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Alexandros Tallos

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Kaiserslautern mit neuem Sponsor

Maxda wird neuer Hauptsponsor des 1. FC Kaiserslautern

Speyer (ots) - Der Finanzdienstleister Maxda Darlehensvermittlungs GmbH steigt als neuer Haupt- und Trikotsponsor beim 1. FC Kaiserslautern ein. Damit sichert sich das Traditionsunternehmen aus Speyer ein medienwirksames Leistungspaket, das neben der Präsenz auf den Trikots u.a. auch TV-relevante Werbung auf der Megabande, den Cam Carpets und der Minibande umfasst.

Maxda präsentiert sich erstmals beim Heimspiel auf dem Betzenberg am 31. Juli 2015 gegen Eintracht Braunschweig dem heimischen Publikum. Vermittelt wurde die auf ein Jahr angelegte Partnerschaft von SPORTFIVE. "Ich freue mich ganz besonders, dass wir mit Maxda ein Unternehmen aus unserer Region als Hauptsponsor für uns gewinnen konnten.", so der FCK-Vorstandsvorsitzende Stefan Kuntz über den neuen Partner.

Christian Volandt, Marketingdirektor bei Maxda, erklärt: "Wir waren bislang bereits als Werbepartner beim 1. FC Kaiserslautern präsent und freuen uns, nun als Hauptsponsor bei den Roten Teufeln einzusteigen. Als regional verwurzeltes Unternehmen fühlen wir uns dem FCK sehr verbunden. Mit den FCK-Werten Tradition, Leidenschaft und Respekt können wir uns sehr gut identifizieren. Maxda und der FCK - das passt einfach."

"Maxda hat bereits in TV-Spots und auf Banden für das Portal http://www.maxda.de/ geworben. Die Trikotpartnerschaft mit dem 1. FC Kaiserslautern ist nun das erste größere Engagement des Unternehmens im Sponsoring. Ich bin überzeugt, dass Maxda seine regionale und bundesweite Bekanntheit durch die Partnerschaft mit dem FCK enorm steigern wird", so Hendrik Schiphorst, Vice President Teams bei SPORTFIVE.

 

Quelle: presseportal Foto: de.wikipedia.org

  • Publiziert in Sport
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Plan B von Yanis Varoufakis

Ex-Finanzminister Varoufakis: Ich dachte an die Einführung einer Parallelwährung in Griechenland

Hamburg (ots) - Der frühere griechische Finanzminister Yanis Varoufakis hat auf dem Höhepunkt der Finanzkrise die Einführung einer Parallelwährung in Griechenland erwogen. "Auf diesem Thema habe ich auch meine wissenschaftliche Karriere aufgebaut", sagte Varoufakis im Gespräch mit dem Magazin stern, das an diesem Donnerstag erscheint. Die Einführung sei aber nicht einfach: "Man braucht dazu alle möglichen Ressourcen. Know-how. Hat das Griechenland überhaupt? Es ging bei diesen Gedankenspielen immer darum, unsere Verhandlungsposition zu stärken."

Varoufakis hatte von Anfang an das Gefühl, sich in einem "Krieg" zu befinden. "Ein Finanzkrieg. Heute brauchen Sie keine Panzer, um jemanden zu besiegen. Sie haben ihre Banken", sagte der dem stern. "Wir hatten von Januar an ein Kriegskabinett, fünf sechs Leute, die sich mit dem Szenario des Grexits beschäftigten." Gemeinsam habe man "alle möglichen Szenarien angedacht, durchgespielt und dann auch verworfen". Dass er, wie kolportiert, an die Gelder der Zentralbank wollte, um Renten zu bezahlen, bestritt Varoufakis: "Wir haben nie an so etwas wie einen Einbruch gedacht. Wir sind keine Abenteurer!"

In den Sitzungen verfolgte er "eine psychologische Kriegsführung auf allen Ebenen". Dabei sei er immer ruhig geblieben. Es gehe dort "oft rüpelhaft, rüde und ungehobelt zu", sagte Varoufakis dem stern. "Schäuble kann schon explodieren und sehr scharf sein. Ich habe mal erlebt, wie er den Eurogruppenchef Dijsselbloem zusammengefaltet hat, nicht schön. Mit mir hat er das nie gemacht, er war immer sehr freundlich. Ich schätze ihn, ich mag Wolfgang. Und er schätzt, glaube ich, meine Expertise." Schäuble wisse genau, was er wolle, "und er sagt es auch offen: ein autoritäres Europa, viel weniger Sozialstaat."

Varoufakis, der als Vertreter der ökonomischen Spieltheorie gilt, sagte dem stern: "In diesem Spiel war ich nackt, er (Schäuble) ein hochgerüsteter Gladiator. Sie können noch so klug sein, wie Sie wollen, aber wenn Ihr Gegenspieler in einem Panzer sitzt und Sie vor dem Kanonenrohr stehen, helfen Ihnen auch die besten Argumente nichts."

Von SPD-Chef Sigmar Gabriel ist Varoufakis tief enttäuscht. Zunächst sei das Verhältnis "wie unter Brüdern" gewesen. "Es gab nicht den Hauch von Meinungsverschiedenheit. Es war fantastisch, als ob ich mit einem Syriza-Mitglied redete. Einem Genossen. Und dann, kurz danach, krieg ich mit, wie er über uns herzieht. Unfassbar."

Düster sieht Varoufakis die Zukunft Europas. Den 13. Juli, an dem die griechische Regierung das dritte Rettungspaket akzeptierte, bewertete er als "den größten Angriff auf die Demokratie seit Ende des Zweiten Weltkrieges".

Quelle Stern Foto by EU Council Eurozone

Duin wettert gegen die Grünen

Wut-Brief von NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD) gegen die Grünen

Essen (ots) - Der Streit um die Zukunft der Braunkohle-Industrie hat innerhalb der rot-grünen Landesregierung offenbar zu größeren atmosphärischen Spannungen geführt als bislang bekannt. Nach Informationen der in Essen erscheinenden Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ, Mittwochausgabe) hat NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD) kurz vor der Sommerpause in einem ungewöhnlich scharfen Wut-Brief an die gesamte SPD-Landtagsfraktion den Koalitionspartner Grüne aufs Korn genommen.

Duin verwahrt sich in dem von seinem Dienstrechner versendeten Schreiben gegen grüne Kritik an dem Energiekonsens, den er Ende Juni mit Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) und der Industriegewerkschaft IGBCE ausgehandelt hatte. "Das Gejammer aus großen Teilen der Umweltecke ist ideologisch begründet und verleugnet die Realität. Und so manche Behauptung ist sogar gelogen", schreibt Duin. Um das Erreichen der Klimaziele gehe es den Kritikern gar nicht. "In Wahrheit hatten sie sich erhofft, der gesamten Braunkohle den Garaus zu machen", so Duin weiter.

Das Argument, die Kosten für den verabredeten sozialverträglichen Braunkohle-Strukturwandel seien zu hoch, findet der Wirtschaftsminister "lächerlich" - und verweist bissig auf "rund 25 Milliarden, die alle Stromkunden aktuell für die Erneuerbaren blechen". Die grüne Ablehnungshaltung wirft für Duin sogar die grundsätzliche Frage auf, "ob wir die gleichen Vorstellungen der Gestaltung unseres Landes haben". Der Koalitionspartner hatte den Energiekonsens als "schwarzen Tag" für den Klimaschutz und ökologische "Bankrotterklärung" gebrandmarkt.

 

Quelle presseschau.de Foto by SPD in Niedersachsen

Flüchtlinge werden zur Kasse gebeten

Städte bitten Flüchtlinge zur Kasse

Düsseldorf (ots) - Viele Kommunen in Nordrhein-Westfalen holen sich einen Teil der Kosten für Versorgung und Unterbringung von den Flüchtlingen zurück. Das haben Recherchen der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Mittwochausgabe) ergeben. So verlangt die Stadt Nettetal von einem erwachsenen Asylsuchenden 74,15 Euro für Bekleidung, Unterkunft und Energie. Das Geld zieht die Stadt dem Flüchtling von seinem "Taschengeld" ab, das deutlich knapper bemessen ist als der Hartz-IV-Regelsatz. Neuss behält 33,50 Euro von jedem erwachsenen Flüchtling für Strom ein. Die Stadt Mönchengladbach verfährt ähnlich. In Mettmann sollen Flüchtlingen für Strom und wohl auch für die Unterkunft laut eines Bescheids knapp 80 Euro pro Person abgezogen bekommen. Die Stadt bestreitet einen solchen Abzug. Sie spricht von einem "nur buchtechnischen Abzug, den die Flüchtlinge nicht wirklich zahlen müssen". Die Bezirksregierung Arnsberg, die für die Verteilung der Flüchtlinge in NRW zuständig ist, kennt nach eigener Aussage diese Praxis bisher nicht. "Das höre ich zum ersten Mal", sagte ein Sprecher. Der Flüchtlingsrat NRW bestätigte die Praxis hingegen und kritisiert sie. "Strom wird recht oft abgezogen. Auch werden häufig Gutscheine für Kleiderkammern ausgeteilt", sagte die Geschäftsführerin des Flüchtlingsrates, Birgit Naujoks.

 

Quelle presseschau.de Foto by Rasande Tyskar

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