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Alexandros Tallos

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Frauen sind im Job besonders treu - und risikoscheu!

Forsa-Umfrage im Auftrag von Jobware: 40 Prozent der Männer würden sich auf etwas Neues einlassen

Paderborn (ots) - 65 Prozent der berufstätigen Frauen hängen an ihrem Arbeitsplatz und möchten nicht wechseln. Das ergibt eine aktuelle Forsa-Umfrage (2015) im Auftrag der Jobbörse Jobware. Demnach planen nur 4 Prozent einen Jobwechsel innerhalb der nächsten drei und 5 Prozent innerhalb der nächsten vier bis zwölf Monate. Offen für einen unmittelbaren Arbeitsplatzwechsel sind 25 Prozent.

Dahingegen würden 28 Prozent der berufstätigen Männer bei einem attraktiven Angebot schwach werden und sofort kündigen. 5 Prozent möchten innerhalb von drei, 7 Prozent innerhalb von vier bis zwölf Monaten in einen neuen Job wechseln. Immerhin 59 Prozent sind ihrem aktuellen Arbeitgeber absolut treu.
Techniker und Ingenieure (m/w), die in der Befragung auf einen hohen Männeranteil kommen, sind besonders wechselwillig: Nur 57 Prozent hängen am Arbeitsplatz.
Im kaufmännischen Bereich überwiegt deutlich der Frauenanteil. Kaufmänner (m/w) sind erstaunlicherweise ihrem Arbeitgeber besonders loyal: 70 Prozent möchten unter keinen Umständen ihren Job wechseln.

Sind Frauen bei Berufswahl und -wechsel risikoscheu, weil sie es schwerer bei der Einstellung haben?

Eine Analyse (2012) der Agentur Hanseatisches Personalkontor (HAPEKO) kann diesen Verdacht jedenfalls nicht stützen. Untersucht wurde auf Basis von 146.846 Bewerbern (m/w), inwieweit im Personalauswahlprozess eine Benachteiligung von Männern und Frauen stattfindet.
0,7 Prozent der Frauen und 0,6 Prozent der Männer, die sich bewerben, erhalten einen Arbeitsvertrag. Frauen haben demnach eine minimal höhere Aussicht auf Einstellung.

Sind Männer von Natur aus risikofreudiger als Frauen?

Die Forsa-Umfrage im Auftrag der Jobbörse Jobware untersucht die "Wechselwilligkeit von Fach- und Führungskräften". Im Rahmen einer bevölkerungsrepräsentativen Mehrthemenumfrage wurden Unterschiede bei der Wechselwilligkeit von Männern und Frauen festgestellt. Die Befragung beruht auf computergestützten Telefoninterviews (CATI). 1.000 Erwerbstätige wurden befragt.
Quelle presseportal  Foto by obs/Jobware Online-Service GmbH/Jobware.de

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1 Mrd für Flüchtlingsunterkünfte

KfW stockt Sonderförderung "Flüchtlingsunterkünfte" auf insgesamt 1 Mrd EUR auf

Frankfurt am Main (ots) -
   - Weitere 500 Mio EUR zur Finanzierung von Flüchtlingsunterkünften
   - Zinslose Darlehen mit Laufzeit bis zu 30 Jahre und 10 Jahre
     Zinsbindung
   - Schaffung von bis zu insgesamt 100.000 Unterkunftsplätzen

Die KfW Bankengruppe stockt ihre Anfang September gestartete Sonderförderung "Flüchtlingsunterkünfte" von 500 Mio EUR auf 1 Mrd EUR auf. Antragsberechtigt sind Städte und Gemeinden, die mithilfe zinsloser Darlehen Investitionen in den Neu- und Umbau, die Modernisierung sowie den Erwerb von Flüchtlingsunterkünften finanzieren können. "Die Nachfrage von Kommunen und Gemeinden ist ungebrochen hoch. Auch angesichts des nahenden Winters und der damit zu erwartenden niedrigen Temperaturen muss es Städten und Gemeinden möglich sein, eine günstige Finanzierung schnell und flexibel zu erhalten, um Flüchtlingsunterkünfte zu erwerben oder zu errichten. Die KfW wird mit dieser Sonderförderung ihrer Verantwortung als Förderbank in einer außergewöhnlichen Situation gerecht", sagt Dr. Ulrich Schröder, Vorstandsvorsitzender der KfW Bankengruppe.

Die Sonderfazilität Flüchtlingsunterkünfte (300 Mio EUR) war am 06.09.2015 eingeführt worden und bereits nach einigen Tagen ausgeschöpft. Die KfW hatte daher zum 24.09. bekannt gegeben, das Volumen um weitere 200 Mio EUR zu erhöhen. Mit der erneuten Aufstockung auf 1 Mrd. EUR können, je nach Unterkunft, insgesamt bis zu 100.000 Plätze geschaffen werden. Die Kommunen können zwischen Laufzeiten von 10, 20 oder 30 Jahren wählen. Der Zinssatz beträgt einheitlich 0,0 Prozent und wird bei Auszahlung der Kredite für 10 Jahre festgeschrieben. Wie bisher werden bis zur Ausschöpfung des Volumens die Anträge in der Reihenfolge ihres Eingangs zugesagt. Die Sonderförderung ist Teil des KfW-Investitionskredits Kommunen (Programm 208), über das auch nach Ausschöpfung der Sonderfazilität attraktive Finanzierungsangebote für kommunale Investitionen im Zusammenhang mit der Unterbringung von Flüchtlingen bereit stehen.

Quelle presseportal  Foto by /commons.wikimedia/Raimond Spekking

Aufwand und Nutzen - Bei Transitzonen ist noch zuviel unklar

Transitzonen-Streit in der Flüchtlingskrise

Weimar (ots) - Grundsätzlich ist es ja löblich, Ordnung ins Flüchtlingschaos bringen zu wollen. Man muss über alles diskutieren dürfen, nichts sollte von vornherein ausgeschlossen werden. Produziert ein Konzept jedoch mehr Fragen als Antworten, muss die Politik die Kraft haben, es abzuändern oder ganz zu verwerfen. Beispiel Transitzonen für Flüchtlinge: Seehofer und de Maizière erhoffen sich dadurch schnellere Asylverfahren. Es geht zunächst um Flüchtlinge aus sicheren Herkunftsstaaten, also vor allem vom Balkan. Ihre Chance auf Asyl ist gering, deshalb sollen sie zurückgeschickt werden bevor sie die Erstaufnahmelager verstopfen. Im Grunde klingt das gut, doch angesichts der vielen Unklarheiten kann das Konzept nicht überzeugen.

Es geht schon mit den rechtlichen Bedenken los. Zudem ist völlig unklar, wie der enorme Aufwand gestemmt werden soll. Und wer sorgt für Schutz und Ordnung in diesen Zonen? Viel interessanter ist jedoch die Frage, ob die Zonen überhaupt etwas bringen. Der Großteil der Flüchtlinge kommt nicht vom Balkan, sondern aus Syrien, dem Irak und Afghanistan. Gut, es geht auch um die Kontrolle von Papieren, dennoch bräuchten die meisten kein Transitlager. Aufwand und Nutzen stehen in keinem Verhältnis. Und was ist mit den Menschen vom Balkan? Es wird nicht lange dauern, bis sich unter ihnen herumgesprochen hat, wie die neuen Zonen umgangen werden können - durch den Wald oder über die Autobahn.

De Maizière muss seinen Gesetzentwurf also noch mal überarbeiten. Bis dahin sollte konsequenter abgeschoben werden und das Flüchtlingsproblem endlich an der Wurzel gepackt werden.
Quelle presseportal  Foto by /commons.wikimedia/Délmagyarország/Schmidt Andrea

Mehr Sex, mehr Glück?

Wenn Paare mit ihrem Liebesleben zufrieden sind, sollten sie besser nichts ändern

Baierbrunn (ots) - Verschiedene Studien zeigen: Mehr Sex kann dazu beitragen, glücklicher zu sein. Aber die Sex-Häufigkeit pendelt sich in jeder Beziehung bei einem Optimum ein. Wird sie künstlich verändert, führt das eher zu einer größeren Unzufriedenheit der Partner, berichtet das Apothekenmagazin "Baby und Familie". Es beruft sich auf eine US-Studie, für die Wissenschaftler Paare gebeten hatten, die Häufigkeit ihrer sexuellen Aktivität bewusst zu steigern. Ergebnis: Glücklicher wurden die Paare nicht.
Quelle presseportal  Foto by /commons.torange-de.com

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