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Alexandros Tallos

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BlaBlaCar sammelt 200 Millionen US-Dollar für weltweites Mitfahren ein

Mit bis heute über 300 Millionen investierten US-Dollar ist BlaBlaCar eines der kapitalkräftigsten Start-Ups in Europa

Paris/London (ots) - BlaBlaCar, die weltweit größte Mitfahr-Community für Langstrecken, gibt heute den Abschluss einer 200 Millionen US-Dollar Serie-D- Finanzierungsrunde bekannt. Geführt wurde diese von Insight Venture Partners und Lead Edge Capital unter Beteiligung von Vostok New Ventures. Das eingesammelte Geld soll dazu dienen, das rapide Wachstum in etablierten Märkten weiter voranzutreiben und die erfolgreich gestarteten neuen Märkte auszubauen. Mit der jüngsten Finanzierungsrunde hat BlaBlaCar bis dato insgesamt über 300 Millionen US-Dollar eingesammelt und ist damit eines der kapitalkräftigsten Start-Ups Europas.

Mit über 20 Millionen Mitgliedern in 19 Ländern hat BlaBlaCar Mitfahrgelegenheiten als alternatives Transportmittel etabliert und einen kostengünstigen Weg des Reisens erschlossen, der auf der besseren Nutzung vorhandener Ressourcen beruht: Die Plattform bringt Autofahrer, die auf einer längeren Strecke freie Sitzplätze haben, mit Menschen ohne Auto zusammen, die den gleichen Weg zurücklegen möchten. Die Kosten teilen die Reisenden miteinander. Dieses Konzept hat BlaBlaCar zu einem der führenden Unternehmen der globalen Sharing Economy gemacht und steht für effiziente und erschwingliche Langstreckenmobilität.

BlaBlaCar-Gründer und CEO Frédéric Mazzella: "Es ist aufregend, die weltweiten Reaktionen so vieler Menschen auf unsere Vision zu beobachten und mitzuerleben, wie schnell die BlaBlaCar-Community gewachsen ist - auch in neuen Märkten. Wir haben eine einzigartige Aktivität basierend auf dem Gedanken des Teilens geschaffen und die Investitionen werden dazu beitragen, dieses Potenzial in den kommenden Jahren weiter zu entfesseln."

Seit der Investitionsrunde im Juli 2014, bei der 100 Millionen Dollar gesammelt wurden, hat BlaBlaCar sich zu einem globalen Unternehmen entwickelt, das auf drei Kontinente, in sieben neue Märkte expandiert hat - darunter drei aufstrebende Märkte mit Indien, Mexiko und der Türkei. Das auf dem europäischen Markt bereits etablierte Unternehmen konnte durch Übernahmen in Deutschland, Mexiko und Osteuropa seine Position zusätzlich festigen. Dazu zählt auch die Übernahme der carpooling.com GmbH im April 2015, damals die weltweit zweitgrößte Mitfahr-Plattform.

Die Serie-D-Finanzierungsrunde ist eine Reaktion auf das beschleunigte Wachstum in Europa und einen rapiden Start in Schwellenmärkten, wo aufgrund fehlender öffentlicher Verkehrsmittel und hoher Unterhaltskosten für Pkw die Nachfrage besonders hoch ist. BlaBlaCar wird die Investitionen nutzen, um dieses Wachstum sowie weitere Expansionspläne zu stützen. Diese umfassen derzeit vor allem Brasilien, Asien und weitere Märkte in Lateinamerika.

Nicolas Brusson, Mitbegründer von BlaBlaCar und COO: "Wir haben einen hocheffizienten neuen Weg des Reisens geschaffen, sind mittlerweile auf drei Kontinenten vertreten und werden im Quartal von über 10 Millionen Menschen genutzt. Mit den zusätzlichen Investitionen wird es uns möglich, unser Wachstum in neuen sowie etablierten Märkten zu forcieren. So können wir weiter an der weltweit größten Mitfahr-Community arbeiten. Mit dieser Investitionsrunde rücken wir unserem Ziel deutlich näher, Mobilität auf globaler Ebene zu verändern.

Jeff Horing, Managing Director bei Insight Venture Partners, wird neues Aufsichtsratsmitglied und erklärt: "Ich freue mich, von diesem Schlüsselmoment an mit Frédéric, Francis, Nicolas und dem gesamten Team zu arbeiten. Es ist ihnen in kürzester Zeit gelungen, einen einzigartigen Service aufzubauen und diesen weltweit zu skalieren. Es gibt nur selten Unternehmen mit einem derart hohen Nutzungsvolumen, vor allem zu Beginn einer weitaus größeren Geschichte."

BlaBlaCar wurde 2006 von Frédéric Mazzella (CEO), Francis Nappez (CTO) und Nicolas Brusson (COO) gegründet. Derzeit ist BlaBlaCar in den Benelux-Staaten, Deutschland, Frankreich, Indien, Italien, Kroatien, Mexiko, Polen, Portugal, Rumänien, Russland, Serbien, Spanien, der Türkei, der Ukraine, Ungarn sowie in Großbritannien tätig.

Die Investitionsrunde folgt auf eine 1,25 Millionen Euro Serie-A-Finanzierung, geführt von ISAI (2011), eine 10 Millionen Dollar Serie-B, geführt von Accel Partners (2012) und eine 100 Millionen Dollar Serie-C-Finanzierung, geführt von Index Ventures (2014). 


Quelle Presseportal   Foto by obs/BlaBlaCar

Endlich Stille im Ohr?

Eine innovative Therapie mit Magnetwellen weckt Hoffnungen gegen Tinnitus

Baierbrunn (ots) - Tinnitus, das quälende Ohrgeräusch, widersetzt sich bisher vielen Behandlungsversuchen. Nun berichten Forscher aus den USA über ein hoffungsvolles Konzept: Mit der sogenannten "repetitiven transkraniellen Magnetstimulation" (RTMS) hatten sie in einer Studie mit 64 Teilnehmern gegen den Tinnitus Erfolg, heißt es in der "Apotheken Umschau". Bei dieser Methode lassen sich durch magnetische Wellen, die von außen auf den Kopf gerichtet werden, die Nervenzellen des Gehirns entspannen oder anregen. Tinnituspatienten zeigen eine erhöhte Aktivität in einem bestimmten Hirnbereich, die durch RTMS blockiert werden kann. Studien mit mehr Teilnehmern sollen das Ergebnis bestätigen.

Quelle Presseportal  Foto by flickr/Bastian Greshake

Mehr Startups bei größeren Betrieben in 2015

1,3 % mehr Gründungen größerer Betriebe im 1. Halbjahr 2015

Wiesbaden (ots) - Im ersten Halbjahr 2015 wurden rund 66 000 Betriebe neu gegründet, deren Rechtsform und Beschäftigtenzahl auf eine größere wirtschaftliche Bedeutung schließen lassen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach Auswertung der Gewerbemeldungen weiter mitteilt, waren das 1,3 % mehr als im ersten Halbjahr 2014.

Die Zahl neu gegründeter Kleinunternehmen ging um 5,2 % auf rund 106 000 zurück. Die Zahl der Gründungen von Nebenerwerbsbetrieben lag mit knapp 130 000 leicht unter dem Niveau des Vorjahres (- 0,5 %). Die Gesamtzahl der Gewerbeanmeldungen sank im ersten Halbjahr 2015 auf rund 372 000, das waren 1,7 % weniger als im ersten Halbjahr 2014. Gewerbeanmeldungen müssen nicht nur bei Gründung eines Gewerbebetriebes erfolgen, sondern auch bei Betriebsübernahme, Umwandlung oder Zuzug.

Im ersten Halbjahr 2015 gaben rund 57 000 Betriebe mit größerer wirtschaftlicher Bedeutung ihr Gewerbe auf. Das entsprach einem Rückgang von 0,8 % gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Kleinunternehmen, die im ersten Halbjahr 2015 abgemeldet wurden, lag mit fast 127 000 um 9,7 % niedriger als im ersten Halbjahr 2014. Rund 86 000 Nebenerwerbsbetriebe meldeten ihr Gewerbe ab, damit stieg die Zahl dieser Abmeldungen um 3,4 %. Insgesamt sank die Zahl der Gewerbeabmeldungen bei den Gewerbeämtern um 3,5 % auf fast 340 000. Dabei handelt es sich nicht nur um Schließungen, sondern auch um Betriebsübergaben, Umwandlungen oder Fortzüge.

Basisdaten und lange Zeitreihen zur Gewerbeanzeigenstatistik sind über die Tabelle Gewerbeanzeigen nach Bundesländern (52311-0001) in der Datenbank GENESIS-Online verfügbar. Weitere Ergebnisse und methodische Hinweise bietet die Fachserie 2, Reihe 5.

Die vollständige Pressemitteilung (inklusive PDF-Version) mit Tabelle sowie weitere Informationen und Funktionen sind im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter http://www.destatis.de/presseaktuell zu finden.


Quelle Statistisches Bundesamt   Foto by flickr/Heisenberg Media

Seit 2014 mehr unbegleitete Minderjährige in Deutschland

Unbegleitete Einreisen Minderjähriger aus dem Ausland lassen Inobhutnahmen 2014 stark ansteigen

WIESBADEN –  Im Jahr 2014 hat die Zahl der Minderjährigen, die aufgrund einer unbegleiteten Einreise aus dem Ausland in Obhut genommen wurden, stark zugenommen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, kamen 2014 rund 11 600 Kinder und Jugendliche ohne Begleitung einer sorgeberechtigten Person über die Grenze nach Deutschland, das waren 5 000 Minderjährige oder 77 % mehr als im Jahr 2013 und sechsmal mehr als im Jahr 2009. Rund 10 500 dieser jungen Menschen (90 %) waren männlich, dagegen reisten nur etwa 1 100 Mädchen unbegleitet nach Deutschland ein. Von den 11 600 eingereisten unbegleiteten Minderjährigen haben im Jahr 2014 laut Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) 4 400 (38 %) einen Asylantrag gestellt.

Insgesamt haben im Jahr 2014 die Jugendämter in Deutschland knapp 48 100 Kinder und Jugendliche in Obhut genommen. Das waren gut 5 900 Minderjährige (+ 14 %) mehr als 2013. Der Zuwachs bei den Inobhutnahmen im Jahr 2014 resultierte mit einem Anteil von 85 % ganz überwiegend aus den unbegleiteten Einreisen aus dem Ausland.

Quelle Statistisches Bundesamt  Foto by flickr/Südstadtfest e.V.

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