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Alexandros Tallos

Alexandros Tallos

Schneller höher weiter

Wenn das Leben schneller wird, als das für den Menschen gut sein kann, dann kommt es irgendwann zu einer Reaktion. Dabei spielt es zunächst einmal keine Rolle, wie genau sich anschließend der Körper bemerkbar macht, aber er tut es ganz sicher. Und spätestens dann gehen Betroffene zum Arzt, um dem vermeindlichem "nicht mehr Funktionieren" des eigenen Körpers mit Tabletten auf die Sprünge zu helfen. Das der Körper dabei im Grunde aber nur wie ein Indikator funktioniert, der Dysfunktionalität in mentaler Gesundheit anzeigt, vergessen viele Patienten.

Statt weiterhin auf Hilfe von Anderen zu hoffen, wäre es vielleicht eine gute Idee, darüber nachzudenken, was die Betroffenen selbst für Ihre Gesundheit tun könnten und welche Auswirkungen es hätte, wenn sie bestimmte Dinge in Ihrem Leben ändern würden.

Militäreinsatz gegen Flüchtlinge

Bekannte europäische Politiker fordern ein Ende von Abschüss von Flüchtlings-Booten im Mittelmeer.Es kann nicht sein, dass im Mittelmeer gezielt Boote mit Flüchtlingen abgeschossen werden. Immer noch wird darüber Stillschweigen gewahrt, doch die Verantwortlichen in der EU müssen sich fragen lassen, ob die EU das gelobte Land ist, in dem wir so mit anderen Menschen umgehen?

Erst am letzten Samstag fand in Berlin die Veranstaltung der Europeans United for Democracy (EUD) statt, auf der EUD-Präsidentin Patricia McKenna sagte: „Jeder weiß, dass im Mittelmeer die EU nicht irgendwelche leeren Schlepper-Boote abschießen lässt, sondern Flüchtlings-Boote mit Flüchtlingen“.

Jeder darf gern selbst entscheiden, mit welcher Heuchelei die Politik solche Zustände einfach ignoriert und möglichweise sogar überhaupt erst veranlasst hat. Schaut man sich EU weit um, dann hat man nicht selten den Eindruck, dass keiner der Mitgliedstaaten die Flüchtlinge gern aufnehmen möchte - sie scheinen einfach nur ein lästiges Übel zu sein. Nur sprechen tut niemand darüber. in einer modernen aufgeklärten Politik scheint es wichtiger zu sein, Banken zu retten, als Menschen.

Obama greift in Euro-Krise ein: USA wollen Einigung mit Griechenland

US-Präsident Barack Obama hat sich in die Euro-Krise eingeschaltet und mit Angela Merkel telefoniert. Zuvor hatte der griechische Premier Alexis Tsipras Obama über die Möglichkeiten informiert. Demnach könnte ein Überbrückungskredit und ein Kredit-Antrag an den ESM eine Lösung für den Verbleib Griechenlands in der Euro-Zone sein.

Die Chronologie der Ereignisse am Dienstagabend:

19.18 Uhr – Griechenland dürfte nach Worten des irischen Finanzministers Michael Noonan ein umfangreiches Hilfsgesuch beim europäischen Rettungsfonds ESM stellen. Eine Vereinbarung zu Griechenland müsse bis Montag fertig sein.

19.15 Uhr – Ein griechischer Regierungsvertreter sagt, sein Land schlage eine Übergangslösung vor, um über den Juli zu kommen. Danach solle es eine langfristige Vereinbarung geben.

19.06 Uhr – Das US-Präsidialamt bestätigt, dass Barack Obama mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem griechischen Regierungschef Alexis Tsipras telefoniert hat. Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras hatte US-Präsident Barack Obama telefonisch über den neuesten Stand der Beratungen zur griechischen Schuldenkrise informiert. Dabei habe Tsipras Obama erklärt, dass Athen einen Überbrückungskredit von seinen internationalen Geldgebern wünsche, bis eine nachhaltige Lösung des Problems erreicht sei, wie am Dienstagabend aus griechischen Regierungskreisen in Brüssel verlautete. Obama habe seinerseits die Hoffnung geäußert, dass die Verhandlungen zwischen Athen und den Gläubigern bald erfolgreich abgeschlossen werden könnten, damit Griechenland im Euroraum bleibt. Tsipras hatte am Vormittag mit US-Finanzminister Jacob Lew über das gleiche Thema gesprochen. Obama will seit langem eine Lösung. Der Verbleib Griechenlands in der Eurozone ist für die Amerikaner wegen der geopolitischen Lage essentiell. Griechenland hat den höchsten prozentualen Militär-Haushalt von allen Nato-Staaten und ist daher ein wichtiges Mitglied des Militärbündnisses.

18.25 Uhr – Der italienische Ministerpräsident Matteo Renzi hält nach eigenen Worten eine Lösung im Streit mit Griechenland in den nächsten Stunden mit gutem Willen für möglich.

17.59 Uhr – Ein griechischer Regierungsvertreter erklärt, die vor einer Woche gemachten Vorschläge der griechischen Seite seien mit kleinen Änderungen weiterhin aktuell. Angestrebt werde eine Einigung, durch die das Bankensystem wieder Liquidität erhalte.

17.37 Uhr – Die griechische Regierung müsse sehr schnell klarmachen, wie ihre mittelfristige Planung aussieht, fordert der französische Präsident Francois Hollande. Nötig seien sicher kurzfristige Hilfen, die aber an Bedingungen geknüpft würden. „Wir brauchen solche Reformvorschläge so schnell wie möglich – so schnell wie möglich. Und um abzuschließen: so schnell wie möglich“, sagt Hollande.

17.32 Uhr – Der luxemburgische Regierungschef Xavier Bettel fordert seinen griechischen Kollegen Alexis Tsipras auf, schnell Vorschläge vorzulegen. „Tsipras muss liefern“, sagt der derzeitige Vorsitzende der EU-Ratspräsidentschaft. „Es müssen auch Vorschläge sein, mit denen die anderen 18 Euro-Länder leben können.“

17.23 Uhr – Regierungschef Alexis Tsipras hat einem griechischen Regierungsvertreter zufolge US-Präsident Barack Obama über seinen Vorschlag zur Lösung der Krise in einem Telefonat informiert.

17.15 Uhr – Bundeskanzlerin Angela Merkel sagt, es gehe um Tage nicht um Wochen, um eine Einigung mit Griechenland zu erreichen. Es gebe immer noch keine Grundlage für Verhandlungen. Ohne Solidarität und ohne Reformen sei der Weg, der gegangen werden müsse, nicht zu beschreiten.

17.05 Uhr – Der niederländische Regierungschef Mark Rutte mahnt Griechenland zu einem schnellen Lösungsvorschlag. Das Land gehe ein großes Risiko ein. Wenn nicht bald ein Vorschlag vorliege, könnten die Euro-Zonen-Spitzen nicht helfen.

16.58 Uhr – EU-Währungskommissar Pierre Moscovici sagt, es bestehe Hoffnung auf ein Griechenland-Abkommen.

16.50 Uhr – Der russische Finanzminister Anton Siluanow sagt, sein Land habe sich nicht mit Darlehen an Griechenland befasst.

16.47 Uhr – Die Eurogruppe will am Mittwoch über ein mittelfristiges Programm des Bankenrettungsfonds ESM für Griechenland beraten. Man erwarte einen griechischen Brief dazu mit klaren Vorschlägen, sagt Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem. Dem finnischen Finanzminister Alexander Stubb zufolge wird Griechenland in den nächsten Stunden eine Anfrage beim ESM stellen.

16.39 Uhr – Bundeskanzlerin Angela Merkel trifft nach Angaben eines griechischen Regierungsvertreters Ministerpräsident Alexis Tsipras noch vor dem Euro-Zonen-Gipfel am Dienstagabend.

14.32 Uhr – Rimsevics ergänzt, künftig werde es womöglich einen Staat weniger in der Eurozone geben. Die Einführung einer anderen Währung in Griechenland sei das wahrscheinlichste Szenario.

13.49 Uhr – Das lettische EZB-Ratsmitglied Ilmars Rimsevics sieht Griechenland auf dem Weg aus der Euro-Zone: „Die griechische Nation war kühn und hat sich selbst aus der Euro-Zone herausgewählt“, sagt er im lettischen Rundfunk.

 

QUELLE: "http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de"
(Foto: dpa)

Europa und das "NEIN"

Kann Europa mit einem "NEIN" umgehen?

Nach dem "nein" der Mehrheit der Griechen zu weiteren Sparmaßnahmen wird ein Schlußstrich der Menschen als demokratische Wähler gezogen zu der Austeritätspolitik der Euro-Führungsriege. Jene scheinbar so unabwendbare Sparpolitik als Mittel zum Zweck der Entschuldung eines Landes scheint in vielen Bereichen Europas nicht aufzugehen und deshalb wundert es scheinbar nur noch die Ökonomen, dass Menschen sich nicht blindlings weiterhin dem Diktat des Raubtierkapitalismus unterwerfen wollen.

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