf eine Postkarten-Idylle aus dem 19. Jahrhundert zurück, sagen schlaue Volkskundler: Also eigentlich alles nur Schnee von gestern. Für Bethlehem werden übrigens zum 24. Dezember bei strahlendem Sonnenschein etwa 14 Grad zur Mittagszeit erwartet. Und weiß ist dort allenfalls der Sand am Stadtrand.

Quelle presseportal  Foto by flickr/Jens Stengel

Ford Edge: Neues SUV-Top-Modell kostet ab 42.900 Euro

Besonderer Schwerpunkt liegt auf hoher Material- und  Verarbeitungsqualität sowie auf fortschrittlicher  Karosseriestruktur als Grundlage für dynamische  Fahreigenschaften

Ford hat heute die Preise für den neuen Edge bekannt gegeben: Das künftige Flaggschiff der SUV-Modellpalette von Ford in Europa, das in Deutschland voraussichtlich im Juni 2016 auf den Markt kommt, kostet ab 42.900 Euro (Ausstattungsversion "Trend" mit 132 kW/ 180 PS* starkem 2,0-Liter-Turbodiesel). Das große, oberhalb des kompakten EcoSport und des mittelgroßen Kuga angesiedelte Sport Utility Vehicle überzeugt durch besonders wertige Verarbeitung, innovative Technologie-Lösungen und hohe Kraftstoffeffizienz. Die Produktion der europäischen Edge-Versionen beginnt im Januar 2016 im Ford-Werk Oakville (Kanada). Der neue Ford Edge ist in drei Ausstattungsversionen verfügbar: "Trend", "Titanium" und "Sport":

"Mit dem neuen Edge bieten wir ein technologisch wirklich innovatives SUV-Modell an, das die Erwartungen der anspruchsvollen Kunden in diesem Segment nicht nur erfüllen, sondern übertreffen wird", so Roelant de Waard, als Vizepräsident von Ford Europa zuständig für Marketing, Sales & Service. "Ergänzend zum EcoSport und Kuga runden wir damit unser Angebot in diesem Segment nach oben ab".

Seit seinem Nordamerika-Debüt im Jahre 2007 hat der Ford Edge die Grundwerte des klassischen SUV neu definiert und dem sogenannten Crossover-Segment den Weg bereitet. Heute zählt der Edge in den USA und Kanada zu den Bestsellern seiner Klasse und stellte erst im vergangenen Jahr einen neuen Zulassungsrekord auf. Ford bietet den Edge auch auf den Märkten Südamerikas, in Russland sowie in Ostasien inklusive China an.

In seiner zweiten Generation ist dieses Erfolgsmodell nun auch für die anspruchsvollen europäischen Kunden bereit. Sie erwartet ein außergewöhnlich geräumiger, technisch fortschrittlicher und qualitativ hochwertig verarbeiteter On- und Offroadspezialist mit fünf Sitzplätzen. Die Maße: Länge 4,81 Meter; Breite (mit Außenspiegeln) 2,18 Meter; Höhe (ohne Dachreling) 1,69 Meter und Radstand 2,85 Meter.

Zusammen mit dem EcoSport und dem Kuga bildet der neue Edge dann ein attraktives Trio, mit dem Ford die richtige Antwort auf die steigende Nachfrage nach SUVs in Europa gibt.

Stichwort Wachstumssegment: Prognosen des Marktforschungsinstituts IHS** gehen davon aus, dass der SUV-Anteil an den europäischen Pkw-Neuzulassungen von 20 Prozent im Jahre 2014 bis 2020 auf 27 Prozent steigen wird. 2008 lag er noch bei zehn Prozent. Ford will bis Ende 2016 allein in Europa 200.000 SUVs verkaufen - gegenüber dem Jahr 2013 entspricht dies einer Steigerung von 200 Prozent.

Neues SUV-Premiummodell Edge bereit für den Europastart Als neues Spitzenmodell der SUV-Palette bietet Ford den Edge in Europa mit zwei modernen Diesel-Triebwerken an, die Dynamik und Effizienz auf einen Nenner bringen. Zur Wahl stehen der 2,0 Liter große TDCi-Turbodiesel mit 132 kW (180 PS)* und Sechsgang-Schaltgetriebe, der den Allradler in 9,9 Sekunden auf 100 km/h beschleunigt und eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h ermöglicht.

Hinzu kommt der neue, im Edge "Titanium" ab 50.100 Euro erhältliche Bi-Turbo-Diesel mit ebenfalls zwei Liter Hubraum. Er gibt seine Leistung von 154 kW (210 PS)* und sein Drehmoment von bis zu 450 Nm an ein Ford PowerShift-6-Gang-Automatikgetriebe mit Doppelkupplungstechnologie ab. Den Spurt aus dem Stand auf Tempo 100 ist in 9,4 Sekunden erledigt, der Topspeed stellt sich bei 211 km/h ein.

Beide Antriebe verfügen serienmäßig über ein Start-Stopp-System und erzielen - je nach Bereifung - einen kombinierten Normverbrauch von 5,8 bis 5,9 Liter/100 km1, was CO2-Emissionen von 149 bis 152 g/km1 entspricht.

Als Zugfahrzeug darf der Ford Edge bis zu 2,2 Tonnen schwere gebremste Hänger (bei maximal acht Prozent Steigung) an den Haken nehmen, die Stützlast beträgt 90 Kilogramm.

"Der neue Edge wartet mit einer ausgezeichneten Kraftstoffeffizienz mit entsprechend geringen CO2-Emissonen dank unserer modernen Dieselmotoren in Kombination mit einem Start-Stopp-System auf", erläutert Roelant de Waard. "Die Lust der Verbraucher auf SUVs und Fahrzeuge mit Allradantrieb allgemein ist so groß, dass wir in den nächsten fünf Jahren gleich fünf neue SUV- und Crossover-Modelle auf den Markt bringen werden".

Intelligenter Allrad-Antrieb und weitere innovative Technologien Der neue Edge ist serienmäßig mit einem intelligenten Allrad-Antrieb ausgestattet. Dieser verteilt die Motorleistung nach Bedarf stufenlos vom reinen Frontantrieb bis auf alle vier Räder und ermöglicht damit speziell auf rutschiger Fahrbahn ein noch sichereres Fahrverhalten. In Intervallen von weniger als 20 Millisekunden - also zwanzigmal schneller als ein Augenzwinkern - messen Sensoren, ob zwischen den Rädern und der Fahrbahn Schlupf entsteht. Ebenso schnell verteilt die Steuerung bis zu 50 Prozent des Drehmoments an Vorder- oder Hinterräder. Weil die Antriebskraft immer genau dann und dort bereitsteht, wo sie benötigt wird, erzielt das System gegenüber permanenten Allrad-Konzepten deutlich günstigere Verbrauchs- und damit auch Emissionswerte.

Als weitere innovative Technologie stattet Ford den neuen Edge mit der neuen adaptiven Lenkung aus, die Lenkverhalten und Manövrierbarkeit des Fahrzeugs über den gesamten Geschwindigkeitsbereich spürbar verbessert: Bei niedrigem Speed und in beengten Platzverhältnissen, wie zum Beispiel beim Einparken, ermöglicht die adaptive Lenkung ein leichteres Manövrieren des Autos; bei höherem Tempo verbessert sie die Agilität - und sorgt damit so oder so für einen erheblichen Zuwachs an Komfort und nicht zuletzt auch für ein Mehr an Fahrspaß. Die adaptive Lenkung verändert - je nach Geschwindigkeit - das Verhältnis zwischen den Umdrehungen des Lenkrads und dem Einschlagen der Vorderräder. Bei herkömmlichen Fahrzeugen ist dieses Verhältnis aufgrund der werkseitig vorgegebenen Lenkübersetzung nicht veränderbar.

Moderne Assistenz-Systeme für mehr Komfort und Sicherheit

Das verwindungssteife Fahrwerk ermöglicht ein hohes Maß an Fahrkomfort. Der intelligente Allrad-Antrieb des neuen Ford Edge verbessert die Traktion, das Fahrgefühl und das Handling. Ein Ein- und Auspark-Assistent leistet wertvolle Hilfe, wenn das SUV in eine Parklücke und aus dieser auch wieder heraus manövriert werden soll - diese darf sogar quer zur Straße liegen. Beim Rückwärtsfahren aus Parklücken sucht Cross-Traffic-Alert links und rechts nach Verkehrsteilnehmern, die sich dem Edge-Heck nähern könnten. Optische und akustische Signale warnen den Fahrer, wenn ein Fahrzeug erkannt wird.

Ford führt auch beim neuen Edge den Pre-Collision-Assist mit Fußgängererkennung ein. Das System registriert potenzielle Fahrzeugkollisionen und hilft aktiv, diese zu vermeiden oder ihre Folgen zu verringern. Wird eine unfallträchtige Situation festgestellt, wird akustisch und visuell gewarnt: Rote LED-Lichter tauchen als Projektion auf der Frontscheibe auf und das Bremssystem wird vorbereitet. Reagiert der Fahrer auch weiterhin nicht, bremst das System automatisch mit voller Kraft. Bei Geschwindigkeitsunterschieden bis 30 km/h können Kollisionen vollständig vermieden werden, darüber hinaus wird die Schwere des Aufpralls verringert.

Einen wesentlichen Sicherheitsgewinn stellt auch die neue Frontkamera mit "Split View"-Technologie dar. Sie verbessert die Übersicht zum Beispiel an schlecht einsehbaren Kreuzungen oder beim Verlassen enger Parklücken, indem sie den Querverkehr links und rechts des eigenen Fahrzeugs durch ein 180-Grad-Kamerasystem im Bug erfasst.

Zu den weiteren Highlights der Edge-Ausstattung zählen außerdem die Stabilitätskontrolle, die adaptive Geschwindigkeitsregelanlage, der programmierbare MyKey-Fahrzeugschlüssel, die sensorgesteuerte Heckklappe und das sprachgesteuerte Kommunikations- und Entertainmentsystem Ford SYNC 2 mit hochauflösendem 8-Zoll-Farb-Touchscreen.

Dynamisches Design, sportliches Handling

Das Karosserie-Design profitiert vom auffällig gezeichneten und verchromten Kühlergrill sowie von den schmalen, auf Wunsch adaptiv mitlenkenden Hauptscheinwerfern. Optional verfügen sie über LED-Technologie mit variabler Lichtverteilung und blendfreiem Fernlicht. Im Heckbereich unterstreichen dreidimensional wirkende LED-Rückleuchten das unverwechselbare Erscheinungsbild. Spezielle Luftleitkanäle in den Flanken des neuen Edge sorgen darüber hinaus für eine Art Aerodynamik-Vorhang, der den Luftwiderstand reduziert und ein stabileres Fahrverhalten bei hohen Geschwindigkeiten ermöglicht. Die markant gestalteten Leichtmetallfelgen stehen bis zu einer imposanten Größe von 20 Zoll im Angebot.

Modern geht es auch in puncto Karosseriestruktur und Fahrwerk zu. So sorgt der umfassende Einsatz von hochfesten Stählen für eine sehr gute Verwindungssteifigkeit und bildet damit die Grundlage für ein dynamisches Handling, das auch von der aufwändig konstruierten Einzelradaufhängung der Integrallenker-Hinterachse profitiert. Das Ergebnis ist ein Federungs- und Geräuschkomfort, der Unzulänglichkeiten des Straßenbelags absorbiert. Ford rechnet für den neuen Edge mit der Bestnote von fünf Sternen beim Crashtest der unabhängigen Euro NCAP-Organisation.

In puncto passiver Sicherheit wartet der Edge mit bis zu neun Airbags auf - darunter auch ein Knie-Airbag für den Fahrer und innovative Gurt-Airbags für die beiden Außenplätze der Rückbank. Ihr Vorteil: Sie vergrößern die Körperfläche, auf die der Gurt bei einem Aufprall einwirkt, um das Fünffache. Dies wirkt inneren Verletzungen und Quetschungen des Brustkorbs wirkungsvoll entgegen.

Hohe Material- und Verarbeitungsqualität kennzeichnet den neuen Ford Edge

Eine überzeugende Material- und Verarbeitungsqualität gehörte bei der Entwicklung des neuen Edge zu den vorrangigen Zielen. Diese erstreckt sich bis in Details wie zum Beispiel den Übergang von der Türverkleidung zum Armaturenträger.

Die hohe Verarbeitungsqualität des Edge zeigt sich beispielsweise auch in der Verwendung von speziellem Akustikglas für die Frontscheibe und von laminiertem Glas für die vorderen Seitenscheiben - diese Materialien senken das Geräuschniveau im Innenraum zusätzlich. Auch eine Verkleidung des Unterbodens sowie spezielle Innenkotflügel in den Radhäusern dämmen wirkungsvoll die Straßen- und Windgeräusche.

Darüber hinaus sind die "Titanium"- und "Sport"-Versionen des europäischen Edge serienmäßig mit der aktiven Geräuschkompensation (Active Noise Control) ausgerüstet: Drei strategisch im Dachhimmel verteilte Mikrofone zeichnen Lärmfrequenzen im Innenraum auf und neutralisieren sie, für die Insassen nicht wahrnehmbar, über das bordeigene Audiosystem durch gegenläufige Schallwellen. Überzeugender Effekt: Beide Tonkurven egalisieren sich, die subjektive Wahrnehmung von Motor-, Fahr- und Windgeräuschen sinkt deutlich.

Zur hohen Qualitätsanmutung des neuen Ford Edge trägt auch das edle Interieur bei. Auf Wunsch verwöhnt das geräumige SUV seine Passagiere mit beheizbaren und klimatisierten Vordersitzen sowie beheizbaren Rücksitzen.

Quelle presseportal  Foto by obs/Ford-Werke GmbH

Malediven: Angriff auf die Pressefreiheit - ARD-Korrespondent ausgewiesen

Erneute Festnahme des ARD-Studioleiters in Südasien, Dr. Markus Spieker

Leipzig (ots) - Bei Dreharbeiten zum religiösen Extremismus und dem Klimawandel auf den Malediven wurde der ARD-Studioleiter Südasien, Dr. Markus Spieker, mit seinem Team wiederholt von der Polizei festgenommen. Nach einem mehrstündigen Verhör durch Polizei und Einwanderungsbehörde wurden der Korrespondent und seine drei indischen Mitarbeiter vorgestern des Landes verwiesen. Begründet wurde dies mit unzureichenden Drehgenehmigungen.

Dazu der Leiter des ARD-Studios Südasien, Dr. Markus Spieker: "Uns wurde mit Inhaftierung gedroht, wenn wir nicht noch am selben Tagen aus dem Land verschwinden würden. Zum Glück gab es auf einer Maschine nach Sri Lanka noch vier freie Plätze." Spieker bekräftigte: "Die Vorwürfe sind völlig haltlos. Wir waren mit allen nötigen Genehmigungen ausgestattet."

Das ARD-Team war seit Beginn der Dreharbeiten am Montag von den örtlichen Behörden massiv behindert und mehrfach verhört worden. Vor der Ausweisung wurde das Team sechs Stunden lang festgehalten und musste ihr Gepäck unter Aufsicht aus dem Hotel holen. Zudem wurde ein 10-jähriges Einreiseverbot verhängt.

Konsularisch betreut wurde das Team durch die zuständige Deutsche Botschaft in Colombo, der Hauptstadt Sri Lankas.

Der Mitteldeutsche Rundfunk, der das Studio Südasien als Federführer für die ARD betreibt, kritisierte die Ausweisung. Stefan Raue, der MDR-Chefredakteur sagte:

"Wir verurteilen das Vorgehen der Regierung in Male. Die Korrespondenten werden auch in Zukunft kritisch über die politische Entwicklung in Südasien und auch auf den Malediven berichten. Wir sind froh, dass die Kollegen unversehrt nach Neu Delhi zurückkehren konnten."

Seit 2013 herrscht in dem Inselstaat Präsident Abdullah Yameen, der seinen Amtsvorgänger, Mohammed Nasheed und weitere politische Gegner ins Gefängnis stecken ließ. Die Regierung verhängte im November den Notstand. Gleichzeitig warnen Menschenrechtsorganisationen vor einem wachsenden Einfluss radikaler Islamisten in dem Inselstaat. Experten gehen davon aus, dass etwa 250 IS-Kämpfer in dem etwa 400000 Einwohner zählenden Inselstaat rekrutiert worden sind. Im Europäischen Parlament wird derzeit eine Resolution vorbereitet, in denen die immer gravierenderen Menschenrechtsverstöße auf den Malediven scharf kritisiert werden. Die Malediven sind das offizielle Partnerland der Internationalen Tourismusbörse im kommenden Frühjahr.

Im MDR FERNSEHEN wird um 19.30 Uhr mdrAKTUELL und im Ersten werden die ARD-Tagesthemen um 22.15 Uhr heute über den Vorgang berichten.

 

Quelle presseportal  Foto by ©ARD-Hauptstadtstudio/Steffen Jänicke

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