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Alexandros Tallos

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Gottschalk und der Querdenker Preis

Presseinladung: Thomas Gottschalk erhält Querdenker Ehrenpreis

München (ots) - Thomas Gottschalk und sein ganz besonderer Stil haben die Fernsehunterhaltung geprägt und verändert. Am 25. November 2015 nimmt er in der BMW Welt persönlich den Querdenker-Ehrenpreis entgegen. "Ich wäre nie dahin gekommen wo ich bin, wenn ich nicht weite Strecken gegen den Strom geschwommen wäre." So erklärt Thomas Gottschalk die Grundlage seines langjährigen Erfolgs. Über 300 Top Entscheider und Prominente aus Wirtschaft, Medien und Kultur werden bei der Verleihung zugegen sein.

Anderssein, den Mut haben ausgetretene Pfade zu verlassen und sich immer wieder neu zu erfinden. Hierfür werden jährlich außergewöhnliche Persönlichkeiten und Vordenker unserer Zeit ausgezeichnet.

Dieses Jahr geht der Querdenker-Ehrenpreis an:

- Thomas Gottschalk
- Thomas Müller (noch Fußball-Weltmeister)
- Sonja Kirchberger (Schauspielerin)
- Dr. Michael Otto (Otto Group)
- Hans-Dietrich Genscher (ehemaliger Vizekanzler)
- Helmut Markwort (Herausgeber Focus)

"Sie hatten alle den Mut, neue Wege zu gehen und gegen den Strom zu schwimmen und waren genau deswegen äußerst erfolgreich." so Otmar Ehrl, Vorsitzender der Jury und Gründer des Querdenker-Clubs mit inzwischen über 350.000 Mitgliedern.

Der Querdenker-Award zählt zu den bedeutendsten Wirtschafts- und Innovationspreisen in Deutschland. Zum sechsten Mal werden die innovativsten Vordenker und Unternehmen in den Kategorien Innovation, Green, Design, Excellence, Vordenker und Enterprise geehrt.

Der 6. Deutsche Innovations- & Querdenker-Kongress umgibt die Preisverleihung mit dem Leitthema: "ideas for change - be different or die!". Mehr als 400 Entscheider verfolgen hier gemeinsam ein Ziel: Gemeinsam die Zukunft neu denken.

Quelle: presseportal  Foto by flickr/Christliches Medienmagazin pro

Mit Kopfhörer unters Messer

Musik vor, während oder nach einer OP mindert Ängste und Schmerzen

Baierbrunn (ots) - Erst den Kopfhörer auf, dann unters Messer. Wer vor, während oder nach einem operativen Eingriff Musik hört, leidet weniger unter Ängsten und Schmerzen, berichtet das Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber" unter Berufung auf britische Ärzte, die Studien zu diesem Thema analysiert haben. "Patienten sollten mit dem Arzt besprechen, ob Musik bei der Operation möglich ist", rät auch Holger Sorgatz, der Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie.

Quelle presseportal  Foto by flickr/Ars Electronica

Drohende Überforderung der Krankenhäuser

Kinder- und Jugendärzte sehen Gefahr für die Versorgung

Krankenhäuser stecken in der Bredouille

Berlin (ots) - 14. Oktober 2015 - Die von der Bundesregierung geplante Zusammenführung der Ausbildungsgänge Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege sowie Kinderkrankenpflege bedeutet für die Krankenhäuser nahezu eine Verdoppelung ihrer Ausbildungsverpflichtungen: Künftig werden sie statt für 74.000 für 135.000 Menschen eine gute Ausbildung gewährleisten müssen. Die Ergebnisse des neuen Picker Reports 2015 zeigen, dass das nicht gelingen kann: Über 50 Prozent der Krankenpflegekräfte im Krankenhaus beklagen nach der Untersuchung schon jetzt eine unzureichende Organisation. Mehr als ein Viertel gibt an, dass aktuelle Informationen über Patienten schwierig zu erhalten seien. Ein gutes Drittel stellt fest, dass zu selten Zeit für Ängste, Befürchtungen und andere Anliegen von Patienten da ist. Die Ergebnisse lassen für eine generalistische Ausbildung und die Krankenhäuser nichts Gutes befürchten. Für das Bündnis für Altenpflege, das sich für den Erhalt der spezifischen Pflegeberufe einsetzt, wird deutlich: "Der komplette Systemwechsel bei den Pflegeberufen ist inhaltlich und strukturell auf seine Auswirkungen und Risiken hin nicht überprüft worden", so Peter Dürrmann, der Sprecher des Bündnisses.

Auch die Kinder- und Jugendärzte sprechen sich gegen die generalistische Ausbildung aus. Sie haben Sorge, dass diejenigen jungen Menschen, die sich speziell für die Kinderkrankenpflege interessieren, nicht mehr zur Ausbildung antreten, weil sie befürchten, überall eingesetzt zu werden. Dagegen sind die Kinderkrankenschwestern und -pfleger nach ihrer dreijährigen Ausbildung heute hoch spezialisiert, was sie, zum Bespiel in der Versorgung von Frühchen, auch sein müssen, heißt es in der Online-Ausgabe der "Ärztezeitung" vom 6. Oktober 2015.

"Im Ergebnis werden generalistische Pflegekräfte also für alle betroffenen Bereiche schlechter ausgebildet sein", prognostiziert Dürrmann. "Die Generalistik wird so auch nichts zur erhofften Attraktivitätssteigerung des Pflegeberufes beitragen. Im Gegenteil: Schon während der komplexeren Ausbildung werden Überforderungssituationen zu einer erhöhten Abbrecherquote führen. Und wir werden feststellen müssen, dass sich viele junge Menschen - im Gegensatz zu heute - von vornherein gegen eine Pflegeausbildung entscheiden, die ihnen den direkten Weg in die Alten- oder Kinderkrankenpflege versperrt", so Dürrmann abschließend.

Quelle Presseportal  Foto by  Creative Commons/www.tOrange-de.com

Gabriel zeigt Emotionen

Westfalenpost: SPD/Sigmar Gabriel

Hagen (ots) - Warum sollte es der SPD angesichts einer historischen Herausforderung eigentlich anders ergehen als anderen Parteien, als Wissenschaftlern, als (mitunter selbsternannten) Experten und als ganz normalen Bürgern? Alle stehen derzeit mit Blick auf die nicht nachlassenden Flüchtlingsströme einigermaßen ratlos da - wie auch der aktuelle Hilferuf-Brief der südwestfälischen Landräte an Berlin und Düsseldorf belegt. Mit dem Unterschied, dass Politiker in der Regel nicht zugeben wollen, dass sie gerade keine Lösung aus dem Hut zaubern können und viel zu spät reagiert haben.

Es ist gut, dass Sigmar Gabriel Emotionen zeigt und (manchmal) auf das Dreschen von Phrasen verzichtet. Es ist schlecht, dass er Journalisten abzukanzeln versucht, nur weil sie kritische Fragen stellen. Ein Zeichen von Souveränität und Stabilität ist das nicht. Das Verhalten des Vizekanzlers bringt vielmehr die Hilflosigkeit zum Ausdruck, mit der seit Monaten landauf, landab auf die Krise reagiert wird.

"Keine Parteipolitik auf dem Rücken der Flüchtlinge" predigen die großen Parteien - und machen das Gegenteil. Das Gezerre und Gezeter bringt uns einer Lösung keinen Schritt weiter. Es wird höchste Zeit, eine große Koalition der Vernunft zu bilden, die zwischen den Polen "Wir schaffen das" und "Macht die Grenzen dicht" vernünftige, menschliche Kompromisse findet.

Während der Finanz- und der Griechenlandkrise hat sich die Große Koalition in Deutschland als sehr hilfreich für die Bewältigung der Schwierigkeiten erwiesen. Die Flüchtlingskrise ist viel wichtiger. Union und SPD müssen an einem Strang ziehen, auch wenn es ihnen schwer fällt.
Quelle presseportal  Foto by commons/wikimedia/Moritz Kosinsky

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