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Alexandros Tallos

Alexandros Tallos

Lernen aus der Vergangenheit?

Die Intellektuellen und der Sozialismus

München (ots) - "Die Intellektuellen und der Sozialismus" ist ein Aufsatz Friedrich August von Hayeks, der ursprünglich in der Frühjahrsausgabe 1949 der Zeitschrift University of Chicago Law Review erschien. Das Ludwig von Mises Institut Deutschland veröffentlicht die deutsche Neuübersetzung dieses Aufsatzes in drei Teilen auf seiner Internetpräsenz www.misesde.org. Im zweiten Teil ergründet Hayek, der 1974 den Wirtschaftsnobelpreis erhielt, weshalb so viele Intellektuelle sozialistischen Ideen so offen gegenüber stehen.

Für das Verständnis des Verhältnisses zwischen den Intellektuellen und dem Sozialismus ist es wichtig zu begreifen, wie sie generell Themen einordnen und zu ihren Werturteilen über jene gelangen. Neue Ideen werden von Intellektuellen nämlich in der Regel nicht nach ihrem Wert an sich beurteilt, sondern danach, wie sie sich in das schon bestehende Weltbild der Intellektuellen einfügen. Dabei orientieren sie sich bei der Bildung ihre Meinung nicht nur am schon bestehenden "Meinungsklima", sondern häufig genug daran, was ihnen als die wichtigsten Aspekte wissenschaftlichen Fortschritts erscheinen.

Daher spielt die Tatsache, dass der Mensch ab dem 19. Jahrhundert anfing, systematisch die Kräfte der Natur zu organisieren, eine besondere Rolle. Denn aus den Natur- und Ingenieurswissenschaften lies sich logisch ebenso einsichtig wie falsch ableiten, dass die gesellschaftlichen Kräfte ebenfalls zentral analysiert, geplant und organisiert werden könnten. Gerade diese große Vision, "das weitläufige Verständnis der Gesellschaftsordnung als Ganzes, die ein planwirtschaftliches System verspricht", stieß auf die Begeisterung der meisten Intellektuellen.

Für die liberale Tradition war genau dieser Mangel an Vision der Todesstoß. Deren Vertreter nämlich hatten es versäumt, eine allumfassende philosophische Grundlage des Liberalismus zu schaffen. Stattdessen beschäftigten sie sich, nachdem die meisten liberalen Forderungen grundlegend umgesetzt waren, mit Details. In der Folge besaßen alleine die Sozialisten ein Programm der gesellschaftlichen Entwicklung, auf das sie unaufhörlich hinarbeiten. Obwohl dieses Programm unüberbrückbare innere Widersprüche birgt und sich in der Realität niemals behaupteten kann, sind die Sozialisten doch die einzigen, die dank dieses Programms die Intellektuellen inspirieren können. Denn, so schreibt der Nobelpreisträger Hayek, die Sozialisten besitzen "die einzige konkrete und umfassende sozialpolitische Philosophie, hinter der eine große Gruppe steht - das einzige System oder die einzige Theorie, die neue Fragen aufwirft und neue Horizonte öffnet."

"In der Tat ist dies, neben der mangelnden Geschlossenheit, das gravierendste Problem der Liberalen", fügt Andreas Marquart, Vorstand des Ludwig von Mises Instituts an. "Viel zu lange haben wir über kleine Details des Liberalismus gestritten und dies zumeist auch noch untereinander, in kleinen Gruppen ohne jede gesellschaftliche Resonanz. Mit Debatten über moderate Steuersenkungen oder etwas weniger staatlicher Überwachung aber werden wir die Menschen nicht für die Idee der Freiheit begeistern können. Wir müssen den Liberalismus wieder als ein allumfassendes Projekt begreifen, das sich an alle Menschen und alle Bereich der Gesellschaft richtet. Nur dann können wir der Idee der Freiheit zum Durchbruch verhelfen", so Marquart.

 

 

Quelle: presseportal Foto by miese

NEW MUSIC AWARD 2015

Einladung zum Finale und zur Preisverleihung

Berlin (ots) - welche Band, welcher junge Künstler wird den New Music Award in diesem Jahr mit nach Hause nehmen? Gefragt sind musikalische Qualität und starke Bühnenpräsenz! Wir laden Sie herzlich ein zum Finale und zur Preisverleihung am Freitag, dem 9. Oktober 2015, um 20.00 Uhr in den Postbahnof, Straße der Pariser Kommune 8, in Berlin.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme. Bitte akkreditieren Sie sich ab sofort direkt hier: http://www.gaestelistenmanagement.de. Um Ihre Rückmeldungen bitten wir bis spätestens 2. Oktober 2015.

In den vergangenen Wochen haben die jungen Radioprogramme der ARD in ganz Deutschland die talentiertesten Newcomer gesucht und neun junge Musiker und Bands für den New Music Award 2015 nominiert. 1LIVE (WDR) schickt die Antilopen Gang aus Düsseldorf und Aachen, PULS (BR) Cosby aus München und N-JOY (NDR) JOCO aus Hamburg ins Rennen. DASDING (SWR) setzt auf Konvoy aus Stuttgart, MDR Sputnik auf LOT aus Leipzig und YOU FM (hr) auf Namika aus Frankfurt am Main. 103.7 UNSER DING (SR) hat One Way Ticket aus Herbitzheim / Bliesgau nominiert, Bremen Vier (Radio Bremen) The Secnd aus Bremen und Fritz (rbb) TÜSN aus Berlin.

Eine unabhängige Jury aus Vertretern der beteiligten Sender sowie Branchenexperten und dem Singer-Songwriter Axel Bosse kürt den Gewinner. Neben dem New Music Award 2015 erhält der Sieger einen Gutschein für Musikequipment im Wert von 10.000 Euro. Caro Korneli, bekannt von Fritz und vom Radio-Nacht-Talk "LateLine" der ARD, führt gemeinsam mit dem Moderator und Grimme-Preisträger Thilo Jahn durch die Veranstaltung.

Der New Music Award ist einer der wichtigsten Preise für junge Musiker und Bands in Deutschland und eine Gemeinschaftsproduktion aller jungen Radiosender der ARD.

 

Quelle: presseportal

Neue Doku zeigt die bedeutendsten Ereignisse der Nullerjahre

Wenn nichts mehr ist, wie es mal war: Doku-Highlight "Die 2000er" zeigt die bedeutendsten Ereignisse der Nullerjahre

München (ots) - Der National Geographic Channel lässt in zweitägiger  Sonderprogrammierung am 5. und 6. September ab 21.00 Uhr die ersten  zehn Jahre des neuen Jahrtausends Revue passieren - Im Fokus:  Historische Ereignisse, prägende Persönlichkeiten und technische  Entwicklungen, die unser Leben bis heute beeinflussen

Als das neue Jahrtausend mit großem Wirbel begann, ahnte noch niemand, in welchem Ausmaß es unser Leben beeinflussen wird. Nach dem Erfolg der Dokureihen "Die 80er" und "Die 90er" widmet sich der National Geographic Channel nun den Nullerjahren, in denen sich die historischen Ereignisse förmlich überschlugen: der Anschlag auf das World Trade Center, Deutschland als Gastgeber der Fußballweltmeisterschaft, die Einführung des iPhones und die erste weibliche Kanzlerin in Deutschland. Was genau in den ersten 10 Jahren des neuen Jahrtausends geschah und welche Bedeutung den Ereignissen von einst zukommt, zeigt die zweiteilige Doku "Die 2000er - Die Welt mit anderen Augen sehen" am 5. und 6. September ab 21 Uhr auf dem National Geographic Channel.

 

"Die 2000er - Die Welt mit anderen Augen sehen"

Das erste Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts wird lange Kapitel in den Geschichtsbüchern füllen, denn es markiert den Beginn einer neuer Epoche. Der Tag, an dem zwei Flugzeuge in das World Trade Center stürzten, hat den Lauf der Geschichte verändert. In der Dokumentation kommen zentrale Persönlichkeiten zu Wort, die diesen Moment selbst miterlebt haben. Rudy Giuliani, Bürgermeister von New York zum Zeitpunkt des Terroranschlags auf das World Trade Center, schildert seine Erlebnisse ebenso wie der Dokumentarfilmer Michael Moore. Aufgearbeitet werden außerdem tragische Wendepunkte der jüngsten Geschichte wie der Irakkrieg oder Hurrikan Katrina, der als eine der verheerendsten Naturkatastrophen der Vereinigten Staaten gilt. Neben dem großen Unheil stehen die 2000er aber auch für faszinierende Entwicklungen, die bis dahin zum Teil als unmöglich galten. So hat Barack Obama als erster afroamerikanischer Präsident der USA zweifelsfrei ein neues Zeitalter eingeläutet. "Der Herr der Ringe" füllte monatelang Kinos rund um den Globus und der iPod revolutionierte den Alltag einer ganzen Generation. Nahezu parallel zum gesellschaftlichen Auf und Ab dieser Zeit verlief der Aktienkurs: Nach dem verheißungsvollen Boom Anfang der Nullerjahre folgte der große Zusammenbruch, der die Welt in eine folgenschwere Finanzkrise stürzte.

 

"Die YouTube Revolution"

Das Videoportal YouTube wurde 2005 als Start-up gegründet und nur ein Jahr später in einem Milliarden-Deal an Google verkauft. Es ist ein Paradebeispiel für ein Phänomen, das die 2000er prägte: Zahlreiche Jungunternehmer führen ihre Firmen in kürzester Zeit und auf unkonventionelle Weise zum Erfolg, um sie dann gewinnbringend zu verkaufen. Auf diese Art entstanden Unternehmen, die heute, nur wenige Jahre später, nicht mehr wegzudenken sind. Die Dokumentation geht der Erfolgsgeschichte von YouTube auf den Grund und entschlüsselt, wie es das Medium Fernsehen und den Blick auf die Welt revolutioniert hat.

 

"Die größten Tragödien der 2000er"

Wer diese Jahre nicht miterlebt hat, dem wird es schwer fallen, zu begreifen, wie viele einschneidende Ereignisse in dieser Zeit die Weichen für die Zukunft gestellt haben. Die Anschläge vom 11. September 2001 waren der Beginn einer ganzen Reihe unbegreiflicher Tragödien. In der Dokumentation werden die zerstörerischen Naturkatastrophen, unbegreifliche Kriege und terroristische Attentate sowie der endgültige Abschied einflussreicher Persönlichkeiten aufgearbeitet.

Sendehinweise: Deutsche Erstausstrahlungen in HD, jeweils auf National Geographic Channel

"Die 2000er - Die Welt mit anderen Augen sehen", am 5. und 6.  September jeweils um 21.00 Uhr   "Die YouTube Revolution", am 5. September um 22.35 Uhr   "Die größten Tragödien der 2000er", am 6. September um 22.35 Uhr

 

Quelle: presseportal 

Ab sofort kann man "International Affairs" studieren

Hertie School eröffnet neuen Studiengang "Master of International Affairs"

Wolfgang Ischinger nimmt Lehrtätigkeit auf

Staatssekretärin Katrin Suder neu im Kuratorium

 

Berlin (ots) - Mit einer Vorlesung des britischen Soziologen Anthony Giddens sowie einer Rede der Staatssekretärin im Bundesministerium der Verteidigung Katrin Suder eröffnet die Hertie School am 3. und 4. September das akademische Jahr 2015/16. Von den über 250 neuen Studierenden streben 45 den Abschluss "Master of International Affairs" (MIA) an. Mit diesem neuen Studiengang erweitert die Hertie School ihre Palette um einen Lehr- und Forschungsschwerpunkt auf dem Gebiet der Internationalen Beziehungen, Sicherheitspolitik und Entwicklung. Der Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz Wolfgang Ischinger nimmt in diesem Bereich ab sofort seine Tätigkeit als Professor für Sicherheitspolitik und diplomatische Praxis auf.

Der Präsident der Hertie School Helmut K. Anheier: "Im Rahmen des Schwerpunkts Internationale Beziehungen will die Hertie School dazu beitragen, Antworten auf die Herausforderungen unserer multipolaren Welt zu finden. Aktuelle Konflikte und die Flüchtlingskrise in Europa sind Beispiele für das, was uns in unserer praxisbezogenen Lehre und Forschung künftig noch intensiver beschäftigen wird. Wir sind stolz darauf, mit Wolfgang Ischinger eine in Deutschland wie international führende Persönlichkeit für diese Aufgabe gewonnen zu haben."

Der neue Schwerpunkt findet sich auch im Weiterbildungsangebot der Hertie School für Berufserfahrene wieder, die beispielsweise ein Zertifikat im Bereich Management Internationaler Kooperation und Entwicklung erwerben können.

Auch die Staatssekretärin im Bundesministerium der Verteidigung Katrin Suder wird den Aufbau des Schwerpunkts an der Hertie School als neues Kuratoriumsmitglied unterstützen. Am 4. September hält sie die Rede anlässlich der Eröffnung des akademischen Jahres zum Thema "Leadership in an Interconnected World".

 

Studierende aus 52 Nationen

Die neuen Teilnehmer an den vier Studienprogrammen der Hertie School kommen aus insgesamt 52 Nationen, erstmals zum Beispiel auch aus Palästina und Jamaika. "Wir unterstützen Studierende aus dem globalen Süden und aus Konfliktregionen mit Stipendien. Für Flüchtlinge, die bereits hier in Berlin sind, entwickeln wir derzeit ein Angebot", so Präsident Anheier.

Die Aufzeichnung der Vorlesung von Anthony Giddens "Into the Digital Age - the World in the 21st Century" wird in Kürze auf dem Youtube-Kanal der Hertie School abrufbar sein.

Die Hertie School of Governance ist eine staatlich anerkannte, private Hochschule mit Sitz in Berlin. Ihr Ziel ist es, herausragend qualifizierte junge Menschen auf Führungsaufgaben im öffentlichen Bereich, in der Privatwirtschaft und der Zivilgesellschaft vorzubereiten. Mit interdisziplinärer Forschung will die Hertie School zudem die Diskussion über moderne Staatlichkeit voranbringen und den Austausch zwischen den Sektoren anregen. Die Hochschule wurde Ende 2003 von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung gegründet und wird seither maßgeblich von ihr getragen.

 

Quelle: presseportal Foto by flickr/Berliner.Gazette

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