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Alexandros Tallos

Alexandros Tallos

Bundesregierung muss Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien stoppen

Osnabrück (ots) - Grünen-Fraktionschef: Bundesregierung muss Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien stoppen

"Damit werden Wirtschaftsinteressen vor Menschenrechte gestellt" - Hofreiter warnt
Osnabrück.- Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter hat die Bundesregierung aufgefordert, Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien einzustellen. Die Bundesregierung stelle wirtschaftliche Interessen vor Menschenrechte, wenn sie an der strategischen Partnerschaft mit Saudi-Arabien weiter festhalte, sagte Hofreiter der "Neuen Osnabrücker Zeitung"(Dienstag). Das Kabinett von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) dürfe nicht länger ein "solch absolutistisches Regime" wie das in Riad unterstützen. Saudi-Arabien habe mit den jüngsten Massenhinrichtungen deutlich gezeigt, dass Menschenrechte für das Königreich keine Bedeutung hätten.

Quelle presseportal  Foto by flickr/m4tik - 128db

Schwacher Schweiger - Mime agiert mit Schelte wie seine "Tatort"-Figur

Leitartikel von Florian Girwert zur Kollegenschelte des ob der Kritik an seinem "Tatort" beleidigten Til Schweiger

Weimar (ots) - Til Schweiger spaltet die Nation. Viele morgendliche Gespräche unter Kollegen kamen irgendwann auf das Thema Schweiger-"Tatort". Manche mochten ihn nicht, manche schon. Ist mal was anderes, war häufig zu hören. Und dabei hätte es bleiben können. Doch dem an den Kinokassen so erfolgreichen Schauspieler, Produzenten und Regisseur ist die Kritik an seiner Person und an seinem Doppel-"Tatort" ein Dorn im Auge.

Im sozialen Netzwerk Facebook zeigt er, wie dünnhäutig ein erfolgreicher Künstler sein kann. In einer Lobeshymne auf seinen Regisseur schreibt Schweiger auch, was er von seinen "Tatort"-Kollegen in anderen Städten hält: wenig. Da hört allerdings das Verständnis für das Schweiger'sche Temperament auf. Er ist ja bloß neidisch: Sein Gebühren-Budget übersteigt das der anderen "Tatorte" bei weitem - trotzdem bleiben die erhofften Spitzenquoten aus. Dabei kann ungeniert Geld dafür ausgegeben werden, dass einer der erfolgreichsten deutschen Mimen auch mäßig talentierte Familienangehörige einbindet.

Soziale Probleme jenseits konkreter Mordfälle, die sonst wenigstens gelegentlich eine Rolle in den "Tatorten" spielen und das Herzstück der beliebten Reihe sind, sprengt Schweiger hingegen einfach mit der Panzerfaust weg. Dafür muss man Kritik einstecken können - die müssen die von Schweiger geschmähten Köln-Darsteller Klaus J. Behrendt und Dietmar Bär schließlich auch schlucken. Sie aber verzichten darauf, bei Misserfolg oder Verrissen in den Medien ihre Kollegen anzuschwärzen, um selbst besser dazustehen. Eine Entschuldigung müsste folgen. Allein, es fehlt der Glaube, dass in einem so großen Ego dafür Platz ist.

Quelle presseportal  Foto by flickr/Wiesbaden112.de

Schweden und Dänemark in der Klemme

Kommentar von Axel Zacharias zur Wiedereinführung von Grenzkontrollen durch Dänemark an der deutsch-dänischen Grenze

Weimar (ots) - Mit Schweden ist wohl das letzte Land in Europa gekippt, dass neben Deutschland die Grenzen für Flüchtlinge nicht geschlossen hatte. Das nun mit Dänemark eine weitere konservative Regierung darauf reagiert und ein - wenn auch mildes - Grenzregime zu Deutschland wieder einführt, ist die Folge. Das Signal jedenfalls ist deutlich.

Man muss kein Prophet sein, wenn man konstatiert, dass damit der Druck durch Migranten auf Deutschland noch anwachsen wird. Und auch der politische Druck auf die Berliner Regierungskoalition. Das Jahr 2016 beginnt mit einer Niederlage.

Schengen stirbt derweil einen langsamen, aber sicheren Tod. Der Europäischen Union brechen die Grundpfeiler ihres Selbstverständnisses weg. Es lebe der Schlagbaum! Wenn die Kommission jetzt nicht handelt, macht sie sich mehr und mehr überflüssig. Aus lauter Angst vor dem Scheitern nichts zu tun, führt jedenfalls ziemlich sicher ins Aus. Die Quotenregelung ist außer in Deutschland in ganz Europa ebenso unpopulär, wie sie aber die einzige Möglichkeit ist, die Lage zu entschärfen. Verweigererstaaten müssen wieder auf Europa eingeschworen werden - nicht von Berlin, aber von Brüssel. Denn Europa steht auf dem Spiel. Am Ende ist es doch so: Passkontrollen helfen nur kurzfristig gegen verzweifelte Menschen.

Quelle presseportal  Foto by flickr/Håkan Dahlström

Mehr Erwerbstätige als im letzten Jahr

November 2015: Erwerbstätigenzahl stieg um 1,0 % im Vorjahresvergleich

Wiesbaden (ots) - Im November 2015 waren nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) rund 43,4 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Damit setzte sich die positive Entwicklung der Erwerbstätigkeit fort. Gegenüber dem Vorjahresmonat stieg die Zahl der Erwerbstätigen im November um 424 000 Personen oder um 1,0 %. Im Oktober 2015 hatte die Zuwachsrate noch bei 0,9 % gelegen. Erwerbslos waren im November 2015 rund 1,9 Millionen Personen, 166 000 weniger als ein Jahr zuvor.

Im Vormonatsvergleich erhöhte sich nach vorläufigen Ergebnissen der Erwerbstätigenrechnung die Zahl der Erwerbstätigen um 33 000 Personen oder 0,1 %. Der Anstieg gegenüber Oktober war fast genauso hoch wie im Durchschnitt der letzten fünf Jahre (+ 34 000 Personen). Saisonbereinigt, das heißt nach rechnerischer Ausschaltung der üblichen jahreszeitlich bedingten Schwankungen, nahm die Erwerbstätigenzahl im November 2015 gegenüber dem Vormonat sogar um 41 000 Personen oder 0,1 % zu.

Über die Erstberechnung der Erwerbstätigenzahl für den aktuellen Berichtsmonat November 2015 hinaus wurden im Rahmen der ersten vorläufigen Schätzung eines Ergebnisses für das Gesamtjahr 2015 (siehe Pressemitteilung 1/16 vom 4. Januar 2016) auch die bisher veröffentlichten monatlichen Ergebnisse zur Erwerbstätigkeit seit Januar 2015 neu berechnet. Die neuberechneten Vorjahresveränderungsraten weichen in den Monaten Mai und Juni auf gesamtwirtschaftlicher Ebene um 0,1 Prozentpunkte vom bisherigen Rechenstand nach oben ab.

Nach Ergebnissen der Arbeitskräfteerhebung lag die Zahl der Erwerbslosen im November 2015 bei 1,94 Millionen Personen. Im Vergleich zum Vormonat Oktober 2015 nahm sie um 88 000 Personen oder 4,9 % zu. Bereinigt um saisonale und irreguläre Einflüsse, betrug die Zahl der Erwerbslosen 1,90 Millionen Personen. Die bereinigte Erwerbslosenquote hat sich gegenüber dem Vormonat Oktober 2015 nicht verändert und lag bei 4,5 %.

Tief gegliederte Daten und lange Zeitreihen können in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden: Die Daten zu Erwerbstätigen aus der Erwerbstätigenrechnung sind unter den Tabellennummern 13321-0001 (Monate), 13321-0002 (Quartale) beziehungsweise 81000-0011 (Jahre) verfügbar. Die Daten zu Erwerbstätigen und Erwerbslosen aus der Arbeitskräfteerhebung können unter der Tabellennummer 13231-0001 (Monate) abgerufen werden.

Quelle presseportal  Foto by flickr/INSM-PK-005

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