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Alexandros Tallos

Alexandros Tallos

bpa-Arbeitgeber werden stärker und stärker

bpa-Arbeitgeberverband vertritt mittlerweile 200 Unternehmen

Berlin (ots) - Der erst im Juni 2015 gegründete bpa-Arbeitgeberverband vertritt mittlerweile 200 Unternehmen mit knapp 80.000 Beschäftigten im Bereich der privaten Pflege- und Sozialwirtschaft. "Das ist eine ungewöhnliche Erfolgstory für einen Verband, der noch nicht einmal ein halbes Jahr besteht", so der Präsident des bpa-Arbeitgeberverbandes Rainer Brüderle. "Immer mehr Unternehmen in der Pflegebranche verstehen, dass sie eine starke Arbeitgebervertretung brauchen, die ihre Interessen vor allem in tarifpolitischen Fragen vertritt. Gerade deshalb ist es sehr erfreulich, dass wir schon jetzt ein breites Spektrum vom kleinen Familienunternehmen bis hin zu den größten der Branche zu unseren Mitgliedern zählen können", so Brüderle weiter.

"Wir arbeiten konsequent für die Interessen unserer Mitgliedsunternehmen und ihrer Beschäftigten vor allem vor dem Hintergrund der Diskussion um die Einführung allgemeinverbindlicher Tarifverträge im Bereich der Pflege", so Bernd Meurer, Vize-Präsident des bpa-Arbeitgeberverbandes. "Daneben haben wir uns aber auch die Entwicklung leistungsorientierter Gehaltssysteme, die den Möglichkeiten der Unternehmen und den Erwartungen der Beschäftigten gerecht werden, auf die Fahnen geschrieben. Wir widmen uns ebenfalls Fragen der Lohnfindung im Hinblick auf eine ausreichende Finanzierung", fügte Meurer hinzu.

Quelle presseportal  Foto by flickr/GIP Intensivpflege

Computerspiele als Training für den Terror?

Kriminologe Pfeiffer sieht Computerspiele als Training für Dschihadisten
"Die Attentäter von Paris könnten so die Anschläge geplant und einstudiert haben."

Hannover (ots) - Dass Terroristen die Playstation 4 als Kommunikationsplattform für ihre Anschlagsplanung in Frankreich genutzt haben, hält der niedersächsische Kriminologe Christian Pfeiffer für plausibel. Pfeiffer sagte dem RedaktionsNetzwerk Deutschland, RND: "Die Terroristen könnten sich als virtuelle Figuren in Onlinespielen wie 'World of Warcraft' an einem bestimmten Ort als Gruppe getroffen und die Anschläge in Paris geplant haben." Über Computerspiele zu kommunizieren, sei "clever", da dieser Austausch nur schwer von Sicherheitsbehörden und der Online-Community kontrolliert werden könne. Spielergruppen hätten in Onlinespielen die Möglichkeit, sich von den übrigen Teams abzuschotten. Andere Gruppen seien oft abgelenkt und bekämen verdächtige Aktivitäten kaum mit. Das Spielen von gewaltverherrlichenden Computerspielen im Internet und auf Konsolen trage laut dem Kriminologen "zur Radikalisierung junger Muslime" bei und führe zur Enthemmung beim Töten. Pfeiffer: "Es ist durchaus denkbar, dass die Attentäter von Paris vor den Anschlägen virtuell das Töten trainierten und sich daran berauscht haben." Wenn die Überwachung durch Sicherheitsbehörden und die Kontrolle der Spielercommunity versage, sei den Terroristen nur noch über die Vorratsspeicherung beizukommen.

Quelle Forsa im Auftrag von RTL/Punkt 12  Foto by flickr/David Blackwell

Höhere Steuern für mehr Polizei?

Forsa-Umfrage im Auftrag von RTL/"Punkt 12" zur inneren Sicherheit:
51 Prozent der Deutschen für Steuererhöhungen zur Finanzierung von mehr Polizei

Köln (ots) - Die Terroranschläge in Paris, Länderspiel-Absage in Hannover nach Hinweisen auf Anschläge, akute Warnungen vor weiteren Attacken auch in Deutschland - welche Maßnahmen der Sicherheitsbehörden zur Terrorabwehr halten die Bundesbürger nach den jüngsten Ereignissen für erforderlich? Dazu hat das RTL Mittagsjournal "Punkt 12" eine repräsentative Umfrage beim Meinungsforschungsinstitut Forsa in Auftrag gegeben.

Neun von zehn Deutschen (91 Prozent) halten die nach den Pariser Anschlägen verschärften Sicherheitsmaßnahmen in Deutschland für angemessen. Lediglich fünf Prozent befürchten eine zu starke Beeinträchtigung ihrer Grundrechte, etwa durch Anordnungen wie verstärkte Polizeipräsenz und Personenkontrollen. Diese Haltung zieht sich durch alle Bevölkerungsgruppen und Parteianhänger.

Die große Mehrheit der Bundesbürger (65 %) spricht sich laut Umfrage dafür aus, dass Orte, an denen viele Menschen zusammenkommen, wie z.B. Bahnhöfe, Einkaufzentren, Sportstadien oder Weihnachtsmärkte, von deutlich mehr Polizisten überwacht werden als bisher. 31 Prozent - vor allem die Anhänger der Linkspartei (58 %) - halten die bisherige Überwachung an solchen Orten dagegen für ausreichend.

Einige Experten fordern zur Überwachung von Unterstützern islamistischer Gruppen deutlich mehr Polizeibeamte als bisher. Gut die Hälfte der Bundesbürger (51 %) fände es in Ordnung, wenn zur Finanzierung von mehr Polizei auch höhere Steuern erhoben würden. 42 Prozent sprechen sich gegen höhere Steuern zur Finanzierung von mehr Polizei aus.

Quelle Forsa im Auftrag von RTL/Punkt 12  Foto by flickr/Montecruz Foto

Wenn der Terror per Economy Class kommt

Türkischer Botschafter zu IS-Terroristen: "Sie kommen als Touristen"

Berlin (ots) - Die Türkei hat die westlichen Staaten zu einer besseren Zusammenarbeit im Kampf gegen den IS-Terror aufgerufen.
Der Botschafter in Deutschland, Hüseyin Avni Karslioglu, sagte am Donnerstag dem rbb-Inforadio, sein Land tue sein Bestes und bekämpfe diese Leute am "kräftigsten". Dabei sei es nicht leicht, eine 2000 Kilometer lange Grenze zu Syrien und dem Irak zu schützen.
"Wir haben die Europäer gefragt, gebt uns die Liste von diesen Terroristen, die in die Türkei einreisen konnten." Doch das sei unter anderem aus Datenschutzgründen nicht passiert.
"Sie kommen als Touristen, .... mit ihren Badeanzügen, mit ihren Schnorcheln, machen eine Woche Urlaub, irgendwo an der Küste. Dann tauchen sie unter..." und schließen sich den Terroristen an. "Hätten wir das gewusst, dann könnten wir sie bekämpfen. Wir tun unser Bestes, diese Leute zu fangen. Wir haben über 2.000 dieser Leute ausgewiesen, nicht in die Türkei reingelassen.... Wir haben eine Liste von 12.000 Leuten, die nicht in die Türkei einreisen dürfen. Und wir haben auch die westlichen Sicherheitskräfte... darüber benachrichtigt. Das haben wir den Engländern gesagt, das haben wir den Franzosen gesagt, das haben wir auch den Deutschen gesagt."
Zugleich warnte der Botschafter davor, im Kampf gegen die Terroristen ganze Dörfer oder Städte zu bombardieren. Das würde die Menschen nur weiter radikalisieren. Deshalb setze die Türkei auf "präzise" Schläge.

Quelle presseportal.de  Foto by flickr/Luke Lai

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