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Alexandros Tallos

Alexandros Tallos

Adele kommt zu Lanz

Adele exklusiv im Gespräch mit Markus Lanz im gleichnamigen ZDF-Talk

Mainz (ots) - Markus Lanz begrüßt in seiner ZDF-Sendung am Dienstag, 24. November 2015, 23.15 Uhr, unter anderen die mehrfach preisgekrönte britische Sängerin Adele. Der Moderator traf den Weltstar vorab zum exklusiven Einzelgespräch in London.

Im Interview mit Lanz spricht die 27-Jährige über ihr "relativ normales Leben" und erklärt, warum sie sich von ihrem großen Erfolg nicht abhängig machen möchte. "Es ist schon wichtig, dass man da eine Distanz hat, damit es keine Enttäuschung gibt, wenn es zu Ende ist." Adele erzählt auch von der engen Beziehung zu ihrer Mutter: "Ich glaube, meine Mutter denkt, dass das alles unwirklich ist. Wir lachen ganz oft darüber. Alles was passiert ist, war so, als hätte ich meinen Körper verlassen und würde mir selbst aus einer gewissen Distanz zusehen". Aufgewachsen ist Adele in einfachen Verhältnissen im Londoner Stadtteil Tottenham: "Ich finde das faszinierend, dass meine Kindheit so weit von dem entfernt ist, was mein Kind heute erlebt. Ich bin vielleicht heute noch viel eher dieses kleine Mädchen aus Tottenham, als die, die zu den Oscars passt".

Zahlreiche bedeutende Preise und Auszeichnungen, darunter einen Oscar und einige Grammy Awards, hat die Künstlerin in den vergangenen Jahren erhalten. Bei "Markus Lanz" verrät sie, welcher Preis ihr persönlich am wichtigsten ist. Im Konzert "Adele at the BBC", das das ZDF im Rahmen des "Markus Lanz"-Talks ausstrahlt, präsentiert die Künstlerin mit ihrer Live-Band neben ihren größten Hits auch Songs aus ihrem aktuellen Album. Ihre neue Single "Hello" performed sie zum ersten Mal live.

Adele, die ihre Songs selbst schreibt, zählt zu den erfolgreichsten Sängerinnen der Musikbranche. Mit ihrem Album "21" hat sie nahezu alle Rekorde gebrochen. Nach vier Jahren Pause belegte die Single "Hello" aus ihrem aktuellen Album "25" innerhalb kürzester Zeit Platz 1 der Charts.

Quelle presseportal  Foto by obs/ZDF/ZDF/Alexander Babic

Wie viel Islam verträgt Deutschland?

"ZDFzeit" mit Umfragen, Experimenten, Spurensuchen

Mainz (ots) - Umfragen zeigen: Im Zuge der Flüchtlingskrise wächst in Teilen der Bevölkerung die Angst vor dem Islam. "Wie viel Islam verträgt Deutschland?" fragt deshalb "ZDFzeit" am Dienstag, 24. November 2015, 20.15 Uhr, im ZDF und sucht mit ungewöhnlichen Experimenten und spannenden Reportagen Antworten darauf. Die weitere thematische Vertiefung bietet ZDFinfo gleich im Anschluss ab 21.00 Uhr: Sieben Dokumentationen zur Flüchtlingskrise - von "Wie viele Flüchtlinge verträgt Deutschland?" bis zu "Flucht nach Europa - Wie geht es weiter?" - werden nacheinander gesendet.

"ZDFzeit" fragt: Wie verändert sich Deutschland, wenn 2050 rund sieben Millionen Muslime, so Schätzungen, hier leben werden? Warum hat der radikale Islam auf junge Menschen heute so eine große Anziehungskraft? Ist das Kopftuch für muslimische Frauen ein Symbol der Unterdrückung? Und wie reagieren Bürger, wenn in ihrer Nachbarschaft eine Moschee gebaut werden soll? Die Dokumentation begleitet den Selbstversuch eines jungen Deutschen, der sich über mehrere Monate einer muslimischen Gemeinde angeschlossen hat und herausfinden will, ob er lieber den Glaubenssätzen des Koran oder denen der Bibel folgen möchte. Die Dokumentation beleuchtet zudem den Konflikt, in dem sich junge Muslime befinden, wenn sie einerseits ihrer Religion treu bleiben und andererseits gemeinsam mit ihren nicht-muslimischen Freunden feiern wollen.

In einem Stimmungsbild für diese "ZDFzeit"-Dokumentation wählten auf die Aussage "Als Muslim werde ich in Deutschland akzeptiert" 46,8 Prozent die Antwort "stimme ich weniger zu" und 27,6 Prozent die Antwort "stimme ich gar nicht zu". Ob Muslime und Nicht-Muslime in Deutschland größtenteils noch immer nur nebeneinander statt miteinander leben und ob Koran und Grundgesetz überhaupt zusammenpassen, dazu äußern sich in der Dokumentation unter anderen Islamwissenschaftler und Religionspädagogen. Nach den Anschlägen von Paris ist allerdings die Frage in der Vordergrund gerückt: Wie kann man verhindern, dass sich junge Menschen im Namen des Islam radikalisieren?

ZDFinfo startet am Dienstag, 24. November 2015, seinen Themenschwerpunkt im Anschluss an die ZDF-Ausstrahlung von "Wie viel Islam verträgt Deutschland?" zunächst mit der "ZDFzeit"-Dokumentation "Wie viele Flüchtlinge verträgt Deutschland?". Auf diese folgen die "ZDF.reportagen" aus der Reihe "Flüchtlinge: Willkommen oder unerwünscht?" über den "Alltag in der Erstaufnahme Ingelheim", die "Zuflucht in der Multi-Kulti-Stadt Duisburg" und die Situation am LaGeSo und in Neukölln. Hinzu kommen zwei Folgen "Flucht nach Europa": "Warum jetzt?" und "Wie geht es weiter?"

Quelle presseportal  Foto by obs/ZDF/ZDF/ Robert Wortmann

Mehr Wohnungen für Deutschland

Statistisches Bundesamt bestätigt einen Anstieg im Wohnungsbau

Januar - September 2015: 4,8 % mehr genehmigte Wohnungen

Wiesbaden (ots) - Von Januar bis September 2015 wurde in Deutschland der Bau von 222 800 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 4,8 % oder 10 300 Wohnungen mehr als im Vorjahreszeitraum. Der im Jahr 2010 begonnene Aufwärtstrend bei den Baugenehmigungen von Wohnungen setzte sich damit weiter fort.

In Wohngebäuden wurden in den ersten neun Monaten 2015 insgesamt 191 400 Neubauwohnungen genehmigt, das waren 3,9 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Diese Zunahme resultiert vor allem aus einem Anstieg der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser (+ 5,6 %). Die Baugenehmigungen für Mehrfamilienhäuser (+ 2,9 %) und Zweifamilienhäuser (+ 1,4 %) stiegen in diesem Zeitraum geringer an.

Der umbaute Raum der genehmigten neuen Nichtwohngebäude ging von Januar bis September 2015 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,4 % auf 138,6 Millionen Kubikmeter zurück. Dieser Rückgang geht ausschließlich auf die nichtöffentlichen Bauherren zurück (- 1,7 %). Bei den öffentlichen Bauherren wurde das Vorjahresergebnis dagegen überschritten (+ 2,5 %). Bezogen auf die Gebäudeart wurde vor allem der Bau von Fabrik- und Werkstattgebäuden (- 15,9 %) deutlich weniger genehmigt als im Vorjahreszeitraum.

Quelle presseportal  Foto by flickr/Metropolico.org

Baden-Württemberg: Keine Mehrheit für Grün-Rot - CDU klar vor Grünen

ZDF-Politbarometer Extra: Baden-Württemberg November 2015

Kretschmann mit großem Landesvater-Bonus - schwache Werte für Wolf

Mainz (ots) - In Baden-Württemberg ist die CDU knapp vier Monate vor der Landtagswahl zwar klar stärkste Partei, an ihre frühere Stärke im "Musterländle" kommt sie aber nicht mehr heran. Die Grünen bleiben zweitstärkste Partei, der SPD drohen im Vergleich zu ihrem Ergebnis von 2011 deutliche Verluste. AfD und auch die FDP hätten jetzt eine Chance, die Fünf-Prozent-Hürde zu überspringen.

Wenn schon am nächsten Sonntag gewählt würde, dann ergäben sich die folgenden Projektionswerte für die Parteien: Die CDU käme zurzeit auf 37 Prozent, die Grünen auf 27 Prozent und die SPD auf 18 Prozent. Die FDP könnte mit 5 Prozent rechnen, die Linke mit 3 Prozent und die AfD mit 6 Prozent. Die anderen Parteien zusammen erreichten 4 Prozent. Neben einer schwarz-grünen Koalition würde es damit auch für eine Koalition aus CDU und SPD reichen. Grün-Rot hätte hingegen keine Mehrheit.

Diese Projektion zeigt die momentane Stimmungslage und stellt keine Aussage über den Ausgang der Landtagswahl im März nächsten Jahres dar. (Ergebnis der Landtagswahl 2011: CDU 39,0 Prozent, Grüne 24,2 Prozent, SPD 23,1 Prozent, FDP 5,3 Prozent, Linke: 2,8 Prozent, Sonstige: 5,6 Prozent).

Gewünschter Ministerpräsident

Bei der Frage, wen man lieber als Ministerpräsidenten in Baden-Württemberg hätte, liegt Amtsinhaber Winfried Kretschmann mit 58 Prozent weit vorne. CDU-Herausforderer Guido Wolf kommt lediglich auf 17 Prozent, SPD-Spitzenkandidat Nils Schmid wünschen sich nur 9 Prozent (keinen davon: 7 Prozent; weiß nicht: 9 Prozent). Selbst bei den CDU-Anhängern wünschen sich als Ministerpräsidenten mehr Befragte (42 Prozent) Kretschmann als ihren eigenen Spitzenkandidaten Wolf (39 Prozent).

Bewertung der Spitzenkandidaten

Bei der Bewertung auf der +5/-5-Skala (sehr hohes bis sehr niedriges Ansehen) erhält Winfried Kretschmann mit einem Durchschnittswert von 2,5 eine sehr gute Bewertung, während SPD-Spitzenkandidat Nils Schmid nur auf 0,9 kommt und CDU-Frontmann Guido Wolf sich mit 0,2 bescheiden muss. Der Ministerpräsident erfährt dabei in allen Partei-anhänger-Gruppen eine sehr positive Bewertung. (Grünen-Anhänger: 3,8; SPD-Anhänger: 3,0; CDU-Anhänger: 2,2; FDP-Anhänger: 2,0; AfD-Anhänger: 1,2). Damit wird Kretschmann von den CDU-Anhängern mit 2,2 sogar besser beurteilt als der eigene Spitzenkandidat Wolf, der in den eigenen Reihen nur auf 1,6 kommt.

Themen und Kompetenzen

Bei den aktuell wichtigsten Problemen in Baden-Württemberg wird, ähnlich wie bundesweit, das Thema Flüchtlinge und Asyl (72 Prozent) mit Abstand am häufigsten genannt. Danach folgen die Themen Schule und Bildung (17 Prozent), Terror (10 Prozent) sowie Verkehr (10 Prozent).

Anders als bei den Spitzenkandidaten schneidet die CDU im Land bei den Themen-Kompetenzen etwas besser ab: Bei der Flüchtlingspolitik wird ihr mit 24 Prozent am meisten zugetraut, fast ebenso viel aber auch den Grünen mit 22 Prozent. 15 Prozent setzen hier am ehesten auf die SPD und lediglich 4 Prozent auf die AfD (alle anderen Parteien jeweils unter 3 Prozent; keine Partei: 14 Prozent; weiß nicht: 16 Prozent). In der Bildungspolitik liegt die CDU mit 29 Prozent klar vorne. 21 Prozent schreiben der SPD hier die größte Kompetenz zu und nur 17 Prozent den Grünen (FDP: 3 Prozent; alle anderen Parteien jeweils unter 2 Prozent; keine Partei: 8 Prozent; weiß nicht: 20 Prozent). Noch deutlicher fällt der Kompetenzvorsprung der CDU beim Thema Wirtschaft aus: Die CDU liegt mit 33 Prozent vor der SPD mit 18 Prozent und den Grünen mit 12 Prozent. Allen anderen Parteien wird bei diesem Thema jeweils von weniger als drei Prozent die größte Kompetenz zugesprochen (keine: 16 Prozent; weiß nicht: 17 Prozent).

Koalition: keine eindeutigen Präferenzen

Bei der Bewertung verschiedener Koalitionsmodelle erhält eine Koalition aus Grünen und SPD zwar die größte Zustimmung im Land. Allerdings fänden es nur 44 Prozent gut, wenn es nach der Landtagswahl zur Fortsetzung dieser Koalition käme (schlecht: 35 Prozent; Rest zu 100 Prozent hier und im Folgenden jeweils "egal" oder "weiß nicht"). Nur unwesentlich weniger (41 Prozent) fänden eine Koalition aus CDU und Grünen gut (schlecht: 35 Prozent) oder eine Koalition aus CDU und SPD (gut: 39 Prozent; schlecht: 35 Prozent). Lediglich eine schwarz-gelbe Koalition wird mehrheitlich negativ beurteilt (schlecht: 45 Prozent; gut: 29 Prozent). Während sowohl bei den Anhängern der Grünen (79 Prozent) als auch der SPD (75 Prozent) eine Koalition aus Grünen und SPD eindeutig am besten bewertet wird, gibt es bei den Anhängern der CDU keine eindeutige Präferenz: Eine Regierung aus CDU und SPD fänden hier 59 Prozent gut, eine aus CDU und Grünen 56 Prozent und eine aus CDU und FDP 55 Prozent.

Die Umfragen zu diesem Politbarometer Extra wurden wie immer von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen durchgeführt. Die Interviews wurden in der Zeit vom 16. bis 18.November 2015 unter 1040 zufällig ausgewählten Wahlberechtigten in Baden-Württemberg telefonisch erhoben. Die Befragung ist repräsentativ für die dortige wahlberechtigte Bevölkerung. Der Fehlerbereich beträgt bei einem Parteianteil von 40 Prozent gut +/- drei Prozentpunkte und bei einem Parteianteil von 10 Prozent gut +/- zwei Prozentpunkte.

Quelle presseportal  Foto by obs/ZDF/ZDF/Forschungsgruppe Wahlen

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