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Alexandros Tallos

Alexandros Tallos

Bedrohungslage in Deutschland

Werden wir jetzt ebenfalls Ziel von terroristischen Anschlägen?

Nach den Ereignissen vom Dienstag in Hannover ist für alle klar. Deutschland ist nicht nur theoretisch, sondern ganz praktisch genauso Ziel von extremistischen Anstrengungen, wie die anderen europäischen Länder. Nach Aussagen von Thomas de Maizière gab es gestern vor dem Fußballspiel Deutschland gegen die Niederlande eine ganz konkrete Bedrohungslage. Das bedeutet, dass man nicht nur Anschläge befürchtet hat, sondern es konkrete Hinweise auf einen geplanten Anschlag gab. Diese Hinweise hätten sich vor dem Spiel verdichtet und das führte letztlich auch zur Absage des Spiels.

Damit wurde der deutschen Bevölkerung ganz deutlich vor Augen geführt, wie sehr Deutschland mittlerweile im Fadenkreuz der Terroristen steht. Die Vorstellung, dass Deutschland auf Grund der nicht-direkten Einmischung in die militärischen Aktionen im Irak und in Syrien nicht als erste Adresse für künftige Anschläge gilt, ist damit vom Tisch.

Auf der anderen Seite macht das massive Aufgebot von Medienberichten auch deutlich, dass die Stimmung in der Bevölkerung damit immer mehr kippt. Wir müssen uns die Frage gefallen lassen, ob wir diese Manipulation der öffentlichen Meinung auf Dauer ertragen wollen. Dabei sollte man aber auch die Fakten nicht aus den Augen lassen, denn trotz der Propaganda existiert ziemlich sicher auch eine ganz reale Gefahr für alle Menschen in Deutschland.

Die Ängste und die Vorbehalte nun aber gegenüber den Flüchtlingen offen auszuleben, ist sicher das schlimmste, dass man in dieser Situation machen kann. Dabei geht es nicht um politisches Kalül, sondern um Werte der westlichen Welt. Haß mit Gegenhaß zu erwidern ist keine gute Idee, wenn man diesem Problem begegnen will und es ist schon lange klar, dass eine Lösung gefunden werden muss. Es bleibt nur zu hoffen, dass die Taten der wenigen Verrückten nicht das Leben von etlichen Millionen Flüchtlingen zur Hölle machen.

Foto by flickr/Meiry Peruch Mezari

TUI Deutschland will 2016 bei Familien und Paaren punkten

Starke Nachfrage für Spanien und Griechenland erwartet

Erste TUI Blue-Hotels im Programm

Die TUI Deutschland will wachsen und baut ihre Angebotspalette für den Sommer aus. Der Fokus für das Wachstum 2016 liegt auf attraktiven Zielen im Mittelmeerraum, auf den immer beliebter werdenden Fernstrecken und bei Auto- und Städtereisen. Sebastian Ebel, Vorsitzender der Geschäftsführung der TUI Deutschland: "Wir wollen wachsen und bieten unseren Kunden neue attraktive Reisen an. Insbesondere Familien mit Kindern profitieren von unserem Programm 2016. Der nächste Sommer bei TUI ist ein Sommer der Vielfalt."

Insgesamt kommen rund 3.500 Hotels neu ins Angebot. Darunter sind auch 34 Häuser der TUI eigenen Hotelmarken und -konzepte. Stark vertreten im Programm bleiben die RIU Hotels, die ihre Modernisierungsoffensive fortsetzen. Drei Hotels in Spanien und Marokko werden nach umfangreichen Renovierungsarbeiten zum Sommer wieder neu eröffnet. Sebastian Ebel: "RIU ist seit 40 Jahren unser wichtigster Hotelpartner und bei unseren Kunden sehr beliebt. Die von Grund auf modernisierten Hotels erfüllen höchste Qualitätsstandards." Ganz frisch im Portfolio sind 2016 die ersten beiden Häuser der neuen Lifestyle-Hotelmarke TUI Blue sowie neun Ferienanlagen der Konzeptlinie Family Life. Der massive Ausbau des Angebots ist Teil einer Wachstumsoffensive, mit der die TUI Deutschland ihren Marktanteil in den kommenden Jahren auf 25 Prozent vergrößern will. Für den Sommer 2016 kündigte Ebel zudem marktorientierte Angebote mit einem noch attraktiveren Preis-/Leistungsverhältnis an - besonders für den Mittelmeerraum. Insgesamt werde der Ausbau des eigenen Hotelportfolios weiter mit voller Kraft vorangetrieben, parallel werde man aber wieder deutlich stärker auf den Verkauf von Häusern setzen, die auch vom Wettbewerb angeboten würden, so Ebel weiter. "Wir hören sehr genau hin bei unseren Kunden und ihren Wünschen und holen beliebte und besonders nachgefragte Hotels zurück in unsere Programme."

TUI setzt 2016 weiter auf Spanien und Griechenland

Im Sommer erwartet TUI Deutschland vor allem eine steigende Nachfrage für Flugreisen nach Spanien und Griechenland. In Griechenland wird das Hotelportfolio um 30 Prozent aufgestockt. Wieder im Programm sind die beliebten kleineren griechischen Inseln wie Samos, Karpathos und Zakynthos. Ein deutlich größeres Hotelangebot wird es zudem auf den Kanarischen Inseln geben. Erstmals nimmt TUI auch 70 Familien-Apartments ins Programm auf, die meisten davon auf Gran Canaria. Mit einem Family Life-Hotel auf Gran Canaria wächst auch das Angebot an eigenen Konzepthotels. Insgesamt vergrößert sich das Hotelangebot am Mittelmeer und auf den Kanaren um 1.400 Häuser (+24 Prozent) und auf der Fernstrecke sogar um 1.700 Hotels (+20 Prozent).

Städtereisen und Autoreiseziele - 200 neue Hotels an der Adria

Bei den Autoreisezielen setzt TUI vor allem auf Italien und Kroatien und startet mit 200 neuen Hotels eine Vermarktungsoffensive an der Adria. Insgesamt wer-den die Angebote für Autoreisende um zehn Prozent erweitert. Bei Städterei-sen wird sich das Angebot mit künftig 10.000 Städtehotels sogar verdreifachen. So wie die großen Städtereiseportale wird auch TUI künftig verstärkt mit Hotelbetten-Datenbanken zusammenarbeiten. Die wichtigsten Hotels in den Top-Städtezielen kauft TUI weiterhin selbst ein, um ihren Kunden nicht nur eine bessere Verfügbarkeit in Zeiten hoher Nachfrage zu garantieren, sondern auch günstigere Preise bieten zu können, da die Margen der Zwischenhändler entfallen.

Mehr Angebote für Familien - Für Kinder gilt: In 149 Hotels für 149 Euro

Mit Family Life startet TUI ihr erstes internationales Familienkonzept. Im Unterschied zu anderen Familienhotels wie etwa Best Family werden hier nicht nur Aktivitäten für den Nachwuchs, sondern zusätzlich professionelle Unterhaltungsprogramme auch für Erwachsene angeboten. Die neun Häuser befinden sich auf den Balearen, den Kanaren sowie auf den beliebtesten griechischen Urlaubsinseln Kreta, Rhodos und Kos. Besonders attraktiv sind bei TUI die Kinderfestpreise. Bei früher Buchung reist der Nachwuchs in 149 ausgewählte Familienhotels für nur 149 Euro.

Urlaub für Paare in 250 "adults-only"-Häusern

Neben Familien setzt das Unternehmen verstärkt auf die Zielgruppe der Paare, denn auch Urlaub in reinen Erwachsenen-Hotels liegt im Trend. 250 "Adults-only-Häuser" hat TUI im Sommer weltweit im Programm. Der Schwerpunkt liegt in der Karibik und auf Mallorca. Ihr eigenes Paare-Konzept Sensimar weitet TUI aufgrund der stark steigenden Nachfrage deutlich aus. Das Angebot wird um 16 neue Anlagen auf 37 Sensimar Hotels erweitert.

Quelle presseportal  Foto by flickr/Andreas Krüger

Coaching mit Erna Hüls

Buchneuerscheinung "Ein Coach für alle Fälle" von Erna Hüls

Bielefeld (ots) - Der Coaching-Markt boomt: 450 Millionen Euro investieren Rat suchende Menschen Schätzungen zufolge jährlich in Deutschland in eine Branche, die das offene Ohr professionalisiert hat. Erna Hüls, vielen Youtube-Nutzern durch ihre Online-Sendung "Ein Coach für alle Fälle" bekannt, gehört zu den besonders gefragten Coaches und Rednerinnen - aus ihren Erfahrungen hat sie ein neues Buch destilliert, das zu einem alphabetischen Spaziergang entlang der Seelen-"Baustellen" einlädt, die ihr im Coaching-Alltag immer wieder begegnen. Die studierte Sozialpädagogin hat in den Jahrzehnten ihrer Praxis einen Stil entwickelt, der humorvoll den Kern eines vermeintlichen Problems lüftet. Mit vielen Beispielen, Geschichten und einprägsamen Analogien gewürzt, coacht sie in 52 kompakten Schritten in eine reife Leichtigkeit, die ein gutes Bauchgefühl mit einem selbstbestimmten Leben verbindet.

Sie haben es satt, in einem Ratgeber Patentrezepte serviert zu bekommen? Und suchen nach einem Alltagsbegleiter, der Sie mit der Hartnäckigkeit eines guten Coaches darauf stößt, welche Zutaten das Glück mehren - und welche es behindern? Dann sind Sie in bei Erna Hüls an der richtigen Adresse. Von klarer Abgrenzung über gelingende Beziehungen bis hin zur nachhaltigen Verwirklichung von Zielen gibt die Autorin preis, was sich in ihrer Beratungspraxis wirklich bewährt hat. "Wer bereit ist, seine Meinungen zu überdenken, in der Gewissheit, dass alles auch ganz anders sein kann, der ändert auch seine emotionalen Reaktionen und seine Entscheidungen", ist sie überzeugt, dass unser Lebensgefühl im Wesentlichen den kleinen Momenten entspringt, in denen wir eine Wahl treffen.

Hüls lädt zu einem Perspektivwechsel ein: "Eine Angst ist nur ein Gefühl, keine Realität. Betrachten Sie sie als Beweis dafür, dass Sie auf dem Weg sind, das Beste aus Ihrem Leben zu machen." Hier treffen wir die wesentlichste aller Entscheidungen: Erfinden wir Ausreden, um an Symptomen und Problemen festzuhalten - und Ängsten aus dem Weg zu gehen, weil wir uns in einem unglücklichen Lebensgefühl einfach mehr "zu Hause" fühlen? Oder wählen wir die Selbstverantwortung? "Fragen Sie sich, was Ihre beste Ausrede ist. Und dann stellen Sie sich vor, dass dieser Satz nach Ihrem Ableben unterhalb Ihres Namens auf Ihrem Grabstein eingemeißelt wird", rät Hüls. "In diesem Moment werden Sie erkennen, wie absurd dieser Gedanke ist."

Die Autorin nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn sie aufzeigt, welche "alten Hüte" wir oftmals tragen. Ihre pointierten Ausführungen machen deutlich, dass wir diese jederzeit absetzen können, indem wir lernen, frühkindliche Gefühle von erwachsenen Gefühlen zu trennen - und mit den Ressourcen eines bewussten, reifen Menschen auf tiefsitzende Muster zu reagieren. So werden im Laufe der ersten Lebensjahre verinnerlichte erfolgsverhindernde Programme bei der Lektüre nicht nur humorvoll aufgedeckt. Wir sind auch in der Lage, uns davon zu befreien. Und einen Schlussstrich zu ziehen unter ein Leben, mit dem wir in erster Linie die Erwartungen anderer Menschen erfüllen wollten.

"Wenn Sie Ihre Taten bewusst Ihrem neuen Gedanken anpassen, dann werden Ihre Gefühle irgendwann auch nachkommen - sie verändern sich nur viel langsamer", betont Hüls. Vorwürfe lernen wir in Wünsche umzuformulieren. Und erfahren dabei immer mehr, welche Bedürfnisse und Werte uns am meisten motivieren. "Es ist kein leichter Weg, sich dafür zu entscheiden, nur noch sich selbst treu zu sein - und nicht dem, was andere sagen", gibt Hüls zu bedenken. Ihr Buch ruft uns das Mehr an Lebensqualität immer wieder in Erinnerung, das wir in Form persönlichen Wachstums aus dieser Herausforderung ziehen können. Und ist damit der ideale Mutmacher, Authentizität zur kraftvollen Richtschnur des Alltags zu machen. Egal, welche Karten uns das Leben in die Wiege gelegt hat - mit dem Ratgeber "Ein Coach für alle Fälle" lernen wir, mit diesen Karten zu spielen und aufzudecken, welche individuellen Trümpfe - Stärken, Fähigkeiten und Ressourcen - wir in der Hand halten.

Foto by obs/J. Kamphausen Mediengruppe GmbH

Die unbequeme Wahrheit über Paris

Der Kommentar: Von der heuchlerischen Politik und dem Problem mit den Konsequenzen

Nicht erst seit den jüngsten Anschlägen in Frankreich stellt sich die Frage nach den Schuldigen. Und die sind schnell gefunden, wenn man dem Mainstream in den Medien glaubt. Denn natürlich sind fanatische Extremisten an dem Unheil schuld und sie sind diejenigen, die für die Toten verantwortlich gemacht werden. Bisher galten sie als Terroristen, doch in den letzten Tagen wird immer öfter das Wort Krieg in diesem Zusammenhang verwendet. Doch ein Krieg ist per definitionem immer ein Konflikt zweier Staaten, was bedeuten würde, dass die westliche Welt den islamischen Staat tatsächlich als Staat anerkannt hat. Das ist allerdings bisher nicht geschehen und so fällt es schwer den Worten und dem Gedankengut der Staatenführung der westelichen Welt zu folgen oder ihr zuzustimmen. Vielmehr ist es mittlerweile nicht nur ein hypothetisches Konstrukt, sondern vielmehr bewiesene Realität, dass in den letzten Jahren westliche Geheimdienste immer wieder ihre Finger im Spiel hatten, wenn es um solche offensichtlichen Interventionen ging.

Was also ist zum einen davon zu halten, wenn die Medienlandschaft sich mittels enormer Kraftanstrengung auf allen Kanaälen an der medialen Hetzjagd an den Terroristen des IS beteiligt. Gilt es wieder nur eine false-flag Operation zu nutzen, um die verstärkten Angriffe auf syrische IS-Milizen zu rechtfertigen, geht es um das Veto von Europa für noch mehr Flüchtlinge, oder ist diese Tragödie wirklich das Werk von verblendeten Terroristen? Eine klare Antwort darauf lässt sich sicher nicht finden, dazu wären schon ein Blick hinter die Kulissen notwendig. Aber auch für den eher unwahrscheinlichen Fall, dass es sich wirklich ausschließlich um die Machenschaften von terroristischen Extremisten handelt, so bleibt die Frage nach den Gründen für dieses Verhalten, dass den Westen zur Zielscheibe des IS macht.

Nach den vielen Jahren der militärischen Interventionen der westlichen Welt in vielen Gebieten der arabischen Welt, bleibt doch die klare Feststellung, dass die ohnehin schon schwierigen Machtverhältnisse in vielen dieser Länder dazu geführt haben, dass die verkrusteten Positionen der alten Machthabern gebröckelt sind und dadurch erst den Weg zu diesem brodelndem Pulverfass geebnet haben. Also ist es im Grunde egal, wie man es auch dreht und wendet - Die Schuldigen an dieser Misere und an dem was noch kommt, sitzen weder in Syrien, noch im Irak. Wir könnten sie eher in den Machtzentren der westlichen Welt suchen und würden damit vermutlich richtiger liegen.

Foto by flickr/Stuti Sakhalkar

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