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Alexandros Tallos

Alexandros Tallos

Wir schaffen das im Radio

Erfolgreiche Sondersendung der jungen ARD-Radioprogramme zur Flüchtlingsfrage

Hamburg (ots) - "Wie schaffen wir das?" - diese Frage hat bei vielen Hörerinnen und Hörern der jungen ARD-Wellen einen Nerv getroffen. Das Interesse an der zweistündigen Sondersendung aller neun jungen ARD-Radios rund um das Thema Flüchtlinge war riesig. Der Hashtag #wieschaffenwirdas war über mehrere Stunden in den Top Five der Twittercharts. Bei Facebook gab es mehr als 10.000 Kommentare. Zu Wort kamen Politiker und Prominente wie Til Schweiger, Klaas Heufer-Umlauf und die Band Revolverheld. Tagesschau-Sprecherin Linda Zervakis und 1LIVE-Moderator Simon Beeck führten durch die Sendung aus dem ARD-Hauptstadtstudio in Berlin.

Aus Brüssel zugeschaltet stellte sich EU-Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD) den Fragen der Hörerinnen und Hörer. Dabei fand er klare Worte: "Wo ich die Faxen richtig dicke habe, das ist, dass 'die EU' verantwortlich gemacht wird für den Nationalismus, der in einigen Ländern herrscht und der genau das Gegenteil von Europäischer Union ist, nämlich nationaler Alleingang."

Der CDU-Politiker Jens Spahn, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, zeigte sich beeindruckt vom großen ehrenamtlichen Engagement in Deutschland. Aber er plädierte in der Sendung auch für Ehrlichkeit: "Deutschland wird nicht alle aufnehmen können und nicht für jeden ein Haus bauen können." Spahn war für Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) eingesprungen, der wegen eines dringenden Termins seine Teilnahme an der Sendung kurzfristig absagen musste.

Schauspieler und Regisseur Til Schweiger berichtete im Verlauf der ARD-Sendung von seinem Engagement für Flüchtlinge und plädierte dafür, weiterhin hilfsbereit zu sein: "Ich spreche auch mit Politikern, und alle sagen, das ist ein Wahnsinn, eine riesige Aufgabe und keiner weiß genau, wie sie gelöst wird. Alles, was ich sage ist, dass man aus Menschlichkeit den Flüchtlingen helfen muss."

Joachim Knuth, Vorsitzender der ARD-Hörfunkkommission und NDR-Programmdirektor Hörfunk, zog eine positive Bilanz dieser einmaligen Radio-Aktion: "Uns freut die große Resonanz junger Menschen auf diese Sondersendung. Eine solche Gemeinschaftsanstrengung gehört zum journalistischen Auftrag und Anspruch der jungen ARD-Radios. Die Flüchtlingsfrage, ein für Deutschland und ganz Europa epochales Thema, ist von jungen Hörerinnen und Hörern, Flüchtlingen, Politikern und Künstlern offen und engagiert diskutiert und die Frage, ob wir es schaffen oder nicht, umfassend beleuchtet worden."

Die Reaktionen im Netz, bei Facebook, Twitter und WhatsApp auf die Sondersendung der jungen ARD-Programme waren zahlreich und überwiegend positiv. Twitter-Userin Katrin Scheib schrieb z. B.: "So ein #wieschaffenwirdas-Format - reflektiert, anschaulich, hype-frei - können wir das regelmäßig haben? Wie Brennpunkt, nur leiser?".

Die gemeinsame Live-Sendung wurde zeitgleich von den jungen ARD-Programmen 1LIVE (WDR), Bremen Vier (RB), DASDING (SWR), Fritz (rbb), N-JOY (NDR), puls (BR), Sputnik (MDR), 103.7 UnserDing (SR) und YOU FM (hr) ausgestrahlt. Zusammen erreichen die Programme fast sieben Millionen Hörerinnen und Hörer pro Tag.

Quelle presseportal  Foto obs/ARD Radio & TV/Benjamin Hüllenkremer

Ossis blöder als Wessis?

Ostdeutsche Bildungslücke: Ossis schneiden beim Einbürgerungstest schlechter ab als Wessis

Berlin (ots) - Dies ergab eine Untersuchung mit 348.000 Teilnehmern aus dem gesamten Bundesgebiet, die am Einbürgerungstest des Online Quiz-Portals Mein-wahres-Ich.de mit den Originalfragen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge teilgenommen haben.

Insgesamt 98% der Teilnehmer bestanden den Test mit mindestens 17 korrekten Antworten. "Der Test umfasst Grundkenntnisse der deutschen Rechts- und Gesellschaftsordnung und der deutschen Lebensverhältnisse, die jedem Bürger geläufig sein sollten. Zudem sind die Antworten bereits vorgegeben, Testpersonen müssen lediglich die richtige unter 4 vorgegebenen Antworten auswählen. Dennoch machten 12% der Teilnehmer mehr als 5 Fehler im Test. Dies sahen wir als Grund, einmal genauer hinzusehen und die Ergebnisse zu analysieren.", so Patrick Konrad, Geschäftsführer der Plattform.

Das Bundesland mit der höchsten Fehlerquote ist Sachsen-Anhalt (14,2%), gefolgt von Berlin (14%) und Mecklenburg-Vorpommern (13,8%). Das beste Gesamtergebnis erzielte Bayern mit 7,6% und Baden-Württemberg mit 8,1%. Die neuen Bundesländer schlossen beim Einbürgerungstest somit deutlich schlechter ab, als die alten Bundesländer.

Über den Einbürgerungstest:

Zwischen Juli und September 2015 nahmen insgesamt 348.000 Teilnehmer zwischen 18 und 59 Jahren an dem Online-Test teil. Die Geoinformationen der Teilnehmer wurden anonymisiert für die Auswertung der Testergebnisse nach Bundesländern genutzt. Der Onlinetest ist so aufgebaut, wie man ihn bekommt, wenn man die deutsche Staatsangehörigkeit beantragen möchte: Innerhalb von 60 Minuten müssen 33 Fragen zu den Themen "Leben in der Demokratie", "Geschichte und Verantwortung" sowie "Mensch und Gesellschaft" beantwortet werden. Bestanden hat den Test, wer mindestens 17 Fragen korrekt beantwortet. Der Test ist unter http://www.mein-wahres-ich.de/wissen/einbuergerungstest.html abrufbar.

Quelle presseportal  Foto obs/fabulabs GmbH/Mein-wahres-Ich.de

Weltweite Not erfordert ein Umdenken in der Wirtschaft

"Gemeinsame Feststellung zur Ökumenischen Sozialinitiative" schließt Diskussionsprozess ab

Hannover (ots) - "Die weltweiten sozialen und ökologischen Herausforderungen erfordern ein Umdenken in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft." Dieses Fazit haben der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, und der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, zum Abschluss der Konsultationsphase zur 2014 veröffentlichten Sozialinitiative der Kirchen gezogen. "Die wichtigste Aufgabenstellung ist nicht die Sicherung unseres gegenwärtigen Lebensstiles, insbesondere dann nicht, wenn er auf Kosten der folgenden Generationen geht. Vorrangig ist die Entwicklung einer Form des Wirtschaftens, die zukünftigen Generationen und Menschen, die heute in anderen Teilen der Welt leben, die gleichen Lebenschancen einräumt wie uns selbst", betonten Kardinal Marx und Landesbischof Bedford-Strohm heute in Berlin. Zu den dringenden Herausforderungen gehören demnach wirksame Maßnahmen gegen die Armut, ein Stopp des Raubbaus an der Natur und die Bekämpfung von Fluchtursachen. "Gemeinsam mit der globalen Zivilgesellschaft appellieren wir an Regierungen, all unsere wirtschaftlichen Aktivitäten radikal umzustrukturieren, mit dem Ziel, eine ökologisch nachhaltige Wirtschaft auf den Weg zu bringen", so Kardinal Marx. "Seit langer Zeit weisen wir als Kirchen auf die Dringlichkeit der Überwindung weltweiter Armut sowie der Ursachen für Terror und Krieg hin. Nun werden die Konsequenzen weltweiter Not durch die globalen Flüchtlingsbewegungen in unserem eigenen Land sichtbar", sagte Bedford-Strohm.

In einer in Berlin veröffentlichten "Gemeinsamen Feststellung zur Ökumenischen Sozialinitiative" bekräftigten beide die Forderungen aus der Sozialinitiative von 2014: "Die Diskussion um unsere Thesen hat einiges von dem, was wir zu sagen versucht haben, noch deutlicher profiliert", heißt es in dem Papier. "Wir sind überzeugt davon, dass es unserem Land gut tut, wenn es die Würde aller Menschen ins Zentrum seines Handelns rückt und deswegen denen besondere Aufmerksamkeit gibt, deren Würde verletzt wird."

Hintergrund

17 Jahre nach dem ersten "Gemeinsamen Wort zur wirtschaftlichen und sozialen Lage in Deutschland" hatten die katholische und evangelische Kirche in Deutschland im Februar 2014 die Ökumenische Sozialinitiative mit dem Titel "Gemeinsame Verantwortung für eine gerechte Gesellschaft" veröffentlicht. An die Vorstellung des Wortes hatte sich ein online-gestützter Diskussionsprozess angeschlossen, der mit der heute vorgestellten ökumenischen Feststellung abgeschlossen ist.

Quelle presseportal  Foto pixabay/sharonang

Gabalier lässt's krachen

Fulminanter Deutschland-Tourstart des Volks-Rock'n'Roller in ausverkaufter Nürnberg-Arena

Würzburg (ots) - Am Donnerstag startete die langersehnte Mountain Man Deutschlandtour des Volks-Rock'n'Roller Andreas Gabalier vor einem begeisterten Publikum in Nürnberg. Und Gabalier liefert auf der Bühne ab, besser denn je: Jeder Ton sitzt, Gabalier singt, rockt und performt wie es eben nur ein Gabalier kann. Er reißt sein Publikum mit, animiert zum Mitmachen und trifft mit seinen Balladen mitten ins Herz. Die Mischung ist's, die einen Gabalier so unvergleichbar macht. Das Drumherum: Entertainment at it's best. Eine sympathische, unterhaltsame Bühnenshow mit Videowänden und Pyroeinlagen, das Auge wird verwöhnt, aber nicht abgelenkt. Auch hier genau die richtige Mischung, die die Show unterstützt aber nicht überdeckt. Der Künstler und die Musik stehen im Mittelpunkt, die technisch nahezu perfekte Band rundet das Gesamtbild ab. Das Publikum tanzt, rockt, schunkelt und singt, dass es kracht. Die Dirndl wippen und die Lederhosen knarzen, ein fast 3stündiges Feuerwerk an Hits und neuen Songs, serviert mit guter Laune und bester Unterhaltung im einzigartigen Volks-Rock'n'Roll Sound prasselt durch die Arena.

Support Act Bluma heizt mit ihrem bunten und fröhlichen Gipsy-Pop das Publikum an und überzeugt durch Dynamik und Virtuosität, ein perfekter Start in einen perfekten Abend.

Insgesamt 16 restlos ausverkaufte Arena Konzerte spielt der beliebte Österreicher auf seiner aktuellen Deutschlandtour, die Karten waren binnen weniger Wochen nach Vorverkaufsstart vergriffen. Die nächste Chance, Andreas Gabalier live zu erleben gibt es aber bereits im Sommer 2016: Ab Mai kommt Gabalier erneut für insgesamt 5 Open Air Termine (Ladenburg, Würzburg, Mönchengladbach, Fulda und München) zu uns. Und besonders auf München freut sich der Steirer: Am 30. Juli steigt im Olympiastadion die größte Volks-Rock'n'Roll Party der Welt, zu der neben zahlreichen Gästen auf der Bühne über 75.000 Zuschauer erwartet werden.

Quelle presseportal  Foto wikipedia/commons/Electrola-Universal-Music2014

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