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Alexandros Tallos

Alexandros Tallos

Vom "Wienerwald" zum Wasabi

40 Jahre und kein bisschen leise: DER FEINSCHMECKER feiert Jubiläum mit einer opulenten Sonderausgabe - Titelcover DER FEINSCHMECKER 10.15

Hamburg (ots) - Wer erinnert sich noch an die erste Crème fraîche, an strenge Köche mit Kochmützen oder an die Toskana-Fraktion? All diese Entwicklungen hat DER FEINSCHMECKER in vier Jahrzehnten begleitet und kommentiert.

Mit dem opulenten Jubiläumsheft, das am 9. September erscheint, feiert Deutschlands führendes Magazin für Genuss und Lebensart seinen 40. Geburtstag. 1975 kam die erste Ausgabe auf den Markt, die sich ganz dem Lebens-Genuss widmete - damals ein fast ebenso unerhörtes und risikoreiches Unterfangen wie die Wahl von Margaret Thatcher zur Parteivorsitzenden im selben Jahr. Wie viel hat sich seitdem getan! Auf den Tellern, in den Gläsern, in den Restaurants! Und immer war DER FEINSCHMECKER, eine starke Marke aus dem Hamburger JAHRESZEITEN VERLAG, ganz vorn dabei, wenn es darum ging, aktuelle Trends zu beschreiben, die besten Adressen für seine Leser zu suchen und animierende Rezepte zu entwickeln.

So erinnert der Stuttgarter Kult-Koch Vincent Klink daran, wie wir Deutschen den Weg vom "Wienerwald" zum Wasabi fanden. Die vier berühmtesten Köche Deutschlands - Eckart Witzigmann, Harald Wohlfahrt, Dieter Müller, Joachim Wissler - kreieren ein Jubiläumsmenü mit legendären Gerichten aus vier Jahrzehnten; Master-Sommelier Hendrik Thoma blickt auf 40 Jahre Weingeschichte zurück, dazu geben wir Tipps, wie man einen 40. Geburtstag pannenfrei übersteht - samt Rezepten für Party-Food und Tipps für fulminante Schaumweine. Der Münchner Barchef Charles Schumann schenkt uns einen Jubiläumscocktail, und Gastro-Papst Wolfram Siebeck gibt ein großes Interview, bevor er nach vielen Jahren als streitbarer Kolumnist in den verdienten Ruhestand geht.

Und noch ein Highlight zum Fest: Der Jubiläumsausgabe liegt auch die neue Ausgabe des großen FEINSCHMECKER-Guides "Die 500 besten Restaurants in Deutschland 2015/2016" bei. Mit den besten Adressen für den Genuss von Sylt bis zum Bodensee.

Außerdem in der Jubiläumsausgabe: Ein Round Table, bei dem prominente Restaurantgäste zu Wort kommen, bekennende Viel-Esser, die sagen, was sie im Lokal nervt und was ein Menü unvergesslich macht. Die Werberin Karen Heumann oder der Filmproduzent Nico Hofmann geben spannende Antworten. Zusätzlich baten wir Experten, in die Zukunft zu schauen: Wie werden wir in 40 Jahren essen, kochen, ausgehen, uns ernähren? Und natürlich empfiehlt DER FEINSCHMECKER auch hier die besten Restaurants der Zukunft.

Die Jubiläumsausgabe des FEINSCHMECKER ist ab dem 9. September im Handel erhältlich und kostet 9.95 Euro.

 

Quelle: presseportal  Foto by obs/Jahreszeiten Verlag, DER FEINSCHMECKER

Wenn die Asylanten hier ein zu Hause finden

WAZ: Sie werden das Land verändern. Kommentar von Walter Bau zu Flüchtlingen

Essen (ots) - Sie starten in klapprigen Booten übers Mittelmeer, werden in verschweißten Lastern durch halb Europa gekarrt oder machen sich - wie gerade in Ungarn - voller Verzweiflung sogar zu Fuß über die Autobahn auf den langen Weg an ihr Ziel. Man mag die Flüchtlingsströme Richtung Europa als Chance sehen oder als Bedrohung, immer deutlicher wird: Da ist eine Bewegung in Gang gekommen, die sich auf Dauer weder von Zäunen noch von Polizeiketten aufhalten lässt - und die unsere Gesellschaft grundsätzlich verändern wird. Da sind zunächst ganz praktische Veränderungen, die kurzfristig anstehen. Schulen müssen sich einstellen auf die Flüchtlingskinder. Für Erwachsene müssen Integrationskurse organisiert werden. Unternehmen, die händeringend Arbeitskräfte suchen, werden spezielle Qualifizierungs-Kurse anbieten. Der Wohnungsbau muss ebenso auf die Neubürger reagieren wie das Gesundheitswesen. Auf Polizei, Gerichte und andere Behörden warten zusätzliche Aufgaben. Eine "nationale Aufgabe", wie die Kanzlerin zu Recht betont. All dies ist zu bewerkstelligen - wenn die westliche Politik endlich entschlossener als bislang auf den Flüchtlingsstrom reagiert. Das unwürdige Schwarze-Peter-Spiel um die Verteilung der Flüchtlinge, das die EU-Staaten immer noch betreiben, gibt allerdings wenig Anlass zu Optimismus. Zumal die langfristigen Auswirkungen der Flüchtlingszuwanderung, nämlich jene auf gesellschaftlicher und kultureller Ebene, noch erheblich gravierender sein dürften. Deutschland hat sich schwer getan - und tut sich immer noch schwer - mit der Integration der so genannten "Gastarbeiter". Dabei wurden Fehler gemacht, auf beiden Seiten - Ausgrenzung, Parallelgesellschaften, Assimilierungsdruck oder Ghettoisierung sind einige der Folgen, die man auch und gerade im Ruhrgebiet kennt. Mit der Zuwanderung Hunderttausender Flüchtlinge - vertrieben, traumatisiert, aus einem gänzlich anderen Kulturkreis - steht die Gesellschaft vor einer Veränderung, deren Ausmaß noch gar nicht abzuschätzen ist.

 

Quelle: presseportal  Foto by flickr/Kristen Wheatley

Deutsche haben ein Herz für Flüchtlinge

Stuttgarter Zeitung: Deutsche zeigen sich spendenfreudig gegenüber den Flüchtlingen

Stuttgart (ots) - Zur Bewältigung der Flüchtlingskrise haben die großen Hilfsorganisationen in Zusammenarbeit mit den öffentlich-rechtlichen Fernsehsendern schon mehr als eine Million Euro gesammelt. Nach Informationen der "Stuttgarter Zeitung" (Samstagausgabe) hat das "Aktionsbündnis Katastrophenhilfe" von vier großen Hilfswerken vom 25. August bis zum 4. September mehr als 600.000 Euro an Einnahmen allein über die ZDF-Spendentafel verzeichnet.

"Das ist ein sehr schönes Ergebnis - es zeigt, dass die Menschen vom Schicksal der Flüchtlinge berührt sind, obwohl diese seit Monaten im Blickpunkt stehen", sagte die Sprecherin des Bündnisses, Svenja Koch. Es sei sogar vergleichbar mit dem Zwischenresultat nach dem Erdbeben in Nepal. Gewöhnlich ist die Spendenfreudigkeit der Deutschen nach großen Naturkatastrophen deutlich höher als zur Bewältigung kriegerischer Konflikte. Dem Aktionsbündnis gehören Caritas International, das Deutsche Rote Kreuz, die Diakonie Katastrophenhilfe und Unicef Deutschland an.

Gemeinsam mit der ARD werben zwei Allianzen um Spendengelder: Die "Aktion Deutschland hilft" - ein Zusammenschluss von zwei Dutzend Hilfsorganisationen - hat vom 26. August bis 2. September allein über die ARD-Spendentafel 390.000 Euro eingeworben. Wenn man die eigenen Kommunikationswege hinzurechne, beliefen sich die Einnahmen in dem Zeitraum auf 1,1 Millionen Euro, sagte die Geschäftsführerin Manuela Roßbach der "Stuttgarter Zeitung".

Das "Bündnis Entwicklung hilft", das sieben Hilfswerke umfasst, hat seit dem 27. August 610.000 Euro an Spenden erhalten, wie am Donnerstag auf einer Pressekonferenz verkündet worden war.

 

Quelle: presseportal  Foto by flickr/Caruso Pinguin

Wie verhält sich Russland in Syrien?

Allg. Zeitung Mainz: Kooperativ Kommentar zu Russland im Syrienkonflikt von Friedrich Roeingh

Mainz (ots) - Ist das der erste reale Hoffnungsschimmer in diesem elenden Mehrfrontenkrieg, der den gesamten Nahen Osten durcheinandergewirbelt und Europa eine Flüchtlingsbewegung ungeahnten Ausmaßes beschert hat? Es lohnt sich auf jeden Fall genauer hinzuschauen, wenn nun offenbar auch Russland aktiv in den Syrien-Konflikt eingreifen will. Nicht die Amerikaner drängen Putin dazu, sich an einem Lösungsversuch zu beteiligen, der zwingend die (schiitische) Regionalmacht Iran und die (sunnitische) Regionalmacht Saudi-Arabien einschließen muss. Nein, Wladimir Putin selbst drängt mit einem mal auf eine solche Lösung. Auch wenn man mit voreiligen Erwartungen vorsichtig sein sollte. Schon in den Verhandlungen um die Aufhebung des Iran-Embargos hat Russland eine Schlüsselrolle gespielt. In der Syrien-Krise gilt es nun, sich zwei Interessen Russlands zunutze zu machen. Anscheinend ist Putin bereit, sich an der Bekämpfung des Islamischen Staates zu beteiligen. Schließlich könnte die wachsende Zahl der IS-Dschihadisten aus Zentralasien und dem Kaukasus eines Tages in ihre Heimat zurückkehren. Zum anderen sucht der Kremlchef die dringend benötigte Entspannung mit dem Westen offenbar zunächst jenseits des Ukraine-Konflikts. Weitgehend unbemerkt hat die russische Führung zwischenzeitlich nicht nur mit Teheran, sondern auch mit Saudi-Arabien den Gesprächsfaden aufgenommen. Dabei setzt sie offenbar die amerikanische Regierung regelmäßig ins Bild. Das ist sogar schon etwas mehr als ein Hoffnungsschimmer.

 

Quelle: presseportal  Foto by flickr/Jean & Nathalie

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