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Alexandros Tallos

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Cannabis auf Rezept?

Apotheker fordern klare Regeln für medizinisch eingesetztes Cannabis

Düsseldorf (ots) - Die Apothekerschaft will beim medizinischen Einsatz von Cannabis drei Anforderungen erfüllt sehen: Erstens muss Cannabis, das für medizinische Zwecke angewendet wird, die notwendige pharmazeutische Qualität haben. Zweitens darf ärztlich verordnetes Cannabis, wie andere verschreibungspflichtige Arzneimittel auch, nur in Apotheken abgegeben werden. Drittens muss ärztlich verordnetes Cannabis von gesetzlichen Krankenkassen erstattet werden. Diese Forderungen beschloss die Hauptversammlung der deutschen Apothekerinnen und Apotheker im Rahmen des Deutschen Apothekertages mit großer Mehrheit.

Zu dem Beschluss erläuterte der Präsident der Bundesapothekerkammer, Dr. Andreas Kiefer: "Die Qualitätsanforderungen müssen wissenschaftlich fundiert und nachvollziehbar sein. Eine gleichbleibende Qualität kann nur bei einem kontrollierten Anbau mit ständiger Überprüfung, nicht jedoch bei einem Eigenanbau durch die Patienten gewährleistet werden." Die Abgabe in der Apotheke sei unerlässlich, um die notwendige Beratung zur Anwendung sicherzustellen. Kiefer weiter: "Die Kassen müssen verordnetes Cannabis bezahlen. Es darf nicht von der wirtschaftlichen Situation der Patienten abhängen, ob sie Zugang zu einer ärztlich indizierten Therapie mit Cannabis haben oder nicht."

Die Apotheker empfehlen dringend, Cannabis nur als Arzneimittel mit exakt dosierten Inhaltsstoffen einzusetzen. Schon heute ist es möglich, dass Apotheken nach ärztlicher Verordnung Rezepturarzneimittel mit Dronabinol, einem Wirkstoff der Cannabispflanze, herstellen. Allerdings würden diese nicht von allen gesetzlichen Krankenkassen erstattet. Die derzeitige unterschiedliche Praxis der Krankenkassen sei für betroffene Patienten nicht hinnehmbar, so Kiefer.

Quelle presseportal  Foto pixabay/kundenservice

Keine Angst vor dem Älterwerden

Gefühlt Mitte 30 - Vor dem Älterwerden muss man sich nicht fürchten

Baierbrunn (ots) - Ist man so alt wie man sich fühlt? Zum Teil stimmt der Spruch, berichtet das Tablet-Magazin "Apotheken Umschau elixier" (Ausgabe vom 1. Oktober). Wie Forscher in den USA festgestellt haben, altern Menschen unterschiedlich schnell. Die Wissenschaftler untersuchten tausend 38-Jährige und stellten fest: Einige waren körperlich und geistig zehn Jahre jünger, andere dagegen 20 Jahre älter. Gegen solch vorzeitiges Altern hilft viel Sport, kein Übergewicht oder Zigaretten, dazu wenig Alkohol. Angst vorm Altern muss man aber nicht haben, trotz der ersten Zipperlein: "Im Schnitt verändern sich die meisten Menschen positiv: Sie werden emotional stabiler, verträglicher und gewissenhafter", sagt Mathias Allemand, Gerontopsychologe an der Universität Zürich. Wenn das mal kein Grund zur Freude ist.

Quelle presseportal  Foto pixabay/aunthe0

Hellmuth Karasek ist tod

Mit 81 Jahren starb der Literaturkritiker Hellmuth Karasek

Als Kulturkritiker, Journalist und Schriftsteller kannten wir ihn. Allerdings war er auch eins bis zum Schluss - nämlich menschlich. Wie er am Ende seines Lebens öfter in Interviews sagte: "Die Glücksmomente in meinem Berufsleben erlebe ich nicht beim Fernsehen und nicht als Kritiker. Ich erlebe sie bei Lesungen. Weil die Leute dich da für eine Zeit lang wirklich mögen."

Er war ein Mensch, der es liebte in der Öffentlichkeit zu stehen und der um jeden Preis geliebt werden wollte. Und zwar am liebsten von einem möglichst großen Publikum. Nachdem er im ZDF das Literarische Quartett zusammen mit Marcel Reich-Ranicki
 entscheident prägte, wurde er Millionen von Menschen überhaupt erst bekannt. Lange Zeit prägte er als Kulturchef des Spiegel das Bild der Literatur, des Theaters und der Filmkunst entscheidend mit.

Über ihn wurde viel geschrieben und noch mehr nicht geschrieben aber eins ist sicher - er wird uns fehlen!

Foto by flickr/Das blaue Sofa / Club Bertelsmann

So werden unsere Steuergelder verjubelt

Schwarzbuch des Steuerzahlerbundes enthüllt wieder neue Steuerverschwendung

Neben den vielen bereits bekannten Millionengräbern wie dem Berliner Flughafen, gibt es etliche, die weniger bekannt sind. Diese werden jetzt wieder im Schwarzbuch des Steuerzahlerbundes veröffentlicht.

Dazu gehören zum Beispiel ein Dach, das an einer Haltestelle angebracht werden sollte, nachdem es bei der Ausschreibung zu einem Architekturwettbewerb den Zuschlag bekommen hatte. Nur hatte niemand bedacht, nach der Sinnhaftigkeit der Kosten in Höhe von bisher rund 1 Million Euro nur für die Planung zu fragen.

Oder vielleicht doch besser das Beispiel einer Idee der Lokalbürgermeister in Köln. Diese haben nämlich eine Buslinie einfach verlängert, weil sie einen Fußweg von 300 Metern als unzumutbar empfunden haben. Kosten für die Verlängerung: 180.000 Euro pro Jahr zzgl. einer neu gebauten Wendeschleife von 128.000 Euro.

Platz drei in unserer Auflistung belegt danach das Kulturstaatsministerium, das eine APP in Auftrag gab, mit der Sightseeing auf deutschen Friedhöfen erleichtert werden sollte - das heißt dass man nun über diese APP Informationen zu den Gräbern berühmter Persönlichkeiten bekommen soll. Dabei macht die APP nicht weiter, als auf eine bestehende Internet Site zu verweisen. Großartige Leistung für die Kleinigkeit von 548.000 Euro.

Diese und noch viele weitere Fälle werden im aktuellen Schwarzbuch dargestellt - na prost!


Foto by flickr/com-magazin

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