Log in
Alexandros Tallos

Alexandros Tallos

ZDF zeigt wieder Herz mit Inga

"Inga Lindström: Alle lieben Elin" im ZDF-Herzkino

Mainz (ots) - Ihr vorlautes Mundwerk bringt die Krankenschwester Elin (Susan Hoecke) um den Job. Doch im Umgang mit dem alten Griesgram Ingmar Andersson (Friedrich von Thun) scheint ihre eigenwillige Art genau richtig zu sein. "Alle lieben Elin" heißt der neue Film der "Inga Lindström"-Reihe im ZDF-Herzkino am Sonntag, 10. April 2016, 20.15 Uhr.

Elin (Susan Hoecke) ist Krankenschwester mit Leib und Seele - und mit Herz. Leider eckt sie überall an und verliert so ihren Job in der Klinik in Stockholm. Als frisch gebackener Single nimmt sie daher eine Stelle als Pflegerin im beschaulichen Trosa an. Dort soll sie sich um den ehemaligen Landarzt Ingmar Andersson kümmern. Ingmar sitzt seit dem Tod seiner Frau im Rollstuhl und macht mit seiner ständigen miesen Laune allen das Leben schwer, allen voran seinen beiden Söhnen Claas (Christoph Mory) und Jörn (Nico Rogner). Doch Elin versteht es, mit dem alten Andersson umzugehen. Alles scheint perfekt, die Anderssons sind von ihr begeistert. Doch dann geht Elin einen Schritt zu weit.

quelle presseportal
Foto by obs/ZDF/ZDF/Daniel-von-Malmborg

Griechenlands Wirtschaftsminister Stathakis hält Schuldenschnitt nicht für zwingend

Stathakis glaubt an eine Rückzahlung ohne Schuldenschnitt

Berlin (ots) - Berlin - Die griechische Regierung beharrt bei den bevorstehenden Gesprächen mit den Geldgebern nicht zwingend auf einem Schuldenschnitt. "Möglicherweise steht ein Schuldenschnitt nicht auf der Agenda", sagte der griechische Wirtschaftsminister Giorgos Stathakis dem "Tagesspiegel" (Mittwochausgabe) angesichts der Forderungen des Internationalen Währungsfonds (IWF), die Schulden Griechenlands künftig tragfähig zu gestalten. Nach den Worten von Stathakis steht nach dem Abschluss der laufenden Gespräche zur Überprüfung der Reformen in Griechenland die Diskussion mit den Geldgebern über die Tragfähigkeit der Schulden Griechenlands an. "Je nach Ausgang dieser Diskussionen wird die Entscheidung dann beim IWF liegen, ob er an Bord bleibt oder nicht", sagte Stathakis. Statt eines Schuldenschnitts seien auch andere Lösungen wie eine Verlängerung der Laufzeit einzelner Kredite und der Rückzahlungsfristen, ein weiterer Zinsnachlass oder eine Anpassung der Rückzahlungshöhe an die Wachstumszahlen in Griechenland denkbar, sagte er weiter.

Quelle presseportal
foto by flickr/C.

Vom Mittelmeer zurück in die Heimat

Die Korvette "Ludwigshafen am Rhein" kehrt von der Operation "Sophia" zurück


Warnemünde (ots) - Warnemünde - Am Freitag, den 8. April 2016 um 10 Uhr, wird die Korvette "Ludwigshafen am Rhein" nach drei Monaten Einsatz bei European Union Naval Force Mediterranean (EUNAVFOR MED) - Operation Sophia in ihren Heimathafen Warnemünde zurückkehren.

Seit dem Auslaufen am 11. Januar hat die Korvette 14.910 Seemeilen bei der Fahrt durch den Atlantik und das Mittelmeer zurückgelegt. 65 Soldatinnen und Soldaten standen während des Einsatzes unter dem Kommando von Korvettenkapitän Marco Köster (39). In dieser Zeit war das Schiff nicht nur mit der Aufklärung im Seegebiet beauftragt. Hinzu kam die Seenotrettung der vielen Männer, Frauen und Kinder. Insgesamt konnten 523 in Not geratene Personen (davon 50 Frauen und sechs Kinder) gerettet werden.

Korvettenkapitän Köster resümiert: "Ich bin unheimlich stolz auf die überaus großartige Leistung meiner Besatzung. Dieser untypische Einsatz war durch besondere physische und psychische Belastungen für meine Mädels und Jungs gekennzeichnet, die sie mit Bravour gemeistert haben."

Für die gesamte Besatzung steht nun eine Woche Urlaub an. Danach bereiten sich die Männer und Frauen auf ihre neuen Aufgaben vor.

Hintergrundinformationen

Seit Juni 2015 beteiligt sich Deutschland an der EUNAVFOR MED Operation Sophia. Die Schiffe des Verbands tragen zur Aufklärung von Schleusernetzwerken bei und können auf hoher See gegen Boote vorgehen, die von Schleppern genutzt werden. Die Soldaten haben außerdem Tausende Menschen aus Seenot gerettet. Die Operation ist nach einem somalischen Mädchen benannt, das am 24. August 2015 an Bord der Fregatte "Schleswig-Holstein" zur Welt kam.

Die Schiffe, Flugzeuge und Hubschrauber der Operation "Sophia" werden auf hoher See bzw. im internationalen Luftraum zwischen der italienischen und libyschen Küste eingesetzt. Sie überwachen das Seegebiet und tragen durch Aufklärungsergebnisse dazu bei, dass ein umfassendes Bild über die Aktivitäten von Schleusern entsteht, die das Leben von Menschen riskieren, um daraus Profit zu schlagen. Die Schiffe des Verbands dürfen in internationalen Gewässern Boote anhalten und durchsuchen, bei denen der Verdacht besteht, dass sie von Schleusern genutzt werden. Sie können beschlagnahmt und umgeleitet, Schleusereiverdächtige an Bord eines Kriegsschiffs genommen und an einen EU-Mitgliedsstaat übergeben werden. Die Schiffe sind nach dem Völkerrecht, dem Mandat und den Einsatzregeln ("Rules of Engagement") berechtigt, militärische Gewalt zur Durchsetzung ihres Auftrags einzusetzen.

Die Aufgabe der Seenotrettung bleibt bestehen. Wenn die Schiffe auf mit Flüchtlingen besetzte Boote treffen, einen Notruf empfangen oder von der Seenotleitstelle informiert werden, sind sie nach dem Seerechtsübereinkommen, dem Übereinkommen zum Schutz menschlichen Lebens auf See und dem Abkommen über den Such- und Rettungsdienst auf See zur Hilfeleistung verpflichtet. Die Seenotleitstelle (Maritime Rescue Coordination Centre, MRCC) Rom koordiniert die Rettungseinsätze. Hier werden Informationen wie die Position von Schiffen, deren Kapazitäten und Seeausdauer zusammengeführt, um Seenotrettungen effektiv koordinieren zu können. Die Seenotleitstelle informiert Schiffe über Seenotfälle in dem Einsatzgebiet, dessen Ausdehnung in etwa der Größe Deutschlands entspricht.

Quelle presseportal
foto by Presse- und Informationszentrum Marine

Die Story im Ersten: Im Land der Lügen

Wie uns Politik und Wirtschaft mit Zahlen manipulieren

Stuttgart (ots) - Zahlen lügen nicht! Diese angebliche Wahrheit machen sich viele zunutze - vor allem Politik und Wirtschaft. Lassen sich doch hinter scheinbar objektiven Zahlen die wahren Interessen und Ziele 'wissenschaftlich' verbergen. Ob Bluthochdruck oder Blutzucker - die letzten Jahre wurden die Grenzwerte immer wieder gesenkt. Zur Freude der Pharmaindustrie, die auf diese Weise zu Millionen neuer Patienten kommt. Und der medizinische Nutzen ist längst nicht so eindeutig, wie man suggeriert, basieren die Zahlen doch oft auf fragwürdigen Studien, die interessengesteuert entstanden sind, sagt der weltweit anerkannte Risikoforscher Professor Gerd Gigerenzer. 'Wir sollten aber nicht nur beklagen, dass man uns mit Zahlen manipuliert. Wir brauchen auch Ärzte, die wissen, wie Grenzwerte entstehen und was sie tatsächlich bedeuten', fordert er. Nur ein Beispiel von vielen, wie Wirtschaft oder Politik den Bürgerinnen und Bürgern ein X für ein U verkaufen. Ob Cholesterin oder Bevölkerungsprognosen mit Arbeitskräftemangel samt Rentenlücke - täglich wird die Bevölkerung mit einer Datenflut überschüttet. Doch kann man den Zahlen wirklich vertrauen? Woher kommen sie? Welche Interessen stecken dahinter und wie wird getrickst? Zahlen, Daten, Diagramme nach Interessenlage? Wie kommen Versicherer beispielsweise auf Lebenserwartungen von 115 Jahren bei ihren Prämienberechnungen?

Die Dokumentation "Die Story im Ersten: Im Land der Lügen - Wie uns Politik und Wirtschaft mit Zahlen manipulieren" begibt sich auf eine Suche nach der Wahrheit. Zeigt, mit welchen Tricks getäuscht und manipuliert wird. Und worauf man in Zukunft achten sollte, wenn man nicht im Zahlenmeer ertrinken will. Denn ohne Glaubwürdigkeit haben die besten Zahlen und die schönsten Statistiken jeden Wert verloren.

'Die Story im Ersten: Im Land der Lügen - Wie uns Politik und Wirtschaft mit Zahlen manipulieren' am Montag, 11. April 2016, um 22.45 Uhr im Ersten.

Quelle presseportal
foto by obs/SWR - Das Erste

Diesen RSS-Feed abonnieren

Dortmund

Banner 468 x 60 px