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Alexandros Tallos

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Schon wieder Brüssel - Terror im Herzen Europas

Leitartikel von Jan-Henrik Wiebe zu den Terroranschlägen von Brüssel

Weimar (ots) - Die belgische Hauptstadt kommt nicht zur Ruhe. Schon wieder gelangt Brüssel durch Terroristen in die Schlagzeilen - drei Tage nach den Festnahmen im Zusammenhang mit den Attentaten in Paris. Gestern war es jedoch ein Anschlag auf das Herz Europas selbst.

Es stellt sich mehr und mehr heraus, dass Belgien nicht nur ein Islamisten-Problem hat, sondern auch ein Ermittlungs- und Integrations-Problem. Zu lange wurde offensichtlich weggesehen und wurden nicht in die Gesellschaft integrierte Muslime ignoriert. Damit ist Belgien allerdings nicht alleine - dieser Illusion sollten wir uns nicht hingeben. Auch in Frankreich, Deutschland und anderen europäischen Staaten gibt es ähnliche Integrationsprobleme, die die Gesellschaft nicht ignorieren darf. "Terror ist die intensivste Form der Integrationsverweigerung", schreibt die in Paris lebende deutsche Schriftstellerin Gila Lustiger in ihrem neusten Buch. Ein sehr bemerkenswerter Satz, der auf den Punkt bringt, was wir in Brüssel leider wieder erleben mussten. Um so wichtiger ist die Integration unser neuen Mitbürger in unsere demokratische Gesellschaft. Mit Sprachkursen ist dies nicht getan. Dafür braucht es einen Sozialkundeunterricht, ähnlich wie ihn auch unsere Kinder in der Schule haben.

Die Gesellschaft darf niemanden aufgeben, denn sonst werden sich diese Menschen rächen. Ausgrenzung und verstärkte Überwachung von Muslimen ist genau das, was sich die Islamisten wünschen und was noch mehr Gläubige in die Arme der Terroristen treibt.

Die Antwort auf Brüssel kann nur Integration und die Vermittlung europäischer Werte sein: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit.

Quelle: presseportal  Foto: by flickr/Matthias Ripp

Gesunde Ernährung für einen gesunden Geist

Gemeinsames Kochen als Therapie

Bad Säckingen (ots) - Ernährung wirkt sich auf Geist und Seele aus. Deshalb ist gesunde Ernährung besonders bei psychisch Erkrankten von wesentlicher Bedeutung. Die Rhein-Jura Klinik nutzt Kochen und gesundes Essen jetzt als Therapieangebot.

In den letzten Jahren wächst das internationale Interesse am Einfluss von Nährstoffen auf den Gehirnstoffwechsel und damit das Auftreten und den Verlauf psychischer Erkrankungen. Auch wenn die Datenlage noch unzureichend ist, empfehlen aktuelle Studien eindeutig die Ernährungsoptimierung besonders von psychisch Erkrankten. Vitamine und Spurenelemente sind an zahlreichen neurochemischen Reaktionen beteiligt und deshalb von zentraler Bedeutung für das Fühlen, Denken und Handeln.

Dieser Grundsatz spielt auch während der Therapie in der Rhein-Jura Klinik eine wichtige Rolle. Psychisch Erkrankte lernen hier durch Kochen und gesunde Ernährung selbst zu einem positiven Heilungserfolg beizutragen. Das Zubereiten von ausgewogenen und schmackhaften Gerichten steht in der Lehrküche der Rhein-Jura Klinik an erster Stelle. Ein Team aus Ernährungsberatern und Diätassistenten unterstützt die Patienten dabei, gesunde Nahrung zuzubereiten und das ohne großen Aufwand auch in ihren Alltag zu integrieren. Dabei beginnt der positive Effekt auf Geist und Seele bereits während der Vorbereitungen. Die Möglichkeit mitzuarbeiten trainiert bzw. aktiviert vergessene Ressourcen der Erkrankten. Indem sie Arbeitsabläufe planen, organisieren und durchführen, lernen sie, wieder aktiv zu sein. Erfolgserlebnisse wie ein fertig gekochtes Gericht wirken sich positiv auf den Therapieerfolg aus.

"Kochen lernen ist immer auch leben lernen", erklärt Eva Kerber, Diätassistentin der Rhein-Jura Klinik. "Unsere Patienten lernen durch das Kochen nicht nur, sich gesund zu ernähren, sondern auch, sich selbst zu versorgen und damit Verantwortung für sich zu übernehmen". Kochen und Backen findet ganz ohne überfordernden Leistungsdruck statt. Die Patienten lernen in einem sozialen Umfeld voneinander und miteinander. (Noch) nicht gruppenfähige Patienten können im geschützten Raum der Patientenküche einfache und schnelle Gerichte kochen. Sie erlernen so lebenspraktische Handlungen und knüpfen an Vertrautes an.

Quelle: presseportal

Beckenbauer im Fadenkreuz

Nun wird ebenfalls gegen Franz Beckenbauer ermittelt

Es war vermutlich klar, dass es nur eine Frage der Zeit sein würde, bis auch gegen Franz Beckenbauer wegen des Verdachts auf Korruption. Denn der Kaiser war ja bei den Entscheidungen für die WM-Vergabe 2006  mittendrin, statt nur dabei. Das das passieren würde, war zumindest den Experten bereits vor Monaten klar und so war es jetzt nur folgerichtig, dass die Ethikkommission des Fußball-Weltverbandes Fifa nun ein formelles Verfahren eingeleitet hat.

Vor allem betroffen von dem Verfahren sind der ehemaligen DFB-Präsidenten Wolfgang Niersbach (65) und der Ex-Generalsekretär Helmut Sandrock (59).
Zustätzlich werden nun die weiteren Ermittlungen ausgeweitet auf OK-Chef Franz Beckenbauer (70), Ex-DFB-Präsident Theo Zwanziger (70), den früheren Generalsekretär Horst R. Schmidt (74) und den einstigen stellvertretenden Generalsekretär Stefan Hans (55).

Es stellt sich natürlich die Frage, ob die einzelnen Zusammenhänge überhaupt noch nachvollziehbar aufgedeckt werden können, aber aus ethischer Sicht war das sicher ein richtiger Schritt.

Foto by flickr/Madebyr.de

  • Publiziert in Sport
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Terror über Belgien

Der Terror in Belgien bricht nicht ab -  Katastrophenalarm

34 Tote bisher

Nachdem zunächst der Flughafen in Brüssel von zwei schweren Explosionen betroffen, bei denen ein Teil der Decke des Flughafens eingestürzt war, haben sich mittlerweile in der Metro ebenfalls Explosionen ereignet und der Wahnsinn nimmt seinen Lauf. Mittlerweile ist von mindestens 34 Toten die Rede.

Atomkraftwerk wird zwangsevakuiert

Die Explosionen am Flughafen sollen das Ergebnis eines Selbstmordanschlags sein, aber auch die Explosion in der Metro forderte mindestens 20 Todesopfer. Die Behörden reagierten sofort und haben das Atomkraftwerk teilevakuiert und der Flugverkehr wurde eingestellt. Außerdem wurden alle Metro Stationen still gelegt.
Der ISIS twitterte derweil, dass sich auch Deutschland auf Terroranschläge gefaßt machen solle. Dass diese Gefahr in Deutschland sehr real ist, kommentierte das Bundesinnenministerium weiter. In einem Geheimbericht des Bundesinnenministeriums (BMI) wurde dazu erklärt: „Deutschland ist erklärtes und tatsächliches Ziel dschihadistisch motivierter Gewalt“ die „sich jederzeit in Form von Gewalttaten gegen staatliche und zivile Einrichtungen sowie Staatsbedienstete und Zivilpersonen konkretisieren“ kann.

Wenn es also das Ziel der deutschen Politik war, uns in den Fokus der Attentäter zu rücken, dann haben sie ihr Ziel erreicht. Herzlichen Glückwunsch!

Foto by flickr/Daniel Mennerich

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