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Alexandros Tallos

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Wieder mehr Geld für die öffentlich rechtlichen Sender?

ZDF meldet Finanzbedarf für nächste Beitragsperiode an

Mainz (ots) - Das ZDF hat den Finanzbedarf für die Jahre 2017 bis 2020 bei der KEF (Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten) angemeldet.

Der Bedarf für die nächste Beitragsperiode orientiert sich am aktuellen Status, der mit moderaten Steigerungsraten fortgeschrieben wurde. Damit werden etwa Preis- und Tarifsteigerungen aufgefangen. Neue Projekte oder programmliche Weiterentwicklungen wurden nicht angemeldet. Die Mittel für das neue Jugendangebot werden durch Umschichtungen sowie die Einstellung von ZDFkultur intern finanziert. Im Personalbereich hat das ZDF die Kürzungsvorgaben der KEF berücksichtigt. Im Vergleich zum Jahr 2010 werden insgesamt 562 so genannte FTE (engl.: Full Time Equivalent) bis 2020 abgebaut sein. Zusätzlichen Bedarf gibt es für gesetzlich vorgeschriebene bauliche Maßnahmen zur Brandschutzsanierung und im Hinblick auf das Anliegen von Urhebern und Produzenten nach Verbesserungen bei den Vergütungen.

Ohne diese Mehrbedarfe in der neuen Periode beläuft sich die jährliche Aufwandssteigerungsrate auf durchschnittlich 1,9 Prozent. Einschließlich der Mehrbedarfe würde sie 2,2 Prozent betragen. Insgesamt könnte der vom ZDF angemeldete Finanzbedarf ohne Beitragserhöhung mit Hilfe der gebildeten Sonderrücklage aus den Beitragsmehrerträgen vollständig gedeckt werden.

Der ZDF-Verwaltungsrat hat in seiner heutigen Sitzung die Finanzvorschau für die Jahre 2017 bis 2020 zur Kenntnis genommen. Dazu erklärt der Vorsitzende Kurt Beck: "Der Verwaltungsrat begrüßt und unterstützt das ZDF in seinen sehr nachhaltigen Anstrengungen, den Finanzbedarf für die kommende Periode ohne eine Beitragserhöhung zu decken."

Im Rundfunkfinanzierungsstaatsvertrag ist festgelegt, dass das ZDF im Abstand von zwei Jahren den für die Erfüllung seines gesetzlichen Auftrags notwendigen Finanzbedarf bei der KEF anmeldet. Diese prüft sämtliche Anmeldungen der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten fachlich und macht für die jeweils vierjährigen Beitragsperioden einen Vorschlag über die Höhe des Rundfunkbeitrags. Dieser bildet die Grundlage für eine Entscheidung der Landesregierungen und der Landesparlamente. Der Rundfunkbeitrag liegt bei 17,50 Euro pro Wohnung. Er war zum 1. April 2015 von 17,98 Euro auf diesen Betrag gesenkt worden.

 

Quelle: presseportal

Wann profitiert der kleine Mann endlich in Deutschland?

Die Angst vor dem Abstieg nimmt zu - Kommentar von Rudi Pistilli zur bröckelnden Mittelschicht

Hagen (ots) - Die bröckelnde Mittelschicht sollte die Politiker aufhorchen lassen. Gefühlt nimmt die Angst des Abstiegs bei ihr zu. Der Arbeitsplatz ist unsicherer geworden, befristete Arbeitsverträge sind keine Ausnahme mehr, Unternehmen sehen Mitarbeiter immer öfter nur noch als Kostenfaktor. All das trägt zur Verunsicherung bei, die letztlich die Arbeitsleistung schmälert. Ein Teufelskreis, den es zu durchbrechen gilt.

Die Wirtschaft in Deutschland brummt. Darum beneiden uns viele Staaten. Tatsächlich wurde der Erfolg auch durch niedrige Löhne und den Einsatz von Leiharbeitern erkauft. Auf die Auswirkungen weist die Studie der Universität Duisburg-Essen zur rechten Zeit hin.

In Zeiten, in denen Flüchtlingsströme ins Land kommen, in denen Menschen Hilfe benötigen, braucht es eine starke Mittelschicht. Und der sollten die Führungskräfte dieses Landes Vertrauen schenken. Grundvoraussetzung ist, dass man ohne Angst um den Status quo seiner Familie in die Zukunft blicken kann. Insofern sollte die Studie Beachtung finden und in einer Debatte münden, wie man die Mittelschicht stärken kann.

Natürlich ist Deutschland ein reiches Land, ein Land, das Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble für seine schwarze Null, für sinkende Arbeitslosenzahlen und hohes Steueraufkommen rühmt. Ein Land mit Gewinnern - und Verlierern. Nimmt die Zahl der Verlierer zu, steigt die Anfälligkeit für rechtsextreme Ansichten.

So wichtig der jährliche Armutsbericht des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes auch ist: Die Probleme der Mittelschicht müssen ernst genommen werden - und die sind gekoppelt an ihre Arbeitsbedingungen.

 

Quelle: presseportal

BVB nimmt Odds BK auseinander

Mit 7:2 gewinnt der BVB in den Europa-League-Playoffs und stimmt damit die Fans euphorisch

Damit gewinnt der BVB das Rückspiel den Europa-League-Playoffs mit dem höchsten Sieg in einem Europapokalspiel seit 23 Jahren und begeistert seine Fans. Damit füllt Thomas Tuchel eindrucksvoll die Lücke, die Kloppo beim BVB hinterlassen hat und hat weiterhin mit dem BVB eine makellose Bilanz. Auch wenn es in der Abwehr erneut zu Fragen kam, denn von zwei Schüssen auf das Tor von Weidenfeller waren die Bälle zweimal im Tor - hier darf noch einmal nachgebessert werden.

Tuchel hat etwas bewegt

Insgesamt schmälert das aber nicht die Leistung der Borussen, die auf dem besten Weg sind, wieder ein internationales Spitzenteam zu werden. Besonders die Leistungen von Mchitarjan sind bemerkenswert, denn es scheint so, als hätte Tuchel hier einen Knoten gelöst, denn der Armeniert spielte in den letzten Spielen so gut, wie nie zuvor. Aber das gilt ebenfalls für viele der anderen Spieler, die in der letzten Saison zwischenzeitlich wie Totalausfälle agierten. Insgesamt also ein gelungener Abend für alle Schwarz-gelben Fans.

Borussia Dortmund - Odds BK: 7:2

Tore: Halvorsen (19. Minute)  0:1, Mchitarjan (25.) 1:1, Reus (27.) 2:1, Reus (31.) 3:1, Kagawa (40.) 4:1, Gündogan (51.) 5:1, Reus (57.) 6:1, Berg (64.) 6:2, Kagawa (90.) 7:2

 

Foto by BVB Pressestelle

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Rund 3 Milliarden mehr für Flüchtlinge

Arbeitsministerium benötigt für 2015 und 2016 rund drei Milliarden Euro zusätzlich für Flüchtlinge

Düsseldorf (ots) - Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) muss beim Finanzminister zusätzlich rund drei Milliarden Euro für die Versorgung und Integration der Flüchtlinge für die Haushaltsjahre 2015 und 2016 beantragen. Dies berichtet die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post" (Freitagausgabe) unter Berufung auf Regierungskreise. Das Arbeitsressort begleicht aus seinen Töpfen die meisten Ausgaben für die Flüchtlinge. Dazu zählen die Ausgaben nach dem Asylbewerberleistungsgesetz und die Hartz-IV-Ausgaben für Flüchtlinge, die eine Anerkennung, aber noch keinen Job haben. Zudem finanziert das Arbeitsministerium einen Teil der Sprachkurse. Auch die Bundesagentur für Arbeit benötigt für die Vermittlung und Integration der Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt zusätzliches Geld.

 

Quelle: presseportal / Rheinische Post Foto by flickr / Heinrich-Böll-Stiftung

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