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Alexandros Tallos

Alexandros Tallos

Schwere Vorwürfe gegen SAP

Ein ehemaliger Mitarbeiter beschuldigt SAP, bei Mitbewerbern geklaut zu haben

Nachdem SAP jahrelang in einem sehr positiven Licht dastand, hat der Softwarehersteller aus Walldorf nun mit negativen Schlagzeilen zu kämpfen. Über 7200 Kunden nutzen derzeit Technologie des Software Riesen. Damit hat der SAP Konzern bereits vor Jahren Geschichte geschrieben. Allerdings gibt es hinter den Kulissen einen harten Kampf um Innovationen und neue Ideen. Mittlerweile müssen sich damit vermutlich sowohl in Deutschland als auch in Amerika die Gerichte beschäftigen, denn ausgerechnet ein SAP Mitarbeiter beschuldigt nun den Konzern, sich bei der Entwicklung von Produkten wie zum Beispiel Hanna bei der Konkurrenz bedient zu haben. Der ehemalige Mitarbeiter, ein promovierter Jurist, hatte dabei Einblick in sensible Bereiche. Der Vater des Mitarbeiters, der ebenfalls ein Jurist ist, warf dem Unternehmen jetzt vor, dass sein Sohn von dem Konzern aufgefordert wurde, in den revisionsberichten Tatsachen zu unterdrücken oder zumindest nicht als schwerwiegend darzustellen.

Diese Tatsache ist für SAP doppelt gefährlich, weil es nicht nur um mögliche aktuelle Schadensersatzansprüche gegen könnte, sondern weil das Unternehmen bereits vorbelastet ist. In den letzten Jahren wurden bereits Millionen Dollar an Schadenersatz an Wettbewerber, wie zum Beispiel Oracle bezahlt. Wenn sich nun die Berichte als wahr herausstellen, werden weitere Millionen an die geschädigten Unternehmen fällig werden.

 

Foto by flickr/Ali Samievafa

Erneut Flüchtlingswelle aus Ungarn

Österreich und Deutschland haben sich entschlossen, die Flüchtlinge aus Ungarn einreisen zu lassen. Es werden ca. 2500-3000 Flüchtlinge erwartet.

Die Bilder von den Bahnhöfen in Ungarn sind mittlerweile um die Welt gegangen. Da die Flüchtlinge tagelang nicht in die Züge gelassen wurden, die nach Deutschland und Österreich fuhren, machten sich viele hundert Flüchtlinge zu Fuß auf den Weg. Gestern Nachmittag erreichten sie dabei die Zubringer zur Autobahn eins nach Wien. Um die Flüchtlinge möglichst schnell aus dem eigenen Land zu bringen hat Ungarn mittlerweile beschlossen Busse einzusetzen. Mit Sonderzügen sollen jetzt 400 Flüchtlinge Richtung München unterwegs sein. Die meisten dieser Flüchtlinge stammen aus Syrien und sind damit nach dem deutschen Asylgesetz Flüchtlinge, die wirklich einen Anspruch auf Asyl in Deutschland hätten.

Allerdings hört man aus den verschiedenen europäischen Ländern etwas, was begründete Zweifel an der Idee Europa aufkommen lässt. Nachdem es besonders für die ärmeren Länder wie Griechenland und Ungarn schwierig ist, ohne die Hilfe der EU mit den Flüchtlingsströmen fertigzuwerden, reizen natürlich die Flüchtlinge besonders die scheinbar reichen Länder wie zum Beispiel Deutschland, um ein besseres Leben zu beginnen oder zumindest den Wirren des Krieges zu entrinnen. Während beispielsweise Polen oder Großbritannien die Einreise weiterer Flüchtlinge kategorisch ablehnen, sind andere Länder mittlerweile mit den Strömen an Flüchtlingen beinah am Rand des Möglichen. Auf der einen Seite scheint es also legitim, die Vorteile der Europäischen Union zu nutzen, während man von den Verpflichtungen gleichzeitig nichts wissen will. Wenn hier politisch nicht gehandelt wird, wird es wohl über kurz oder lang wieder Grenzkontrollen innerhalb der EU geben müssen. Ob das dann der Anfang vom Ende der Europäischen Union sein wird, bleibt abzuwarten. Natürlich wird dies niemand in der Politik so offen aussprechen können, aber letztlich muss eine gemeinsame Lösung gefunden werden, wenn an der Idee Europa festgehalten werden soll.

Die wenigen, die am meisten darunter leiden, sind die armen Familien die durch den Krieg nicht nur das meiste Hab und Gut verloren haben, sondern vermutlich diese traumatischen Erlebnisse ihr ganzes Leben lang nie wieder vergessen werden können. Was also tatsächlich von der Menschlichkeit bleibt, die hier in Europa immer wieder so hoch propagiert wird, bleibt abzuwarten. Auch in Deutschland geht es nicht nur um die Hilfe für Flüchtlinge, sondern auch möglicherweise um ein politisches Kalkül für die Lösung des demographischen Wandels in Deutschland. Auch darüber wird offiziell natürlich kein Wort gesprochen. Es muss aber auf der anderen Seite kein Politiker glauben, dass die deutschen Bürger so dumm sind, dass sie das nicht verstehen würden. Die Frage ist nur, wann das in einer neuen Propagandaaktion dann auch publik gemacht wird?

 

Foto by flickr/Franktion DIE LINKE

Wenn der Russe den Ami mal wieder ärgert

Was plant der Chef des Kreml Wladimir Putin in Syrien?

In der jüngsten Vergangenheit gab es Berichte, nach denen Wladimir Putin über eine militärische Intervention in Syrien nachdenkt. Experten denken aber nicht, dass es dazu kommen wird. Vielmehr könnte es andere Wege geben, die USA in Syrien zu blamieren.

Das Verhältnis von Putin und Assad ist bereits seit langer Zeit nicht schlecht und ist vermutlich in den letzten Monaten noch besser geworden. Denn natürlich muss Assad befürchten, dass die Amerikaner gegen ihn agieren. Da kommt ihm die Hilfe aus Moskau durchaus recht. Dass das den Amerikaner nicht recht sein kann, versteht sich von selbst. Ein Sprecher von Obama sagte, dass die Situation in Syrien durchaus genau beobachtet würde und dabei nicht übersehen werden konnte, dass es auch militärisches Personal gäbe.

Allerdings hält sich die russische Seite bedeckt und dementiert sogar Gerüchte über eine Militäroperation. Auf der anderen Seite kann es Russland natürlich gar nicht recht sein, wenn mit Syrien der einzige Mittelmeerzugang für die russische Flotte verloren gehen würde. Das dürfte auch der Grund dafür sein, dass Russland sich verstärkt um Länder wie den Iran oder Ägypten bemüht. Ägypten beispielsweise hat Russland einen Kredit angeboten, um Waffen zu kaufen. Zum einen soll damit der Einfluss Russland gestärkt werden, zum anderen würde es auch dem Waffenexport von Russland zu Gute kommen.

Alles in allem ist es natürlich so, dass Russland überhaupt nur von der Situation profitieren kann, die durch die Interventionen der USA überhaupt erst entstanden sind. Experten sind sicher heute bereits darüber einig, dass das gesamte Chaos in den arabischen Ländern überhaupt erst durch die Interventionen der USA in Gang gekommen sind. Natürlich standen dahinter massive Interessen der Amerikaner, die zum einen ökonomisch bedingt sind, zum anderen aber auch militärische Interessen verfolgen. Damit geht es natürlich um das Öl in den Ländern, aber auch um die Einflussnahme für die Militärs.

 

Foto by flickr/Global Panorama

Vorsicht vor Gebühren beim Geldabheben

Die Verbraucherzentrale weist darauf hin, dass sich die Entgeltgebühren drastisch erhöhen

wenn Sie in Zukunft an einem fremden Geldautomaten Geld abheben, sollten Sie darauf achten wie viel sie dafür zahlen müssen. Die Deutsche Bank und die Commerzbank erhöhen nämlich die Gebühren für die Kunden von Sparkassen oder Volksbanken drastisch.

Deutsche Bank und Postbank nehmen zukünftig für eine Geldabholung 3,95 €. Die Commerzbank hat angekündigt dafür in Zukunft 3,90 € zu nehmen. Grund für die Erhöhung der Preise seien gestiegene Kosten für den Betrieb der Geldautomaten. Dabei ist klar, dass der eigentliche Vorgang deutlich unter einem Euro kostet.

Aber auch die Sparkassen sind zum Teil noch teurer. Wenn Sie bei einer Sparkasse eine fremd Abbuchungen vornehmen, zahlen Sie bis zu fünf Euro. Die Preisspanne lag dabei nach einer Untersuchung der FMH Finanzberatung zwischen 2,95 € und fünf Euro. Dabei nahm das Institut insgesamt 250 Geldinstitute genauer unter die Lupe und kam zu dem Ergebnis, dass im Schnitt 3,93 Euro für Geldabhebungen verlangt werden.

Verbraucherschützer kritisieren diese in Geldpolitik der Geldinstitute immer häufiger und sprechen dabei nicht selten von Kundenabzocke. Da von fremden Geldautomaten oftmals nur kleine Summen abgeholt würden, sind die Gebührenforderungen unangemessen hoch. Und dass es auch anders geht beweisen Geldinstitute wie die ING Diba, die bei ihren Gebühren von 1,95 € bleiben möchte.

 

Foto by flickr/blu-news.org

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