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Alexandros Tallos

Alexandros Tallos

Zu hohe Erbschaftsteuer für Unternehmer Erben

 

BDI: Erbschaftsteuer-Empfehlungen des Bundesrats völlig überzogen - Familienunternehmen drohen Mehrbelastungen - Erschwerte Übergabe an jüngere Generation

 

Berlin (ots) - BDI-Hauptgeschäftsführer Markus Kerber hat die verschärfenden Vorschläge des Bundesrats zum Gesetzentwurf zur Erbschaftsteuer scharf kritisiert. "Die Empfehlungen des Bundesrats stehen im klaren Widerspruch zum ursprünglichen Ziel der Bundesregierung und sind völlig überzogen", sagte Kerber am Freitag in Berlin anlässlich der Beratungen der Reform in Bundestag und Bundesrat. Die Bundesregierung will grundsätzlich das Betriebsvermögen eigentümer- und familiengeführter Unternehmen von der Erbschaftsteuer entlasten. "Das ist der richtige Ansatz, und daran muss sich die Bundesregierung messen lassen", unterstrich Kerber.

 

Der BDI-Hauptgeschäftsführer forderte mit Blick auf den aktuellen Gesetzentwurf, die erbschaftsteuerlichen Verschonungsregelungen für das Betriebsvermögen auszubauen, solange die eigentümer- und familiengeführten Unternehmen überbewertet werden. Vor allem auf größere Familienunternehmen kommen laut BDI deutliche Mehrbelastungen zu. Diese Betriebe verfügen über mehr als 40 Prozent der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze in Deutschland. Zudem sind sie Auftraggeber für viele kleinere Firmen.

 

Auch geringere Prüfschwellen bei der Erbschaftsteuer lehnt Kerber ab: "Schon die derzeitige Eingangsprüfschwelle von 26 Millionen Euro ist zu niedrig und erschwert den Übergang von Betrieben an die jüngere Generation."

 

Quelle presseportal Foto pixabay/stevepb

 

Autofahrer im Blindflug

 

DEKRA Umfrage zur Ablenkung am Steuer

 

 

Stuttgart (ots) - Jeder Zweite telefoniert beim Autofahren

 

- Mehr als jeder Fünfte programmiert das Navi beim Fahren

- 22 Meter Blindflug durch eine Sekunde Ablenkung bei Tempo 80

 

Viele Autofahrer sind am Steuer nicht voll bei der Sache, warnen die Sachverständigen von DEKRA. Jeder zweite Autofahrer (52 Prozent) nutzt während der Fahrt das Telefon, knapp 5 Prozent davon ohne die vorgeschriebene Freisprecheinrichtung, so lautet das Ergebnis einer aktuellen DEKRA Umfrage unter 1.100 Autofahrern.

 

Doch das ist längst nicht alles: Mehr als jeder fünfte Fahrer (22 Prozent) programmiert das Navigationsgerät während der Fahrt, und 8 Prozent beschäftigen sich unterwegs mit ihrem Smartphone. Wenn das Handy eine neue SMS oder Chat-Nachricht meldet, schreiben 2 Prozent der Fahrer noch beim Fahren eine Antwort, 7 Prozent bei Stop-and-go oder an der nächsten Ampel. Jeder Zweite (52 Prozent) isst und trinkt am Steuer, zudem stellen 79 Prozent Radiosender ein oder schieben eine CD in den Player. 3 Prozent der Frauen machen sich am Steuer durch Schminken und Kämmen schick. Nur 5 Prozent der Autofahrer verzichten ganz auf solche Nebenaktivitäten.

 

Besonders häufig lassen sich junge Autofahrer zum Hantieren mit dem Smartphone verleiten. Von den bis 25-Jährigen schreiben 5 Prozent noch während der Fahrt eine Antwort, wenn sie eine Kurznachricht erhalten. 16 Prozent posten ihre Antwort bei Stop-and-go oder an der nächsten Ampel. 15 Prozent der jungen Fahrer nutzen am Steuer das Smartphone - rund doppelt so oft wie der Durchschnitt.

 

"Schon das Telefonieren am Steuer, ob mit oder ohne die vorgeschriebene Freisprecheinrichtung, kann den Fahrer stark vom Verkehrsgeschehen ablenken. Vor allem in komplexeren Verkehrssituationen, wie dichtem Verkehr oder kurviger Strecke, kann sich die Unfallgefahr erheblich erhöhen", warnt Diana Wickenkamp aus der DEKRA Unfallforschung. "Das gilt erst recht für alle Aktionen, bei denen der Fahrer das Verkehrsgeschehen nicht im Blick behält. Bereits eine Sekunde Unaufmerksamkeit bedeutet bei Tempo 80 ein Blindflug von 22 Metern", betont die Unfallforscherin. Sie fordert die Autofahrer dazu auf, sich im Interesse der Sicherheit stärker auf das Autofahren selbst zu konzentrieren.

 

 

Quelle presseportal Foto pixabay/2dogspoopin0

 

Falsche Angaben der Akku-Hersteller

 

COMPUTER BILD-Test: Hersteller schummeln bei Akku-Packs

 

Hamburg (ots) - 24 Akku-Packs im Test / Kapazität viel geringer als angegeben / PNY PowerPack T2600 erreicht nur 46 Prozent der Herstellerangaben

 

Das kennt jeder: Man ist den ganzen Tag unterwegs und bereits am Nachmittag ist der Akku des Smartphones leer. Besonders ärgerlich, wenn man dadurch wichtige Nachrichten und Anrufe verpasst. Abhilfe versprechen Akku-Packs: Sie füllen den Stromspeicher wieder auf und sorgen dafür, dass Tablet, Handy & Co. nicht schlapp machen. COMPUTER BILD hat in ihrer neuesten Ausgabe 21/2015 (EVT: 26.9.2015) 24 aktuelle Akku-Packs in drei Größenklassen getestet. "Es ist ein Skandal: Alle Hersteller mogeln bei der Akkukapazität", so Sven Schulz aus der COMPUTER BILD-Redaktion. "Der PNY PowerPack T2600 blieb im Test sogar unter 46 Prozent der Herstellerangaben."

 

Die Hersteller geben die Kapazität der Akku-Packs in Milliamperestunden an. Leider bezieht sich die Herstellerangabe meist auf die eingebauten Akku-Zellen. Das Problem: Beim Umwandeln der Spannung der Akku-Zellen auf USB-Spannung geht ein Teil der Energie verloren. Die Akku-Packs laden Elektrogeräte also tatsächlich mit weitaus weniger Milliamperestunden als angegeben. Damit schaffen es die kleinen Modelle nicht, stärkere Smartphone-Akkus wie im Samsung Galaxy S5 vollständig zu laden.

 

Neben der Kapazität ist auch der Ladestrom wichtig: Wenn die Milliampere des Akku-Packs nicht zur Stärke des Geräts passen, lädt der Akku nicht, oder braucht sehr viel mehr Zeit. Kleine Akku-Packs haben meist nur einen Ladestrom von 1.000 Milliampere und sind so zu schwach, um ein Tablet mit Strom zu versorgen. Und ein iPad Air 2, das mit 2.400 Milliampere lädt, braucht mit einem Pack von 1.800 Milliampere ein Drittel mehr Ladezeit.

 

Grundsätzlich gilt: Je größer das Pack, desto höher sind Leistung und Gewicht. Die kleinen Modelle passen dabei problemlos in die Hosentasche. Die großen Packs sind leistungsstärker, können aber bis zu 558 Gramm wiegen. Auch die Preisunterschiede innerhalb der Klassen sind enorm. Wer aber vor allem Wert auf eine möglichst hohe Kapazität legt, muss nicht unbedingt tief in die Tasche greifen: Selbst große Modelle sind ab 19 Euro zu haben.

 

"Akku-Packs sind praktische Begleiter für unterwegs", sagt Sven Schulz. "Allerdings muss man wissen, dass die Geräte in Punkto Akku-Kapazität nicht halten, was die Hersteller versprechen."

 

Alle Testergebnisse zu den Akku-Packs lesen Sie in der aktuellen Ausgabe 21/2015 von COMPUTER BILD, die ab 26. September 2015 im Zeitschriftenhandel erhältlich ist.

 

Quelle presseportal Foto by obs/COMPUTER BILD

 

AFD wettert gegen die Bundesregierung

 

Meuthen: Jetzt geht es an die Grundrechte

 

Berlin (ots) - In Berlin, Hamburg und weiteren Städten sollen private Immobilien gegen den Willen der Eigentümer beschlagnahmt werden, um als Unterkunft für Migranten zu dienen. Der Bundesvorsitzende der Alternative für Deutschland, Jörg Meuthen, kritisiert dies scharf:

 

"Was vor kurzem noch als Drohung im Raum stand, soll nun erschütternde Realität werden: Beschlagnahme von privatem Eigentum deutscher Bürger durch staatliche Stellen. So etwas darf in einem Rechtsstaat nicht passieren. Damit wird offen das Grundrecht auf Eigentum in Frage gestellt.

 

Mit diesem Frontalangriff auf die freiheitliche, soziale Markwirtschaft lassen SPD und Grüne nun endgültig ihre bürgerliche Maske fallen und offenbaren sich als Sozialisten im schlechtesten Sinne dieses Wortes. Und was tut die CDU? Anstatt diesem antifreiheitlichen Ungeist sofort entschieden den Riegel vorzuschieben, macht sie dabei sogar mit. Salzgitters CDU-Oberbürgermeister fordert ebenfalls die Beschlagnahmung von Privateigentum.

 

Sämtliche Altparteien demonstrieren hier ihr völliges politisches Versagen. Sie haben die Kontrolle verloren. Deutschland, Deine Grundrechte sind in Gefahr!"

 

Quelle presseportal Foto by pixabay/karlherl

 

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