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Alexandros Tallos

Alexandros Tallos

Neue Jobs bei digitalisierten Betrieben

Studie: Jedes zweite digitalisierte Unternehmen sucht Mitarbeiter

Düsseldorf (ots) - Fast jedes zweite Unternehmen mit hohem Digitalisierungsgrad will in den kommenden fünf Jahren zusätzliche qualifizierte Mitarbeiter einstellen. Dies geht aus einer noch unveröffentlichten Studie des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor, die der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Dienstagausgabe) vorliegt. Die Studie beruht auf einer aktuellen Umfrage bei den Personalchefs von 1400 Unternehmen, die das Institut je nach Digitalisierungsgrad in drei Gruppen eingeteilt hat. Demnach wollen rund 44 Prozent der stark digitalisierten Unternehmen künftig qualifizierte Fachkräfte und Akademiker neu einstellen. Auch knapp 40 Prozent aller übrigen Unternehmen plane Neueinstellungen in diesem Bereich. Weniger Jobchancen hätten dagegen Ungelernte: In diesem Bereich wollten rund zehn Prozent aller Unternehmen in den kommenden Jahren Jobs abbauen, so die Umfrage. Die Studie widerlegt aus Sicht des arbeitgebernahen Instituts die verbreitete Auffassung, dass durch die fortschreitende Digitalisierung zunehmend Arbeitsplätze verloren gehen würden. Die Umfrage zeige, "dass nur jedes zehnte Unternehmen, das digital stark aufgestellt ist, kurzfristig Jobs abbauen will", schreibt die Autorin Andrea Hammermann. Die große Mehrheit der digitalisierten Unternehmen plane genauso viele Neueinstellungen wie alle anderen Betriebe.

Quelle presseportal  Foto by commons.wikimedia/Kay Körner

Türkei Hilfe - Erdogan kommt nach Deutschland

Türkische Gemeinde ruft Erdogan und EU zum Handeln auf

Düsseldorf (ots) - Die Türkische Gemeinde Deutschlands hat den Besuch des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in Brüssel als überfällig begrüßt. "Die EU darf die Türkei nicht alleinlassen. Und Erdogan muss jetzt zeigen, wie ernst er es mit Europa meint, indem er der Staatengemeinschaft bei der Lösung der Flüchtlingskrise hilft", sagte der Bundesvorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Gökay Sofuoglu, der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Dienstagausgabe). Die EU solle sich daran beteiligen, mehr Unterkünfte für Flüchtlinge in der Türkei zu schaffen und die Qualität der Unterbringung zu verbessern. "Viele Menschen werden gar nicht mehr registriert", sagte Sofuoglu. Verärgert zeigte er sich über Warnungen aus CDU und CSU, Erdogan zu sehr entgegenzukommen: "Manche Unionsabgeordnete beziehen ihre Kritik an der Türkei zu stark auf Erdogan." Das Land bestehe aus mehr als seinem Staatschef, sagte Sofuoglu der "Rheinischen Post".

Quelle presseportal  Foto by commons.wikimedia/Kremlin.ru

Wenn Händewaschen Schule macht

Sagrotan unterstützt die regelmäßige Handhygiene bei Kindern

Heidelberg (ots) - Am 15. Oktober 2015 ist Internationaler Tag des Händewaschens - eine gute Gelegenheit, sich die Bedeutung der richtigen Handhygiene bewusst zu machen. Denn diese hilft entscheidend dabei, Infektionen zu vermeiden. Das gilt für Erwachsene, aber ganz besonders auch für Kinder. Ob auf dem Spielplatz, beim Sport oder in der Schule: Kinderhände sind selten unbeschäftigt. Vor allem, wenn die Schule wieder beginnt, sind Schutz und Hygiene wichtig - und das beginnt mit dem richtigen Händewaschen.

Kinder brauchen eine wirksame Abwehr gegen Erreger. Denn Bakterien können bis zu zwei Tagen an der freien Luft überleben - und sie wandern von Hand zu Hand. In Klassenräumen, Turnhallen sowie Ein- und Ausgängen kommen Kinder zwangsläufig mit vielen Bakterien in Berührung. Jetzt geht es darum, diese möglichst schnell wieder los zu werden. Das geht am besten und einfachsten mit regelmäßigem und gründlichem Händewaschen.

Auf die richtige Handhygiene kommt es an

Um die Bedeutung des Händewaschens wissen die meisten Erwachsenen. Daher sollten sie auch bei ihren Kindern auf Handhygiene achten. Das tun viele - aber nicht immer konsequent. Laut einer Studie* halten 80 Prozent der Mütter in Deutschland ihre Kinder zum Händewaschen an, aber nur 48 Prozent kontrollieren, ob die Kinder nach der Schule ihre Hände auch wirklich mit Seife reinigen. Tatsächlich sind einer weiteren Studie** zufolge auch Erwachsene nicht immer vorbildlich. So nimmt sich nur ein Drittel der Erwachsenen die notwendige Zeit für eine gründliche Handreinigung.

Sagrotan nimmt Händewaschen auf den Stundenplan

Auch in der Schule steht regelmäßiges Händewaschen noch nicht auf dem Stundenplan. So geben nur sechs Prozent der Mütter an, dass ihre Kinder zum regelmäßigen Händewaschen während des Schultags animiert werden. Dabei gibt es Situationen, in denen das Waschen besonders wichtig ist: zum Beispiel nach dem Toilettengang, nach dem Spielen im Freien, dem Umgang mit Tieren oder einer Fahrt mit dem Bus - und natürlich auch nach jedem Niesen, Husten und Naseputzen.

Sagrotan nimmt sich den Internationalen Tag des Händewaschens zum Anlass, um in Schulen richtige Handhygiene spielerisch zu vermitteln. Dafür erhalten 2.000 Schulen in Deutschland ein Informationspaket aus Postern, Broschüren und Sagrotan No-Touch Automatischen Seifenspendern***. Auf informative und unterhaltsame Weise verdeutlichen die Materialien die Relevanz guter Handhygiene. Ein Gewinnspiel sorgt für zusätzliche Anreize zum Mitmachen.

Hände waschen, aber richtig - Die besten Tipps zur Handhygiene

Händewaschen klingt einfach. Das Nassmachen der Hände reicht aber bei weitem nicht aus. Richtiges Waschen will gelernt sein. Hier die wichtigsten Grundregeln:

 - Hände mit klarem Wasser anfeuchten und einseifen. Das  Händewaschen sollte mindestens 30 Sekunden dauern oder so lange, wie Kinder brauchen, um drei Mal "Alle meine Entchen" zu singen  oder das Alphabet aufzusagen. - Beim Händewaschen sollten sämtliche Handpartien beachtet werden  - einschließlich der Handrücken und der Stellen zwischen den  Fingern. - Unter den Fingernägeln kann sich ebenfalls Schmutz befinden,  sodass auch hier Sorgfalt angebracht ist. - Nach der Reinigung werden die Hände mit einem trockenen und  sauberen Handtuch oder Papierhandtuch abgetrocknet, auch  zwischen den Fingern. Wichtig ist, dass die Hände vollständig  abgetrocknet werden. - Einfache Seife säubert die Hände sehr gut. Flüssige Versionen  sind noch hygienischer als ein Stück Seife, auf dem sich durch  häufigen Hautkontakt leichter Keime festsetzen können.

Wer schon als Kind lernt, wie es geht, wird als Jugendlicher und Erwachsener kaum Probleme mit der richtigen Handhygiene haben - auch ein Grund, Kindern das Händewaschen rechtzeitig und umfassend nahezubringen. Am wichtigsten ist aber der Schutz vor Erregern und Ansteckung. Denn wenn die Infektionskette frühzeitig unterbrochen wird, müssen Erkältung & Co. nicht mehr so gefürchtet werden - auch und gerade zum Schulbeginn.

Quelle presseportal  Foto by obs/RB Deutschland

Keine weiteren Kampfeinsätze in Afghanistan

Verteidigungspolitiker lehnen neuen Kampfeinsatz in Afghanistan ab

Berlin (ots) - Der Vorschlag von Ex-Generalinspekteur Harald Kujat, eine neue Afghanistan-Mission mit Kampfeinheiten zur Unterstützung der afghanischen Sicherheitskräfte an den Hindukusch zu schicken, stößt in der Politik auf eine breite Front der Ablehnung. Roderich Kiesewetter, CDU-Verteidigungspolitiker, nannte Kujats Äußerungen "nicht sonderlich hilfreich". "Wir sollten uns auf keinen Fall auf solche Gedankenspiele einlassen", sagte Kiesewetter dem Berliner "Tagesspiegel" (Dienstagausgabe), "das hieße, sich auf die Provokationen von IS und Taliban einzulassen." Wichtiger wäre es, "dass wir die Ausbildungsmission verlängern und stärken".

Quelle presseportal  Foto by pixabay/AmyAmber

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