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Alexandros Tallos

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Gelbe Engel - vier Millionen Einsätze

Pannenhilfebilanz 2017 des ADAC verzeichnet 4.008.747 Einsätze

München (ots) - Die ADAC Straßenwachtfahrer und ihre Mobilitätspartner haben 2017 bei 4.008.747 Pannen geholfen. Rekordeinsatztag war der 23. Januar 2017 mit 21.943 Hilfeeinsätzen, gefolgt vom 9. Januar mit 21.040 Einsätzen. 2017 verfügte die Straßenwacht des ADAC über 1.856 Fahrzeuge. Im vergangenen Jahr legten die 1.762 Gelben Engel 53.943.208 Kilometer zurück.

Pannenursache Nummer eins waren mit knapp 40 Prozent aller Fälle Probleme mit der Batterie. Platz zwei der Gründe, die die Hilfe des Clubs erforderten, belegte das "Motormanagement" (21 Prozent). Dazu zählt der ADAC vor allem Probleme mit der Einspritzung, Sensorik oder mit der Zündung. Mit 13 Prozent schlagen Pannen bei Lenkung, Karosserie, Bremsen, Fahrwerk oder dem Antrieb zu Buche.

Der ADAC als digitaler Mobilitätshelfer startet 2018 mit einer neu konzipierten Pannenhilfe-App. Die Nutzer dieser App können ab sofort persönliche Informationen und wichtige Fahrzeugdaten bei ihrem Hilferuf per Smartphone übermitteln. So wird der Prozess der Pannenhilfe deutlich beschleunigt und die Havaristen sparen wertvolle Zeit. Komfortabel ist auch die neue Auswahlmöglichkeit der Pannenursachen wie "Reifen", "Springt nicht an", "Schlüssel", "Unfall" oder "Sonstiger Schaden". Durch das Feature "Statusmeldungen" können die Nutzer nun zeitnah und transparent einsehen, wie weit die Bearbeitung des Hilferufs ist. Im Rahmen seiner Digitalisierungsoffensive wird der Club noch im laufenden Jahr weitere Features der vielseitigen App vorstellen.

 

Quelle Original-Content von: ADAC, übermittelt durch news aktuell

Erneuter Amoklauf an einer Schule in den USA

Schon wieder ein Amoklauf an einer Schule im US-Bundesstaat Florida

Mindestens 17 Tote und eine Menge Verletzte hat ein Amokläufer in Florida an einer Schule hinterlassen und war selber einmal Schüler an der Schule. Er ist bereits früher als Unruhestifter aufgefallen.

Es war bereits fast Schulschluss an der Marjory Stoneman Douglas High School in Parkland, als der Täter mit den Schüssen begann. Sofort rannten etliche Schüler und Lehrer aus dem Gebäude, während sich andere vor den Schüssen in den Innenräumen und Klassenzimmer in Sicherheit brachten.

Nachdem er zunächst einen Feueralarm ausgelöst hatte, warf er Rauchbomben und begann unmittelbar danach mit dem Feuern auf die Schüler und die Lehrer, so Augenzeugen. Der Sheriff von Broward County - Scott Staat - fügte dann noch hinzu, dass 17 Menschen getötet worden seien. 

Weitere 3 Personen befinden sich in kritischem Status in den örtlichen Krankenhäusern, etliche andere wurden verletzt. 

Mörder war selbst einmal Schüler an der Schule

Bisher wurde bekannt, dass der 19-jährige Nicolas de Jesus Cruz für die Tat verantwortlich sein soll. Nach dem Amoklauf hat die Polizei den mutmaßlichen Täter festgenommen, ohne dass er Widerstand geleistet hätte. 

Ein Mitschüler hatte berichtet, dass der Täter als Unruhestifter bekannt gewesen sei und dass er außerdem verrückt nach Waffen gewesen sei. Auch in der Schule gab es bereits davor Probleme. So wurde er von einem Lehrer Jim Gard des Schulgeländes verwiesen, weil er versuchte eine großen Rucksack einzuschmuggeln. Nachdem er dann noch andere Schüler bedroht hatte, musste er das Gelände der Schule verlassen, wurde in der Zeitung "Miami Herald". Ob dieser Vorgang ein Motiv für die Tat war, ist allerdings völlig unklar und wird zur Zeit geprüft. 

Donald Trump meldet sich auch zu Wort

"Unsere Sorgen und Gebete sind bei den Betroffenen" sagte der Präsident der Vereinigten Staaten, nachdem er über die Lage informiert worden war. Bei diesem Attentat handelte es sich mittlerweile bereits um den 18. Vorfall, bei dem Schusswaffen an einer Schule eine Rolle spielten. Dadurch kommt es erneut in den USA zu einer Diskussion um die Verschärfung der Waffengesetze. 

So lief es für die deutschen Sportler bei Olympia

Neues von Oympia 2018

Im Eiskunstlauf wurde ein Sport-Märchen fürs deutsche Paar wahr: Aljona Savchenko und Bruno Massot haben durch grandiosen Aufholjagd die Goldmedaille im Paarlauf-Wettbewerb bei den Olympischen Winterspielen abgebaut. Die WM-Zweiten sicherten sich durch Klasse-Kür am Mitte der Woche in Pyeongchang noch den 1. Platz und machten nach dem verpatzten Kurzprogramm gleich drei Ränge gut. Mit 235,90 Punkte sammeln distanzierten die Wahl-Oberstdorfer die Gewinner der Weltmeisterschaft Sui Wenjing/Han Cong aus China (235,47) und die Kanadier Meagan Duhamel/Eric Radford (230,15). Es war Rundfunkanstalt olympische Paarlauf-Gold für BRD seit 66 Altersjahren, als das Ehepaar Ria und Paul Falk 1952 bekam. Die beiden neuen Eiskunstlauf-Olympiasieger vergossen direkt nach der Entscheidung Tränen.

Thomas Dreßen hat die erhoffte Gedenkmünze bei olympischen Abfahrt übersehen. Als Fünfter nach 30 Startern sorgte der Skirennfahrer aus Mittenwald jedoch für das beste Winterspiele-Resultat eines deutschen Abfahrers seit 26 Altersjahren.

Mangelhaft sah es schon nach dem ersten Lauf für Gold-Favoritin Viktoria Rebensburg im Riesenslalom aus. Durch einen Fehler vergab sie eine gute Ausgangsposition für das Finale. Nach 32 gestarteten Fahrerinnen lag In Deutschland beste Skirennfahrerin in Pyeongchang mit 0,83 Millisekunden Offene  Rechnungen auf die überraschend dicke Manuela Mölgg aus Südtirol auf Rang acht. Trotz eines beherzten 2 Laufs reichte es für Rebensburg nicht für eine Münze, stattdessen nur noch im undankbaren 4. Platz.

Das deutschsprachige Eishockey-Team der Herren musste in dessen 1. Spiel gegen Republik Finnland eine 2:5-Niederlage einstecken. Snowboardcrosser Max Nörl aus Adlkofen hat das Halbfinale erreicht. Der 24-Jährige kam als Gewinner des Viertelfinal-Laufs in die künftig Runde. Im Skeleton liegt Axel Jungk nach dem 2. Lauf aufm Bronze-Platz.

Höhepunkte des Tages

Unter allen Umständen: Was Aljona Savchenko und Bruno Massot da in ihrer Kür aufs Eis brachten war Olympia-Gold auf alle Fälle wert. Im an einen Naturfilm angelehnten Ansprache "La terre vue du ciel" (Die Erde von oben gesehen) zeigten Savchenko/Massot ihre ganze Prima. Im von Eistanz-Olympiasieger Christopher Dean choreographierten Angebot erreichen ihnen unter den Augen von IOC-Präsident Thomas Bach bei Gangneung Eisarena vor rund 8000 Gästen alle Einzelsprünge, ein exzellenter hoher Twist als Eingangselement und ein schöner dreifacher Wurf-Flip. Weil der Wettbewerb demnach patzte, reichte es über die Winzigkeit von vier Zehnteln vor den Chinesen doch noch zu Gold. Vor allem für Aljona Savchenko war es das erhoffte Happy-end einer glanzvollen Beruflichen Karriere, bei nur Olympia-Gold noch mangelte. "Ich bin so glücklich und habe geheult", kommentierte Eiskunstlauf-Ikone Katarina Witt die beispiellose Aufholjagd.

Flop der Nacht

Ohne Zweifel, es kann nur bestimmter Müll funktionuckeln. Zugegeben: Wenn man die Jahreszeit dominiert und als klare Favoritin auf Gold in Olympia-Wettkampft geht, dann an der Zeit sein wohl von einer Unzufriedenheit sprechen. Viktoria Rebensburg, die Gold-Siegerin von 2010 und Bronze-Gewinnerin von 2014, trug ihren vierten Platz mit Version. Nur zwölf Hundertstel fehlten der Kreutherin letztendlich, um wenigstens eine weitere Bronzefarben einzuheimsen. Der 2. Lauf zeigte, was drin ex-... wäre, hätte die 28-Jährige nicht diesen einen groben Holzkunsthandwerkter gehabt. Aber hätte, wenn und aber bringen halt keine Medaillen.

Was heute noch ansteht

Aus landsmann Sicht darf man noch heute auf zusätzliche Glücksbringer Münzen hoffen. Laura Dahlmeier aus Garmisch-Partenkirchen geht ab 9.15 Uhr MEZ auf die 15-Kilometer-Strecke. Die 24-Jährige ist Weltmeisterin in der Selbstdisziplin. Das und ihre zwei Olympiasiege in Lauf und Jagd generieren sie zu einer großen Hoffnung auf eine weitere Goldmedaille. Eventuell bewältigt aber auch Denise Herrmann eine Überraschung - zuzutrauen ist es der laufstarken Deutschen.

Eine weitere große Gold-Hoffnung ist hiermit Mixed-Team im Rennrodeln verbunden. Team Hamburg geht mit Olympiasiegerin Natalie Geisenberger, den Doppelsitzer-Olympiasiegerin Tobias Wendl und Tobias Arlt und Bronzemedaillen-Gewinner Johannes Ludwig an den Start. Es bleibt einem nichts anderes übrig als es so sagen: Ein zweitplatzierter Platz wäre eine echte Unzufriedenheit. Los gehts ab 13.30 Uhr MEZ.

Schon eine gute Stunde dereinst (12.20 Uhr) gehen die Biathlon-Männer auf die 20-Kilometer-Strecke. Arnd Pfeiffer nach seinem Sprint-Gold, Simon Schrempp und Co. sein sehr wohl Medaillenchancen gelassen. Liebling auf Gold ist aber der Bürger Max Fourcade, der nach seinem Durchhänger im Lauf bei Jagd seine ganze Stärke zeigte. Als größter Mitbewerber gilt der Norweger Johannes Thingnes Bø, der in Pyeongchang aber noch nicht einnehmen vermochten.

Zuvor, um 12 Uhr, gehen die Männer auf die 10.000-Meter-Strecke im Eisschnelllauf. Bisher ging jedes Gold in dieser Sportart in deine mickrigen Königreich. Und auch über diese Entfernung ist ein Holländer der große Favorit: Sven Kramer. Deutschsprachige Chance auf eine Medaille? Eigentlich nicht.

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Islamisten in Deutschland

Ein Kommentar

Bielefeld (ots) - Der Staat ist gegenüber islamistischen Hasspredigern hart und handlungsfähig aufgetreten. Endlich, möchte man sagen. Denn dass es in vielen deutschen Städten überhaupt eine sogenannte Salafisten-Szene gibt, ist Otto Normalbürger kaum zu vermitteln. Ob der Fahndungserfolg die Sympathisanten des »Islamischen Staates« (IS) beeindruckt, hängt maßgeblich von der Antwort auf die Frage ab: Wie geht die Justiz nun mit den fünf festgenommenen Männern und anderen Gegnern unserer freiheitlichen Gesellschaft um? Im Sommer setzte Österreich ein Zeichen. Ein Gericht in Graz verurteilte den bosnisch-stämmigen Hassprediger Mirsad O. zu 20 Jahren Haft, weil er Dschihadisten für den IS-Krieg rekrutiert hatte. Dagegen wirkt das Strafmaß von achteinhalb Jahren für Abdelkarim E., das gestern das Oberlandesgericht Frankfurt verhängt hat, relativ milde. Der IS-Kämpfer mit deutschem Pass könnte wegen der vom Gericht dreifach angerechneten Haft in der Türkei schon recht bald wieder auf freiem Fuß sein. Erfolgreiche Ermittlungen sind das eine, angemessene Urteile das andere. Gerade bei Straftaten, die mit dem Islam als Religion oder als Kultur in Verbindung stehen, entsteht häufig der Eindruck, dass die Justiz das Strafmaß nicht ausschöpft und Rabatte gewährt. Das muss sich ändern, wenn sich der Staat und seine Behörden abschreckende Wirkung auf Islamisten versprechen. Und noch etwas muss sich ändern: das Aufenthaltsrecht. Bei vier der festgenommenen Islamisten handelt es sich um einen Iraker, einen Türken, einen Serben und einen Kameruner. Der Staat muss seinen Bürgern erklären, auf welcher rechtlichen Basis sich diese Männer und andere Gefährder in Deutschland aufhalten dürfen. Und wenn sie es dürfen, müssen die Gesetze geändert werden, damit das nicht mehr möglich ist. So einfach ist das natürlich nicht, aber so einfach sollte es sein. Denn die Gefährdungslage ist unverändert hoch. Vielleicht dauert es gar nicht mehr so lange, bis der IS im Irak und in Syrien militärisch geschlagen ist. Besiegt wäre er damit aber nicht. Im Gegenteil: Ohne »Staatsgebiet« könnten die Dschihadisten noch rücksichtsloser agieren. Seine Anhänger hat der IS auf eine Niederlage in Mossul eingestimmt. IS-Führer Abu Bakr al Bagdadi nennt die Schlacht um die Stadt eine »Prüfung«, die zeige, dass der IS »auf dem richtigen Weg« sei. Islamismus-Experten gehen davon aus, dass vor allem die IS-Kämpfer aus Europa bereit sein könnten, aus Rachegefühlen Anschläge in ihren Heimatländern durchzuführen. Vor diesem Hintergrund muss der Druck auf IS-Hassprediger hoch gehalten werden. Bei den Razzien von gestern darf es nicht bleiben

Quelle: presseportal

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