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Alexandros Tallos

Alexandros Tallos

Tragen die Deutschen die ganze Last?

Rheinische Post: Kommentar: Europa lässt Deutschland hängen

Düsseldorf (ots) - Angesichts der Größe der Herausforderung ist die Einigung der EU-Innenminister von gestern Nachmittag ein schlechter Witz. 40.000 Flüchtlinge sollen bis Ende des Jahres europaweit fair verteilt werden. So viele kamen unlängst in München an einem Wochenende an. Von einer verbindlichen Quote wollen die osteuropäischen Länder nichts wissen. Die Staatschefs müssen nun verhandeln. Doch Kanzlerin Merkel muss wohl erst mit finanziellen Kürzungen von EU-Mitteln drohen, wenn sie Europa einen will. Deutschland, so die Lesart der meisten EU-Staaten, habe sich die Misere selbst eingebrockt. Ganz falsch ist das nicht. Deutschland ist das Opfer der Verhältnisse, die es selbst befördert hat. So nachvollziehbar es war, dass Tausende Syrer aus Ungarn über Österreich einreisen durften, weil deren Lage in Ungarn so gar nicht zu den christlichen Werten auf diesem Kontinent passen wollte. So beeindruckend die Bilder der Deutschen sind, die mit Teddybären die Zuflucht Suchenden empfangen - zu welchem Preis all das? Was bringt dem Flüchtling der Blumenstrauß am Bahnhof, wenn dahinter das Chaos droht? Deutschland ist überfordert. Die Länder und Kommunen melden den nahenden Kollaps. In den Unterkünften von Schleswig-Holstein bis Bayern fehlen Ärzte, Polizisten, Dolmetscher, Lehrer. In Niedersachsen standen Busse mit Flüchtlingen auf einem Gelände, auf dem die Zelte noch nicht aufgebaut waren. In anderen Einrichtungen soll ein Amtsarzt mögliche Seuchen in Zeltunterkünften mit Hunderten Flüchtlingen bekämpfen. Deren Kinder suchen händeringend Plätze an Schulen und Kitas. Wie weiter? Die Bundeswehr zur Organisation der Flüchtlingskrise im Innern einsetzen? Notwendig wäre schon mal, für eine konsequente Rückführung der Wirtschaftsflüchtlinge zu sorgen. Wir brauchen das Personal für diejenigen, die aus Angst um Leib und Leben zu uns geflohen sind. Bisher geht die Abschiebung aber nur schleppend voran, auch weil die Betroffenen sich mit allem dagegen wehren - wer will es ihnen verdenken? So berichten Beamte, dass Flüchtlingsfamilien, nachdem sie über die bevorstehende Rückführung informiert wurden, ihre Kinder bei "Verwandten" parken, damit die Abschiebung scheitert. Die Familie muss vollzählig sein. Auch gesundheitliche Probleme werden genannt, die schwer nachzuprüfen sind. In einigen Bundesländern darf im Winter gar nicht erst abgeschoben werden. All dies müssen wir hinterfragen, bevor Ende dieses Jahres nicht nur 500.000, sondern wahrscheinlich mehr als eine Million Flüchtlinge in Deutschland angekommen sind. Dann dürfte das Schengen-Abkommen endgültig gescheitert sein. Europa darf es nicht dazu kommen lassen. 

Quelle presseportal  Foto by flickr/blu-news.org

Wenn die Lehrer erst einmal ein Praktikum machen sollen

Westfalen-Blatt: zu Betriebspraktika für Lehrer

Bielefeld (ots) - Gerhard Schröder nannte sie einst »faule Säcke«. Und sowieso meint jeder zu wissen, was Lehrer so tun oder auch mal nicht tun. Schließlich haben wir alle viele Jahre selbst auf der Schule verbracht und dürfen den Lehrbetrieb, sofern wir Kinder haben, später erneut aus der Ferne verfolgen. Wenn Mittelstandspräsident Mario Ohoven die Lehrer jetzt in den Schulferien in die Betriebe schicken will, dann weiß man zunächst nicht, ob das ein ernsthafter Vorschlag sein soll oder nur ein Affront gegen die mit vermeintlich viel zu vielen Ferienwochen gesegneten Pädagogen. Deshalb sollte Herr Ohoven vielleicht einmal selbst in die Schulen gehen und sich anschauen, wie Lehrer mit Inklusion, Flüchtlingsklassen und anderen Herausforderungen fertig werden. Zugute halten kann man ihm allerdings, dass er ein wichtiges Thema (wenn auch auf unnötig polternde Art) in die Diskussion gebracht hat. Wie realitätstauglich ist die Schulbildung? Wie kann der Praxisschock nach Jahren der Theorie gemildert werden? Diese Fragen gilt es zu stellen. Dabei darf man nicht vergessen, dass die Schulen darauf bereits Antworten geben, dort viel gemacht wird, um Schüler auf den Beruf vorzubereiten. Aber bei allem Bemühen: Lasst die Schulen auch mal zur Ruhe kommen!

Quelle presseportal  Foto by flickr/rene.schlaefer

Kia-Premieren auf der IAA

Kia-Premieren auf der IAA: Die neuen Generationen des Kompakt-SUVs Sportage und der Limousine Optima

Auf der 66. Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt präsentiert Kia Motors zwei Premieren: die vierte Generation des erfolgreichen Kompakt-SUVs Kia Sportage und die Europa-Version des neuen Kia Optima (der im April dieses Jahres in New York vorgestellt wurde) inklusive einer sportlichen GT-Variante der Mittelklasselimousine. Im Fokus steht auf dem Kia-Stand in Halle 9 zudem die überarbeitete Kompaktwagenfamilie cee'd, zu deren technologischen Innovationen ein modernes Downsizing-Triebwerk* sowie ein von Kia entwickeltes siebenstufiges Direktschaltgetriebe* gehören.

Hochentwickelter Kompakt-SUV mit neuer Sportausführung GT Line

Im immer härter umkämpften SUV-Segment positioniert Kia den Sportage mit der neuen Modellgeneration als einen innovativen, hochentwickelten Kompakt-SUV. Zu den wichtigsten Veränderungen zählen das völlig neu konzipierte Interieur, das moderne Eleganz mit hochwertigen Materialien und praktischen Qualitäten verbindet, neueste Komfort-, Vernetzungs- und Sicherheitstechnologien, eine überarbeitete und erweiterte Antriebspalette mit höherer Effizienz und zugleich gesteigerten Fahrleistungen sowie weitere Fortschritte bei Fahrkomfort, Handling und Kultiviertheit.

Darüber hinaus wird der kompakte Kia-SUV erstmals in der neuen Ausführung GT Line angeboten. Sie richtet sich an Kunden, die auf ein sportliches Fahrerlebnis Wert legen. Der Kia Sportage GT Line steht den anderen Versionen in der Variabilität und den praktischen Qualitäten in nichts nach, zeichnet sich aber durch eine betont sportliche Optik und dynamische Fahreigenschaften aus.

Der Sportage ist der meistverkaufte Kia in Europa, 2014 entfiel mehr als ein Viertel des europäischen Kia-Absatzes auf den Kompakt-SUV (über 97.000 Einheiten, davon fast 12.000 in Deutschland). Die neue Modellgeneration kommt im ersten Quartal 2016 europaweit in den Handel. Produziert wird der Kia Sportage für den europäischen Markt im Kia-Werk in Zilina (Slowakei).

Neuer Kia Optima: Modernes Interieur und neue Sportversion

Der Kia Optima spielt in der europäischen Modellpalette von Kia eine wichtige Rolle, weil die Mittelklasselimousine eine wachsende Zahl neuer Kunden an die Marke heranführt. Denn seit der Einführung des Kia Optima in Europa - die 2011 mit der dritten Modellgeneration erfolgte (Deutschland-Start: März 2012) - stellt die Kia-Limousine mit ihrem charakteristischen Design, dem Qualitäts-Interieur und der Hightech-Ausstrahlung eine erfrischende Alternative zu anderen Angeboten im D-Segment dar.

Auch in der neuen Modellgeneration bewahrt der Kia Optima sein sportliches Image, das ihn zu einem der weltweit erfolgreichsten Kia-Modelle gemacht hat (Absatz 2014: rund 300.000 Einheiten). Der neue Kia Optima präsentiert sich mit einem modernen Auftritt, kraftvollem Innendesign, großzügigem Raumangebot und effizienten Motoren. Zudem bietet das neue Modell ein kultiviertes Fahrerlebnis, gesteigerten Fahrkomfort und ein verbessertes Handling.

Mit dem Prototyp des Kia Optima GT präsentiert der Hersteller auf seinem IAA-Stand erstmals eine Sportversion der Mittelklasselimousine. Dieses zweite GT-Modell der Marke für den europäischen Markt - nach dem 2013 eingeführten Kia cee'd GT* und dessen Schwestermodell pro_cee'd GT* - wird von einem 2,0-Liter-Turbobenziner mit Direkteinspritzung (T-GDI) angetrieben, der eine Leistung von 180 kW (245 PS) mobilisiert.

Die reguläre Version des neuen Kia Optima kommt im vierten Quartal 2015 europaweit in den Handel (Deutschland-Start: Ende 2015), der Kia Optima GT folgt ab Mitte 2016. Und Kia arbeitet bereits an einer weiteren Modellvariante: einem Sportkombi, der an die Studie Kia SPORTSPACE (Premiere Genfer Autosalon 2015) angelehnt ist.

Deutscher Kia-Bestseller: Kompaktwagen cee'd umfassend überarbeitet

Ins Rampenlicht rückt Kia auf seinem IAA-Stand auch die neue Version des Kompaktwagens cee'd. Der Kia-Bestseller auf dem deutschen Markt wurde zum Modelljahr 2016 in allen Bereichen überarbeitet - von Außendesign und Interieur über Antriebspalette und Fahrwerk bis zur Integration neuer Komfort- und Sicherheits-Technologien. Zu den wichtigsten Neuerungen gehören die modifizierte Front- und Heckansicht, ein 1,0-Liter-Turbobenziner mit Direkteinspritzung (T-GDI), ein siebenstufiges Direktschaltgetriebe (DCT), radarbasierte Assistenzsysteme sowie die neue Ausführung GT Line. Diese Version mit besonders sportlichem Außen- und Innendesign wird für alle drei Karosserie-varianten angeboten - das fünftürige Grundmodell, die Kombiversion Kia cee'd Sportswagon und den Dreitürer Kia pro_cee'd - und ist an das Design der leistungsstarken GT-Versionen von Kia cee'd und pro_cee'd angelehnt, die zum Modelljahr 2016 ebenfalls in einigen Bereichen überarbeitet wurden.

Produziert werden alle Modellvarianten im europäischen Kia-Werk in Zilina (Slowakei), wo im Mai 2015 das millionste Fahrzeug der cee'd-Familie vom Band lief. Der Kompaktwagen hat maßgeblich zum Erfolg der Marke in Europa beigetragen - mit der ersten cee'd-Generation (Deutschland-Start 2007) wurde auch die branchenweit einzigartige 7-Jahre-Kia-Herstellergarantie** eingeführt, die heute für alle Kia-Neuwagen in Europa gilt. Der überarbeitete Kia cee'd kommt jetzt europaweit in den Handel (Einführung in Deutschland: 26. September 2015).

Hocheffiziente Neuentwicklungen: 1.0 T-GDI und 7-Stufen-DCT


Die wichtigsten Technologie-Neuheiten auf dem Kia-Stand sind der 1.0 T-GDI und das 7-Stufen-Direktschaltgetriebe, beides Eigenentwicklungen des Herstel¬lers. Der Dreizylinder-Turbobenziner ist der erste Motor in einer Reihe von neuen Downsizing-Triebwerken, die Kia in Europa auf den Markt bringen wird. Er zeichnet sich durch eine hocheffiziente Verbrennung, niedrige Emissionen, hohe Leistungsfähigkeit und ein schnelles Ansprechen aus. Der 1.0 T-GDI feiert im Kia cee'd seine Marktpremiere und wird künftig in weiteren europäischen Kia-Modellen zum Einsatz kommen.

Das neue siebenstufige Direktschaltgetriebe wurde speziell für drehmoment-starke Motoren konzipiert und wird im Kia cee'd in Kombination mit dem über-arbeiteten 1,6-Liter-Turbodiesel* angeboten, der ein Drehmoment von bis zu 300 Nm mobilisiert. Das Getriebe ermöglicht eine höhere Beschleunigung und arbeitet extrem effizient. Im manuellen Modus bietet es ein sportliches Fahrgefühl, im Automatik-Modus ein Höchstmaß an Komfort und Laufruhe. Der Kia cee'd ist eines der ersten Kia-Modelle, in dem das neue 7-Stufen-DCT zum Einsatz kommt. Es wird künftig für eine Reihe weiterer Modelle erhältlich sein, darunter auch der neue Kia Sportage und der neue Kia Optima.

 

Quelle presseportal  Foto by obs/KIA Motors Deutschland GmbH

Audi legt sich mächtig ins Zeug - neue Modelle für die IAA

Antriebskompetenz von ultra bis e-tron: Audi auf der IAA 2015

Auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) 2015, die heute in Frankfurt am Main beginnt, präsentiert Audi eine Vielzahl an Neuheiten. Im Mittelpunkt stehen die neue A4 Baureihe und die seriennahe Studie Audi e-tron quattro concept - ein sportlicher SUV mit rein elektrischem Antrieb. Zudem gibt das Unternehmen den Besuchern Zukunftseinblicke in vier Fokus-Themen der Marke - Audi Sport, quattro, Audi Technologies sowie Audi ultra - und zeigt die ganze Bandbreite seiner Antriebskonzepte.

Mit neuen Technologien macht Audi seine TDI- und TFSI Motoren immer effizienter. So schöpft die Marke das Potenzial konventioneller Aggregate voll aus. Die CO2 Champions einer jeden Baureihe tragen den Beinamen "ultra". Der neue Audi A4 2.0 TDI ultra* gibt auf der diesjährigen IAA sein Messedebüt.

Im SUV-Segment feiert die rein elektrisch angetriebene Konzeptstudie Audi e-tron quattro ihre Weltpremiere. Ebenfalls auf der Messe zu sehen sind der Audi Q7 e-tron 3.0 TDI quattro* als Plug-in-Hybrid mit bis zu 56 Kilometer rein elektrischer Reichweite und der neue Audi A4 g-tron*. Dieser verbraucht weniger als vier Kilogramm Gas pro 100 Kilometer im Normalzyklus. Das bedeutet für den Kunden extrem niedrige Kraftstoffkosten bei einer Gesamtreichweite von bis zu 950 Kilometer. Zudem bieten der neue Audi Q7 und der neue Audi A4 unter allen Serienautos die breiteste Palette an Assistenzsystemen. Sie zeigen damit eine Vorstufe für das pilotierte Fahren. Die Entwicklung all dieser Technologien treibt Audi unter Hochdruck voran - immer mit dem Ziel, maximale Effizienz und Sicherheit mit starker Performance zu vereinen.

Die neue Generation des Audi A4 überzeugt mit einem sportlich-ausgewogenen Fahrerlebnis, einer großen Auswahl an Infotainment-Lösungen sowie hoch intelligenten Assistenzsystemen wie der adaptive cruise control inklusive Stauassistent. Auf Wunsch unterstützen bis zu 30 Systeme den Fahrer. Spitzenwerte erzielt das Mittelklassemodell auch bei der Effizienz. Mit einem cW Klassenbestwert von 0,23 zeigt sich die A4 Limousine extrem windschnittig. Unterstützt wird das effiziente Gesamtkonzept von leichten und sparsamen Motoren, wie dem 2.0 TDI ultra mit 110 kW (150 PS). In der Limousine senkt er den NEFZ-Verbrauch auf 3,7 l/100 km (95 Gramm CO2 pro Kilometer). Der neu entwickelte 2.0 TFSI ultra steht seinem Dieselpendant in nichts nach. Dank eines innovativen Brennverfahrens verbraucht der 190 PS starke Benziner nur 4,8 l/100 km. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von 109 Gramm/km.

Die Mobilität der Zukunft ist bei Audi sportlich, emotional und hocheffizient - die Technikstudie Audi e-tron quattro concept gibt einen Ausblick auf das erste Großserien-Elektroauto der Marke, das 2018 auf den Markt kommt. Sie basiert auf dem Modularen Längsbaukasten der zweiten Generation, der bei Antrieb und Package große Spielräume bietet. Das Design des sportlichen SUV orientiert sich in weiten Bereichen an den Bedürfnissen der Aerodynamik - mit einem cW-Wert von 0,25 setzt das Auto eine neue Bestmarke im SUV-Segment. Der bis zu 370 kW starke Elektroantrieb mit drei E Maschinen folgt dem e-tron quattro Konzept. Die im Boden des Autos untergebrachte Lithium-Ionen-Batterie ermöglicht mehr als 500 Kilometer Reichweite und damit volle Alltagstauglichkeit. Auch bei Bedienung und Infotainment bieten innovative technische Lösungen hohen Komfort und Nutzerfreundlichkeit. Der Audi e-tron quattro concept hat die Technologie für das pilotierte Fahren an Bord.

Der Q7 e tron 3.0 TDI quattro ist der erste TDI-Plug-in-Hybrid mit quattro-Antrieb von Audi. Mit 275 kW (373 PS) Systemleistung beschleunigt er in 6,0 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h. Laut NEFZ-Norm verbraucht er auf 100 Kilometer 1,7 Liter Diesel und fährt bis zu 56 Kilometer rein elektrisch - leise, kraftvoll und lokal emissionsfrei.

In der Q5- und A8-Baureihe präsentiert die Marke mit den Vier Ringen zwei neue Topmodelle, die in ihrem jeweiligen Segment die Spitze der Sportlichkeit markieren. Der Audi SQ5 TDI plus* mit 3.0 TDI-Biturbo leistet 250 kW (340 PS), der Audi S8 plus* kommt auf 445 kW (605 PS).

Quelle presseportal  Foto by obs/Audi AG

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